Vom IT-Nerd zum Pokerprofi

Vom IT-Nerd zum Pokerprofi

Der erfolgreiche, französische Spieler war schon als junger Mann neben der Schule mit Computerspielen sehr erfolgreich und galt als bester E-Gamer. Mehrere Stunden am Tag verbrachte der Junge neben der Schule vor dem Rechner und zockte Computerspiele.

Heute ist Grospelier als Pokerprofi bekannt und seine Gewinne bei diesem Kartenspiel liegen nicht selten bei einem Betrag in Höhe von 10 Millionen Euro,

Grospelier selbst bezeichnet sich nicht als spielsüchtig, denn er verdiene mit dem Pokerspiel sein Geld. Als E-Gamer habe er es da reichlich schwerer gehabt über die Runden zu kommen, denn man musste nach eigenen Angaben viel Zeit in Computerspiele investieren, ohne davon tatsächlich leben zu können. Mit den Preisgeldern aus dem Pokerspiel könnte man sich ein angenehmes Leben finanzieren, so Grospelier in einem Interview.

Als es als junger Mann zu der Entscheidung kam, ob der erfolgreiche E-Gamer studiert oder sich ganz dem Glücksspiel widmet, entschied der Franzose mit dem Pokerspiel seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Im Jahr 2008 begann die Karriere mit dem beliebten Kartenspiel bei Grospelier. Zuerst spielt der Franzose lediglich im Internet und sammelte so Erfahrungen, bis er an den ersten Live-Events teilnehmen konnte. Der Weg war sehr lang und es mussten viele Verluste eingesteckt werden, bevor er mit dem Pokerspiel wirklich erfolgreich wurde, so erklärt der Pokerprofi in einem Interview.

Ein Teil der Pokerelite

Im Jahr 2008 schaffte Grospelier quasi den Durchbruch und mit einem Sieg bei der "Pokerstars Caribbean Adventure" auf den Bahamas gewann der Franzose 2 Millionen Dollar. Für den Spieler selbst war dieser Gewinn unglaublich und erst Recht der damit verbundene Eintritt in die Pokerelite.

Nach eigenen Angaben ist die Pokerszene sehr schnelllebig, es rücken ständig neue Talente nach, was dazu führt, dass man selbst seinen eigenen Stil bei dem Pokerspiel immer wieder neu erfinden müsse. In einem Interview gibt der Spieler an, dass es sein Ziel ist, als erster Spieler drei Titel auf der European Poker Tour zu holen.

Vorfall bei der PCA auf den Bahamas

Vorfall bei der PCA auf den Bahamas

Doch nicht jedem scheinen die Sonnenstrahlen vor Ort gut zu bekommen, wie tschechische Medien berichtet gab es einen Vorfall in den der erfolgreiche Spieler Tomas Junek involviert war. Den Berichten zu Folge habe der Starspieler aus Tschechien mit einigen Landsmännern das Hotelzimmer verwüstet und auf dem Zimmer einiges Zerstört. Eingecheckt hatte der Spieler im Luxusresort Atlantis und unter Anderem soll bei der Aktion ein Fernseher demoliert worden sein, der sich dann am Ende in der Badewanne wiederfand. Bilder zeigen eine Verwüstung des Hotelzimmers.

Tomas Junek ist in Tschechien als erfolgreicher Pokerprofi bekannt. Mit seinen Erfolgen beim Spiel konnte der 25-jährige Tscheche sich auf Platz sechs auf der All Time Money List hocharbeiten. Einige Live-Siege lieferten ihm in der Summe bereits 665.000 US-Dollar und der Sieg bei der World Series of Poker brachte neben den 660.000 US-Dollar noch das Bracelet bei einem NLH Event ein. Erfolge können demnach also nicht der Grund für die Zerstörung in einem Hotelzimmer sein.

Bisher wurde zu dem Thema Stillschweigen bewahrt, wodurch nicht klar ist, wie es dazu kommen konnte. Verschiedene Medien bemerken, dass Alkohol im Spiel gewesen sein soll und nehmen die Tatsache dafür als Grund, wieso es zu einem Ausraster solcher Art kommen konnte. Die Polizei wurde eingeschaltet und Tomas Jurek wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Teilnehme an PCA Turnieren ist dem erfolgreichen Spieler von nun an verboten.

