John Dennis Hastert hinter Gittern

John Dennis Hastert hinter Gittern

Nun scheint dem Politiker die gerechte Strafe zu drohen, denn Hastert muss hinter Gitter. Dem ehemaligen Politiker, der zwischen Januar 1999 und Januar 2007 der Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten war, wird vorgeworfen, Geld am Finanzamt vorbeigeschmuggelt zu haben, um Schweigegeld zu zahlen.

Während seiner Amtszeit hatte Hastert sich öffentlich gegen Online Poker ausgesprochen und war als bekannter Gegner dessen an der Umsetzung des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act of 2006 (UIGEA) beteiligt. Er selbst verkaufte sich damals als Schützer der Kinder, die nicht in den Sog des Online Glücksspiels gezogen werden sollten. Der UIGEA war damals der Grund für den Black Friday, bei dem die Online Poker Anbieter vom Netz genommen und die Konten der Spieler eingefroren wurden. Damit hatte der Politiker sich somit in der Vergangenheit sicher keine Freunde gemacht.

Poker Gegner vor Gericht

Nun muss Hastert sich vor Gericht Verantworten, denn gegen ihn wurde Anklage eingereicht. Die Vorwürfe gegen den ehemaligen Politiker sind schwerwiegend. Als High School-Lehrer und Trainer für eine Ringermannschaft soll der 73-jährige laut Zeugenaussagen einen Schüler sexuell missbraucht haben. Aus diesem Grund soll er Gelder am Finanzamt vorbeigeschmuggelt haben, die als Schweigegelder dienen sollten.

Im Zuge dessen habe der ehemalige Politiker zudem eine Falschaussage vor dem FBI gemacht. Freunde und Bekannte sagen aus, dass sie die Vorwürfe nicht glauben und die Vorwürfe in Zusammenhang mit seiner politischen Vergangenheit zu bringen seien, bei der der ehemalige Politiker sich mit Sicherheit Feinde gemacht habe.

(Bildquelle:politico.com)

Bundesweite Regulierung von Online Poker in den USA

Bundesweite Regulierung von Online Poker in den USA

Senator Peter King reichte vor wenigen Tagen den Gesetzesentwurf ein, nach dem Online Poker sowie virtuelles Glücksspiel auf Bundesebene erlaubt werden sollen. Neben der bundesweiten Erlaubnis ist es auch im Gespräch, internationale Spieler in den USA für das Online Glücksspiel zuzulassen und das Angebot nicht nur auf die Bürger Amerikas zu beschränken. Der Gesetzesentwurf von King, der unter dem Namen Internet Gambling Regulation, Enforcement and Consumer Protection Act of 2013 bekannt ist, ist jedoch nicht der einzige Gesetzesentwurf, der derzeit in Washington aktuell ist.

Kings Gesetzesentwurf sieht zum einen zwar die bundesweite und einheitliche Regulierung vor, jedoch haben die Staaten gleichzeitig die Möglichkeit zurückzutreten. Dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit vor allem die Reservate der Ureinwohner betreffen, die sich unabhängig von ihrem Bundesstaat für oder gegen das Gesetz entscheiden dürfen. Neben dem Online Poker, soll auch Online Glücksspiel gestattet werden, welches in dem Gesetzesentwurf unter dem Begriff ?Class III Gaming? zusammengefasst wurde. Hierbei handelt es sich um Online Glücksspiel jeglicher Art, lediglich Sportwetten und Poker sind bei diesem Begriff ausgenommen

Die Lizensierung soll dem Entwurf nach in den einzelnen Bundesstaaten erfolgen, sodass bereits bestehende Regulierungen angewendet oder neue entworfen werden können. Nicht lizensierte Anbieter sollen darüber hinaus 30 Tage Zeit bekommen, die eigenen Kunden auszubezahlen und den Markt zu verlassen. Für die Regulierung ist weiterhin vorgesehen, dass Spieler erst ab 21 Jahren für das Online Glücksspiel zugelasen werden sollen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Erlaubnis für internationale Spieler. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass die betreffenden Spieler aus einem Land kommen, in dem das Online Glücksspiel als legal anerkannt ist. Verstöße und Betrug sollen stark verfolgt und geahndet werden, damit das Online Glücksspiel in kontrollierten und für die Anbieter und Nutzer in sicheren Bahnen verläuft.

