All in – Alles oder nichts – Ein Pokerfilm mit Spannungsfaktor

All in – Alles oder nichts – Ein Pokerfilm mit Spannungsfaktor

Neben bekannten Schauspielern wie Burt Reynolds, Bret Harrison und Shannon Elizabeth haben auch berühmte Pokerprofis wie Antonio Esfandiari, Chris Moneymaker, Joe Hachem, Scott Lazar, Phil Laak, Greg Raymer und Isabelle Mercier kleine Nebenrollen in dem Film.

Der Film steht ganz im Zeichen des beliebten Kartenspiels Poker. Daher ist es kaum verwunderlich, dass einige Pokerprofis für den Film engagiert wurden. Gedreht wurde der Streifen während eines Hauptspiels der World Poker Tour (WPT). In dem Film geht es um einen Ex-Pokerspieler, Tommy Vinson, der seiner Frau zuliebe bereits seit Jahren kein Glücksspiel mehr verfolgte.

Als der alte Herr im Fernsehen auf den Nachwuchsspieler Alex Stillmann aufmerksam wird, wird die Pokerleidenschaft jedoch neu entfacht. Der junge Student wird zur neuen Aufgabe für Vinson, der seine Pokerleidenschaft auf den jungen Spieler zu übertragen versucht. Während dieser Zeit zahlt Vinson dem jungen Spieler Stillman die Gebühren für verschiedene Turniere und bringt ihm die Kunst des Bluffens bei.

Pokerfinale am Spieltisch

Der Film endet in einem großen Finale am Spieltisch, bei dem Vinson und Stillman gegeneinander spielen. Die Situation kam zustande, weil Vinson sich sowohl mit seiner Frau als auch mit dem jungen Spieler zerstritten hatte und sich dann letztendlich selbst für das Turnier eingeschrieben hatte.

Das spannende Finale hätte eigentlich den jungen Spieler als Gewinner hervorgebracht, der seine Karten verdeckt hält und sich als Verlierer ausgibt. Für den alten Spieler geht an diesem Turnierabend ein langer Traum in Erfüllung und er geht als Sieger aus dem Turnier hervor, ohne zu wissen, dass er diesen Sieg seinem einstigen Schüler zu verdanken hat.


Rounders – ein Muss für Pokerfans

Rounders – ein Muss für Pokerfans

Zu dieser Zeit wird sein bester Freund Worm, der von Edward Norton gespielt wird, aus dem Gefängnis entlassen und die beiden tun sich erneut zusammen. Der Zusammenschluss der beiden soll dabei helfen, alte Spielschulden abzubezahlen, doch einfach ist das nicht, denn ein Kredithai, strenge Gesetze und andere Glücksspieler erschweren den beiden Freunden das große Glück.

In erster Linie ist die starke Besetzung des Films zu erwähnen. Norton und Damon bilden ein tolles Schauspielergespann, welches zu begeistern weiß. Die Story hangelt sich sehr nah am realen Leben entlang, wodurch der Zuschauer noch leichter gefesselt von der Handlung ist. Stimmungsvolle Action bietet tolle Highlights, so unser Urteil von OCT.

Bei dem Film Rounders werden vor allem Zockerherzen höher schlagen, denn auch das Glücksspiel wurde hier gekonnt in Szene gesetzt. Die Hochs und Tiefs des Glücksspiels, welche der Hauptdarsteller durchlebt, werden in dem Film Rounders ansehnlich wiedergespiegelt und verleihen dem Film somit eine besondere Atmosphäre.

Intelligente Dialoge, eine durchschnittliche aber zugleich ausgeklügelte Story, gute Darsteller, Liebe, Romantik, Action, Gewalt und schöne Kulissen begeistern auch Zuschauer, die sonst keine Verbindung zum Pokerspiel haben. Von der Länge her ist der Film unserer Meinung nach genau richtig, denn es bleibt keine Zeit, in der Langeweile aufkommt. Von uns wird Rounders als gemütlicher Pokerfilm eingestuft, in welchem das Kartenspiel interessant und spannend zum Einsatz kommt und die erstklassigen Darsteller durch fesselnde Duelle überzeugen.

Pokerfilm ohne Folgen

Pokerfilm ohne Folgen

Ein flacher Actionstreifen ohne viel Hintergrund, so bezeichnen ihn Pokerexperten, denn auch die Hände, die in dem Film erinnern, werden wahrscheinlich heutzutage schon in der Grundschule gespielt.

