Brettspiele sind out – Internetspiele sind in

Die Online Glücksspielindustrie erlebt derzeit einen nie gekannten Auftrieb, auch die Bundesrepublik kommt in diesen Genuss. Das GfK, ein Unternehmen im Bereich der Marktforschung hat eine vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware angeforderte Studie durchgeführt.

Diese ergab, dass diese Industrie im vergangenen Jahr ein Plus von 28 Prozent verbuchen konnte und dass jeder vierte Bundesbürger, der älter als 10 Jahre ist, das virtuelle Glücksspiel genutzt hat.

Dies sind 14,5 Millionen Personen. Dies ergibt im Gegensatz zum Jahr 2009 ein gesamtes Plus von 17 Prozent. Die Erträge aus dem Online Glücksspiel im letzten Jahr betragen stolze 268 Millionen Euro.

Die Angebote im Netz können auf vielerlei Weise genutzt werden. Man findet hier auch die äußerst populären Browsergames. Diese setzen die Installation einer speziellen Software nicht voraus. Hierzu gehören "Die Siedler Online" und Spiele auf Facebook, die bei der Altersgruppe zwischen 30 und 40 Jahren beiderlei Geschlechts auf große Resonanz stoßen.

Auch Rollenspiele, wie "World of Warcraft" oder "Counterstrike" werden gerne genutzt. Diese müssen vor Spielbeginn installiert werden. Besonders männliche Spieler, die im Schnitt 34 Jahre alt sind, sind hier in der überzahl.

Diese Spiele machen schon lange eine gute Figur in dieser Branche. Der Boom im Bereich des Online Glücksspiels ist mit den Social Networks wie Facebook, welche unterschiedliche Browsergames anbieten, zu begründen. Die Smartphones und die Tablet-PCs holen ebenfalls auf.

Sie stellen den Zugriff zum Netz, sprich zu diesen Spielen bereit und tragen das Ihrige dazu bei. Es ist kein Ende dieses Booms in Sicht und die Kunden dürfen sich auf noch mehr aufregende Dinge aus dieser Branche freuen.

Zusammenschluss von Bwin und PartyGaming auf der Zielgeraden

Mit dem Zusammenschluss von Bwin und PartyGaming gibt es in der Zukunft in der Online-Glücksspielindustrie das größte Unternehmen mit einem Millionenschweren Kapital. Die beiden bekannten Unternehmen kündigten bereits Anfang 2010 ihre Fusion an und nun soll der Zusammenschluss im ersten Quartal von 2011 abgeschlossen werden.

Genauere Informationen zu den Vertragsbedingungen und der Fusion an sich wurden noch nicht bekannt. Nur dass die Fusion stattfindet und die Verhandlungen bereits in der Zielgeraden liegen. Der baldige Abschluss setzt voraus, dass es keine Unstimmigkeiten zwischen den beiden Unternehmen gibt, was laut Aussage eines Bwin Sprechers der Fall ist.

Ein Zusammenschluss von Unternehmen dieser Größe bedarf laut Aussage der Firmen etwas Zeit, damit die Einigung auf beiden Seiten zufriedenstellend ist. Die Glücksspiel-Branche muss sich bei solch einer Fusion in Geduld üben, auch wenn für alle Beteiligten Verständlich ist, dass die Firmen der Branche sich schon jetzt auf eine künftige Zusammenarbeit freuen.

In wenigen Monaten soll die Geduld der gesamten Branche belohnt werden und die neu geschlüpfte Firma wird sich auf dem derzeitigen Markt voraussichtlich im besten Licht präsentieren.

Auch Spanien holt auf

Spanien macht es der Online Glücksspielindustrie sehr schwer. Sämtliche Unternehmen und Betreiber von Casinos warten auf eine schlussendliche Entscheidung, die im Hinblick auf das Glücksspiel positiv ausfallen soll.

Aber die Judikative hat es nicht eilig, denkt nach und aktualisiert das Papier immer wieder. Viele Spieler erwarten auch einen Entschluss. Ein neuer Entwurf in Bezug auf die neue Gesetzgebung des Glücksspiels im Internet wurde von der Regierung vor kurzem anerkannt.

Dies wäre möglicherweise der erste bedeutende und lang ersehnte Schritt auf den Weg zu rechtmäßigen Online Casinos in Spanien. Dieser Entwurf plant für die Spieler und die komplette Industrie viel mehr Lockerungen.

Dies beginnt mit vielfältigen Angeboten und geht bis zu mobilen Anwendungen. Artikel im Entwurf legen weiterhin ein Verbot von unrechtmäßigem Glücksspiel fest. Dazu gehören auch Glücksspiel von Personen unter 18 und Betrug.

Man wird höchstwahrscheinlich eine Steuer verlangen, die alle Betreiber entrichten müssen, die den Spaniern Internet Casinos anbieten möchten. Die Regierung erwartet sich von der Absegnung des Gesetzes einen ökonomischen Boom, dieser wird mit 200 Millionen Dollar aus Steuern veranschlagt und prognostiziert.

Doch bis dies eintritt, muss noch viel passieren, denn das Gesetz ist noch weit davon entfernt, schlussendlich in Kraft zu treten. Doch dies ist für Spanien ein großer Schritt auf dem Weg zu rechtmäßigem Glücksspiel.