Vom Turnier-Poker-Pro zum Poker-Room-Betreiber

Vom Turnier-Poker-Pro zum Poker-Room-Betreiber

In der Welt des Pokerns stehen manche Spieler für eine geraume Zeit im Fokus der Öffentlichkeit. Diese Namen sind dann immer wieder zu hören und es wird vermehrt über entsprechende Pokerspieler berichtet. Auch für den Finnen Patrik Antonius gab es diese Phase, in der vermehrt über den Spieler berichtet wurde.

Aktuell hingegen ist es ruhig um den Turnier-Poker-Spieler geworden. Das liegt vielleicht daran, dass der Spieler sich mehr auf seine Familie konzentrieren möchte und sich daher vor allem nicht mehr auf Pokerturnieren blicken lässt.

Neue Lebenssituation mit neuen Plänen

Antonius selbst gibt an, dass er sich zusammen mit seiner Lebenssituation verändert habe. Poker gehöre auch heute noch zu seiner Leidenschaft, aber er reist weniger zu Events, sondern kümmert sich um seine Familie in Monaco. Dem Pokervergnügen gehe er nach eigenen Angaben heute hauptsächlich durch Live-Cashgames nach. Turniere werden durch Antonius nur noch selten bereist.

Ein Grund hierfür ist nicht zuletzt seine Familie und dass die großen Turniere meist am anderen Ende der Welt ausgetragen werden. Er gibt an wahrscheinlich  mehr an Turnieren teilnehmen zu wollen, aber dafür an das andere Ende der Welt zu reisen sei es ihm nicht wert. Eine Reise zu entsprechenden Turnieren nach Las Vegas würde für den Familienmenschen bedeutet, dass er monatelang getrennt wäre von seiner Frau und seinen Kindern. Hierbei sei ihm die Gefahr zu groß wichtige Momente im Leben seiner aufwachsenden Kinder zu verpassen.

Ein eigener Pokerraum für Antonius

Neben dem Wunsch mehr große Turniere in Europa spielen zu können, erfüllt Antonius sich neben seinem Familienleben gerade einen weiteren Traum. Der Spieler arbeitet gerade an einem eigenen Pokerraum. Mehr Informationen zu diesem Vorhaben gibt es aktuell allerdings noch nicht, denn hierbei handelt es sich nach Angaben von Antonius um ein geheimes Projekt. Dieses soll jedoch die Messlatte ganz nach oben hängen, so die Angabe des Pokerspielers. Als weiteres Detail wurde bereits bekannt, dass Antonius kurz davor steht, einen Pokerraum in Monaco zu bekommen. Zielt scheint es zu sein, das Pokerangebot in Europa auf ein neues Level zu führen. Nach Angabe von Antonius sei Monaco hierfür die beste Umgebung. Er gehe davon aus, dass man zahlreiche Pokerspieler aus der ganzen Welt nach Monaco locken könnte, wenn das Angebot entsprechend attraktiv wäre.

 

Neuer Pokerroom im Dragonara Casino Malta

Neuer Pokerroom im Dragonara Casino Malta

Offensichtlich wurde das Pokerangebot von den Kunden nicht entsprechend angenommen, wodurch das Casino die Ankündigung wahrmachte und Poker seit Jahresbeginn nicht mehr vor Ort anbot. Umso überraschender ist die aktuelle Ankündigung des Dragonara Casinos.

Von Seiten des Dragonara Casinos in Malta wurde in diesen Tagen die Neueröffnung des Pokerrooms angekündigt. Neben der Ankündigung, dass Poker wieder vor Ort angeboten werden soll, wurde gleichzeitig bekannt gegeben, dass es in Zukunft ein größeres Pokerangebot vor Ort geben soll. Am 29.07.2016 soll die Neueröffnung des größeren Pokerraums mit einem Turnierwochenende starten. Als Turnierkapazität wurden 70 Personen angekündigt, wodurch zu erwarten ist, dass es in dem neuen, größeren Pokerraum etwa sieben bis zehn Tische geben wird.

