15 Bundesländer haben im Glücksspiel  einen schweren Stand

15 Bundesländer haben im Glücksspiel einen schweren Stand

Wenn das Prinzip aus dem Norden in der ganzen Bundesrepublik Schule macht, dann würde der Kriminalisierung von Betreibern im Bereich Wetten und der Abschiebung vieler Spieler auf den Schwarzmarkt der Garaus gemacht werden. Dr. Hambach, welcher das gleichnamige Unternehmen mitbegründete, sagte, dass das virtuelle Glücksspiels schon seit 10 Jahren mit Zweifeln zu kämpfen hat.

Er ist ein Fachmann im Bereich für Glücksspiel- und Wettrecht und führte den Weg der aktuellen rechtlichen und politischen Debatte in diesem Bereich auf. Er betrachtet das "E-15 Prinzip" der Bundesländer ohne den Norden für nicht tragbar. Grund: Es gründet sich auf irrtümlichen Thesen und führt auch die "seltsame" juristische Situation im Land weiter. Dieses Modell nimmt sich Frankreich als Beispiel, dass sich bereits als wenig wirksam herausgestellt hat.

Der Leiter der dortigen Glücksspielbehörde in Frankreich sprach erst neulich eine Warnung aus, dass wegen der juristischen Basis in Frankreich mehr und mehr Spieler zum Schwarzmarkt wechseln, was enorme Einbrüche bei den steuerlichen Erträgen nach sich zog. Eine Bruttogewinnsteuer, welche beispielsweise Dänemark und Kiel in ihrem Modell haben, ist seiner Ansicht nach viel wirksamer als eine Mehrwertsteuer. Nur im letzten Jahr wechselten stolze 70.000 Benutzer vom staatlichen Markt in die rechtlich nicht kontrollierte Schwarzmarktzone.

Herr Hambach stellte hierzu den Vergleich des Eises im Hochsommer her, das anfangs noch gut aussieht, aber im Nu verschwunden ist. Dies ist bei den Spielern in Frankreich auch den dortigen steuerlichen Erträgen der Fall. Infolge der juristischen Auslegung des Anwalts stellt die Festlegung der Zulassungssumme im obengenannten Modell eine Willkür dar. Wieso soll man nur 20 Lizenzen an die Betreiber von Sportwetten verteilen, fragt man sich.

Auf der höchsten rechtlichen Ebene in der Europäischen Union, wird diese Herangehensweise auf wenig Gegenliebe stoßen, oder es geht solange gut, bis Kandidat 21 Klage diesbezüglich einlegt. Diese Hinweise sind in Bayern und unter anderem in Nordrhein-Westfalen, welche das französische Modell nutzen, noch nicht durchgedrungen. Man nahm ebenfalls nicht zur Kenntnis, dass das Gesetz aus Dänemark und das aus dem angrenzenden Bundesland Schleswig-Holstein von der EU-Kommission in rechtlicher Hinsicht schon grünes Licht bekamen.

Herr Hambach rechnet damit, dass die Kommission das Prinzip der anderen 15 Bundesländer nicht befürworten wird, da in diesem Rahmen virtuelle Sportwetten, Pokerspiele und Spiele fürs Casino im Netz nicht gleich angegangen werden. Er ist der Meinung, dass die Instanz dies nicht absegnet, da sonst eine Diskriminierung auf europarechtlicher Ebene stattfinden würde. Ein Thesenpapier mit wissenschaftlicher Grundlage im Bereich des Online-Pokers, welches von der "Forschungsstelle für Glücksspiel und Wetten" in Sankt August nach Auftrag von "TüV Trust IT" erfolgte, fand heraus, dass die Tendenz zur Spielsucht im Bereich der Sportwetten und Poker im Netz gleichauf sind.

Poker bietet also keine höhere Suchtgefahr. Eine Kontrolle dieses Marktes ist auch deshalb wichtig, da das Online Poker momentan über einen höheren Anteil am Markt in Sachen Glücksspiel in der Bundesrepublik hat als die Sportwetten. Diese liegen bei 33,4 bzw. bei 29,4 Prozent. Diese Tatsachen festigen Herrn Hambach in seiner Annahme, dass die restlichen Bundesländer noch dem Hirten aus dem Norden folgen.

