Laufende Klage gegen PPC Poker Tour

Laufende Klage gegen PPC Poker Tour

Aktuell sorgt die PPC Poker Tour für Aufruhr in der Poker-Community, obwohl das Turnier bereits im November mit dem Final Table abgeschlossen wurde. Warum nun dennoch Diskussionen entstehen?

Die Gewinner des Finaltischs warten noch heute auf ihr gewonnenes Geld. Die Preisgelder in Höhe von über $370.000 wurden bis heute nicht ausgezahlt. Die Gewinner des Main Events haben sich nun entschieden, mit dem Fall vor Gericht zu ziehen. Verklagt werden die Veranstalter Bryan Oulton und Thomas “Sandy” Swartzbaugh sowie ein Casino in Maryland und die Beachside Consulting Group.

Grund für die Klage:

  • sechs letzten Spieler des PPC Poker Tour Main Events in Aruba warten immer noch auf ihre Payouts
  • Eventgewinner Stephen Deutsch wartet auf Siegprämie von $133.687
  • den Veranstaltern Oulton und Swartzbaugh wird von den Klägern organisierter Betrug vorgeworfen
  • die PPC Poker Tour wird vor Gericht als Schneeballsystem bezeichnet

Bewilligung der einstweiligen Verfügung gegen die Veranstalter

Das Landesgericht von Maryland hat nun eine einstweilige Verfügung gegen die beiden Veranstalter bewilligt. Diese Verfügung beinhaltet das Verbot für Oulton und Swartzbaugh an gewerblichen Aktivitäten jeglicher Art mitzuwirken. Seit dem Mainevent der PPC Pokertour warten noch immer vier Spieler auf hohe Preisgelder. Folgende Beträge werden den Spielern geschuldet:

  • Stephen Deutsch: $133.687
  • Michael Lerner und Joan Sandoval: mindestens $40.000
  • John Ott: $32.085

Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Veranstalter die ausgeschriebenen Preisgelder genutzt haben, um die Tour und die dazugehörenden Ausgaben zu finanzieren. In der Community werden die beiden Veranstalter bereits als versierte Straßenhändler bezeichnet. Das Gerichtsverfahren wurde nun eingeleitet. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Swartzbaugh um eine finale Aufschiebung gebeten und sich für den Zahlungsverzug entschuldigt. Trotz dieser Entschuldigung wollen die Spieler nun vor Gericht gegen die beiden Veranstalter klagen und erhoffen sich so, ihre Siegerprämien ausgezahlt zu bekommen.

Eddy Scharf schreibt Pokergeschichte vor Gericht

Eddy Scharf schreibt Pokergeschichte vor Gericht

Der deutsche Pokerprofi schreibt mit seinem Fall bereits Pokergeschichte. Was bisher geschah:

– 2009: Eddy Scharf erhielt einen Steuerbescheid vom Finanzamt Köln/Mitte

– Zahlungsaufforderung für die Steuern auf die Pokergewinne für die Jahre 2003 bis 2008

– Scharf ging gegen diesen Bescheid vor Gericht

– in erster Instanz wurde die Klage im Oktober 2012 abgewiesen

– Revision vor dem Bundesfinanzhof in München im September 2015 ebenfalls abgewiesen

– Anfang dieses Jahres legte Scharf Verfassungsklage vor dem Bundesverfassungsgericht ein

Der Fall wird nun bereits seit einigen Jahren vor Gericht verhandelt, doch laut dem Pokerprofi sei das nur von Vorteil für ihn. Im Laufe der Zeit habe sich die Einstellung vieler Beteiligter verändert und so haben seiner Aussage nach bereits auch die Richter mit dem Umdenken begonnen. Zu Beginn der Verhandlungen wurde festgestellt, dass Gewinne aus der Teilnahme an Pokerturnieren als Einkünfte aus Gewerbebetrieb der Einkommensteuer unterliegen können. Hiermit einhergehend wurde Turnierpoker zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als reines Glücksspiel, sondern als eine Mischung aus Glücks- und Geschicklichkeitsspiel bezeichnet. In welchen Fällen hierbei nun Steuern gezahlt werden müssten, sei von Fall zu Fall unterschiedlich, so wurde es damals festgelegt.

Je länger, desto besser

Noch immer wartet der Pokerprofi Eddy Scharf auf eine Entscheidung in Bezug auf seine Verfassungsklage. Seiner Aussage nach mache ihm die Wartezeit jedoch nichts aus, denn er habe bemerkt, dass die Beteiligten in diesem Fall im Laufe der Zeit gemerkt hätten, wie die Karriere eines Pokerspielers tatsächlich ablaufe und Scharf hofft auf ein generelles Umdenken und damit auf eine Entscheidung, die dem Pokerspiel in Bezug auf Erlaubnis, Anerkennung und Image auch in Zukunft weiterhelfen könnte.

