Casinos Austria in Plus und Minus

Casinos Austria in Plus und Minus

Die heimischen Casinos schlagen sich wacker, doch gleichzeitig musste das Unternehmen Casinos Austria einen herben Schlag im Ausland hinnehmen. Die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) musste den Lizenzentzug in Argentinien hinnehmen und auch sonst wurde in den vergangenen Jahren bei den Auslandsgeschäften leider kein wirklicher Erfolg verbucht. In den vergangenen Jahren musste die Unternehmensgruppe bei den Auslandsgeschäften sogar ein Minus hinnehmen. Der Konzernchef Karl Stoss hatte hier jedoch Maßnahmen eingeleitet, wodurch nun für die Zukunft wieder ein Plus für das Unternehmen im Ausland zu erwarten sei.

Der Betrieb in Argentinien musste geschlossen werden. Hier lagen Geldwäschevorwürfe vor, die das Unternehmen zur Schließung des Casinos zwangen. Das Unternehmen hat nun jedoch trotzdem den Kampf aufgenommen und versucht die Lizenz für das Casino zurückzugewinnen. Bei anderen Spielbanken im Ausland konnten die Casinos Austria bereits größere Erfolge verbuchen. So erlangten das Casino Brüssel und das in Niedersachsen nun Auftrieb. Letztlich musste die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) sich dennoch aus einigen Ländern zurückziehen, plant nun jedoch neue Expansionen in anderen Gebieten.

Die Geschäfte im Inland konnten abschließend nun als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Einige Zahlen gab das Unternehmen bereits bekannt, genaue Angaben werden jedoch erst im April dieses Jahres veröffentlicht. Grundlegend wurden im Jahr 2013 in Österreich durch die Casinos Austria knapp 3,57 Mrd. Euro umgesetzt, ein echter Erfolg für das Unternehmen.

Hohe Verluste in Nevada

Hohe Verluste in Nevada

Es scheint weiterzugehen und in ?immer weitere Ferne zu rutschen, daß die Region sich von der Krise erholen könnte. Umsätze im schwarzen Zahlenbereich konnten bereits seit dem Jahr 2008 in Nevada nicht mehr verbucht werden. In einem veröffentlichten State Report sind die genauen Zahlen einsehbar.

Von Jahr zu Jahr scheinen die Umsatzzahlen weiterhin zu sinken. Während die Einnahmen aus dem Glückßpielbereich im Jahr 2012 noch eine Summe in Höhe von 10,86 Milliarden US-Dollar lagen, sanken sie im vergangenen Jahr auf eine Summe in Höhe von 10,395,664,377 US-Dollar ab. Die Glückßpieleinnahmen des Staates Nevada machen etwa 45,1 Prozent der Gesamteinnahmen aus.

Die Umsätze scheinen nicht beßer zu werden, vor allem in Anbetracht deßen nicht, daß gerade die großen Casinos in Nevada hohe Kosten zu tragen haben. Allein die Stromkosten liegen bei etwa 367 Millionen US-Dollar pro Jahr. Die Kosten sind hoch und die Umsätze sinken und es sind weiterhin keine schwarzen Zahlen in Sicht. Zum Beispiel die Einnahmen im Bereich Poker sanken im Vergleich zum Jahr davor um rund 7,3 Millionen US-Dollar ab.

Der Rückgang ist hier deutlich zu spüren, während sich die Einnahmen aus dem Automatenspiel im letzten Jahr auf immerhin 6,75 Milliarden US-Dollar beliefen. Es bleibt abzuwarten wie in diesem Jahr die Entwicklungen verlaufen. Nevada hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr gewandelt. Während das Glückßpiel noch vor einigen Jahren oberste Priorität im Silver State hatte, sind heute Unterhaltungsangebote und andere Highlights viel wichtiger.

Die Bedürfniße der Gäste haben sich verändert und die Konkurrenz aus dem Internet wächst immer weiter an, also mußten neue Strategien entwickelt werden. Für den Staat bleibt zu hoffen, daß diese helfen werden und die Umsätze langfristig wieder ins Plus treiben können.