Spieler-Premiere im Oktober

Spieler-Premiere im Oktober

Vielversprechende Trailer machen deutlich, dass hier einmal das Pokerspiel von einer viel intensiveren Seite beleuchtet wird. Copony begleitete Jahrelang Pokerturniere, sammelte so Erfahrungen im Bereich des Glücksspiels und fand auf diese Weise gute Locations für den nun abgedrehten Film. Auf der Diagonale, dem Festival des österreichischen Films, feierte "Spieler" bereits Weltpremiere und bald können Pokerfans den ganzen Film anschauen.

Mit dem Film entschied sich Copony für ein Portrait eines Pokerspielers. Hauptfigur ist Rustem, 25, der seine Pokerkarriere in der Welt des Online Glücksspiels begann und damit bereits einiges Geld nach Hause brachte. Der Film begleitet den Spieler aus Russland, der in Berlin lebt, bei der Entwicklung vom Online Spieler bis hin zum Spieler an realen Pokertischen. Es wird aufgezeigt, dass Poker nicht nur Spiel und Spaß bedeutet, sondern dass es Spieler gibt, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem beliebten Kartenspiel verdienen.

Einblicke in die Pokerwelt

Nach Angaben der Filmemacherin sollten eigentlich zwei unterschiedliche Pokerspieler dargestellt werden. Geplant war es auf diese Weise den Unterschied zwischen einem jungen Online Gamer und einem älteren live Spieler zu porträtieren. Letztendlich sei man während der Dreharbeiten immer weiter von der Idee abgekommen und habe sich in dem Dokumentarfilm für die Entwicklung eines Pokerspielers entschieden, der damit die deutlichen Unterschiede aufzeigt.

In dem Film wird der Spieler von den Online Tischen bis hin in die realen Casinos begleitet und gibt sowohl Pokerfans als auch themenfremden Spielern einen spannenden Einblick in die Welt des Pokerns. Der 70-minütige Film soll bereits im nächsten Jahr bei 3Sat ausgestrahlt werden.

War Johannes Strassmann drogensüchtig?

War Johannes Strassmann drogensüchtig?

Der berühmte Spieler war in einem Fluss in Ljubljana ertrunken, die Todesursache war zum Zeitpunkt des Fundes jedoch weitestgehend ungeklärt. Nachdem eine boshafte Tat ausgeschlossen werden konnte, wurden von Seiten der Ermittler weitere Untersuchungen vorgenommen, um so der Todesursache auf den Grund zu gehen. Nun wurde von Seiten der Polizei bekannt gegeben, dass der Spieler im Drogenrausch gestorben sei.

Der bei seinen Kollegen, seinen Freunden und Familie sehr geschätzte junge Mann und talentierte Pokerspieler war in der Stadt Ljubljana mit Freunden unterwegs gewesen. Am Abend des 21. Juni verschwand der Pokerstar plötzlich spurlos und sorgte damit vor Ort eine große Suchaktion aus. Freunde berichteten, dass dieses Verhalten dem 29-jährigen gar nicht ähnlich sehe. Mit dem Fund des toten Pokerspielers wurde eine Trauerwelle bei der Pokergemeinde ausgelöst. Bei Befragungen verschiedener Augenzeugen, war angegeben worden, dass der Spieler an diesem Abend mit slowenischen Freunden unterwegs war.

Von einer Minute auf die andere solle er mitten in der Nacht plötzlich verschwunden sein. Ein Augenzeuge berichtete, dass es sich bei einem der Freunde, mit dem Strassmann unterwegs gewesen sein soll, um einen bekannten Drogendealer aus der Region gehandelt haben soll. Spätere Zeugenmeldungen besagten darüber hinaus, dass die Gruppe dabei gesehen worden sei, wie sie Drogen-Pilze, auch als Magic Mushrooms bekannt, zu sich genommen haben soll.

Der Spieler Johannes Strassmann wird von Freunden und Familie als sehr gutherziger und treuer Freund beschrieben. Im Laufe seiner Pokerkarriere spendete der Spieler große Teile seiner Gewinne an verschiedene Hilfsorganisationen. Mit dem Abschluss der Ermittlungen wurde festgestellt, dass sich im Körper des Toten Substanzen befanden, die auf Drogen schließen lassen.

Welche Art von Drogen es gewesen sein können wurde von der Polizei nicht bekannt gegeben. Die Vermutung liegt nahe, dass der Spieler in einem halogenen Drogenrausch in den Fluss gefallen und ertrunken sein könnte. Die Frage danach, ob Strassmann drogensüchtig war oder es sich bei dem Vorfall nur um einen einmaligen Versuch mit bitterem Ende handelte, wird wohl weiterhin ungeklärt bleiben.

In Gedenken an  Pokerspieler Mike "Little Man" Sica

In Gedenken an Pokerspieler Mike "Little Man" Sica

Die Todesursache waren die Folgen des Lungenkrebses, den er in seinem Alter nicht besiegen konnte. Nach eigener Aussage bereute er, das Rauchen angefangen zu haben und dennoch können Pokerfans nun auf eine beachtliche Karriere des Spielers in der Pokerszene zurückblicken.

Mike "Little Man" Sica war ein erfolgreicher Pokerspieler, dies beweisen seine Einträge im HendonMob. Innerhalb der eigenen Pokerkarriere konnte der US-Amerikaner insgesamt Lifetime-Winnings in Höhe von 1,3 Millionen Dollar verbuchen. Bekannt wurde der Pokerspieler mit seinem größten Erfolg am Pokertisch im Jahr 2004. Hier konnte der erfahrene Pokerspieler über 503.160 Dollar bei einem Dollar 3.000 No-Limit Holdem der WSOP sowie ein Bracelet für sich gewinnen.

Von seiner Krankheit, dem Lungenkrebs, erfuhren die Fans des Pokerspielers erst in diesem Jahr während des WSOP Circuit im Harrahs. Der Spieler kam von einer Reise also von einem Turnier zurück und klagte bei seinem Arzt über extreme Rückenschmerzen. Anlässlich dessen wurden einige Tests gemacht, bei denen herauskam, dass der Pokerstar an Lungenkrebs litt.

Selbstreflektiert gab er danach an, dass er besser nie hätte mit dem Rauchen anfangen sollen. Er selbst habe in der Zeit seiner Karriere grundlegend versucht junge Pokerspieler vom Rauchen abzubringen. Der positive Spieler wird im Nachhinein als besonders gutherzig beschrieben und wird den meisten Pokerspielern auch als eine Pokerlegende mit positiver Natur in Erinnerung bleiben.