 

Herber Rückschlag für belgische Poker-Community

Herber Rückschlag für belgische Poker-Community

Am 15. Juni waren die No-Limit und Pot-Limit Tables (Holdem und Omaha) mit Dollar/Euro/Pfund 0,01/0,02 Blinds aus der Turnierlobby verschwunden.

Natürlich wirft dies bei den Spielern selber aber auch bei der gesamten Poker-Community Fragen auf. Nachdem vom Support angegeben wurde, dass dies geplant war und mit diesem Test in erfahrung bringen will, wie sich die Änderung auf die allgemeine Spielerfahrung auswirkt. Dies lässt nun vermuten, dass der Test für den globalen Markt durchgeführt wurde, um dann im Folgenden auch in weiteren Ländern auf diese Art und Weise vorzugehen.

Diese Einschränkung für die Poker-Community wäre auch für andere Länder denkbar, wie zum Beispiel Italien, Spanien oder Frankreich. Die Spieler haben sich vor allem gefragt, wieso der Test nicht in diesen Ländern durchgeführt werden würde, wo das aufgrund der eingegrenzten Regulierung mehr Sinn gemacht hätte. Nun ist man aber überzeugt davon, dass der Test deshalb in Belgien durchgeführt wurde, da die Belgier mit ihrem Client auf den internationalen Spielerpool zugreifen, wodurch es genug Gegner gibt.

Zusätzliche Kosten als Grund für Einschränkungen

Spekulationen ziehen auch die regulatorischen Probleme als Grund für entsprechende Änderungen in Betracht. Die Regulierung von Online Poker ist meist auf den Schutz der Spieler ausgerichtet. Gleichzeitig bedeutet dieser regulierte Spielerschutz für die Anbieter jedoch höhere Kosten, durch Besteuerungen und Abgaben. Diese zusätzlichen Kosten werden von den Anbietern in den meisten Fällen auf die Spieler abgewälzt.

Beliebte Lotterie Sit-and-Gos bei MPN

Beliebte Lotterie Sit-and-Gos bei MPN

In diesem Bereich geht der Online Poker Anbieter MPN gerade den ersten Schritt und wird künftig die beliebten Lotterie Sit-and-Gos anbieten. Darüber hinaus soll es einen progressiven Jackpot und eine kleinere Rake geben. Für die Kunden von MPN werden somit gleich einige Highlights angeboten.

Das Ziel von MPN ist es in diesem Jahr voll durchzustarten, so Alex Scott (Head of Poker). Der Pokerchef plant unter die Top 5 der Pokeranbieter zu kommen, hierzu muss natürlich einiges getan werden. Zuerst sollen die Fish Party Sit-and-Goes eingeführt werden. Hier ist folgendes vorgesehen:

– schnelle Turniere ohne Auszahlungstabelle

– mit progressivem Jackpot von bis zu über einer Million

– Hausabgabe von nur 5 Prozent

Die neuen Highlights wurden bereits angekündigt und sollen bereits ab dem 12. Juli für die Pokerfans zur Verfügung stehen. Die Poker-Community kann nun schon mit Vorfreude in die Sommermonate starten.

Betfred verlässt das iPoker Netzwerk

Betfred verlässt das iPoker Netzwerk

Mit dem Vertrag wurde festgelegt, dass Betfred sein komplettes Angebot auf die Plattformen von GVC bringen wird. Sowohl für die Poker-Community als auch für Sportwettenfans könnte diese neue Information in Zukunft interessant werden.

Warum es für die Poker-Community interessant werden könnte: weil Betfairs Poker Room von iPoker in das Netzwerk von PartyPoker wechseln wird. Innerhalb der Community munkelt man bereits, dass dies nur der Anfang sein könnte und GVC in Zukunft weitere Poker Rooms aufnehmen wird. Eigentlich hatte PartyPoker in der Vergangenheit nicht den besten Ruf. Dies hat sich nun durch die letzten Ereignisse allerdings ein wenig geändert.

PartyPoker bekommt Auftrieb

Seit bwin.party durch GVC übernommen wurde, hat sich das Ansehen von PartyPoker bereits ein wenig gebessert. Auch wenn der Aufschwung für PartyPoker nicht einen totalen Boom für die Pokerräume mit sich bringt, so ist dennoch zu bemerken, dass sich die Lage des Anbieters verbessert. Aktuell befindet sich PartyPoker bei dem Ranking auf Platz 5, iPoker liegt auf dem vierten Platz.

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