Kennzeichnungspflicht für Casinos und Spielhallen

Kennzeichnungspflicht für Casinos und Spielhallen

Dies bedeutet, dass die Spielhallenbetreiber nicht das Wort Casino für die eigene Außenwerbung nutzen dürfen, da damit den Spielern vorgegeben wird, dass es sich um eine staatliche Spielbank handelt, obwohl dies bei Spielhallen nicht der Fall ist. Einige Betreiber hatten diese Anforderung bereits zu Anfang mit Verabschiedung dieses Gesetzes umgesetzt, aber einige Spielhallen nutzten weiterhin die Bezeichnung Casino in der eigenen Außenwerbung.

Die Vorgabe in Bezug auf die Bezeichnung von Spielhallen wurde in Waltrop bisher nicht gänzlich umgesetzt, dies hat sich jedoch nun geändert. In der Hilbertstraße gibt es nun keine Casinos mehr, denn die Aufschriften wurden entfernt und nun ist auch für die Besucher deutlich, dass es sich bei den Etablissements vor Ort tatsächlich um Spielhallen handelt. Die Betreiber hatten sich eine lange Zeit lang gewehrt, das Wort "Casino" von den Aufschriften zu verbannen, doch nun wurde die gesetzliche Vorgabe von Seiten der Betreiber endlich umgesetzt.

Angedrohte Ordnungsverfügungen zeigten Wirkung

Auch jetzt noch gibt es weiterhin zwei Spielhallen in der Gegend, bei denen das Wort "Casino" in der Aufschrift noch vorzufinden ist. Dies soll sich jedoch bis zum Ende des Jahres ändern. Bei den meisten Spielhallen hat die angedrohte Ordnungsverfügung bereits Wirkung gezeigt. Bei anderen Spielhallen war schon die gesetzliche Veränderung ausreichend, damit die Aufschriften an den Spielhallen geändert wurden. Bis zum Ende des Jahres sollten dann alle Aufschriften der Spielhallen korrigiert worden sein, sodass auch gerichtliche Verfügungen und Rechtsstreits bis dahin komplett ein Ende haben werden.

Hackergruppe legt Sony aus Vergeltungsgründen lahm

Es ist noch nicht allzu lange her, dass eine Hackergruppe namens "Lulzsec" die News in Sachen Technologie mit Schlagzeilen bevölkerte.

Sie griffen viele Konzerne an, darunter auch "Sony", ihr bislang größtes Ziel. Durch diesen Angriff sah sich das Unternehmen genötigt, das hauseigene Netzwerk für virtuelles Spielen eine Weile zu deaktivieren.

Auch die Unternehmen "Nintendo", "Minecraft" sowie "Bethesda" wurden attackiert. Doch es stellt sich die Frage, wer hinter dieser Gruppe steht und wie deren Ziele definiert sind.

Ein Mitarbeiter des "The Guardian" ist dieser Fragestellung nachgegangen und ist der Ansicht, das bei diesen Attacken Vergeltung das maßgebliche Ziel ist. Zu Beginn dieses Jahres klagte "Sony" einen flüchtigen Gefängnisinsassen an.

Dieser hatte eine Methode entdeckt, wie Nutzer gestohlene Spiele auf der Playstation dieses Unternehmens nutzen können. Zudem machte "Sony" alle IPs der Nutzer öffentlich, die auf der Internetseite dieses Mannes waren.

Dies hatte heftige Debatten bei den Hackern zur Folge und eine Gruppe, die sich "Anonymus" nannte, sagte dem Unternehmen den Kampf an. Bald danach wurde die Attacke auf das Netzwerk von "Sony" durchgeführt, dies war die Größte in der Geschichte des Unternehmens.

Auch wenn die Gruppe vehement leugnet, diese Attacken verursacht zu haben, nutzt "Lulzsec" diese zu ihren Zwecken. Dies erzeugt den Eindruck, als ob diese in Zusammenhang stehen würden.

Die momentane Lage zog zahlreiche Veränderungen in Bezug auf die Sicherheit der Online Gaming Branche nach sich und "Sony" möchte seinen Nutzern nun einen besseren Schutz bieten.

Hierfür wurden Gesetze eingeführt, die die entsprechenden Unternehmen dahingehend in die Pflicht nehmen.