Weltbester Pokerspieler über eigene Schwächen

Weltbester Pokerspieler über eigene Schwächen

In einem Interview mit dem All In Magazin, welches er für ein sehr gutes und vor allem witziges Magazin halte, spricht er selbst über seine Begegnungen mit Phil Hellmuth und sogar über die eigenen Schwächen.

In zwei kürzlich veröffentlichten, visuellen Interviews tut Ivey seine Meinung zu dem Verhalten des Namensvetters Phil Hellmuth kund. Dieser wird von den Medien als Spieler mit einem ausgeprägten Medien-Ego bezeichnet. Auch Ivey sei dieses Verhalten bei Spielen natürlich aufgefallen. Hellmuth habe am Spieltisch immer diese besonderen Momente.

Er spiele auf seine eigene Art und Weise, wie jeder andere Pokerspieler auch. Nachdem nun schon einige Spiele von Ivey gegen Hellmuth bestritten wurden, warte dieser nun schon immer auf die besonderen Momente Hellmuths, die anfangs etwas ungewöhnlich wirkten, an die sich die Pokerspieler nun jedoch bereits gewöhnen konnten. Ivey selbst gibt an, dass er teilweise nun bereits lachen müsste, wenn einer dieser Momente passiert. Auch wenn dies Anfang etwas nervig gewesen sei, so würden die anderen Spieler Hellmuths besondere Momente bereits lieben und beim Spiel darauf warten, so Hellmuth in dem Interview.

Auch als bester Pokerspieler der Welt habe man seine eigenen Schwächen, so der Pokerstar in dem veröffentlichten Interview. Als gröszlig;te Schwäche schätzt er selber seine Schnelligkeit ein. Auf der einen Seite müssen Pokerspieler schnell entscheiden können, doch manchmal passieren seine Entscheidungen und seine Handlungen der eigenen Aussage nach etwas zu schnell. Manchmal passiere ein Bluff bei ihm viel zu schnell, ohne vorher darüber nachzudenken.

Manchmal kann es in diesen Situationen passieren, dass er eine falsche Entscheidung getroffen hat, was er dann erst später realisiert. An dieser Stelle hat er schon mehrfach gedacht, dass er eine bessere Entscheidung hätte treffen können, hätte er im Vorfeld die Zeit genutzt um intensiv über den eigenen, nächsten Spielzug nachzudenken.

Viele seiner Spiele basieren der eigenen Aussage nach auf Reaktionen und diese passieren schnell, wenn vielleicht auch manchmal seiner Ansicht nach etwas zu schnell. Auf die Frage, wie er an dieser eigens ernannten Schwäche arbeitet, antwortet er einfach: übung. Beim üben würde er lernen sich seine Zeit zu nehmen und intensiver über Schlüsselaktionen nachzudenken, um sich selbst im Nachhinein nicht darüber zu ärgern, eine Entscheidung vielleicht zu schnell getroffen zu haben.