Sharehoster "Megaupload" muss sich vor Gericht verantworten

Sharehoster "Megaupload" muss sich vor Gericht verantworten

Dieses Unternehmen ist neben "MediaFire" und "RapidShare" einer namhaftesten Filehoster. Doch mittlerweile liegt gegen das Unternehmen eine Klage vor.

Das Justizministerium der Vereinigtem Staaten legte in der über 70 Seiten dicken Klageschrift dar, dass das Unternehmen "PartyGaming", das zu dem in der britischen Hauptstadt geleiteten fusionierten Unternehmen "Bwin.Party" gehört, seit Anfang seines Abkommens vor drei Jahren mehr als drei Millionen Dollar hinlegte, um für die individuellen Internetseiten für Poker auf dem obengenannten Sharehoster Werbung zu machen.

Als Konsequenz dessen brach das aus der Fusion entstandene Unternehmen "Bwin.Party" jeglichen Kontakt mit dem erstgenannten Unternehmen ab und löste den Vertrag zur Werbung auf, und zwar dann, als die Internetseite wegen einer gerichtlichen Entscheidung vor Kurzem auf Eis gelegt wurde.

Der Kommunikationschef des fusionierten Unternehmens bejahte, dass man über die ominösen Tätigkeiten des Sharehosters keine Kenntnis hatte. In der Klageschrift ist zu lesen, dass der Vertrag zur Werbung von "PartyGaming" zusammen mit den Beteiligten des Sharehosters vor drei Jahren vereinbart wurde und es wurde auch eine Summe von mehr als 3 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt.

Dieses Abkommen hatte noch bis März letzten Jahres Bestand. Das fusionierte Unternehmen gibt zu, dass es ein paar Millionen ausgegeben hat, damit es auf dieser Internetseite seine Pokerwerbung bezahlen kann, aber es bleibt dabei, dass der Sharehoster ihnen versicherte, dass dieses Material keine widerrechtliche Grundlage hat.

Der Kommunikationschef sagt, dass im Vertrag steht, dass der Content der Internetseite keine Rechte an geistigem Eigentum Anderer bricht. Das fusionierte Unternehmen beharrt darauf, keine Schuld zu tragen und ihm ist auch schleierhaft, warum besonderes es unter allen Werbung machenden Kollegen auf der Seite herausgepickt wurde und auch in der Klageschrift vorkommt.

Das Justizministerium in den Vereinigten Staaten beschuldigt sieben Herren, die zum Sharehoster Verbindungen haben, unterschiedlicher Delikte, welche auch Verletzung des Urheberechts und Geldwäsche beinhalten.

Den Gründer der Gruppe nahm man in Neuseeland fest.