Hollywood am Pokertisch

Hollywood am Pokertisch

Bei der Prominenz aus Hollywood dient das Pokerspiel wohl in erster Linie der Unterhaltung, daher sind bei der Prominenz kaum Pokerstars dabei. Nichtsdestotrotz schaffte es Kevin Pollack zum Beispiel zum Main Event und legte hier einen Deeprun hin.

In Hollywood scheint es gleichzeitig auch wahre Pokergrößen zu geben. Der wohl bekannteste Pokerfan aus Hollywood ist Oliver Hudson. Für seine Pokerleidenschaft bekannt ist auch der Schauspieler Ben Affleck. Neben seinen Filmrollen in dem Film Rounders, bei dem Poker thematisiert wurde, spielt der Schauspieler auch privat gerne einmal eine Pokerpartie. Im Jahr 2004 gewann Affleck sogar die California State Poker Championship. Der Schauspieler gewann bei diesem Turnier unter Anderem gegen Amir Vahedi und John Esposito und konnte sich eine Gewinnsumme in Höhe von Dollar 356.400 sichern.

Ehemalige Pokerspieler aus Hollywood

Heute kann Jennifer Tilly als ehemalige Pokerspielerin bezeichnet werden, denn aktuell erreicht sie weniger durch das Pokern und mehr durch ihre Schauspielkunst mehr und mehr Bekanntheit. Im Jahr 2005 jedoch gewann die Schauspielerin das WSOP Ladies Event und sahnte eine Summe in Höhe von $158.335 ab. Bekanntheit durch Poker erlangte auch Molly Bloom. Molly organisierte Pokerabende für VIP-Spieler aus Hollywood. Hier nahmen Stars wie Toney Maguire, Ben Affleck und Leonardo DiCaprio an den Highstakes-Pokerpartien teil.

Kevin Pollaks Deeprun im Main Event könnt ihr im Video sehen.

(Bildquelle: wallwidehd.com)

Millionengewinne durch Betrug

Millionengewinne durch Betrug

Derzeit wird der Fall von den Behörden eingehend untersucht. Bisher wurde der 32-jährige Spieler nicht angeklagt, jedoch wurde dieser bereits im Oktober über den Verdacht informiert und zu diesem Zeitpunkt begannen zudem die Ermittlungen in diesem Fall.

Noch keine Entscheidung im aktuellen Betrugsfall

Der Betrug durch den dänischen Pokerspieler sei laut der Ermittler mit Hilfe eines installierten Trojaners durchgeführt worden. Der Verdächtige soll den Trojaner auf einigen Computern installiert haben und so war es dem Spieler laut Ermittlungsangaben möglich die Karten der Gegner beim Online Poker zu sehen und entsprechend beim Pokerspiel zu reagieren. Der vermeintliche Betrugsfall in Dänemark sorgt natürlich in den Pokerforen für viele Diskussionen. Einige Blogger haben die Thematik zum Anlass genommen, um über das Thema Cheating ausgiebig zu diskutieren.

Betrugsfälle dieser und ähnlicher Art werden häufig in den internationalen Pokerthreads diskutiert und jeder Pokerfan hat natürlich seine ganz eigene Meinung dazu. Noch laufen die Ermittlungen in dem aktuellen Fall, daher ist noch keine Entscheidung bezüglich des vermeintlichen, dänischen Pokerbetrügers gefallen. Es bleibt abzuwarten, ob die Vorwürfe bestätigt werden können.

Macao – das asiatische Glücksspielparadies

Macao – das asiatische Glücksspielparadies

Macao ist für mich nun das Las Vegas des asiatischen Raums. Nach meiner Landung in Hong Kong gelangte ich mit einer High-Speed Fähre innerhalb von einer Stunde nach Macao.

Nachdem ich eine vergleichbar günstige und passable Unterkunft ausfindig gemacht hatte, machte ich mich sogleich auf in Richtung Casinos, da wo ich als eingefleischter Pokerfan mein Glück finden wollte. Die Auswahl in Macao ist riesig, es gibt 20 Casinos, von denen ich während meines Aufenthalts vor Ort jedoch nicht alle ausprobieren konnte.

