Illegale Sportwetten werden künftig geduldet

Illegale Sportwetten werden künftig geduldet

Der SPD-Landtagsfraktion Günter Rudolph beispielsweise spricht von Kapitulation von Seiten Beuths. Die Diskussion rund um die illegalen Sportwetten besteht bereits seit geraumer Zeit. Die Tatsache, dass Beuth sein doch aufrührendes Statement an einem Samstagvormittag abgegeben hat, bedeutet für Rudolph, dass er damit eine öffentliche Diskussion vermeiden will oder sogar Angst davor haben könnte.

In der Vergangenheit wurde festgelegt, dass Hessen die Aufgabe übernimmt, die Konzessionsvergabe für das gesamte Land zu übernehmen. Beuths aktuelle Aussage lässt darauf schließen, dass er sich damit offensichtlich zu viel zugemutet hat. Daher ist es kaum verwunderlich, dass andere Politiker bereits davon sprechen, dass der Innenminister vor einer Reihe gerichtlicher Niederlagen vor den Anbietern illegaler Sportwetten kapituliert.

Keine bundesweite Lösung in Sicht?

In Bezug auf das Angebot von Sportwetten durch private Anbieter gibt es in Deutschland weiterhin unterschiedliche Meinungen. Während manche einen ganz neuen Weg ausprobieren und eine bundeseinheitliche Regulierung anstreben wollen, gibt es andere, wie zum Beispiel auch Beuth, die sich gegen eine bundesweite Lösung aussprechen. Bisher hat Hessen mit der Konzessionsvergabe nicht überzeugen können.

Die Konzessionierung wurde nicht durchgeführt und private Anbieter präsentieren ihre bislang illegalen Sportwetten weiterhin auf dem Markt. Mit der derzeit angestrebten Lösung würde dies weiterhin geduldet werden. Das illegale Glücksspielangebot jedoch ist gefährlich für die Verbraucher. Auch das Land profitiert nicht von eben solchen Angeboten. Genau aus diesem Grund müsste eigentlich eine komplett neue Lösung angestrebt werden.

Kampf gegen Glücksspiel in Italien

Kampf gegen Glücksspiel in Italien

Auch wenn sowohl die Spieler als auch der Staat dank des Glücksspiels Geld machen können, so wissen die Politiker auch, dass die Spielsucht für viele Spieler zur großen Gefahr werden kann. Genau das ist der Grund, warum die Politik in Italien nun mit dem Kampf gegen das Glücksspiel beginnen will.

Ziel der italienischen Regierung ist es, die Anzahl der Slotmaschinen im Land drastisch zu senken. Der Plan wurde für vier Jahre aufgestellt. Innerhalb dieser Zeit soll die Anzahl der Spielgeräte um 30 Prozent gesenkt werden. Einen Plan dieser Art hatte Matteo Renzi vor seiner Zeit als Regierungschef bereits dem Parlament vorgelegt, nun soll die Idee tatsächlich in die Tat umgesetzt werden.

Durch Reduzierung der Spielhallen das Glücksspiel bekämpfen

Das Glücksspiel kann für viele Menschen eine Gefahr darstellen. Zum Teil endet die Spielsucht im Selbstmord oder im kompletten Existenzverlust. Je mehr Spielhallen mit Automaten es gibt, desto mehr steigt die Spielsucht an. Genau aus diesem Grund ist es geplant, das Problem an der Wurzel zu bekämpfen und die Anzahl der Spielhallen inklusive Automaten deutlich zu verringern.

Wettbürosteuer in Linden

Wettbürosteuer in Linden

Bisher hatte sich die CDU noch dagegen ausgesprochen. Die SPD hingegen verweist auf das Oberverwaltungsgericht Münster, welches in drei Musterverfahren entschieden hat, eine Wettbürosteuer von Seiten der Betreiber zu verlangen.

Aktuell wartete man hier jedoch noch auf eine endgültige Entscheidung, denn es wurde eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht zugelassen. SPD-Fraktionsvorsitzende Gudrun Lang drängt darauf nicht mehr die Entscheidung der Musterverfahren abzuwarten, sondern die Einführung der Wettbürosteuer sofort umzusetzen.