Pokerszene in Malta begrenzt

Das Pokerangebot in Malta war bisher immer überschaubar. Dies lässt darauf schließen, dass die Pokerszene in Malta nur sehr klein ist. Viele der Pokerräume sind klein und nicht besonders gut besucht. Auch das Turnierangebot vor Ort ist überschaubar. Natürlich ist damit verbunden die nächste Frage, ob sich die Neueröffnung eines größeren Pokerraums im Dragonara Casino tatsächlich erfolgreich werden wird. Durch das wenige Interesse der Spieler vor Ort ist es in Zukunft demnach besonders wichtig, dass das Dragonara Casino ein lohnenswertes und attraktives Angebot präsentiert.

Full Tilt wechselt die Spieleplattform

Full Tilt wechselt die Spieleplattform

Der Playmoney Poker Client soll auf Steam gebracht werden. Bei Steam handelt es sich um die größte Gaming-Plattform der Welt, aktuell sind hier 125 Millionen User angemeldet. Der Wechsel der Spieleplattform soll Ende des Jahres durchgeführt werden.

Full Tilt agiert sonst meist im Schatten des großen Pokeranbieters PokerStars. Als Tochtergesellschaft ist es hier nicht einfach sich zu behaupten. Nachdem nun jedoch ein Monat lang das Angebot auf Steam Greenlight präsentiert wurde, entschieden sich die Beteiligten dafür, den Wechsel der Spieleplattform noch in diesem Jahr durchzuführen. Mit dieser Veränderung wird der Pokerroom für Freizeitspieler geöffnet.

Erste große Online Marke auf Steam

Für Full Tilt ist diese Veränderung ein großer Schritt. So macht auch der Full Till Chef Dominic Mansour in einem Interview deutlich, dass die Veränderung besonders wichtig für das Unternehmen sei. Die Steam Gaming Community ist bekanntermaßen riesig, mehreren Millionen Spielern wird damit zukünftig das Angebot von Full Tilt präsentiert. Klar, dass dies auch Grund zur Freude bietet. So ist Mansour begeistert davon, dass Full Tilt zum Ende des Jahres die erste große Online Poker-Marke auf der Plattform sein wird.

Neueröffnung bei Bwin

Der PokerRoom von Bwin bestand seit dem Jahr 1999 und gehörte zur damaligen Zeit zu den beliebtesten Pokerräumen. Aufgrund der Ereignisse in Amerika, im Jahre 2006, musste Ongame zu diesem Zeitpunkt den amerikanischen Markt wegen des Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts (UIGEA) verlassen. Als Konsequenz daraus wurde im selben Jahr der Pokerraum geschlossen, zum Bedauern vieler Kunden.

Neusten Meldungen zu Folge ist derzeit die Neueröffnung eben dieses Pokerraums im Gespräch. Die Plattform gehörte zu den ersten Websites auf denen Poker damals angeboten wurde. Der Besitzer der Website ist derzeit Bwin Party Digital und laut der neusten Meldungen wurde von Seiten der Angestellten in Stockholm vorgeschlagen, dass der Pokerraum wieder eröffnet werden sollte, was die Unternehmer offensichtlich ernsthaft umsetzen wollen.

Das offizielle Ende des bekannten Pokerraums war im Jahr 2009, nachdem dort fast 10 Jahre begeisterter Betrieb herrschte. Die Kunden wurden zum damaligen Zeitpunkt zum Anbieter Bwin transferiert. Der jetzige Zeitpunkt für die Neueröffnung kommt genau richtig, denn derzeit ist besonders bei Bwin Party Digital der Wiedereintritt in den amerikanischen Glücksspielmarkt geplant. Hierzu wurden bereits Vorkehrungen getroffen, bei denen der Zusammenschluss mit MGM und Boyd Gaming oberste Priorität hatte. Um auf dem amerikanischen Markt wieder Fuß fassen zu können ist eben auch die Eröffnung eines Pokerraums angedacht, um so neue Kunden anzuziehen.

Auf der Webseite PokerRoom ist schon jetzt wieder Aktivität zu bemerken. Das Unternehmen hat dort die Wiedereröffnung angekündigt. Gleichzeitig ist das Ongame Network im Moment zum Verkauf bereitgestellt, weshalb der Zeitpunkt für Bwin und die Neueröffnung denkbar günstig ist, da so der Marktwert gesteigert werden kann.