Repräsentantenhaus befasst sich mit Gesetzesvorlage zum Online Poker

Im amerikanischen Haus der Repräsentanten soll in Bälde die Gesetzesvorlage namens " Online Poker Act of 2011" besprochen werden, dies soll nur im Unterausschuss im Bereich Energie und Handelsverkehr stattfinden, eine Option zur Absegnung wird es nicht geben.

Trotzdem geht dies in die Richtung eines kontrollierten Marktes im Bereich des virtuellen Pokers in den USA.

Hierbei sollen unter anderem Vertreter von " Fair Play USA", der "National Indian Gaming Asssociation", der " Pokers Players Alliance" sowie der " Chapman University" gehört werden. Diese wird nach europäischer Zeit am Nachmittag stattfinden und man geht davon aus, dass ein Livestream der entsprechenden Internetseite zum Zuge kommen wird.

Der Entwurf würde eine Liberalisierung des Online Poker Marktes beinhalten. Doch dies soll erst einmal lediglich für Unternehmen gelten, welche über eine Konzession für den amerikanischen Markt verfügen, so würden hier erst einmal die Casinos Fuß fassen. Deswegen kommt es aktuell zu zahlreichen Kooperationen bei Betreibern im Netz und Anbietern von Casinos, eine davon ist die Kooperation zwischen "888" und "Caesars Entertainment".

Herr Barton, ein Mitglied des Senats, legte die Vorlage vor und inzwischen hat er schon 30 Mitsenatoren gewonnen, die ebenfalls unterschrieben haben. Es gibt nicht nur die sogenannte "Barton Bill", es tummeln sich noch viele andere Vorlagen anderer Bundesstaaten wie Kalifornien und Nevada in den USA.

Infolge der hohen Verschuldung der Vereinigten Staaten mauserte sich das virtuelle Glücksspiel zu einer interessanten Thematik für den Wahlkampf der Präsidentschaftskandidaten. Freunde betonen, dass es durch das virtuelle Poker mehr steuerliche Abgaben, Jobs und mehr Sicherheit für die Spieler geben wird.

Die Gegner fürchten, dass die Moral und ihre Werte verloren gehen und bringen die Risiken, wie Spielsucht, aufs Tapet. Der Eklat in Bezug auf den Betreiber "Full Tilt Poker" gibt dem Feuer natürlich noch mehr Nahrung.

Doch die Casinos investieren eine Menge Geld für ihre Interessenarbeit und Institutionen wie beispielsweise die "American Gaming Association" drehen die Sache herum und für sie ist das Bergab von FullTilt ein Impuls, so Manches anders zu machen. Augenscheinlich ist es der Fall, dass nicht die Gegner die Schlacht gewinnen werden.

Wann es aber Online Poker geben soll und in welchem Grad er kontrolliert wird, steht noch in den Sternen.

Holland: Online Poker ja- anderes Glückspiel nein

Im September 2009 rief der holländische Justizminister ein Komitee ins Leben, um die Vorgaben im Hinblick auf Online Glücksspiel unter die Lupe zu nehmen. Das Komitee, welches sechs Mitglieder hat und unter dem Vorsitz von G.J. Jansen steht, welcher die Funktion eines Kommissars der Königin in Overijssel innehat, hat sein Resultat vorgelegt.

Man kam zu dem Ergebnis, dass Online Poker in Holland mithilfe eines nicht ausschließlichen Zulassungssystems rechtmäßig gemacht werden soll. Allerdings sollen Glücksspielvarianten wie Casinos, Bingo und Sportwetten im öffentlichen Bereich ihren Status als illegal beibehalten.

Der Bericht dieser Einrichtung ging näher darauf ein, dass spezielle Produkte im Bereich Online Glücksspiel inklusive Sportwetten und Lotto unter den aktuellen Gesetzen erlaubt sind, aber nur mittels des staatlichen Monopols DeLotto. Das Komitee erläutert explizit, warum Online Poker nicht auf das Staatsmonopol begrenzt werden sollte.

Zum einen ist die große Beliebtheit ein Punkt, zum anderen existiert schon ein florierender illegaler Markt. Ein Unternehmen allein sei nicht in der Lage, diesem großen Anteil des Marktes Herr zu werden, deshalb macht das Komitee den Vorschlag, Zulassungen für unterschiedliche Betreiber zu vergeben.