Dieses Gesetz wurde von den Herren Arp, der in der CDU sitzt und Herrn Kubicki, der in der FDP ist, zum größten Teil auf die Beine gestellt. Man erwartet hier 40 Millionen Euro mehr Erträge, die im Zuge der Regulierung erfolgen soll. Nur ein Drittel des Betrages soll dem Sport zugute kommen. Er ist der Ansicht, dass das bessere Prinzip gewinnen wird. Er ist guter Dinge, dass die Auseinandersetzung noch in diesem Jahr bereinigt sein wird.

Dann wäre es möglich, auf der nächsten obengenannten stattfindenden Veranstaltung schon erste Erfolge in den Ländern zu diskutieren und man muss sich dann nicht mehr damit auseinandersetzen, dass die Politiker nicht tun, was sie sollen, auch wenn eine Warnung der Kommission der EU erfolgt ist und auch wenn der Norden mit gutem Beispiel vorangeht. Ein Herr vom Betreiber "Tipico" für Sportwetten, ein Professor vom Unternehmen "Goldbach" und ein Herr von "Sportfive", einem Vermarkter für Sportrechte, können Hambachs Thesen nur bejahen.

Dem Professor nach ist das Prinzip aus dem Norden das einzige, welches hieb- und stichfeste Zahlen als Grundlage hat. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Regierung und die anderen Bundesländer dieses Modell vehement nicht haben wollen, was auch mehr Steuern bedeuten würde. Im Norden des Landes kamen schon rund 90 Bewerbungen für Zulassungen und dies zeigt, dass dort im letzten Jahr mit einer Stimme Unterschied das von der CDU und FDP in die Wege geleitete Gesetz doch ganz klar effektiv und auch durchsetzbar ist, da die im Dokument vorgesehenen Maßnahmen mit dem Markt übereinstimmen.

Die Politik will aber das Internet im Zuge des Glücksspiels nicht wahrhaben und der Professor sagt, dass es optimal ist, neun Zehntel des Marktes bei den Wetten zu kontrollieren und damit Einnahmen zu machen, als alles zu untersagen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, was dann im Schwarzmarkt vor sich geht. Der Markt hat den Zweck, die Summe der Betreiber einzuschränken, dies fällt nicht in den Handlungsbereich der Politik.

Man macht somit nur das Angebot, steuerliche Einnahmen in der Bundesrepublik bereitzustellen. Es mutet seltsam an, dass der deutsche Staat auf dieses dringende Anliegen nicht eingehen will. Der Leiter von "Tipico" stritt mit aller Klarheit ab, dass es hier illegal zu gehen, doch auch dies hat seine Folgen. Auch wenn die höchste gerichtliche Instanz in der EU schon ein paar Schüsse vor den Bug gegeben hat, will man in der Bundesrepublik dennoch keine juristischen klaren Verhältnisse auf die Beine stellen.

Die Betreiber sind nun, nach dem positiven Zeichen aus Kiel bereit und wollen im Land gerne ihre Dienstleistungen anbieten, auch wenn es nicht auch aus Selbstlosigkeit ist. Der Professor sagte für das Sponsoring in Sachen Sport blühende Jahre voraus, wenn sich das Prinzip aus Kiel nun etablieren sollte. Auch forderte man die zurzeit nicht vor Ort befindliche Politik auf, nun klare Rechtsverhältnisse einzuführen.

Die momentane Verwirrung im juristischen Bereich ist dem Sponsoring nicht zuträglich, denn viele mögliche Geldgeber sind bereit, die Vereine finanziell zu unterstützen. Aber diese wissen oft im Bereich Werbung auf Trikot oder Banden oder anderen Dingen nicht, ob sie rechtlich sicher sind oder nicht. Auch mit viel Verstand ist es nicht zu verstehen, wie Bayern dem Verein der Bayern Münchner erlaubt, einen Betreiber für Wetten auf dem Trikot zu tragen, im Wintersport hingegen ist man anderer und strengerer Meinung.

