Milliardenschwere Fusion am Pokermarkt

Milliardenschwere Fusion am Pokermarkt

Zwischen 888Poker und GVC konnte unterdessen keine Einigung getroffen werden, wodurch der andere Milliardendeal bisher wenig Beachtung fand. Nun, da die Pläne in Bezug auf die Fusion bereits sehr ernst zu sein scheinen, sind die Pokerfans mit Sicherheit reichlich überrascht von dieser neusten Meldung.

Die Fusion zwischen Betfair und Paddy Power wird einen besonders beachtlichen Pokergiganten hervorbringen, denn beide Unternehmen überzeugten in der Vergangenheit durch das gute Pokerangebot und durch die Anzahl an Kunden, die überzeugt von dem Angebot beider Anbieter sind. Durch die Fusion würden die Anbieter zu einem 5,8 Milliarden Pfund schweren Unternehmen werden. Seit die Meldung der bevorstehenden Fusion bekanntgegeben wurde, sind die Aktien beider Anbieter gestiegen. Betfair allein hatte in der Vergangenheit gute Schlagzeilen gemacht, denn die Einnahmen des Anbieters sind im vergangenen Quartal angestiegen und vor allem der mobile Bereich hat um 57 Prozent zugelegt.

Entstehung des weltgrößten Wett- und Gaming-Anbieters

Mit einer Fusion zwischen Betfair und Paddy Power würde der weltweit größte Wett- und Gaming-Anbieter entstehen. Der geschätzte Jahresumsatz des fusionierten Unternehmens würde dann etwa bei Einnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro liegen. Als CEO des neuen Unternehmens ist bereits der Betfair Chief Executive Officer Breon Corcoran im Gespräch.

Der Paddy Power CEO, Andy McCue, wäre zukünftig als Chief Operating Officer (COO) tätig. Auch die Verteilung der Aktienanteile ist bereits festgelegt. Die Aktienbesitzer würden 52 Prozent des neuen Unternehmens erhalten, während die Aktenbesitzer von Betfair einen 45 Prozent Anteil bekommen werden. Die Verteilung ist nach der Größe der einzelnen Unternehmen berechnet.

Pokermarkt in Lateinamerika

Pokermarkt in Lateinamerika

Ein besonderes Highlight für die Pokerfans ist die Latin Series of Poker (LSOP), die auch in diesem Jahr eine Station in dem peruanischen Ort Lima haben wird.

In Lateinamerika selber wird mehr und mehr über anstehende Turniere und Events aus dem Pokerbereich berichtet, Auch News aus internationalen Märkten werden auf den jungen Webseiten präsentiert, ebenso Neuigkeiten über derzeitige Pokergrößen und deren Erfolge, sowohl national als auch international.

Der Austragungsort für die Turniertage der LSOP steht bereits fest. Genauer Ort ist das Atlantic City Casino (Centro de Entretenimiento y Convenciones Atlantic City) in Lima. Auch das Datum steht bereits fest, denn das Turnier wird vom 20. Bis zum 25. Mai in Peru ausgetragen werden. Ein sagenhafter Preispool in Höhe von einer halben Million Dollar ist der Anreiz, der mit Sicherheit viele Spieler dafür begeistern wird, an diesem Turnier teilzunehmen.

Trotzdem es eine lateinamerikanische Turnierserie ist, nehmen an diesem Event auch Spieler aus anderen Teilen der Erde teil. Erst im letzten Jahr konnte ein Spieler aus Kanada das Siegertreppchen erklimmen. Für die Veranstalter ist dies besonders positiv, denn Pokerspieler aus aller Welt finden ihren Weg zu der Veranstaltung, in diesem Jahr also nach Lima.

LSOP-Sprecher Michael Harris erklärte in einem Interview, dass die Turnierstruktur sehr auf die Wünsche und Vorschläge der Spieler angepasst wurde. In erster Linie gehe es darum, dass die Pokerspieler großen Vergnügen an dem Turnier haben und dadurch auch in den kommenden Jahren wider teilnehmen werden.

Verschiedene Side-Events sollen die Spieler beim Warten auf da Main-Event, mit einem Preispool in Höhe von 500.000 Dollar, unterhalten. Die Spieler können sich die Teilnahme durch den Kauf von Spielpaketen sichern. Diese beinhalten nicht nur den Buy-In, sondern darüber hinaus auch den Hotelaufenthalt inklusive mehreren Übernachtungen vor Ort.

Grund zur Freude für Pokerfans in der Schweiz

Grund zur Freude für Pokerfans in der Schweiz

Die Gesetzgebung innerhalb der Schweiz soll noch in weiteren Punkten abgeändert werden. Beispielsweise in Bezug auf die Versteuerung von Lotto sind Änderungen geplant, sodass in Zukunft keine Steuerabgaben mehr auf Lotto geleitet werden müssen.

Bisher hatte die Besteuerung den Grund, dass die Gewinne als Einkommen gezählt wurden. Da jedoch Glücksspiel, wie der Name es schon sagt, in erster Linie auf Glück basiert ist es nun geplant, die Geldspielgewinne grundsätzlich nicht mehr zu besteuern, um so einer Ungleichbehandlung vorzubeugen.

Für die Spieler in der Schweiz könnte schon dieser Punkt besonders positiv sein. Für besonders viel Aufregung sorgt auch die Zukunftsprognose, dass Online Glücksspiele auch bald von der Schweiz für die Schweiz angeboten werden dürfen. Durch die Liberalisierung des online Glücksspiel- und Pokermarktes wollen die Initiatoren den Schwarzmarkt minimieren.

