Rapper im Palms Casino in Vegas erschossen

Rapper im Palms Casino in Vegas erschossen

Medien zu Folge handelte es sich bei dem Vorfall tatsächlich um einen Unfall. Der Verdächtige Jim Johnson gab nach dem Vorfall an, dass sich der Schuss versehentlich gelöst habe. Der mutmaßliche Täter wurde durch die Polizei direkt festgenommen. In dem Verhör gab der Verdächtige an, dass die Waffe vor Ort auf den Boden gefallen sei und sich dabei der tödliche Schuss gelöst habe.

Den Ermittlungen zu Folge gibt es mehrere Fotos von diesem Abend, bei dem sich mehr als 50 Personen zur Tatzeit in der Luxus Suite des Palms Hotels befanden. Hierbei soll auch eine Aufnahme des Verdächtigen entstanden sein, bei der Johnson mit einer großen Menge an Marihuana und drei Handfeuerwaffel zu sehen sein soll, so berichteten die Zeitungen in Las Vegas. Der derzeitige Ermittlungsstand habe die Tat noch nicht aufgelöst.

Während der Verdächtige eine vorsätzliche Tat abstreite, gebe es einige Zeugen, die sich an diesem Abend auch in der Suite befanden, die angegeben haben, dass der Verdächtige und einige andere Personen vor Ort mit dem gestorbenen Rapper einen Streit hatten. Wie genau es jedoch zu den Schüssen gekommen sei, dazu konnte bisher noch keiner der Zeugen eine eindeutige Aussage geben. Die Ermittlungen werden derweil vorangetrieben, um den Fall auflösen und somit abschließen zu können.

Betrugsfall im Palms Casino Las Vegas

Betrugsfall im Palms Casino Las Vegas

In Las Vegas sorgt nun jedoch ein Fall für Aufsehen, der genau die Situation aufzeigt, die eintreten kann, wenn das Casino keine vertrauenswürdigen Mitarbeiter angestellt haben bzw. diese den großen Versuchungen nicht wiederstehen können.

Bei dem Fall im Palms Casino in Las Vegas haben drei ehemalige Mitarbeiter des Casinos zusammen mit Kunden der Sportwetten-Bar das Casino um insgesamt 800.000 US-Dollar betrogen. Der Sportwettenbetrug konnte jedoch aufgedeckt werden und daher wurden die drei ehemaligen Mitarbeiter sowie einige der Sportwetter nun vor Gericht angeklagt. Die ehemaligen Mitarbeiter beauftragten ihre Komplizen, Sportwetten zu platzieren und so konnte das Trio ein Jahr lang einen ansehnlichen Gewinn einspielen.

Zu den nun Angeklagten zählen der ehemalige Manager der Sport- und Pferdewetten im Palms, Michael Albanese, die Schaltermitarbeiterin Kassie Baker und Charles Pecchio, der als Kunde der Sportwetten-Bar bekannt war. Der Betrugszeitraum bezieht sich auf die Zeit vom Juli 2006 bis zum Juli 2007. In diesem Zeitraum ließen die Mitarbeiter des Casinos ungültige Pferdewetten zu. Damit konnten die Betrüger sich im Laufe dieser Zeit einen insgesamt hohen Gewinn einspielen.

Neben dem angeklagten Kunden der Sportwetten-Bar soll es auch noch weitere Kunden als Komplizen gegeben haben, jedoch ist es bisher zu keinen weiteren Anklagen gekommen. Ein Gerichtstermin ist bisher noch nicht festgelegt worden. Die Betreiber des Palms Casino befinden sich auch derzeit noch in Zusammenarbeit mit dem Nevada Gaming Control Board in der Aufarbeitung des Falls, um dann vor Gericht Argumente und Beweise vorbringen zu können.