Bei meinem ersten Besuch in einem Casino eröffnete sich mir direkt ein Freeroll Turnier im Grand Waldo Casino. Ich konnte direkt teilnehmen und erspielte mir den elften Platz, den ich bei insgesamt 27 Spielern erreichte und leider nichts gewann, da ausschließlich die ersten 10 Spieler sich über einen Gewinn freuen durften. Direkt im Anschluss gab es ein weiteres Pokerturnier, bei dem ich einen Einsatz von 50 CHF zahlte und den vierten Platz von insgesamt 7 belegte. Auch hier erreichte ich den ersten nicht bezahlten Platz, da hier nur die ersten drei Plätze einen Gewinn erhielten.

Alle guten Dinge sind drei und so spielte ich vor Ort auch noch ein drittes Turnier. Der Buy-In betrug 160 CHF und es wurde ein Preisgeld in Höhe von 6000 CHF ausgeschrieben, welches ich jedoch nicht im Entferntesten erreichte, da ich direkt als erster Spieler bei diesem Spiel ausschied. Nebenher spielte ich vor Ort an dem einen oder anderen Spielautomaten und auch auf dem Rückweg zum Hotel konnte ich es nicht lassen ein wenig Geld in die beliebten Daddelautomaten zu investieren.

So machte ich bereits am ersten Zag einen Gesamtverlust in Höhe von etwa 370 CHF (inklusive Pokerturniereinsätze). Vor lauter Frust gab ich mir am Ende des Abends noch eine letzte Chance und setzte meine letzten 80 CHF für diesen Abend. Und nun endlich war das Glück auf meiner Seite und ich konnte mir an einem Automaten eine Summe von etwa 420 CHF erspielen. Da das natürlich immer noch nicht genug war, spielte ich auf dem Rückweg in noch einem anderen Casino an einem anderen Automaten und machte dann alles in allem einen Tagesverlust in Höhe von 30 CHF.

Neben den prunkvollen Casinos bietet Macao auch sehenswerte historische Gebäude, die ich am nächsten Tag zu erkunden beschloss. Besonders empfehlen kann ich an dieser Stelle die "Ruins of St. Pauls". Macao verströmte meiner Ansicht nach ein charmantes Flair.

Besonders die Gegensätze fallen auf, zwischen sehr modernen hochgewachsenen Gebäuden und der Altstadt mit den historischen Bauten. Als ich dann eine Sightseeingpause einlegte lernte ich einen sehr netten jungen Mann kennen.

Dieser erzählte mir, dass sein Onkel eine hoch gestellte Position in einem Hotel-Casino-Komplex habe und mir Vergünstigungen anbieten könnte. Ich fand das alles sehr nett und begab mich mit der neuen Bekanntschaft zu dem Casino. Dort zeigte der Onkel mit direkt seinen Supervisor-Ausweis und bat mich an den Spieltisch.

Er sagt es würde ein reicher Spieler kommen, der gestern mit seiner Hilfe bereits 80.000 USD gewonnen hatte und diesen würden wir zusammen am Blackjack Tisch abzocken und den Gewinn durch drei teilen. Hier merkte ich das erste Mal, dass hier etwas nicht stimmte. Er gab mir 200 USD und wir machten Zeichen aus, die er mir als Dealer geben würde.

Anfangs lief das Spiel für mich auch ganz gut und der besagte Gewinner vom Vorabend traf ein. Allerdings kam das Spiel dann zu einem Punkt, an dem ich mein eigenes Geld hätte setzen müssen, woraufhin ich merkte, dass hier ein falsches Spiel im Gange war und daraufhin schleunigst die Einrichtung verlies. Zum Glück folgte mir keiner und auch sonst hatte ich keinen Verlust gemacht. Dies soll lediglich aufzeigen, dass in Macao eine gewisse Vorsicht an der Tagesordnung sein sollte, damit man selbst nicht übers Ohr gehauen wird.

Nachdem ich diese Erfahrung gemacht hatte, war ich ganz erfreut, als ich wieder ein normales Casino betrat in dem ich mich sicher fühlen konnte. Im Wynn Casino fühlte ich mich sehr wohl und konnte an diesem Abend sogar noch ein Plus in Höhe von 150 Euro mit nach Hause nehmen. Ein erfolgreicher Abend und ein erfolgreicher Trip, mit vielen Erfahrungen und einer Menge Pokerspaß, sehr zu empfehlen.