Man wird sehen, ob die restlichen 15 Bundesländer im Jahr 2012 wieder große steuerliche Erträge, die es im Zuge einer Liberalisierung des Marktes für Wetten geben könnte, nicht annehmen möchten. Zu kurz kommen dabei der obengenannten Sportwettenbetreiber, der aus juristischen Bedenken seinen Hauptsitz auf Malta hat und diesen gerne in der Bundesrepublik haben würde.

Auch jetzt sind die Länder nicht bereit, steuerliche Mehreinnahmen zu bekommen und die Niederlassung von Unternehmen gutzuheißen. Möglicherweise könnte das Vorangehen im Norden einen Dominoeffekt für den ganzen Markt haben, dieser ist nach den Briten die Nummer Zwei in Europa und hat große Möglichkeiten im Sportbereich. Nur im Zuge einer Regulierung, so die Zusammenfassung der Veranstaltung, stehen dem Sponsoring für Sport in der Bundesrepublik wirklich gute Zeiten bevor.

Wirtschaftsexperten im Bereich des Marktes werden sagen, dass sich die wirtschaftlichen Gegebenheiten auf Dauer nicht mit Manövern politischer oder juristischer Natur stoppen lassen. Wenn beispielsweise die SPD das Online Glücksspiel weiterhin untersagen möchte, führt sie einen ergebnislosen Kampf, soviel steht fest.

Glücksspielgaunereien sollen künftig dezimiert werden

Glücksspielgaunereien sollen künftig dezimiert werden

Dies wird gern für Animationen benutzt und sichert seit über 15 Jahren, dass die Räder für das Roulette in Bewegung bleiben, Karten verteilt werden und die Rollen der einarmigen Banditen sich weiter drehen.

Besonders in der Zeit, in der sich die Branche des virtuellen Glücksspiels einem Aufschwung gegenübersieht, braucht es neue Portale für Software im Bereich Poker, Roulette und Vielem anderen mehr im Internet.

Diese basieren dann mehr auf dem Standard im Netz HTML5 und müssen manchmal auch für die individuellen Programme und deren Normen ausreichen, doch es muss immer die Programmpalette für die Casinos optimiert werden, damit auch betrügerische Spieler keine Chance haben.

Der virtuelle Glücksspielmarkt soll utopisches Wachstum erleben, der jährliche Gewinn des Sektors nach Analysen der Fachleute des Unternehmens "Pricewaterhouse Coopers", der im Jahr 2015 schon den 200 Milliarden Euro nahekommen soll. Doch bei allen guten Prognosen gibt es ein Hindernis, denn das virtuelle Glücksspiel ist in der Bundesrepublik untersagt, was nochmals im Glücksspielvertrag der 15 Bundesländer festgehalten wurde, der nach dem Entschluss des EuGH in Luxemburg nochmals neu bearbeitet werden musste.

Die Rechtsexperten in Luxemburg waren mit den Alleinansprüchen des Staates in Bezug auf die Sportwetten nicht einverstanden. Aus diesem Grund wollen die im Vertrag befindlichen Bundesländer 20 Zulassungen im Bereich der Sportwetten zuteilen. Darunter fallen auch Wetten und Internet, während das Poker- und Roulettspiel im Netz weiterhin untersagt bleibt, mit Ausnahme in Schleswig-Holstein.

Das Bundesland ist kein Teil dieses Vertrags und hat ein individuelles Gesetz auf die Beine gestellt. Dies beinhaltet nicht nur eine nicht begrenzte Zuteilung der Zulassungen von Wetten, sondern gestattet auch Casinospiele und Poker im Netz. Die Betreiber brauchen aber eine Zulassung.

Dieses von der Regierung der CDU und FDP initiierte Gesetz rechnet mit einem Jahresumsatz der Betreiber von 200 Millionen Euro. Die Kasse des Staates kann hiervon bis zu 40 Millionen Euro erhalten. Die Betreiber von Pokerveranstaltungen sind verpflichtet, ein Fünftel des Bruttoertrags zu entrichten.