Entgegenwirkung beim Wildwuchs von Wettbüros

Die Einführung der Wettbürosteuer steht eng im Zusammenhang mit dem Wildwuchs entsprechender Etablissements. Dieser soll eingedämmt werden und so sollen einige Maßnahmen in Zukunft dabei helfen, dem Wildwuchs entgegenzuwirken:

– Anzahl der Wettbüros, Sportbars und ähnlicher Anbieter von Sportwetten in Linden stetig steigend

– Steuer auf den Betrieb von Wettbüros soll in Linden zum 1. Januar 2017 eingeführt werden

– Vermeidung gesundheitlicher und monetärer Folgen für Menschen, die an Spielsucht erkrankt sind

– Betriebsverbote können nach dem Glücksspielgesetz nicht ausgesprochen werden

– finanzielle Auflagen sollen zur Verminderung des Angebots beitragen

– Hessische Landesregierung erkennt die Erhebung von Wettbürosteuern als rechtlich vertretbar an

Es steht noch nicht fest, ob die Einführung der Wettbürosteuer tatsächlich umgesetzt werden wird. Allerdings sind die zuständigen Entscheidungsträger nun unter Druck eine entsprechende Entscheidung zu treffen. Für die Betreiber von Wettbüros würd dies natürlich auch eine große Veränderung mit sich bringen, denn hier müssten in Zukunft höhere Abgaben eingeplant werden.

Neues Glücksspiel-Regulierungsgesetz in Tschechien

Neues Glücksspiel-Regulierungsgesetz in Tschechien

Wie jedes neu eingeführte Gesetz bedeutet dies für die Menschen, die mit dem Glücksspielmarkt zu tun haben, also Anbieter und Spieler, auch Veränderungen. Nicht jede Veränderung wird von den Interessenten positiv aufgefasst. In Tschechien gibt es nur wenige Punkte, die umstritten sind. In Bezug darauf haben oppositionelle Politiker geplant eine Verfassungsbeschwerde gegen das neue Regulierungsgesetz einzureichen. Auch die Internetprovider kritisieren die neue Gesetzgebung in Tschechien.

Inhalte der neuen Gesetzgebung:

– Sportunterstützung von Steuereinnahmen abgekoppelt

– Finanzierung des Tschechische Olympische Komitees durch den Staat

– zwei Steuersätze: 35 Prozent für Spielautomaten, 23 Prozent für den Rest

– Unterbindung verbotener Online Glücksspiele

Kritik wird vor allem an dem geplanten Vorgehen ausgeübt, welches das illegale Online Glücksspiel unterbinden soll. Hier ist die Rede davon, dass das Finanzministerium regeln soll, welche Webseiten bei Verstößen gesperrt werden soll. Die Senatorin Veronika Vrecionová von den oppositionellen Bürgerdemokraten nimmt dies zum Anlass, um wegen Internetzensur vor das Verfassungsgericht ziehen zu wollen.

Ein solches Vorgehen sei nur in Ordnung, wenn ein unabhängiges Gericht über diese Sachen entscheiden würde, nicht jedoch allein das Finanzministerium. Damit eine Verfassungsbeschwerde durchgesetzt werden kann, werden die Unterschriften von 17 Senatoren benötigt.

Das Aus für Online Poker in Russland?

Das Aus für Online Poker in Russland?

Es ist nicht das erste Mal, dass es aktuell wieder Bemühungen vor Ort gibt, den Online Poker Markt zu bannen. Dies würde nicht nur für die Spieler bedeuten, dass das Angebot vor Ort nur eingeschränkt oder sogar ganz und gar nicht zur Verfügung stünde, sondern es würde vor allem auch die Anbieter betreffen, die sich von dem russischen Markt zurückziehen müssten. Zu diesen Anbieter gehört auch PokerStars – muss der Anbieter sich nun vielleicht aus Russland zurückziehen?

Bisher handelt es sich nur um einen Vorschlag einer Gesetzesänderung, der von Seiten des Kommunikationsministeriums eingeworfen wurde. Dieser Gesetzesentwurf könnte für die Anbieter von Online Poker in Russland das Ende bedeuten. Gleichzeitig wird in Russland auch dem illegalen Glücksspiel vermehrt der Kampf angesagt. Hierzu gab es eine zusätzliche Veränderung, in Bezug auf die Strafe für die Spieler, die beim illegalen Glücksspiel erwischt werden. Die Strafe wurde erhöht und kann nun bis zu einem Betrag in Höhe von RUB20.000 (E266) festgelegt werden.

Unsicherheit für PokerStars

Neben den Gesetzesänderungen vor Ort gibt es weitere Faktoren, die vor allem die Anbieter PokerStars und 888 Poker betreffen. Beide Anbieter sind auch in den USA als Anbieter bekannt. Die Division of Gaming Enforcement (DGE) in New Jersey hat kürzlich erst deutlich gemacht, dass die Anbieter, die vor Ort eine Lizenz besitzen, gewisse Standards erfüllen müssen. Zu diesen Standards zählt es auch, als Anbieter darauf zu achten, nicht in anderen Ländern tätig zu sein, die Grau- oder Schwarzmärkte darstellen. Genau aus diesem Grund könnte es für beide Anbieter die bessere Entscheidung sein, sich aus Russland zurückzuziehen, auch wenn dies gleichzeitig finanzielle Einbußen bedeuten würde.

Seite 1 von 1212345...10...Letzte »