Der durch Justin Timberlake gespielte Richie Furst gerät aufgrund finanzieller Sorgen in die Fänge des Online Pokers und verliert dabei ? natürlich ? sein ganzes Geld. Aufgrund dieser Ungerechtigkeit beschließ t er an den Ort "des Verderbens" zu fliegen und sich die verantwortlichen Personen vorzuknöpfen.

Hier trifft er also in Costa Rica auf den Glücksspiel Tycoon Ivan Block, der durch Ben Affleck gespielt wird. Block, der die Online Poker Webseite betreibt wird von dem jungen Furst mit der Problematik konfrontiert, was für beide natürlich im Laufe des Films folgen mit sich bringt.

Zuerst kommt Furst mit seinen Betrugsvorwürfen gar nicht so schlecht bei dem Tycoon an, denn der Betrug kann in den eigenen Reihen aufgedeckt werden. Aufgrund dessen bietet Block dem jungen Mann, der das Geld für sein Studium braucht, einen Job vor Ort an. Neben der Möglichkeit, viel Geld zu verdienen, gerät der junge Richie jedoch immer weiter in den Konflikt sowohl mit dem Gesetz als auch mit anderen Gangstern und zuletzt sogar mit seinem Vorgesetzten Block. Der Film erinnert an einen Actionstreifen mit Starbesetzung der alle Klischees bedient.

Obwohl der Film die Pokerthematik bedienen möchte, lernen Pokerfans nichts aus dem Film, denn nur in kleinen Teilen wird das Thema Pokern an sich tatsächlich angesprochen. Betrug, Mafia, Blut und Kanonen sowie die hübsche Gemma Arterton sorgen für Entertainment, nicht jedoch für Aufklärung über den Mythos Online Poker. Was legal ist und was nicht und in welche Geschäfte Block tatsächlich verwickelt ist, das erfährt der Zuschauer leider nur bruchstückhaft am Rande.

Neuer Pokerfilm im Kino

Neuer Pokerfilm im Kino

Während es bereits einige Filme gibt, die das Pokerspiel in den Mittelpunkt rücken, handelt es sich bei Runner, Runner um einen Film, bei dem Online Poker in den Vordergrund gerückt wird.

Bei Runner, Runner wird zuerst der Protagonist Richie Furst gezeigt, der durch Justin Timberlake dargestellt wird.

Dieser nutzt Online Poker anfangs nur als Hobby und verdient besonders in den Anfängen gutes Geld damit. Wie so oft entwickelt sich jedoch aus dem Hobby eine nicht bremsbare Leidenschaft, die irgendwann nicht mehr kontrollierbar ist. Da der junge Mann seinen gesamten Studienfond verspielt beschließt er nach Costa Rica zu reisen, wo der Sitz des Betreibers der Online Poker Webseite ist.

Der Millionär Ivan Block (Ben Affleck) und der junge Student geraten jedoch nicht aneinander, sondern schließen Freundschaft und Brock überzeugt den jungen Mann in dem Glücksspielparadies zu arbeiten. Doch was zuerst nach einem unrealistischen Traum klingt entwickelt sich dann in die ganz andere Richtung.

Die Pokerthematik ist in diesem Film auch besonders spannend. Justin Timberlake hatte bereits früher schon einmal eine Rolle in einem Film, der sich mit Glücksspiel beschäftigte. Ben Affleck überspielt seine Rolle besonders überzeugend, da er auch privat Erfahrung im Bereich Poker hat und bereits an einigen Turnieren teilgenommen hat. Bereits im Oktober soll der Film auf den Leinwänden ausgestrahlt werden.

Neuer Pokerfilm bis auf ein paar Schnitzer gut

Neuer Pokerfilm bis auf ein paar Schnitzer gut

Dies ist ein Kinofilm, welcher nach dem "Schwarzen Freitag" herauskam, doch Sequenzen mit Herrn Lederer vor diesem enthalten. Doch um was geht es in dem Film? Dieser hat, je nach Perspektive den besten oder den schlechtesten Zeitpunkt im Filmgeschäft. Die Regisseure fingen vor ein paar Jahren mit den Dreharbeiten an und die Nachbesserungen hörten kurz vor dem obengenannten Ereignis auf.

Für eine Doku, die die Geschichte des Pokerspiels in Amerika zeigen wird, von Anfang an bis zum heutigen Datum, war dieser Zeitpunkt nicht gut gewählt. Die Regisseure hatten daraufhin gehandelt und das finale Kapitel des Films länger gemacht um das Publikum up to date zu halten. So ist es im Film der Fall, dass die Herren Lederer und Ferguson im Film zu sehen sind, interessant für die Fans des Spiels.