Dies ist nicht ungefährlich, denn wenn man im Internet dem Roulette oder dem Pokerspiel nachgehen möchte, dann ist man verpflichtet, vorher sein Konto beim entsprechenden Betreiber via Kreditkarte oder Zahlungsmöglichkeit im Internet aufzufüllen. Die Einsätze beim Spiel fließen dann vom nichtexternen Konto des Anbieters.

Zwei Professoren vom Forschungsinstitut im Bereich Glücksspiel und Wetten bei Bonn sagen, dass der Markt für virtuelles Glücksspiel momentan 10 Prozent des kompletten Marktes im Bereich der Glücks- und Strategiespiele in der Bundesrepublik darstellt. Im Bereich des virtuellen Pokerspiels lassen die bundesdeutschen Nutzer nach ihren Analysen rund 340 Millionen jährlich da.

Das virtuelle Pokerspiel liegt somit über denen der virtuellen Sportwetten, deren Erträge sich etwa auf 300 Millionen Euro belaufen. Darum stecken die bislang auf dem Markt befindlichen Betreiber wie "Poker Strategy", "Pokerolymp" und viele andere eine Menge Geld in das Voranbringen ihrer Programme.

Ihr Fokus liegt dabei besonders auf den individuellen Extraprogrammen für die Spieler im Netz und Features zur Sicherheit, die auch Angestellte, die bei den Betreibern tätig sind, nicht umwerfen können. Programme für Spiele bei sozialen Netzwerken und Pokeranwendungen für Tablets und Smartphones haben auf der Liste der Wichtigkeiten der Pokersparte immer weniger eine Rolle.

Doch dabei befinden sich nur auf Facebook jeden Tag über 30 Millionen virtuelle Pokernutzer im Netz. Die Offerten im Bereich Poker von "Zynga" ist mittlerweile beliebter als "Farmville" auf dem gleichen Netzwerk und hat das Spiel vom selben Hersteller schon lange hinter sich gelassen.

Aber die auf dem Markt befindlichen Betreiber von Veranstaltungen im Bereich virtuelles Pokerspiel möchten bevorzugt die individuellen Portale um Features von sozialen Netzwerken erweitern. Hierzu gehören nicht lediglich die Features im Rahmen von Nachrichten und Diskussionen, auch Auswertungswerkzeuge sind mit von der Partie, mit diesen kann man individuelle Spiele oder auch Veranstaltungen von namhaften Betreibern in diesem Bereich genau verfolgen. Zur Abdeckung der wirtschaftlichen Seite dieser Leidenschaft gibt es auch so etwas wie eine Verwaltung für die Finanzen die auch eine Rechnung mit Gewinn und Verlusten für den Pokerspieler bietet, damit er auch hier den Durchblick hat.

Hierbei bindet so mancher Betreiber auch bekannte Programme von Banken ein, so dass die Transaktion auf das Konto des Spielers gleich vom individuellen Girokonto aus durchgeführt werden kann. Sie machen Werbung, dass so die Gefahren einer Abbuchung mit der Kreditkarte oder mit "Paypal" umgangen werden können. Aber dieser Schritt findet noch keinen wirklichen Anklang. Im Bereich des virtuellen Glücksspiels erfolgt das Bestücken des internen Spielerkontos beim Betreiber stets mit der Kreditkarte.

Oberste Priorität der Betreiber im Bereich Pokerspiel sind Algorithmen zur Sicherheit. Der Sektor hat Schwierigkeiten was seinen Ruf angeht, welche aufgrund mal kleiner und mal größerer Betrugsaktionen doch ansehnlich sind. Hier wäre beispielsweise die Programme zur Spionage, welche dem Gauner genau sagt, welche Karten die anderen Spieler momentan in der Hand halten, zu nennen und auch die sogenannten "Man-in-the-Middle"-Attacken kommen gelegentlich vor.

Die Gauner im Poker vernetzen einen PC zwischen die Betreiber der Casinos und die Computer der ausspionierten Spieler. Wenn ein solcher eine Karte bekommt, dann benutzt man die Datenpakete mit den Informationen zu den Karten für die eigenen Zwecke.

