Welche Internetseiten sind am beliebtesten?

Das Internet hat viele verlockende Angebote zu bieten, die man wahrnehmen kann, den ersten Platz belegt hierbei das Online Glücksspiel. Einer neuen Studie zufolge weisen Statistiken darauf hin, dass das Online Glücksspiel in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist.

Die Seiten, die diese Aktivitäten anbieten, werden im Internet am meisten besucht. Nach dieser Studie konnten Online Glücksspielseiten im Juli 2010 13,4 Millionen Besucher verzeichnen.

Von diesen haben 11 Prozent ihren Ursprung in den Aktivitäten in Bezug auf die "World Series of Poker" Meisterschaft, welche ihren Zenit erreicht und für viele verschiedene Zuschauer eine große Attraktion darstellte.

Außerdem motivierte diese dazu, die eigenen Fähigkeiten im Poker zu beweisen. PokerStars ist mit etwa 2,4 Millionen Besuchern die am meisten frequentierte Seite für Online Glücksspiel in diesem Sektor.

Dahinter kommen Full Tilt Poker mit 2,3 Millionen Besuchern und King Lotto Network mit 2 Millionen Besuchern. Den letzten Platz belegt hier mit nur einer Million Besuchern monatlich Ultimate Bet. Zu den weiteren gut besuchte Internetseiten zählen Online Casinos, Spielwarenhandel und Reiseinformationen.

Google ist weiterhin die Nummer Eins und Twitter belegt Platz 50 auf der Rangliste der meistbesuchten Internetseiten im Monat Juli. Yahoo hingegen befindet sich neben Google auf dem ersten Platz dieser Liste.

Dreht Italien mit dem Online Poker Verbot eine lukrative Geldquelle zu?

Die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Aktion gegen das Onlineglücksspiel und den Onlinepoker minderte die Anzahl der Spielsüchtigen oder die kriminellen Machenschaften in diesem Bereich nicht. Dennoch will die Regierung ihren Sperrkurs weiter beibehalten.

Obwohl seit diesem Verbot viele Menschen ihre Arbeit verloren haben, die Wirtschaft des Landes im Medienbereich deutlich schlechter geworden ist und das ungesetzmäßige Glücksspiel einen kometenhaften Anstieg verzeichnen konnte, bleiben Berlusconi und Co. hart. Die neuen Gesetze bezüglich des Glücksspiels in Italien wurden trotz heftiger Proteste durchgedrückt und fordern seinen Tribut.

Ein weiterer großer Online Poker Raum war gezwungen, dicht zu machen. Die italienischen Pokerfans können wie bei allen anderen Onlinepokerseiten auch weiterhin auf den Inhalt zugreifen, doch Cash-Games und Turniere sind nicht mehr möglich. Zusätzlich wird jede Neuregistration seitens der State Monopolies Autonomous Administration (AAMS) kontrolliert und strikt beschränkt. Diese Methode macht Datenschützer in ganz Europa ziemlich wütend. Zu den Datenschützern gesellen sich die italienischen Bürgerrechtler sowie die Onlinecasino- und Onlinepokerbranche, die Erfolgsaussichten sind gleich Null.

Die Kontrolle der IP-Adresse, verletzt laut einem Sprecher der EU die europäischen Datenschutzbestimmungen ziemlich stark. Auf ihre Anfragen zu diesem Thema bekommt die EU-Datenschutzkommission keine Antwort. Die Pokerszene in Bella Italia ist fast am Ende. Die fast 10.000 Pokerprofis in Italien sind auf wenige geschrumpft und auch Gelegenheitsspieler haben nur noch die die Möglichkeit, ihrer Leidenschaft auf illegalem Weg oder durch einen Umzug in ein anderes Land nachzukommen. Dies hat auch empfindliche Konsequenzen für die echten Casinos, denn sie litten unter massiven Umsatzeinbrüchen, seit dem das Online Poker untersagt ist.

100.000 Arbeitsstellen sind bereits gefährdet oder verloren. Diese waren einer der Wenigen, die im Jahre 2008 Wachstum verzeichnen konnte, kommt immer mehr ins Wanken. Dieses wenig sinnvolle Gesetz sorgt auch für einen immensen Rückgang im Tourismus, die Hotels mit Spielbank können ihre Zimmer nicht belegen und machen so immense Verluste. Ein Sprecher einer gesperrten Onlinepokerseite nannte das Verbot unsinnig hart und von einem beinahe paranoiden Kontrollwahn geprägtes Unterfangen.