Wendung beim Lizensierungsprozess

Wendung beim Lizensierungsprozess

Bei dem neusten Schritt wurden von Seiten PartyGaming Mitgründer Ruth Parasol DeLeon und Russell DeLeon die eigenen Aktien abgetreten. Der Verkauf der Aktien soll vor dem Hintergrund erfolgen, dass dadurch die Chance von bwin.party auf die Lizenz in dem US-Bundesstaat New Jersey ansteigt. Der Wert der Aktien soll eine Höhe von 17 Millionen betragen.

Die Grundlage für den Verkauf der Aktien bildet die Regulierung der New Jersey Division of Gaming Enforcement (DGE). In dieser ist festgelegt, dass Großaktionäre die Möglichkeit haben, die eigenen Anteile zu verkaufen oder selbst eine Lizenzbewerbung einreichen müssen. Parasol und DeLeon haben zwei Jahre Zeit die Aktien zu verkaufen, ansonsten wird das Unternehmen selbst die Angelegenheit übernehmen. Insgesamt gibt es 36 Monate Zeit, in denen die Aktien veräußert werden sollen.

Ruth Parasol ist als Mitbegründerin des Unternehmens bekannt. Vier Jahre nach der Gründung lernte die heute 46-jährige den heute 48-jährigen James DeLeon kennen und beide heirateten nach zwei Jahren. Heute haben die Eheleute drei Kinder und stehen nun vor der Scheidung, nachdem die Ehe insgesamt 10 Jahre hielt. Beide halten 7,16 Prozent an Aktien, die nun verkauft werden sollen.

Die Wendung wirft ein neues Licht auf die Lizenzbewerbung von Seiten bwin.partys, dennoch ist es weiterhin nicht sicher, ob das Unternehmen tatsächlich die Lizenz bekommen wird. In dieser Sache bleibt es weiterhin abzuwarten, ob die neusten Ereignisse dazu beitragen, dass das Unternehmen die Lizenz doch noch erteilt bekommt.

Sharehoster "Megaupload" muss sich vor Gericht verantworten

Sharehoster "Megaupload" muss sich vor Gericht verantworten

Dieses Unternehmen ist neben "MediaFire" und "RapidShare" einer namhaftesten Filehoster. Doch mittlerweile liegt gegen das Unternehmen eine Klage vor.

Das Justizministerium der Vereinigtem Staaten legte in der über 70 Seiten dicken Klageschrift dar, dass das Unternehmen "PartyGaming", das zu dem in der britischen Hauptstadt geleiteten fusionierten Unternehmen "Bwin.Party" gehört, seit Anfang seines Abkommens vor drei Jahren mehr als drei Millionen Dollar hinlegte, um für die individuellen Internetseiten für Poker auf dem obengenannten Sharehoster Werbung zu machen.

Als Konsequenz dessen brach das aus der Fusion entstandene Unternehmen "Bwin.Party" jeglichen Kontakt mit dem erstgenannten Unternehmen ab und löste den Vertrag zur Werbung auf, und zwar dann, als die Internetseite wegen einer gerichtlichen Entscheidung vor Kurzem auf Eis gelegt wurde.

Der Kommunikationschef des fusionierten Unternehmens bejahte, dass man über die ominösen Tätigkeiten des Sharehosters keine Kenntnis hatte. In der Klageschrift ist zu lesen, dass der Vertrag zur Werbung von "PartyGaming" zusammen mit den Beteiligten des Sharehosters vor drei Jahren vereinbart wurde und es wurde auch eine Summe von mehr als 3 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt.

Dieses Abkommen hatte noch bis März letzten Jahres Bestand. Das fusionierte Unternehmen gibt zu, dass es ein paar Millionen ausgegeben hat, damit es auf dieser Internetseite seine Pokerwerbung bezahlen kann, aber es bleibt dabei, dass der Sharehoster ihnen versicherte, dass dieses Material keine widerrechtliche Grundlage hat.

Der Kommunikationschef sagt, dass im Vertrag steht, dass der Content der Internetseite keine Rechte an geistigem Eigentum Anderer bricht. Das fusionierte Unternehmen beharrt darauf, keine Schuld zu tragen und ihm ist auch schleierhaft, warum besonderes es unter allen Werbung machenden Kollegen auf der Seite herausgepickt wurde und auch in der Klageschrift vorkommt.