Darum benutzen die Unternehmen im Bereich des Pokerspiels mehr und mehr Kodierungen. Doch auch hier ist der sogenannte Trick "Poker-Strip" vorhanden. Doch das geht nur, da die Verbindung der Daten zwischen dem Computer des Nutzers und dem Server des Casinos nicht von Beginn an kodiert ist.

Die Nutzer von Pokerspielen klicken oft zuerst die Seite des Betreibers an, doch die Kodierung erfolgt erst dann, wenn die Anmeldung mit den Benutzerdaten erfolgt, um an einer speziellen Pokerveranstaltung mit dabei zu sein. Danach erfolgt die Weiterleitung des Spielers auf die kodierten Seiten des Online Casinos und dieser Vorgang ist noch ohne Kodierung, was für die Betrüger ein gefundenes Fressen ist.

Sie gaukeln dem Nutzer vor, ein Server des Casinos zu sein und halten eine unkodierte Verbindung der Daten aufrecht. Verlangt ein Mitspieler eine Karte bei dem Server des Casinos, geben die Gauner diese Forderung an den Server weiter. Die Programme für die Spiele errechnet per Generator nach dem Zufallsprinzip eine Karte und gibt diese als kodierte Datei im Grafikformat an den Nutzer.

Bei dem eingegliederten Rechner erfolgt die Dekodierung der Datei und der Betrüger kennt folglich die Karte, die sein Mitspieler erhalten hat. Diese Form des Betrug wollen die Betreiber mithilfe von sogenannter "Ende-zu-Ende"-Kodierung und eine beendete Kodierung schon vor dem Nutzen der Internetseite des Casinos verhindern.

Aber nicht jeder Betreiber hat von dieser Maßnahme schon Gebrauch gemacht. Unrechtmäßige Abkommen von Spielern via "Skype" und "Smartphones", welche ihre Taktik zum Setzen bereden, um Dritte in die Pfanne zu hauen, sind ebenfalls Teil der Pokerveranstaltungen. Man weiß auch von Nutzern, die mehr als ein Konto haben, eine existierende Pokerveranstaltung vortäuschen und die Anfänger dieses Spiels um ihr Geld erleichtern.

Doch es gibt auch Attacken unter den Profis, auch wenn sich die Betreiber redlich bemühen, diese zu unterbinden. Betrügereien an den Generatoren, welche die Karten vergeben und das Werk mit falschen Karten via Dateien im Grafikformat gehören zu den meistgenutzten Methoden.

Damit falsche Dateien, die Infos zu den Karten erhalten, nicht zum Zuge kommen, nutzen rechtschaffene Betreiber mehr und mehr die Prüfsummen. So garantiert man, dass Dateien nicht noch geändert oder gefälscht werden können. Gaunereien an den Programmen, welche beispielsweise das Procedere der Pokerveranstaltungen lenken und sicherstellen, dass Karten vergeben und Spieleinsätze getätigt werden, wollen die Betreiber mithilfe von regelmäßig stattfindenden Analysen zum Verhalten der Programme eliminieren. Zudem will man schwache Stellen und Löcher im Bereich Sicherheit dieser Programme mithilfe von entsprechender Software ermitteln und dann auch beseitigen.

Noch mehr als beim Pokerspiel verdienen nichtrechtschaffenen Betreiber vom virtuellen Roulette ihr Geld mit der Veräußerung der Spielerdaten. Dazu gehören auch das Ausspionieren der Kontodaten, wenn vom Bankkonto Geld an den Betreiber gezahlt wird, der Missbrauch von Kreditkarten und auch virtuelle "Razzien" des Computers des Nutzers gehören dazu und auch Vieles mehr.

Ein Betreiber in den Vereinigten Staaten hat beispielsweise die Schlüssel für die Produkte von besonders kostspieligen Programmen auf den Nutzerrechnern abgelesen und diese an Dritte veräußert, so konnten diese Raubkopien der Programme freigeben.

Auch die Dienste für Nachrichten in verschiedenen Ländern sind in der Glücksspielbranche vertreten, bei den Daten mithilfe derer ein Betreiber eines Online Casinos auf Malta Spielern Karten für das Bakkarat zusendete, waren auch die Viren dabei, die noch mehr schädliche Programme downloadeten und in der Zeit nach dem Besuch im Online Casino Schnappschüsse des Bildschirms anfertigten. Diese sendete man dann durch den Server eines Casinos einem Nachrichtendienst im Nahen Osten, hierzu gehörten Baupläne für Zentrifugen, welche im Bereich der Anreicherung von Uran verwendet werden.

