Spielstation on Tour – Vorurteile, offene Dialoge und Zuständigkeiten

Spielstation on Tour – Vorurteile, offene Dialoge und Zuständigkeiten

Aktuell ist die Spielstation of Tour. Angestrebt sind Besuche in Spielstätten der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und in wenigen Wochen auch durch Nordrhein-Westfalen. Ziel von Robert Hess und dem Team der Spielstation ist es, mit dieser Tour in Gespräche mit Zuständigen vor allem aus dem Bereich der Politik zu kommen. Mit diesen Gesprächen sollen verschiedene Ziele angegangen werden.

Was will die Spielstation erreichen?

  • offener Dialog mit Verwaltung und Politik
  • Findung eines konkreten Ansprechpartners für unterschiedliche Themen vor Ort
  • Abbau von Vorurteilen
  • Interesse für Glücksspielrelevante Themen bei Politik und Verwaltung fördern

Gesprächspartner der Spielstation werden in den kommenden Wochen vor allem Verantwortliche aus verschiedenen Bereichen sein. Hierzu gehören Abgeordnete des Bundestages, der verschiedenen Landtage, Bürgermeister, Ratsmitglieder und kommunale Verwaltungen.

Folgende Themen gilt es hierbei zu besprechen:

  • eine auf Qualität ausgerichtete Glücksspielregulierung
  • Beratungskonzept der Gesellschaft für Spielerschutz und Prävention mbH (GSP)
  • Zertifizierung

Die Tour wurde langfristig geplant und so sollen auch die Zusammentreffen mit den verschiedenen Vertretern aus Politik und Verwaltung ähnlich ablaufen. Hierzu soll es bei den Besuchen jeweils eine Vorstellung des Unternehmens und der Unternehmensphilosophie geben und im Anschluss einen Rundgang durch die jeweilige Spielstätte. Die Besucher erhalten so die Möglichkeit, sich zu informieren, konkrete Fragen zu stellen und sich mit den Spielgeräten auseinanderzusetzen. Die jeweiligen Rundgänge werden durch die entsprechende Gebietsleitung betreut.

Ende Februar sind die Besuche für das Bundesland Nordrhein-Westphalen angesetzt. Nach diesem Prinzip sollen dann die Besuche in den weiteren Bundesländern folgen. Bisher gab es viel positive Resonanz. Ziel ist es dadurch auch langfristig den Austausch mit der Politik zu stärken und dauerhaft einen Meinungsaustausch zwischen den unterschiedlichen Institutionen zu stärken.

Windhunderennen in Australien: Tierquälerei?

Windhunderennen in Australien: Tierquälerei?

Aktuell wird dies jedoch in Australien thematisiert, denn dort wurden nun die australischen Windhunderennen von Seiten der Regierung verboten, mit der Begründung, dass diese Tierquälerei seien.

Der Vorwurf der Tierquälerei betrifft eine ganze Branche, denn das Windhunderennen fällt in Australien unter die Rubrik Glücksspiel. Mit dem Verbot durch die Regierung gehören die Windhunderennen in Australien nun der Geschichte an. Doch nicht nur die Rennen selber werden verboten, auch das Züchten und das Trainieren der Windhunde ist bei diesem Verbot mit inbegriffen.

Regierungsentschluss steht fest

An dem Entschluss der Regierung und des Parlaments scheint nichts zu rütteln zu sein. Die Regierung betont mit Nachdruck, dass das Verbot ab Mitte des nächsten Jahres strikt durchgeführt werden wird. Die Regierung sieht die Windhunderennen als Tierquälerei an, dies scheint Grund genug für die Politik Australiens mit entsprechender Härte durchzugreifen.

Pokerprofi Tony G setzt Pokertalent in der Politik ein

Pokerprofi Tony G setzt Pokertalent in der Politik ein

Seit mittlerweile zwei Jahren ist er Abgeordneter der Liberalen Bewegung der Republik Litauen (LRLS) im Europäischen Parlament. Seit Wochen schon liefert sich Guoga eine ganz persönliche Fehde mit den im EU-Parlament ebenfalls vertretenen britischen EU-Gegnern der Partei Ukip.

Der Pokerprofi Guoga will mit seinem Pokertalent auch bei den Politikern überzeugen und nervt die britische Ukip mit einem frechen Belehrungsplan. Sein Ziel ist es aufzuzeigen, dass die in Wahrheit wenig zu bieten haben. Er selbst hat sich bereits als Kandidat für den Vorsitz der Ukip angekündigt. Sein hintergründiges Ziel ist es, ähnlich wie beim Poker, auch an dieser Stelle in der Politik einen Bluff zu entlarven. Ein wichtiger Faktor bei diesem politischen Kampf ist vor allem das Brexit-Votum, welches bereits für wirtschaftliche Schwierigkeiten innerhalb des Landes sorgte. Während die EU sich aufgrund des Votums in einer Art Schockstarre befindet, mischt sich der Pokerspieler genau in dieser Zeit in die Politik ein. Auch als Unternehmer in Verbindung mit TonyBet hat Guoga alias Tony G bereits ausreichend Erfahrung gesammelt.