Das Justizministerium in den Vereinigten Staaten beschuldigt sieben Herren, die zum Sharehoster Verbindungen haben, unterschiedlicher Delikte, welche auch Verletzung des Urheberechts und Geldwäsche beinhalten.

Den Gründer der Gruppe nahm man in Neuseeland fest.

"Bwin.Party" will nach Amerika

Nach dem Unternehmenszusammenschluss der beiden Unternehmen "Bwin" und "Party Gaming" ist noch lange nicht Schluss.

Das fusionierte Unternehmen möchte eine weitere Zusammenarbeit mit zwei amerikanischen Firmen im Bereich Glücksspiel erreichen und dies sind die Unternehmen "MGM Resorts International" und "Boyd Gaming Corp."

Man will noch ein Unternehmen mit Zentrale in den Staaten etablieren, damit man auf dem entsprechenden Markt Fuß fassen kann, sollte dieser kontrolliert und mit Konzessionen ausgestattet sein.

Dabei spielt es keine Rolle, ob dies nur für einzelne Staaten oder für das ganze Land greift. Wenn die entsprechenden Gesetze sich in Amerika im Bereich Glücksspiel verändern, dann gibt es einen Vertrag im Bereich Glücksspiel des Unternehmens, damit die Partner dann ihre Dienstleistungen im der Sparte des Online Poker und der "World Poker Tour" bereitstellen können.

Die beiden Unternehmensleiter des zusammengeschlossenen Unternehmens sagten, dass ihre Taktik darin besteht, alle Gesetze egal auf welcher Ebene auch einzuhalten. Man sieht der Zusammenarbeit mit den beiden Firmen freudig entgegen, denn diese tragen einen nicht unwesentlichen Teil bei und auch das Unternehmen kann sich einer herausragenden Position in übersee erfreuen, sollte der Markt liberalisiert werden.

Man unterschrieb noch zwei übereinkünfte mit den beiden Unternehmen die 15 Jahre lang halten sollen und diese sollen die Aufgabe haben, dass die beiden Firmen Dienstleistungen im Bereich Online Poker mit Spiel um echtes Geld mit ihrem Namen und der Technik des fusionierten Unternehmens in den Staaten bereitstellen können.

Ein Mitarbeiter des Unternehmens "Boyd Gaming" ist der Ansicht, dass die Unternehmensgruppe davon überzeugt ist, dass es sinnvoll ist, erlaubtes virtuelles Pokerspiel mithilfe eine Netzes in den Bundesstaaten bereitzustellen, sodass ein ausreichender Schutz sichergestellt ist.

Wenn der Kongress sich dazu durchringt, diese Form des Glücksspiels zu gestatten, dann kooperiert man einem der namhaftesten Betreiber von virtuellem Poker und kann auch dessen Kenntnisse nutzen. "MGM" ist der gleichen Meinung.

Ist virtuelles Glücksspiel riskanter als reales?

Die Fachleute streiten sich darüber, ob das Spielen im World Wide Web gefährlicher ist als das in der echten Welt. In dieser Sache kommen verschiedene Thesen heraus.

Wenn man der namhaften Medical School der Universität Harvard, welche schon lange Zeit mit der Sportwettenanbieter Bwin in Bezug auf diese Sache zusammenarbeitet, Glauben schenken darf, dann ist das Online Glücksspiel nicht riskanter als das Spiel in echten Spielstätten.

Ein bekannter Fachmann in Sachen Spielsucht aus Großbritannien hält dagegen. Die Schlussfolgerungen von Harvard sind seiner Ansicht nach nicht gültig. Er sieht die Sache so, dass das Spielen im Internet 10mal riskanter sei als normales Glücksspiel.

Er ist Professor für Glücksspielwissenschaften an der britischen Universität von Nottingham und er hat in der "Akademie für verantwortliches Spielen", die von den Casinos Austrias und der Lotterien der österreichischen Hauptstadt geführt wird, diese These dem Erdboden gleichgemacht.

Den Fachleuten der amerikanischen Uni wirft er vor, sich nur mit Leuten befasst zu haben, die sich binnen eines Monats bei dem österreichischen Betreiber angemeldet haben und hier ihrer Leidenschaft nachgehen. Deshalb bewertet er diese Forschungsresultate als ungültig.

Die Forscher aus Harvard bescheinigten den Spielern von Poker im Netz ein vernünftiges und angemessenes Spielverhalten schon vor zwei Jahren. Diese Forschungen basierten auf den Daten vor mehr als 3.000 Spielern, die im Netz pokerten. Bwin gab damals bekannt, dass mit diesen Ergebnissen die Legende, dass Online Glücksspiel Menschen sehr in seinen Bann ziehe, entkräftet sei.