Durch die Legalisierung können die Betreiber ihr Glücksspiel vor Ort problemlos anbieten und können gleichzeitig von Seiten der Regierung kontrolliert werden. Bei den illegalen Angeboten, die es bisher vermehrt in der Schweiz gab, ist keine Kontrolle möglich. In erster Linie soll mit diesem Schritt der Regulierung den Spielern geholfen werden, da man diese vor der Spielsucht zu schützen versucht.

Das Comeback von Full Tilt

Das Comeback von Full Tilt

Nun ist es so weit gewesen und der Relaunch von Full Tilt war ein voller Erfolg. Mit viel Werbung, unzähligen Marketing Strategien und großen Ankündigungen wurde der Relaunch des Pokeranbieters zu einem großen Knall und damit zu einem großen Erfolg. Bereits kurz nach der Wiedereröffnung landet das Unternehmen Full Tilt mit der eigenen Webseite auf Platz zwei der Online Poker Anbieter.

Doch nicht nur die Auswirkungen auf die eigene Marktposition sind und waren bedeutend, sondern auch die Auswirkung des Relaunchs auf den gesamten Pokermarkt. So wurde kurz nach dem Relaunch festgestellt, dass dieser den weltweiten Traffic im Bereich Online Poker um sagenhafte 10 Prozent ankurbelte.

Bereits vor dem Relaunch wurden von Seiten verschiedener Experten Vermutungen angestellt, wie sich die Situation auf dem Pokermarkt entwickeln würde, sobald Full Tilt wieder mitspielt. Es wurde angenommen, dass das Unternehmen PokerStars einige der eigenen Spieler an das Tochterunternehmen abgeben würde. Die großen Pokeranbieter verloren nun nach dem Relaunch aber tatsächlich nur 5 Prozent der Cash Player.

Erstaunlich ist es auch, dass sich das Niveau der Cash Player auf Full Tilt lediglich 15 Prozent unter dem Niveau von der Zeit vor dem Black Friday befindet. Mit diesen Fakten landet Full Tilt bereits nach dem Relaunch auf Platz zwei der weltweiten Online Poker Anbieter. Platz eins hält weiterhin das Mutterunternehmen PokerStars.

Langfristig gehen Experten davon aus, dass die Position der beiden führenden Pokerunternehmen in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden wird und die kleinen, mittelständischen Unternehmen es am Markt gegen die Pokerriesen schwer haben werden. Möglicherweise werden sogar einige kleine Unternehmen vom aktuellen Pokermarkt verdrängt.

Die Zahlens sprechen eine ganze eindeutige Sprache. Neben dem Erfolg, den das Unternehmen Full Tilt mit dem Relaunch für sich selbst feiern konnte, gab es für die gesamte Branche dank des Relaunchs einen positiven Aufschwung. Die bestehenden Pokerwebseiten mussten keine großen Verluste hinnehmen, denn die Spieler auf Full Tilt waren die gleichen, wie vor dem Black Friday oder sind Kunden, die mit dem Relaunch neu dazu gewonnen wurden.

Kooperationsvereinbarung Spanien und Frankreich

Kooperationsvereinbarung Spanien und Frankreich

Beide Behörden, ARJEL in Frankreich und das Gegenstück Direcci-n General de Ordenaci- del Juego (DGOJ), konnten sich innerhalb der Verhandlungen auf eine Vereinbarung einigen.

Die Vereinbarung wurde nach dem Vorbild der Vereinbarung zwischen ARJEL und der italienischen Regulierungsbehörde geschlossen. In dieser ist zum Beispiel der Kampf gegen illegale Webseiten und die Kontrolle von Lizenznehmern vereinbart. Auch die Entwicklung von Kommunikationsstrategien gehört zu der Kooperationsvereinbarung dazu. Eine Vereinbarung dieser Art hat den Sinn die Integrität des Sports und der Wettbranche bestmöglich zu schützen.

Neben diesen Neuerungen gibt es Informationen, dass bereits Gespräche zwischen ARJEL, AAMS und dem portugiesischen Glücksspielmonopolisten Santa Casa da Misericordia de Lisboa gegeben haben soll. Darüber hinaus wurden diesen Meldungen zu Folge im vergangenen Sommer weitere Vereinbarungen zwischen ARJEL und der britischen Regulierungsbehörde vereinbart.

Es gab bereits Vermutungen, dass mit diesen Vereinbarungen die Zusammenführung der Liquidität des französischen Pokermarktes mit anderen davon bislang getrennten Spielerpools in anderen Ländern angestrebt würde. Die französische Regulierungsbehörde wies dies jedoch zurück. Gleichzeitig jedoch wurde von AAMS und DGOJ angegeben, dass bereits Verhandlungen darüber geführt wurden, wie die Liquidität ab dem nächsten Jahr zusammengeführt werden könnte.

Das Wachstum der europäischen Pokermärkte hatte in der Vergangenheit sehr unter den hohen Besteuerungen und den Eingrenzungen der Liquidität zu kämpfen. Die Spieleportfolios vieler Anbieter mussten aufgrund dessen teilweise verkleinert werden. Italien bietet derzeit in Europa den am weitesten geöffneten Glücksspielmarkt Europas an.

Dennoch musste das Land in der Vergangenheit mit einem Rückgang kämpfen. Der Markt scheint zurückzugehen. Auch in Dänemark wird mit weiteren öffnungen gegen den Rückgang des Marktes gekämpft, wohingegen in Frankreich immer noch strenge Regelungen herrschen.