Tragischer Tod in der Spielhalle

Tragischer Tod in der Spielhalle

In einer Spielhalle in Hof wurde ein Mann leblos auf der Toilette aufgefunden. Die Casino-Royal-Spielhalle an der Hofer Lorenzstraße wurde an diesem Tag von der Polizei abgesperrt, nachdem der tragische Fund gemeldet wurde. Der Tote war ein 24-jähriger, der an den Folgen seines Drogenkonsums gestorben ist. So tragisch der Vorfall auch ist, es ist zumindest nicht davon auszugehen, dass hier ein Gewaltverbrechen stattfand. Genaues wird jedoch durch die Obduktion des Toten abgeklärt.

Was passiert war:

  • ein Spielhallen-Besucher bemerkte gegen 10 Uhr am Vormittag, dass sich jemand hinter einer geschlossenen Kabinentür befand
  • der Besucher klopfte an die Tür
  • auf die Fragen und das Klopfen gab es keine Reaktion
  • der Gast verständigte Mitarbeiter und Sanitäter
  • Rettungsdienst brach die Toilettentür auf
  • der 24-jährige wurde auf der Toilette liegend bereits tot aufgefunden

Der Vorfall sorgte für Aufregung in der Spielhalle, sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Besuchern. Einige Umstände sind noch nicht ganz klar, daher werden von Seiten der Behörden entsprechende Ermittlungen angestellt. Videoaufnahmen vom Eingangsbereich und die Obduktion sollen Aufschluss darüber geben, was passiert war.

Weitere Erkenntnisse bleiben abzuwarten

Die Mitarbeiter und der Spielhallen-Gast wurden zu den Umständen befragt. Aktuell ist noch nicht klar, wie lange der junge Mann sich auf der Toilette der Spielhalle befand. Die Spielhalle ist von sechs Uhr morgens bis drei Uhr nachts geöffnet. Eine Reinigungsfirma sorgt jeden Morgen für die Reinigung des Etablissements. An besagtem Tag verspätete sich die Putzkraft und säuberte zuerst andere Bereiche, daher ist der Tote auf der Toilette nicht früher entdeckt worden. Der Spielhallen Betreiber sorgt aktuell für die Betreuung der Mitarbeiter, denn ein tragischer Vorfall dieser Art ist in der Spielhalle bisher noch nicht vorgekommen. Bei Befragungen vor Ort wurde zudem deutlich, dass es bisher in der Spielhalle keine Vorkommnisse im Zusammenhang mit Drogen gab. Der Spielhallenbetrieb wird in diesen Tagen weiter fortgesetzt.

Gemeinsame Sache bei Casino Überfall

Gemeinsame Sache bei Casino Überfall

Die Ermittlungen vor Ort ergaben dann, dass der überfall des Täters zusammen mit dem Casinoangestellten geplant war. Das vermeintliche Opfer wurde dann am Tag danach durch die Polizei festgenommen. In der Tatnacht hatte der Mitarbeiter des Spielcasinos in Kolbermoor den Raubüberfall bei der Polizei gemeldet. Diese schickte Beamte des SEK zu dem Casino, um vor Ort zu ermitteln. Nach Angaben des vermeintlichen Opfers wurde das Casino in der Nacht durch einen maskierten Mann überfallen, welcher den Angestellten mit einer Schusswaffe gezwungen haben soll, diesem den vierstelligen Geldbetrag auszuhändigen.

Noch in der Nacht, in der der überfall durch den Angestellten gemeldet wurde, nahm die Polizei die Tatortarbeit auf. Nach Angaben des Opfers floh der Räuber in unbekannte Richtung. Verletzt wurde bei dem überfall keiner. Die Ermittlungen vor Ort ergaben bereits den Verdacht, dass der 20-jährige Angestellte kein Opfer in diesem Fall, sondern Mittäter gewesen sein könnte. Die Festnahme des Casinomitarbeiters erfolgte noch am Mittag des nächsten Tages.

Betrug im großen Stil

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen habe eine Zusammenarbeit zwischen Täter und Opfer stattgefunden. Demnach soll der Überfall von beiden geplant und durchgeführt worden sein. Die Waffe und Teile der Beute konnten bereits durch die Ermittler sichergestellt werden. Das Diebesgut, Geld im vierstelligen Bereich, teilten die Täter untereinander auf. Die Ermittlungen der Polizei gehen nun in Richtung Diebstahl mit Waffen und Vortäuschen eines Raubes. Die beiden Täter müssen sich in den nächsten Tagen vor Gericht verantworten.

Gewinnspielbetrüger vor Gericht

Gewinnspielbetrüger vor Gericht

Insgesamt soll die Bande aus Glücksspielbetrügern damit einen Betrag in Höhe von 66 Millionen Euro ergaunert haben. Die Anwälte des Angeklagten beantragten die Unterbrechung der Verhandlung, aufgrund von mangelnden Beweisen, doch dem wurde durch das Gericht nicht stattgegeben.

Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass die Betrügerbande ein Callcenter betrieben haben soll, in dem den Opfern die Teilnahme an monatlich 200 Gewinnspielen mit lukrativen Gewinnmöglichkeiten vorgegaukelt wurde. Hierbei sollen sich die Callcenter-Mitarbeiter als Mitarbeiter für Gewinneintragungsdienste und Lottotippgemeinschaften ausgegeben haben.