Kampf gegen Ukip als politisches Projekt

Die Kampfansage von Guoga gegen Ukip kann nicht aufgrund eines finanziellen Hintergrunds Erfolg sein, denn der Pokerprofi zehrt noch heute von Seiten millionenschweren Pokererfolgen. Provokation gehört zu den Charaktereigenschaften des Pokerspiels, was er nun auch auf politischer Ebene unter Beweis stellt. Ähnlich wie am Pokertisch wendet der Spieler auch gegen Ukip seine bekannte Strategie an und versucht die Partei öffentlich lächerlich zu machen. Bei Ukip bemängelt der Spieler vor allem die Konzeptlosigkeit, die die Partei seiner Ansicht nach deutlich auch nach außen ausstrahlt.

Österreich: Kräftemessen zwischen Glücksspielbranche und Politik

Österreich: Kräftemessen zwischen Glücksspielbranche und Politik

Die Interessen beider Parteien scheinen nicht vereinbar und daher wirkt die Regulierung des Glücksspiels in Österreich wie ein Kräftemessen zwischen Glücksspielbranche und Politik. Trotz der Uneinigkeit ist die Glücksspielbranche ein wichtiger Wirtschaftssektor für Österreich.

Die Grundlagen des Glücksspiels in Österreich:

– Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien, Salzburg, Tirol und Vorarlberg auf Landesebene

– sowohl der Staat, als auch die einzelnen Bundesländer sind eigentlich dazu berechtigt, eine Lizenz für das Glücksspiel auszustellen

– Casinos Austria als die Gesellschaft, welche die Rechte über die staatliche Lizenz für das Glücksspiel hat und mehr als 600 Automaten in Österreich betreibt

– trotz Lizenz betreiben die Casinos Austria keine Spielautomaten in Wien

– aktuell ist der Einstieg des Entwicklers von Spielautomaten, Novomatic, im Gespräch

Bedeutung des Einstiegs von Novomatic

Die Gefahr des Einstiegs von Novomatic bei den Casinos Austria ist die, dass die Lizenz des Anbieters auf diesem Weg missbraucht werden könnte. Diese Gefahr sehen vor allem auch die Politiker. Novomatic hätte unter diesen Umständen die Möglichkeit, dank der Lizenz der Casinos Austria, in entsprechenden Regionen Spielautomaten zu betreiben, obwohl vor Ort das Verbot des kleinen Glücksspiels vorherrscht. Aufgrund des geplanten Einstiegs von Novomatic ist bei den Politikern nun bereits die Rede davon, den Casinos Austria die staatliche Lizenz zu entziehen.

Spielerschutz versus Spielhallensterben

Spielerschutz versus Spielhallensterben

Hier sehen die Änderungen strengere Regulierungen für die bereits legalen Anbieter vor. Für die Betreiber bedeutet dies nicht in wenigen Fällen, dass ihnen ein privater Existenzkampf droht. Im Bereich des Automatenspiels ist bereits die Rede von Spielhallensterben, die Politik plädiert dennoch weiterhin auf Verbraucher- und Spielerschutz.

Änderungen im Glücksspielstaatsvertrag

Im Jahr 2017 sollen die Änderungen im Glücksspielstaatsvertrag greifen. Diese Änderungen sehen folgendes vor:

– eine Konzession pro Standort

– Mindestabstand von 350 Metern zwischen Spielotheken

Die Automatenbranche befürchtet einen Abbau der Spielotheken von bis zu 80 Prozent. Legale Anbieter werden vertrieben, der illegale Markt boomt jedoch weiterhin. Nicht nur, dass mit dem Spielhallensterben die Betreiber um die eigene Existenz fürchten müssen, auch haben Schließungen entsprechender Etablissements die Folge, dass die Kommunen weniger Steuern einnehmen.

Online Glücksspiel bereitet Sorgen

Während die Spieler die Flexibilität und die Anonymität des zumeist illegalen Online Glücksspiels genießen, sorgen sich Spielhallen- und Casinobetreiber sowie Politiker um die Zukunft des landbasierten Glücksspiels. In wenigen Jahren, im Jahr 2021 soll es eine Neufassung des Glücksspielstaatsvertrages geben. Hierzu wollen Betreiber nun selbst Regelungen aufstellen, die an Suchtprävention und Verbraucherschutz orientiert sind. Ob diese Ideen Gehör finden werden, wird sich in der Zukunft zeigen.