Erträge für virtuelles Pokerspiel in Italien gehen zurürck

Erträge für virtuelles Pokerspiel in Italien gehen zurürck

Besonders die gesetzlichen Regulierungen des Landesmarkts galten als Vorbild für andere Länder. Doch in den letzten Wochen gingen die Erträge im Bereich Internet massiv zurück. Fachleute im Analysebereich führen dies auf die wirtschaftliche Krise im Land, die immer angespannter wird, zurück.

Die Glücksspielbehörde des Landes ist für die statistischen Zahlen des virtuellen Glücksspiels zuständig. Die Ertragszahlen für diesen Februar waren alles andere als rosig, die Gesamtzahlen bei jedem Betreiber von virtuellem Pokerspiel belief sich auf rund 38 Millionen Euro.

Was den Januar 2011 angeht, entspricht dies einer Reduzierung von 6 Prozent bei den Wettkämpfen und mehr als das Doppelte an Rückgang für die Spiele um Geld. Doch der Rückgang ist etwas abgebremst. Die Bilanzen zeigen schon seit einem halben Jahr eine dauerhafte Tendenz nach unten.

Die Analyseexperten sehen den niedrigsten Punkt bereits näherkommen, danach kann man wieder von einem Anstieg ausgehen. Zu den betroffenen Unternehmen gehören "Ongame", "Playtech iPoker" und auch "Gioco Online Italia". Die bekannten Betreiber "PokerStars" und "Microgame" haben wesentlich kleinere Verlustzahlen zu verzeichnen.

Der letztgenannte Betreiber, der als Operator von "Peoples Poker Network" fungiert, ist, was die Spiele um Geld angeht, mit 28 Prozent auf dem italienischen Markt dominierend; "PokerStars" hingegen gehören hier 25 Prozent der Marktanteile.

Im südeuropäischen Land waren bis Mitte 2011 auf den Internetseiten, die vom Staat eine Zulassung hatten, die Spiele um Geld untersagt. Seitdem die Untersagung nicht mehr besteht, sank der Teil der sogenannten "MTT-Rakes" auf unterschiedlichen Websites um rund die Hälfte.

Die konstante Senkung der Ertragszahlen im Bereich des Online Pokers ist nach Meinung der Analyseexperten besonders der instabilen Wirtschaft geschuldet. Die Arbeitslosenquote im Land beträgt nun rund 10 Prozent.