Für die Opfer stellten die Gewinnchancen auf Traumreisen, Häusern oder Autos eine große Verlockung dar und auf diesem Weg konnten die Telefonverkäufer viele der Opfer von der Teilnahme an der vermeintlichen Lotterie überzeugen. Der Verkauf war erfolgreich, jedoch profitierten die Opfer nicht von der Teilnahme an der Aktion, denn die Opfer nahmen weder an den Gewinnspielen teil noch wurden Gewinne irgendeiner Art ausgeschüttet.

Jahrelange Ermittlungen brachten die Betrügerbande vor Gericht

Die Behörden hatten in diesem Fall bereits seit Jahren ermittelt. Die rund 50-köpfige Bande hatte eine gute Verschleierungstechnik, die für die Beamten schwer zu durchschauen war. Der Betrug sei zwischen den Jahren 2008 und 2012 durchgeführt worden und der Kopf der Bande sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Nach zwei weiteren Hauptschuldigen fahndet die Polizei derzeit noch. Im Mai wird die Verhandlung voraussichtlich fortgesetzt.

Suche nach Johannes Strassmann bringt Leiche hervor

Suche nach Johannes Strassmann bringt Leiche hervor

Anfang der letzten Woche war der deutsche Pokerspieler Strassmann nach Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, gereist, um vor Ort an einem High Stakes Pokerturnier mit extrem hohen Bareinsätzen teilzunehmen. Der Spieler verschwand in der Nacht von Sonntag auf Montag, wo er das letzte Mal gesehen wurde.

Seit einer Woche läuft die Suche nach dem vermissten Pokerspieler. Nicht nur die Polizei mit Hundestaffeln durchkämmt die Umgebung und das naheliegende Waldstück bei Ljubljana, sondern auch die Freunde und die Schwester des verschwundenen haben sich voller Sorge auf die Suche begegnen. Zeugenaussagen zu Folge gab es einen Hilferuf aus dem nahegelegenen Waldstück, auch hier haben die Freunde sowie die Schwester von Strassmann sich auf die Suche gemacht und Handzettel in der Umgebung verteilt.

Für Hinweise sind die Angehörigen bereit eine Summe in Höhe von 10.000 Euro zu bezahlen. Der Verschwundene trug an dem Abend, als er das letzte Mal gesehen wurde, eine Jeans und ein weißes Hemd. Freunde und Familie befürchten, dass der berühmte Pokerspieler Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte.

Nachdem in der Umgebung nun eine Leiche aus dem Fluss geborgen wurde sind die Freunde des Gesuchten und die Schwester voller Sorge, denn es wird befürchtet, dass es sich bei der Leiche um den Pokerstar handeln könnte. Ein DNA-Abgleich mit der Schwester soll nun deutliche Ergebnisse darüber hervorbringen.

Johannes Strassmann ist als deutscher Pokerspieler bekannt geworden, der im Laufe seiner Karriere mehr als eine Million Euro gewann. Er gehört zu den besten deutschen Pokerprofis und ist als Trainer für Pius Heinz und Boris Becker bekannt. Freunde und Familie des verschwundenen Pokerstars hoffen nun darauf, dass der Spieler noch lebendig gefunden wird und es sich bei dem Leichenfund nicht um den liebenswerten Pokerspieler handelt.

Überfall auf die Spielbank Binz

Überfall auf die Spielbank Binz

Offensichtlich hatten sie den Feierabend der zwei Mitarbeiter des Casinos abgewartet, die sie beim Verlassen der Spielbank, etwa um drei Uhr morgens, angriffen. Beide Mitarbeiter wurden von den Angreifern niedergeschlagen, gefesselt und in die Kofferräume der Angreiferautos gesperrt. Die Fesselung erfolgte mit Kabelbindern und die Kriminellen klebten den Angestellten sowohl Mund als auch Augen mit Klebeband zu.

Was die beiden Angreifer mit dem Überfall bezweckten ist derzeit laut Polizeiangaben noch nicht ganz klar. Es werde nach Angaben der Polizei davon ausgegangen, dass die Täter es auf die Zugangsdaten der Spielbank-Angestellten abgesehen hatten. Die Opfer des Überfalls erlitten bei dem übergriff leichte Kopfverletzungen.

Nach einiger Zeit konnten die zwei Angestellten sich selbst auf der misslichen Lage befreien und alarmierten sofort die Polizei. Die Polizei führte noch in dieser Nacht die Spurensicherung durch und auch Polizeihunde nahmen die Fährtensuche der Kriminellen auf. Bisher jedoch konnten die Täter nicht gefasst werden. Die Brutalität der Kriminellen schockierte sogar die Polizei, da übergriffe dieser Art für die Region nicht üblich seien.

Die Spielbank sei erst mehrere Monate zuvor ein erstes Mal überfallen worden. Bei der Tat im September 2013 wurden mehrere tausend Euro durch die Kriminellen erbeutet, die in der Spielbank sowohl Gäste als auch Angestellte bedrohten. Ob es zwischen beiden Fällen einen Zusammenhang gibt, ist derzeit noch unklar. Die Polizei verfolge weiterhin die flüchtigen Täter und versuche einen Zusammenhang zwischen beiden überfällen nachzuweisen.