Drastischer Besucherrückgang in Hohensyburg

Drastischer Besucherrückgang in Hohensyburg

Ganz so schlimm sind die Neuigkeiten aus Hohensyburg zum Glück nicht, dennoch ist zu vermerken, dass vor Ort ein drastischer Besucherrückgang festgestellt wurde. Im Jahr 2014 kamen 19.000 Besucher weniger nach Hohensyburg, als im Vergleich zum Vorjahr. Damit beträgt der Besucherrückgang 5,8 Prozent. Welche Folgen sind nun zu befürchten?

In vielen Fällen bedeutet ein so drastischer Besucherrückgang gleichzeitig ein deutliches Absinken des Bruttospielertrags. Nicht im Falle der Spielbank Hohensyburg. Der Bruttospielertrag ist bisher, trotz Besucherrückgang, stabil geblieben. Im Jahr 2014 ist der Bruttospielertrag sogar ein wenig höher ausgefallen, als im Vorjahr. Betreiber der Spielbank Hohensyburg ist Westspiel, eine 100-prozentige Tochter der NRW-Bank. Westspiel betreibt auch die anderen Spielbanken in Nordrhein-Westphalen, genauer in Aachen, Duisburg, Bad Oeynhausen – und eben in Dortmund an der Hohensyburg.

Minusgeschäft in Nordrhein-Westphalen

Neben dem Besucherrückgang in Hohensyburg musste Westspiel einen Verlust in Höhe von neun Millionen Euro in den vergangenen Jahren hineinnehmen. Die Umsätze sinken weiterhin ab und auch ein umstrittener Kunstverkauf konnte dies nicht verändern. Es sei an der Zeit nun effektive Konzepte aufzustellen, die den Spielbanken in Nordrhein-Westphalen dabei helfen sollen, wieder auf die Beine zu kommen. Es ist an der Zeit, dass die Besucher wieder in die Etablissements gelockt und für das Glücksspiel begeistert werden können. Wenn der Bruttospielertrag in Nordrhein-Westphalen weiterhin absinkt, dann wird es eng für die Spielbanken vor Ort.

Millionenverluste bei der NRW-Bank

Millionenverluste bei der NRW-Bank

In der Vergangenheit wurden Millionenverluste gemacht und dies soll nun zur Folge haben, dass die Beteiligungen an den Spielbanken reduziert werden sollen. Angefangen werden soll mit den Spielbanken in anderen Bundesländern. So hatte die Förderbank Nordrhein-Westphalen bisher auch Beteiligungen an der Spielbank in Erfurt.

Das Erfurter Spielcasino erwirtschaftet gerade in letzter Zeit keine so positiven Zahlen. Nun soll auch noch die Förderung durch die Förderbank Nordrhein-Westphalen wegfallen, keine guten Neuigkeiten für die Spielbank. Neben dem Förderungstopp steht nun auch das Auslaufen der Konzession für Erfurt bevor. Bisher ist noch unklar, welche Folgen das haben wird und was dann im Jahr 2014 mit der Spielbank passiert, wenn die Konzession abgelaufen ist.

Die Bilanz des letzten Jahres war für die Spielbank Erfurt sehr schlecht, denn es wurden Verluste in Höhe von 503.000 Euro eingefahren. Auch in den Jahren zuvor, wurden hohe Verluste eingefahren. Aus diesem Grund war die Spielbank auf die staatliche Unterstützung angewiesen und war somit zur teilweisen Belastung für die Institutionen geworden. Betreiber der Spielbank ist die Westspiel-Gruppe.

Diese gehört der NRW-Bank. Gerüchten zufolge wurde die Beteiligung an der Spielbank bereits verkauft. Die Zukunft für die Spielbank Erfurt ist ungewiss und es bleibt weiterhin spannend, wie die Pläne für die Zukunft der Spielbank aussehen werden.

Minusgeschäft für Spielbanken der NRW-Bank

Minusgeschäft für Spielbanken der NRW-Bank

Dies ist eine Anschuldigung, die von vielen Seiten unterstrichen wird. Dennoch wiederspricht sich diese Anschuldigung zum Beispiel mit der derzeitigen Lage der Casinos der NRW-Bank. Die drei dazugehörigen Spielbanken in Erfurt, Berlin und Bremen schreiben rote Zahlen und erwirtschaften für die Staatskassen aus diesem Grund ein großes Minusgeschäft. Dier Löcher in den Kassen können nicht gestopft werden, sondern reißen noch weiter auf.

