Bulgarien möchte virtuelles Glücksspiel gestatten

Bulgarien möchte virtuelles Glücksspiel gestatten

Weitere Staaten Europas dienten für das Zulassungsmodell als Beispiel. Das virtuelle Glücksspiel im Land lag, wie bei anderen Kollegen in Europa auch, in einer rechtlich nicht definierten Zone. Diese Tatsache nutzen zahlreiche unrechtmäßige Betreiber auf dem Rücken der Menschen für sich.

Um dem entgegenzuwirken, teilt das Parlament des Landes nur besondere Konzessionen bulgarischen und nichtbulgarischen Betreiber von Poker und virtuellem Glücksspiel zu. Jeder Betreiber ohne Zulassung, der auf der "Schwarzen Liste" steht, sieht sich einer Blockade seitens der Anbieter gegenüber.

Dieser Schritt wird von den Providern und unterschiedlichen rechtlichen Organisationen nicht ohne Zweifel gelassen; sie befürchten, dass diese rechtliche Vorgabe auch auf andere Internetseiten des Landes zutrifft. Weiterhin gibt es in dem Gesetz Erwartungen an die Casinos vor Ort, was auch für Reklame für Glücksspiel der Fall ist, welche nicht gestattet ist.

Aus finanzieller Sicht möchte das Land selbstredend nicht auf Steuern verzichten, die ihm durch die Lappen gehen. Erträge von rund 50 Millionen Euro sollen es hierbei sein. Das Land im Süden reguliert nun auch wie andere Staaten in Europa wie Belgien, Dänemark und Estland seinen virtuellen Glücksspielmarkt.

Man darf davon ausgehen, dass sich noch andere Länder ein Beispiel daran nehmen werden.