Weiter kam die Idee, das bestehende unrechtmäßige System rechtmäßig zu machen, in dem manche der Betreiber von Online Poker in das kontrollierte System integriert werden. Die Remote Gambling Association übte Kritik an diesem Bericht. Sie sagten, dass die Kontrollierung von Online Poker wünschenswert sei, doch der Ausschluss von Sportwetten und Casinospielen sei nicht gerechtfertigt.

Der Geschäftsführer der RGA sagte, dass dies eine verpasste Möglichkeit sei, es anderen Gerichtsbarkeiten wie zum Beispiel Dänemark, gleichzutun. Dort werden die die einzelnen Varianten des Glücksspiels ausgegrenzt, sondern man hat erkannt, dass die Ausgrenzung von Sportwetten DeLotto beruhigen soll.

Denn diese stellen dieses Produkt zur Verfügung und hier ist Konkurrenz nicht erwünscht. Noch ist nichts entschieden, doch eins steht fest: Die Schlacht um die Legalisierung der Glücksspielbranche ist noch nicht geschlagen.

Womens Poker Hall of Fame nimmt drei neue Spielerinnen auf

Die Poker Hall of Fame für Frauen wird in der Bundesrepublik vergleichsweise noch wenig beachtet. Das ist ein Auslöser dafür, sich die Sache einmal anzusehen, um dort zu erfahren, welche weiblichen Pokergrößen hier Einzug gehalten haben. Die Spielerinnen Jennifer Harman, Kathy Liebert und Billie Brown werden in Kürze hier bei einer festlichen Feier aufgenommen.

Die Womens Poker Hall of Fame gibt es erst seit Jahren und passend zum Jahr 2010 werden dann zehn Spielerinnen hier zu finden sein. Die Feier finden standesgemäß am 3.9.2010 im "Golden Nugget Casino" in Vegas statt und die drei neuen Spielerinnen werden in den ehrwürdigen Kreis der weltbesten Pokerspielerinnen aufgenommen.

Jennifer Harman ist momentan wohl eine der Besten, sie steht ganz vorne auf der Liste dieser Hall of Fame. Bereits als Kind hat sie gepokert, ihr Vater hat ihr diese Kunst beigebracht. Vor 10 Jahren bei der WSOP 2000 heimste sie ihr erstes Bracelet ein. Dieser Sieg bei einem exzellenten Poker-Event war der erste von vielen, die noch kommen sollten. Für ihre sportlichen Aktivitäten wird sie nun mit der Aufnahme in die Womens Poker Hall of Fame belohnt.

Auch die beiden Spielerinnen Kathy Liebert und Billie Brown werden am 3. September hier aufgenommen. Lieber ist wohl die finanziell erfolgreichste Frau in der Pokerbranche sein, denn sie hat bisher 5,6 Millionen Dollar aus Live-Spielen mit nach Hause genommen. Billie Brown ist die Dritte, die in der Hall of Fame Einzug hält. Sie ist hierzulande recht unbekannt und wird für ihr Lebenswerk geehrt.

Sie machte sich in den 80er Jahren mit der Etablierung des garantierten Preispools im Poker einen Namen und wird als eine Pionierin auf diesem Gebiet angesehen. Während ihrer Karriere war sie auch Leiterin der California State Ladies Poker Championship. Sie verstarb vor 6 Jahren.

Die zehn in der Liste sind Marsha Wagoner (2008, 18 WSOP-Cashes, 1 Million Dollar Live-Gewinne), Linda Johnson (2008, ein WSOP-Bracelet, WPT- Sprecherin) Susie Isaacs (2008, gewann das WSOP Ladies Championship 1996 und 1997), Barbara Enright (2008, war die erste Frau, die an einem Main Event Finale bei der WSOP teilgenommen hat), Cyndy Violett (2009, gewann bisher ein WSOP-Bracelet und saß an drei WSOP-Final Tischen) Jan Fisher (2009, ist Vorstandsvorsitzende der Poker Players Alliance), danach folgen Billie Brown (2010), Jennifer Harman (2010) und zu guter letzt Kathy Liebert (2010).