Wer an den Pokertisch gehört: Frauen vs. Männer

Bisher ist der Pokertisch immer eine Männerdomäne gewesen. Frauen am Pokertisch galten üblicherweise als Unterhaltungsmedium oder heizten die Männer mit ihrer Anwesenheit beim Spiel an.

Mit der Zeit wurden Stimmen laut, die sich die Frauen als Spielerinnen, Gegnerinnen oder Konkurrentinnen an den Tisch wünschten, doch mit der Umsetzung dieses Wunsches geht es nur schleppend voran.

Die Männer haben eine festgefahrene Meinung zum Thema Frau in Verbindung mit Poker. Sie belächeln dieses Vorhaben und wünschen es sich auf der gleichen Seite, da sie so ihrer Meinung nach leichter mehr Macht am Pokertisch gewinnen können.

Frauen sind somit für und laut der meisten Männer keine ernst zu nehmende Konkurrenz. Trotz alledem besteht der Wunsch nach gemischten Pokerrunden und auch die Meinung der Frau zu diesem Thema ist nicht uninteressant.

Frauen haben bestimmte Verhaltensweisen, die ihnen ein leichtes Spiel am Pokertisch ermöglichen könnten. Sie können Schauspieler in bestimmten Situationen einfach entlarven, würden damit den Bluffs vielleicht eher misstrauen.

Zudem gehen Pokerexperten davon aus, dass die Frau einen netten Atmosphärischen Aspekt mitbringen könnte und allein durch ihre Anwesenheit die Männer dazu anhalten würden, sich im Ton und der Art und Weise des Redens zu zügeln und zu benehmen.

Viele Leute stellen Vermutung an und doch sprechen die Fakten für sich. Laut einer Statistik von Everest Poker, sind 1/3 der Pokerspieler insgesamt vom weiblichen Geschlecht. Da jedoch in den Spielhallen nur sehr wenige Frauen am Pokertisch registriert wurden, liegen Vermutungen nahe, dass die Damen vor dem heimischen Computer an Online Games teilnehmen.

Ob der Trend der Frauen am Pokertisch sich bewahrheiten wird ist ungewiss, doch abwechslungsreiche Runden, Konkurrenzkämpfe und gut durchdachte Bluffs, das ist es, was die Spieler und Spielerinnen dann erwarten und präsentieren könnten.

Das große Glück eines jungen Mannes

Herr Eiler hat möglicherweise einen bevorzugten Reiseort namens Wien. Der junge Mann aus Deutschland ging aus der European Poker Tour in Wien als Sieger hervor und ergatterte hierbei 700.000 Euro.

Der Bewohner von München konnte am Ende der Veranstaltung mit einem Nut Flush aufwarten und konnte von seinem tschechischen Gegner nicht mehr ausgebootet werden. Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass Herr Negreanu aus Kanada vom Team PokerStars Pro den Pot holen würde, doch er machte nur den vierten Platz.

Der Erfolg von Herrn Eiler schlug auch deshalb wie eine Bombe ein, da er das Spiel besonders beim Online Poker erlernt hatte und vom Pokern im echten Casino nicht viel wusste. In Las Vegas sei es ihm nicht einmal gestattet, ein Casino zu betreten, so die Veranstalter, da er erst 20 Jahre alt sei, er müsse sich noch ein Jahr gedulden.

Herr Hruby von PokerStars Pro machte den zweiten Platz. Er verfügte zum Ende über eine paar Zweien und ihm hätte ein Full House gefehlt, um alles noch einmal zu drehen, doch er schaffte dies nicht.

Er erhält eine stolze Summe von fast einer halben Million Euro. Den dritten Platz machte Herr Nanos aus Griechenland, er ist auch bei PokerStars dabei und bekam über eine Viertelmillion Euro.

Dieses Resultat kann sich für Deutschland sehen lassen, denn der sechste Platz mit 105.000 Euro und der siebte Platz mit 76.000 Euro wurden von zwei deutschen Bürgern belegt, die es so unter die letzten Acht des letzten Tages schafften.

Auch für die österreichische Hauptstadt war das Turnier sehr positiv. Seit sechs Jahren hatte die EPT nicht mehr in Wien stattgefunden und diesmal waren Spieler und die Organisatoren derart begeistert, dass man schon darüber nachdenkt ob die Stadt nicht auch im kommenden Jahr ein Schauplatz des Turniers werden soll.