Derartige Mitläufer krimineller Natur im virtuellen Glücksspielmarkt kann man nach der Ansicht der Fachleute vom Forschungsinstitut für Glückspiel und Wetten nur dann gut vermeiden, wenn dieser Markt seitens des Staates Kontrolle erfährt und somit die Kriminalität beseitigt.

Gaunereien und das Ausspähen werden im "Schwarzmarkt" des virtuellen Glücksspiels wesentlich ungefährlicher sein als in dem Markt, der vom Staat kontrolliert wird und auch die Beteiligten auf dem Markt sich einer gegenseitigen Kontrolle unterziehen. So preisen die Fachleute in Bonn das Gesetz aus Kiel an und verlangen von den Bundesländern, virtuelles Pokerspiel und weitere Glücksspiele auf einer Regulationsebene zuzulassen und sie aus der Grauzone zu befreien.

Die Bemühung, Gaunereien im Bereich des virtuellen Glücksspiels zur Anzeige zu bringen, sollte sich der Anzeigensteller damit nicht belasten, wird immer höher. Doch im Moment gibt es bei verantwortlichen Stellen von staatlicher Seite eine große Hilflosigkeit, wie man nach einer Genehmigung der Online Casinos ein Erlaubnisprozess für die entsprechenden Programmen und Plugins für die Browser vorgehen will.

Hier muss man offenbar noch die Kompetenzen klären und auch die Frage nach der Ausweisung durch die Spieler macht den Volksvertretern und den Fachleuten in der Verwaltung schwer zu schaffen. Man ist sich nicht im Klaren darüber, ob der Nachweise der Person, sprich der neue Ausweis, benutzt werden soll, ob lediglich im Netz gespielt oder gewettet werden soll und wer vorher einen Eintrag in einem Zentralregister nachweisen muss.

Ob das nördlichste Bundesland in Deutschland Vorreiter im Bereich des virtuellen Glücksspiel sein kann, ist auch davon abhängig, in welchem Maße die Themen des Altersnachweises oder der Veröffentlichung der eigenen Identität vor den Veranstaltungen in Roulette und Poker angegangen werden.

Auch im Casino herrschte weihnachtliche Stimmung

Das X-MAS Poker Festival wurde vom 13. bis zum 20.12. letztes Jahr im hessischen Casino Wiesbaden abgehalten, in dieser Woche fanden Cash-Games an vielen Tischen statt. Kurz bevor Weihnachten vor der Tür stand, bot sich die Gelegenheit in den Online Casinos und bei den Internetseiten für Poker richtig zuzuschlagen.

Wer aber schon immer mal gerne an einem wahren Tisch gepokert hätte, der bekam hier genug Kurzweil. Im Casino Wiesbaden, einer der Poker Festungen der Bundesrepublik war dies möglich, wenn man beim X-Mas Poker Festival dabei war.

Die Turniere dieser Veranstaltungen werden jedes Jahr als Glanzlicht des Pokerjahrs in der hessischen Hauptstadt abgehalten und sind in der Regel voll besetzt. 2010 wurden sie in dem oben genannten Zeitraum abgehalten und es fanden sieben Turniere statt.

Bei jedem dieser populären Turniere waren jeweils nur 60 Personen zugelassen.Die Teilnahmegebühren betrugen 250 bis 1.500 Euro und bei voller Auslastung, sprich bei 430 Spielern, sammelte sich ein Preisgeld von rund 240.000 Euro an.

Die Turniere gestatten keinen Wiedereinkauf. Die Hauptveranstaltung fanden freitags und samstags statt und der anfängliche Stapel von Jetons betrug 12.500.

Diese Gelegenheit sollten sich Pokerfans nicht entgehen lassen, denn sämtliche Turniere dieses Festivals wurden von dem erfahrenen Pokerchef und seinen Mitarbeitern geleitet.