Erfolg des PokerStars Caribbean Adventure

Erfolg des PokerStars Caribbean Adventure

Die sogenannte Zoom Challenge wurde eigentlich zum Zwecke der Promotion organisiert. Die Aktion lief nur 12 Minuten, es gab einen kleinen Einsatz und die Spieler spielten um den Platz als Gewinner. In erster Linie diente diese Aktion der Promotion, gleichzeitig sollten die Spieler aber auch den Spaßfaktor genießen.

Insgesamt lief die Aktion vier Tage lang, jedoch wollten sich gerade am Anfang keine Teilnehmer einfinden, da alle erst abwarten und später teilnehmen wollten. Durch die Wartezeit und die Möglichkeit vorher Informationen zu bekommen, wollten die Spieler sich einen Vorteil verschaffen.

Die Nachfrage nach der Aktion war somit am letzten Tag am größten und es nahmen mehr Teilnehmer gleichzeitig teil, als eigentlich vorgesehen war. Dadurch stellte sich das sogenannte Chipdumping ein. Erst im letzten Moment ging der Spieler Martin Rettenmaier All In. Die genaue Vorgehensweise lässt sich noch einmal nachprüfen, jedoch war die Variante für viele nicht ganz sauber. Es wurden Beschwerden eingereicht, obwohl der Veranstalter PokerStars bereits die Genehmigung für die Challenge ausgesprochen hatte.

Es wurde nun kritisiert, dass die Spielweise der Teilnehmer nicht fair gewesen sei. Nun trafen sich bereits einige Beteiligte mit dem Veranstalter. Diese wollten gemeinsam eine Lösung des Problems ausarbeiten. Ob es hier einen möglichen Weg oder alles aufgrund der Genehmigung einfach so belassen wird, wie es bisher verlief, bleibt noch abzuwarten.

So machten deutsche Pokerprofis ihre Millionen

So machten deutsche Pokerprofis ihre Millionen

Doch wie kamen diese astronomischen Summen zustande? Herr Heinz brachte sein Geld am Schnellsten zusammen, er erzielte bei der Poker-WM im letzten Jahr neben dem "1.500 Dollar No Limit Holdem Event", bei dem er über 80.000 Dollar abräumte, auch den ganzen Gewinn in Höhe von fast 9 Millionen Euro und so kam diese Summe zusammen.

Herr Ruthenberg brauchte ein wenig mehr Zeit, um den Gewinn von rund dreieinhalb Millionen Euro zusammenzubekommen. Seine Laufbahn im Pokerspiel begann vor sechs Jahren, aber das Highlight bestand darin, als er zwei Jahre später bei der WM ein Bracelet erreichte und auch die Hauptveranstaltung der EPT in Spanien gehörte dazu. Diese beiden Erträge beliefen sich zusammen auf mehr als zwei Millionen Dollar.

Herr Spindler bringt es auf 3,1 Millionen Dollar. Diese wurden bei der Hauptveranstaltung der EPT in London mit über einer Million Dollar und auch mit weiteren erspielten Geldern in österreich und in Estland erzielt. Bei den großen Veranstaltungen in Marokko, Deutschland, Spanien und Bahamas war er auch ganz vorn mit dabei.

Herr Kranich erzielte im Laufe der Pokerwettkämpfe rund 3 Millionen Dollar. Seinen ersten Gewinn machte er vor drei Jahren auf den Bahamas im Rahmen des "PokerStars Caribbean Adventure" und bei der Hauptveranstaltung der "EPT"-Station Frankreich, hier nahm er mehr als 800.000 Euro mit nach Hause.

Vor zwei Jahren ging er als Sieger beim "World Poker Tour Bellagio Cup" in Vegas mit fast 900.000 Dollar nach Hause. Bei der Hauptveranstaltung der "WSOP Europe" hatte er beinahe Glück, doch er erreichte Rang Drei mit mehr als einer halben Million Euro.

Der Fünfte im Bunde, Herr Reinkemeier, bildet mit 2,2 Millionen Dollar das Schlusslicht und erzielte seine Gewinne ebenfalls in größeren und kleineren Wettkämpfen.