Die Casinos der NRW-Bank kosten mehr, als das sie einbringen. Im vergangenen Jahr soll durch die Spielbanken ein Verlust in Höhe von vier Millionen Euro entstanden sein. Doch laut den neusten Aussagen gibt es bereits einen Rettungsplan, der den Verkauf der Spielbanken außerhalb der Landesgrenze vorsieht.

Die Spielbanken der NRW-Bank befinden sich auf nationalem Terrain. Das Bundesland erhoffte sich durch die Beteiligung auf nationaler Ebene zusätzliche Gelder in die Staatskassen fließen zu lassen. Die Rechnung ging allerdings nicht auf, denn die Bilanz der Westspiel Gruppe, die zur NRW-Bank gehört, lieferte erschreckende Zahlen.

Insgesamt ist die Westspiel Gruppe an sieben Casinos beteiligt. Die Casinos außerhalb von NRW rissen große Löcher in die Kassen und sollen daher zum Verkauf ausgeschrieben werden. Die Spielbank Berlin soll bereits zum Verkauf ausstehen und es soll auch schon Verhandlungen mit einem möglichen Käufer geben.

Die Verluste der Spielbanken außerhalb der Landesgrenze müssen dennoch von dem Bundesland NRW getragen werden, da dieses an dem Betrieb der betroffenen Spielbanken beteiligt ist. Auch die Casinos Bremen und Erfurt werden zum Verkauf ausgeschrieben und somit würde die NRW-Bank sich lediglich um den Betrieb der vier Spielbanken innerhalb der Landesgrenze kümmern.

Die Casinos, die dann in NRW noch übrig bleiben, befinden sich in Aachen, Hohensyburg, Oeynhausen und Duisburg. Bisher können die Spielbanken sich gut halten und haben daher keine Verluste eingefahren. Dennoch sei nicht außer Acht zu lassen, dass die Konkurrenz immer größer wird, vor allem durch die Anbieter im Internet.

Auch wenn die Online Angebote oft illegal sind, so sind sie vorhanden und die Spieler nutzen vermehrt den einfachen Weg von zu Hause aus. Durch das eingeführte Rauchverbot haben die Casinos in ganz Deutschland extrem mit dem Besucher- und damit in Verbindung auch mit dem Umsatzrückgang zu kämpfen.

NRW-Bank schreibt Spielbank zum Verkauf aus

NRW-Bank schreibt Spielbank zum Verkauf aus

Als Eigentümerin der WestSpiel-Gruppe in Duisburg entscheidet die NRW-Bank über den Verbleib der Erfurter Spielbank, da diese von der WestSpiel-Gruppe betrieben wird. Nach Aussage des Banksprechers soll die Spielbank verkauft werden, damit die Betreiber der WestSpiel-Gruppe sich nun auf die Geschäfte und somit auf den Betrieb der Casinos in Nordrhein-Westphalen konzentrieren können.

Genaue Termine oder Vorgehensweisen bezüglich des Verkaufs der Spielbank Erfurt stehen bisher noch nicht fest. Daher muss noch abgewartet werden, bis die Ausschreibung offiziell erfolgt. Der Zeitpunkt wird dann offiziell bekannt gegeben und es wird eine europaweite Ausschreibung stattfinden.

Der Grund für den Verkauf sind eindeutig die Zahlen, die die Betreiber mit dem Etablissement schreiben. Allein im Jahr 2010 waren die Einnahmen rückläufig mit sinkender Tendenz. Grund für die zurückgehenden Einnahmen sind ganz klar die immer weniger werdenden Besucher. Dies erklären sich die Betreiber durch die stetig wachsende Konkurrenz in Form von Online-Casinos und anderen Angeboten.

Der Betreiber WestSpiel hat den Betrieb des Casinos Erfurt im Jahr 2005 übernommen. Insgesamt gibt es vor Ort 20 Angestellte, die in dem Casino arbeiten. Für das Bundesland ist der Betrieb der Spielbank besonders vorteilhaft, da die Spielbankenabgabe dadurch in die Landeskassen fließt.

Erst vor kurzer Zeit erfolgte eine Senkung dieser abgaben, um so die WestSpiel-Gruppe zu entlasten, offiziell nicht mit gewünschter Wirkung. Die Konzession der Spielbank läuft am Ende des nächsten Jahres aus, bis dahin wird die monatliche Miete vom Land Thüringen getragen.