Das Unternehmen tat sich mittlerweise mit PartyGaming zusammen und die Kooperation mit der amerikanischen Eliteuniversität bleibt noch immer bestehen. Der britische Fachmann kann keine schnelle Auskunft im Hinblick auf die Frage erteilen, in welcher Zeit man dem Online Glücksspiel erliege.

Diese Behauptung wurde nicht mit Spielautomaten oder Casinospielen in Gegensatz gestellt. Er analysierte lediglich das Verhalten der Nutzer bei einem Portal, genauso ging Harvard vor. Er gibt an, dass diese Daten wenig Aufschluss darüber geben, weswegen Leute überhaupt spielen.

Auch was die Größe und die Zahl der Einsätze angeht, gibt dies nicht viel Auskunft in Bezug auf das Suchtpotenzial. Dies liegt darin, dass zwischen den Spielversionen wie Poker etc. erhebliche Differenzen vorliegen. Er sagt, dass die Spieler im Netz der Spielsucht leichter zum Opfer fallen als Spieler in der echten Welt.

Jeder zwanzigste Spieler im Netz habe ein problematisches Spielverhalten, aber bei den Menschen die in der echten Welt ihrer Leidenschaft nachgehen, ist diese Quote erheblich geringer. Das Online Glücksspiel ist laut dem Fachmann sehr viel riskanter, wenn man ohnehin schon zur Sucht neigt.

Nur eine Handvoll der Spieler tummeln sich ausschließlich im Netz, in den meisten Fällen nutzen sie auch normale Spielgelegenheiten. Das World Wide Web macht es sehr viel einfacher auf Poker, Roulette und andere Spiel zuzugreifen und verleitet demnach auch zum übermäßigen Spiel.

Seiner Ansicht nach war es damals nicht mehr möglich zu spielen, wenn das Casino schloss, doch im Internet steht dieses Vergnügen rund um die Uhr zur Verfügung. Das Internet ist seiner Meinung ein Medium für das Glücksspiel, denn es werde schlichtweg der Weg des geringsten Widerstands gewählt.

Casino-Anwendungen für Smartphones werden immer beliebter

Die Kooperation von Hands-On Entertainment und PartyGaming machte den Weg für die World Poker Tour als Anwendung frei. Diese Anwendung gibt es für iPhones, iPads und iPod Touch und eine neue Applikation stellt das Finale der World Poker Tour Holdem für Apple Produkte bereit.

Es ist die jüngste Anwendung in Bezug auf viele Produkte, die die World Poker Tour zum Thema haben und für Geräte für Unterwegs verfügbar sind. Diese wurde schon rund 20 Millionen Mal von Nutzern gedownloadet.

Hier macht die Qualität Einiges aus. Hier findet man die neuste Grafik in 3D sowie ausgedehnte Korrekturen und neue Features im Bereich von Casinos und Wettkämpfen auf einem andersartigen Niveau.

Bei dieser Anwendung gibt es Bestenlisten, Gewinne, Statuseinsicht, Spiele die nur von einem oder auch mehreren genutzt werden können, Wettkämpfe oder Spielmöglichkeiten an Privatspieltischen.

Es besteht auch die Möglichkeit, über die Anwendung an die Jetons zu kommen sowie eine Verknüpfung mit dem Spielecenter von Apple herzustellen. Die Chefin von Hands-On Entertainment sagte, dass eine derartige Applikation für die Spieler noch mehr Wettkampf und Kommunikation mit Freunden und Mitspielern beim Poker bereithalte.

Ihr Unternehmen zählt zu den namhaftesten Produzenten im Bereich der Software für Casinos für Unterwegs. Mit Anwendungen wie das WPT Texas Holdem Poker auf der Seite von Facebook, Deadliest Catch, 90210 und viele weitere Apps machten sich Hands-On einen Namen.

Smartphones in allen Variationen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und so kommen die Betreiber von Casinos nicht drum herum, eine breite Palette an Anwendungen bereitzustellen.

Diese Branche erlebt einen nie gekannten Boom, deswegen wird sich auch diese Anwendung nicht als Flop herausstellen. Betreiber werden diese Tatsache dazu nutzen auch interessante Anwendungen zu schaffen. Von diesem Wettkampf wird besonders der Spieler seinen Nutzen haben.