Zu diesem Zeitpunkt war ihr Ruf in der Pokerwelt noch nicht ruiniert. Hier wird die interessante Historie des Pokers in den Vereinigten Staaten erzählt, hierzu gehört auch Herr Brunson, der Einfluss des Films "Rounders", die Etablierung des virtuellen Pokerspiels und auch die Etablierung der "Hole Card Kamera" an Pokertischen. Hier findet sich auch der Event, als Herr Moneymaker vor neun Jahren die Hauptveranstaltung der Poker-WM für sich entscheiden konnte.

Die bekannten Pokergesichter sind hier zu sehen, wie Negreanu, Hellmuth, Moneymaker und auch Matt Damon, der im obengenannten Film zu sehen ist, hier fungiert er als Botschafter für Poker und geht dem Spiel sehr gerne nach. Ein weiteres Thema ist die Geschichte um Herrn Moneymaker, die gut gemacht ist. Wenn man davon keine Ahnung hat, erfährt man, dass er als Neuling gegen jede Statistik eine Menge Erfolg hatte und einen Aufschwung des Spiels verursacht, den wird diese Geschichte beeindrucken und ist ein interessanter Part des Films.

Hier wird klar, dass jedes Ereignis zum "Schwarzen Freitag" und der Eklat um "FullTilt" im Gegensatz zu anderen Dingen schnell integriert werden musste. Es ging schnell, doch den Regisseuren ist es gut gelungen, den Film neu enden zu lassen. Die Schnelligkeit war gut für den Film, denn in der übrigen Geschichte gibt es eine romantische Sichtweise auf das Spiel. Der "Schwarze Freitag" fungiert so als Wendepunkt im Film, der die Emotionen der Beteiligten zu diesem Ereignis gut in Szene setzt.

Kritik am Film kann dahingehend geäußert werden, dass die Wichtigkeit des virtuellen Pokerspiels vor diesem Ereignis nicht richtig gezeigt wurde. Viele der Befragten sind aus dem Live-Poker, so entsteht ein Bild, dass Fernsehpoker und nicht Poker im Internet am Wichtigsten für den Sektor waren. Spieler aus dem Online Bereich kamen hier nicht oft vor. In diesem Jahr soll eine weitere Doku zu dem Thema namens "BOOM" herauskommen, die hier ein gegnerisches Gewicht darstellt.

Poker, der nicht in den Vereinigten Staaten zu finden ist, kommt im Film ebenfalls wenig zum Tragen, da der Schwerpunkt auf der Historie des Pokers in den USA liegt, doch die Produzenten haben die Konsequenzen des Aufschwungs in den Staaten für die restliche Welt nicht passend in Szene gesetzt. Es hätte auch erwähnt werden können, welche Folgen das obengenannte Ereignis für die übrige Welt hatte.

Ein weiterer Horizont wäre für den Film gut gewesen. Die größte Kritik ist die Darstellung der Herren Lederer und Ferguson. Diese beiden kommen vor, als sie von der Justizbehörde in den Staaten beschuldigt werden, aber die Erwähnung macht keinen wichtigen Eindruck, und beide kommen im Film gut weg, wie Lederer, der das Schlusswort hat.

Hier kommen die große Empörung und die Verachtung der beiden Herren in der Pokerbranche nicht auf, was für viele Spieler, die sich den Film anschauen, ein großes ärgernis sein könnte. Die Äußerungen aus dem Film muten seltsam an, sie kommen vor dem obengenannten Ereignis vor. Herr Lederer sagte über den zweiten Film, dass ein Großteil der Story, außer Achtlassung des Betrugs, sein Leben darstellt und er sagte, dass der Held im Film betrügt, Helden machen das beim Poker nicht und andere lustige Zitate sind enthalten.

Das Filmende entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, denn hier sieht man die "Epic Poker League", die als Zukunft für den Poker nach dem "Schwarzen Freitag" benannt wird. Diesen Ausführungen sind nicht gut für einen in den anderen Aspekten guten Film, und besonders für die Leute, die keinen Zugriff auf ihr Geld bei "FullTilt" haben.

Für jede andere Person ist die Doku eine detaillierte und gute Geschichte über das Pokerspiel in den Vereinigten Staaten. Die Story um den berüchtigten Freitag und "FTP" wird gut integriert, was keine leichte Aufgabe war.

Ein wunder Punkt ist zu gute Präsentation der beiden Herren, hier wurde außer Acht gelassen, wie sie zum jetzigen Zeitpunkt auf die Pokergemeinschaft wirken.