Von nun an, können ehemalige Fans von PokerRoom aber auch Neukunden dem Spielvergnügen auf der altbekannten Webseite nachgehen. Begeisterte Pokerspieler können auf der Webseite um Echtgeld spielen und dabei ihr Glück auf die Probe und ihr Können unter Beweis stellen. Bwin Party Digital ist positiv gestimmt, dass der Erfolg von früher dem Unternehmen mit der Wiedereröffnung des Pokerraums zu Gute kommen kann und vielleicht sogar wieder ähnliche Einnahmen wie vor einigen Jahren erzielt werden können.

Nicht nur in Südkorea tobt ein virtueller Krieg

Spiele am Computer und im Netz sind in Südkorea genauso angesagt wie eine Fußball-WM in Europa. Man zockt 24 Stunden am Tag und auch wenn das Glücksspiel untersagt ist, spielen die Südkoreaner genauso leidenschaftlich um Geld wie um virtuelle Punkte und Ansehen.

Es kommt daher nicht überraschend, dass der Glücksspielmarkt sehr frequentiert wird und da die Betreiber ohnehin in einer rechtlichen Randzone agieren, nutzen sie oft unlautere Mittel um die Konkurrenz zu beseitigen. Einer dieser Anbieter startete letzten Herbst eine große Aktion gegen seine Konkurrenz.

Das virtuelle Casino wird beschuldigt, mit der Unterstützung von Hackern gegnerischen Internetseiten attackiert und deren Server außer Gefecht gesetzt zu haben. Durch diese Angriffe wurden in regelmäßigen Abständen die Server von etwa 110 konkurrierenden Online Casinos arbeitsunfähig gemacht, damit deren Besucher zu ihnen kommen.

Bei diesen Angriffen wird eine so große Anzahl an Anfragen auf den Server geschleust, die dieser nicht bearbeiten kann. Er arbeitet immer langsamer und nach einiger Zeit gar nicht mehr. Der Kopf dieser Aktionen ist wohl ein 32 Jahre alter Webmaster, der diese mit einem bekannten Hacker organisiert haben soll.

Sein Mittäter, ein 37 Jahre alter Computerspezialist, agierte von der Stadt Incheon aus und führte mit einem weiteren Hacker die Angriffe im Internet durch, dabei wurden 30.000 Computer in Mitleidenschaft gezogen. Ein paar Mitglieder einer Hackergruppe aus der Stadt wurde Anfang Januar festgenommen und werden mit ihrem Chef vor Gericht kommen.

Die ermittelnden Behörden rechneten nicht, dass die Attacken so gravierend sein würden. Ein Sprecher der Staatsanwalt sagte, dass es zum ersten Mal vorkomme, das eine Gruppe von solchen Hackern und die nötige Ausrüstung dazu genutzt wurde um die Attacken in einem solchen Ausmaß auszuführen.

Solche Aktionen sind in Südkorea vielleicht etwas ganz Neues, doch solche Attacken gab es damals auch schon. Vor zwei Jahren erlebten die Regierungsinternseiten in den USA und große Einkaufsseiten durch die gleiche Ziffer von Computern angegriffen.

Im Frühling vor drei Jahren fielen die Poker Betreiber Full Tilt und PokerStars einer solchen Attacke zum Opfer. Mehr als 100.000 fehlerhafte Verbindungen zu den Servern dieser Anbieter wurden geschaffen, die diese überforderten und schließlich zum Kapitulieren brachten.

Auf diesen Seiten konnten keine Turniere, Cashgames und ähnliches durchgeführt werden und die Poker Rooms mussten einen großen finanziellen Schaden verbuchen. Aktuell betroffen durch Angriffe durch Hacker waren die Seiten PayPal, Amazon und MasterCard, diese waren nicht wirtschaftlich zu begründen.

Die Schuldigen wollten nur ihre Missbilligung kundtun, dass diese Seiten gegen WikiLeaks sind.