Neuigkeiten aus der Pokerwelt

Neuigkeiten aus der Pokerwelt

Zuerst plante Laurent Tapie die übernahme von Full Tilt. Diese übernahme war jedoch gescheitert und der Unternehmer bot den führenden Angestellten von Full Tilt an, sich zu einer Zusammenkunft in Paris zu treffen, um die Gründung eines neuen Pokerunternehmens zu besprechen.

Der Plan war es einen neuen Online Poker Raum zu gründen und Tapie wollte hierzu die führenden Mitarbeiter von Full Tilt an Board holen, damit diese das neue Unternehmen mit voran treiben.

Tapie hatte geplant mit Hilfe einer neuen Software diesen neuen Poker-Raum auf die Beine zu stellen und damit eine völlig neue Marke zu gründen. Offensichtlich konnte Tapie jedoch kein verlockendes Angebot unterbreiten, denn die in Irland ansässigen Mitarbeiter von Full Tilt lehnten das Angebot des Unternehmers ab.

Full Tilt ist derzeit in Verhandlungen mit dem Unternehmen PokerStars, welches die Übernahme von Full Tilt plant. Bisher wurde von Seiten des Unternehmens jedoch kein offizielles Statement zu dem Thema abgegeben.

Eine weitere Neuigkeit im Bereich des Pokerns handelt von dem Concord Card Casino. Der Betreiber der Concord Card Casinos, Peter Zanoni, hat nun Klage gegen die Finanzpolizei erhoben und plant Wiederstand gegen die Ausschreibungen von Lizenzen in Österreich zu leisten. In dem Casino Bregenz fand eine erneute Razzia statt, welche wohl der Auslöser für Zanonis Reaktion war.

Der Geschäftsführer der CCC erklärt öffentlich, dass er bereits von zwei Anklagen wegen illegalem Glücksspielangebot freigesprochen wurde und daran sich auch die Finanzpolizei orientieren sollte. Nun fordert der Geschäftsmann eine rechtliche überprüfung der Sachlage.

Die Übergangsfrist für die Pokerlizenzen endet im Dezember 2012. Bis dahin sollen die neuen Lizenzen vergeben worden sein. Zanoni sorgte für Aufsehen, weil er angekündigte sich nicht um die österreichische Pokerlizenz zu bewerben. Die Bedingungen seien so undeutlich formuliert, dass nicht zu verstehen ist ob nur eine Lizenz für einen festgelegten Standort vergeben werden soll.

Zanoni plant diese ungenaue Ausschreibung zu boykottieren und plant die Bestimmungen zu Fall zu bringen, da diese seiner Ansicht nach verfassungswidrig seien. Hier scheinen noch aufregende Zeiten bevor zu stehen und man darf gespannt sein, wie die neuen Entwicklungen voran schreiten.

Vereinigtes Königreich verbessert landeseigene Glücksspielgesetze

Im Vereinigten Königreich hat man schon länger die Vermutung, dass die Gesetze in Sachen Glücksspiel verbessert und zum Teil auch anders gemacht werden.

Man geht davon aus, dass in den nächsten Monaten änderungen unterschiedlichster Art im Bereich dieser Gesetzgebung vorgenommen werden. Die sogenannte "Weiße Liste" soll zuerst überprüft werden.

Diese gestattet mit Zulassungen ausgestatteten Betreibern, die nicht aus Großbritannien stammen, die Tätigkeit im Land. Die Sache gewann an Wichtigkeit, als im April der Black Friday stattfand und das Pokerunternehmen "FullTilt" daraufhin seine Zulassung los war.

Das Unternehmen befindet sich in einem Land, dass auf der Liste enthalten ist und das Vereinigte Königreich befand, dass Veränderungen dringend notwendig sind.

Diese Vorgaben sehen vor, dass sich die lizenzierten Unternehmen im Land um eine Zulassung in Großbritannien bemühen müssen.

Die Liste erlaubte denjenigen Betreibern die Arbeit, die im Wirtschaftraum Europas und in anderen Ländern auf der Liste tätig waren. Die veränderte Version sieht ähnliche Vorgaben wie bei den juristischen Regelungen in Frankreich und Italien in Sachen Online Casinos vor.

Die Staaten bestehen auf inländische Zulassungen und haben keine Betreiber im Land, die Zulassungen aus anderen Staaten haben.

Die Regelungen die man im Vereinigten Königreich einführen möchte, sollten den britischen Nutzern einen effektiveren Schutz vor den virtuellen Casinos mit nichtbritischer Lizenz bereitstellen. Bis dato hatten diese Betreiber mehr Vorteile.

Sie waren nicht verpflichtet, dieselben Abgaben wie die inländischen Unternehmen zu entrichten. Diese Vergünstigung wird infolge der änderung aufgehoben. Der Minister, der sich um wirtschaftliche Entwicklung und das Glücksspiel kümmert, sagte, dass die nichtbritischen Betreiber im Vorteil sind.

Dies liegt daran, dass sie den Markt des Landes nutzen können, ohne finanziell gleichwertig zur Verantwortung gezogen zu werden wie die inländischen Unternehmen.