Es ist Einiges los in Baden-Württemberg

Bald hat das Warten ein Ende, denn dann beginnt das Hauptereignis der zweiten Baden-württembergischen Pokermeisterschaft. Die Casinos in Konstanz und Baden-Baden sind die Organisatoren dieses Ereignisses, bei dem höchstens 120 Teilnehmer zugelassen sind.

Das Finale findet am 6. November statt und am Tag darauf sollte der Glückspilz bekannt sein. Das Endspiel findet im Casino Baden-Baden statt und diese verbinden die Geschichte des Casinos mit Eleganz und Exklusivität.

Das Casino in Baden-Baden ist eines der ältesten und traditionellsten Casinos europaweit. Doch das ist noch nicht alles, es ist auch eines der schönsten weltweit. Dies ist also der perfekte Ort für die zweite Baden-württembergische Poker-Meisterschaft.

Die Vorrunden zur Meisterschaft, die in den Standorten Konstanz, Baden-Baden und Stuttgart abgehalten wurden, sind schon zu Ende, mit diesen Runden kamen einige Spieler ins Finale.

Seit Ende Oktober existiert noch die Möglichkeit, direkt ins Hauptereignis zu kommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.100 Euro. Am 6.11. dieses Jahres ist es dann soweit, dass findet das Finalspiel statt.

Sämtliche Teilnehmer bekommen 15.000 Chips und die Blinds starten mit 5/100 und klettern in den ersten vier Runden jede Dreiviertelstunde hoch. Ab der 5. Runde wachsen sie lediglich noch alle 60 Minuten. Wer den begehrten Titel "Baden-Württembergischer Poker-Meister 2010" ergattern wird, wird sich am Tag darauf im Finale offenbaren.

Das Buy-In liegt hier bei 100 Euro, inklusive alkoholfreier Getränke und Büffet. Das Ereignis wird sicherlich auch die Presse herlocken, denn der Titel ist etwas Besonderes. Bereits die erste Meisterschaft war sehr erfolgreich und auch die zweite dürfte dem nicht nachstehen.

Zuständig hierfür ist der Direktor des Casino Konstanz und er hat schon im Casino Schenefeld gezeigt, wie sehr er das Pokerspiel liebt. Neben dieser Meisterschaft fand noch ein Poker Event statt, dass in aller Munde ist, nämlich die EPT in Wien.

Diese wurde Ende Oktober im Kursaal abgehalten und Wien war darüber mehr als begeistert, weil hier zum ersten Mal die größte Turnierserie neben Las Vegas Halt machte. Wegen des exzellenten Austragungsortes im Kursalon und des Erfolgs in Deutschland konnte dieses Event glänzen.

Denn ein Deutscher gewann in Wien. Herr Eiler ergatterte am letzten Turniertag 700.000 Euro bei diesem Event. Da kann man nur sagen "Herzlichen Glückwunsch".

Beim Pokerboom ist nicht alles Gold, was glänzt

Im Saarland ist das Pokern so populär wie sonst in keiner anderen Region der Bundesrepublik. Die Saarländer belegen laut den Angaben des statistischen Bundesamtes den ersten Platz bei den Pokervolkssportliebhabern hierzulande.

Die Frage, warum die Pokerwut das kleine Bundesland an der Grenze Frankreichs gepackt hat, ist noch ungeklärt. Doch diese Hochkonjunktur des Pokerns hat auch negative Aspekte, denn die Gesetzeshüter bekämpfen seit einiger Zeit gegen unrechtmäßige Pokerrunden. Binnen einer Woche konnten zwei illegale Pokerturniere aufgedeckt und aufgelöst werden. Besonders Pokerrunden in Internetcaf?s seien hierbei vertreten, so der Leiter der Fachstelle zur Bekämpfung von illegalem Glücksspiel.

Doch auch schon ungesetzliche Turniere in Wettbüros, Kneipen und Privatleuten gingen in Netz der Polizei. Diese geheimen Pokerturniere sind keine Kinkerlitzchen, denn bei den Razzien konnten stolze Geldsummen von bis zu 80.000 Euro konfisziert werden. Man ist sehr besorgt, da diese Machenschaften immer mehr zunehmen und die Dunkelbereiche in der Pokerszene stark vertreten sind.

Eine nicht zu unterschätzende Bedrohung ist die Kriminalität, die mit der Spielsucht einhergeht. Die Ordnungshüter gingen dementsprechend vor und kamen in Begleitung von Spezialeinsatzkräften um den Machenschaften der illegalen Pokerrunden ein rasches Ende zu bereiten.