Automatenattacke in der Spielbank Bad Wiessee

Es gab schon zahlreiche Berichte über Überfälle und Diebstähle in Spielhallen und Spielbanken. Oftmals wurden hierbei Gäste bedroht und erschreckt und die Mitarbeiter werden dazu aufgefordert, den Tätern Geld aus den Kassen oder Spielautomaten auszuhändigen. Oftmals ist auch von Manipulationen an Spielautomaten die Rede, wodurch Betrüger sich an eben diesen bereichern. Der aktuelle Fall in der Spielbank Bad Wiessee handelt auch von einer Attacke, nur dass hierbei nicht Angestellte und Gäste attackiert oder bedroht wurden, sondern die Spielautomaten selber. Ein Rottacher Gast stach mit einem Küchenmesser auf mehre Spielautomaten ein.

Aggression in der Spielbank

Am Ostersonntag kam es zu einem schwierigen Vorfall in der Spielbank Bad Wiessee. Die Polizei wurde gerufen und rückte mit mehreren Männern am Nachmittag des Ostersonntags an. Das Glücksspiel kann für zahlreiche Emotionen bei den Spielern sorgen, vor allem im Zusammenhang mit Gewinnen oder Verlusten. Manche erleben enorme Freude, manche sind traurig und es gibt auch Menschen, die aufgrund eines Verlusts aggressiv werden. Genau das scheint vor Ort passiert zu sein, denn ein 34-jähriger Gast aus Rottach-Egern verlor an diesem Tag die Beherrschung. Der Mann hatte ein Küchenmesser dabei, mit welchem er aus heiterem Himmel anfing auf die Spielautomaten im Casino einzustechen. Mit dem Messer stach er vor allem auf die Bildschirme der Spielgeräte ein. Es wurde niemand verletzt, allerdings beschädigte der Täter drei der Spielgeräte sehr stark, sodass diese nicht mehr benutzt werden können.

Gründe sind unbekannt

Die Tat ereignete sich aus heiterem Himmel, so hieß es von den Zeugen. Offensichtlich hatte sich die Situation nicht im Vorfeld schon abgezeichnet. Die Polizei wurde sofort alarmiert und Gäste überwältigten den Täter und hielten ihn fest, bis die Polizei in der Spielbank eintraf. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Aggression des Täters aufgrund eines Verlusts ausgelöst wurde, so ist man sich hier noch nicht sicher. Bisher wurden keine Gründe bekannt gegeben. Zeugen zu Folge hatte der Spieler jedoch im Vorfeld viel Geld verloren und war alkoholisiert. Der Täter hat eine Anklage zu erwarten. Von Seiten der Wiesseer Polizei werden weitere Zeugen gesucht, die zu dem Vorfall eine Aussage bei der Polizei machen können.

Erfundene Forderungen zu offenen Beitragszahlungen

In der heutigen Zeit ist es fast schon keine Seltenheit mehr, dass Firmen und Privatpersonen Mails und Briefe mit Forderungen erhalten. Oftmals können sich die Empfänger nicht einmal daran erinnern, jemals mit dem Versender der Nachricht in Kontakt gewesen zu sein oder eine Leistung erhalten zu haben. Ähnlich geht es aktuell zahlreichen Empfängern von Briefen der „Deutsch-Europäische Collections Group“ (DE-C). Das Unternehmen mit Sitz in Aachen hat in den letzten Wochen zahlreiche Briefe versendet, in denen das Unternehmen im Namen des „Fachverbandes der Lotterie und Glückspielanbieter“ offene Beitragszahlungen fordert.

Was die Forderung beinhaltet:

  • Forderung der DE-C im Namen des „Fachverbandes der Lotterie und Glückspielanbieter“ nach offenen Beitragszahlungen
  • 795,00 Euro samt Mahnkosten und vorgerichtlicher Inkassokosten
  • bei Überweisung innerhalb von drei Tagen schrumpft der Betrag auf 315 Euro
  • Überweisung des Betrags auf ein bulgarisches Konto
  • bei Nicht-Zahlung angedrohte Folgen wie gerichtliches Mahnverfahren und Schufa-Eintrag

Rat von der Verbraucherzentrale

In Fällen wie diesen rät die Verbraucherzentrale eindeutig davon ab, Zahlungen zu leisten. Zahlungen seien nur dann zu leisten, wenn ein rechtsgültiger Vertrag geschlossen wurde. Sollte kein Vertrag geschlossen worden sein, so wird angeraten, der entsprechenden Forderung zu wiedersprechen. Der Wiederspruch muss zeitnah und nachweisbar erfolgen, denn auch wenn die Forderung unberechtigt ist, so kann eine Eintragung bei Auskunfteien wie der Schufa oder Infoscore die Folge sein. Auch eine Strafanzeige bei der Polizei wird angeraten, um sich selbst abzusichern. Bei Unsicherheit des Empfängers, ist es sinnvoll, wenn man sich die Forderung durch Nachweise belegen lässt. Beratungsstellen können in solchen Situationen helfend zur Seite stehen.

Anhaltende Fahndung nach Spielhallenräuber in Hamburg

Anhaltende Fahndung nach Spielhallenräuber in Hamburg

Spielhallen sind oftmals ein Ziel von Dieben. Hier werden immer wieder Meldungen bekannt, dass Spielhallen überfallen wurden und die Täter sich auf der Flucht befinden. Auch in Hamburg wird aktuell noch immer nach einem Räuber gefahndet, der eine Spielhalle überfallen hatte. Die Tat ereignete sich bereits am 13. August des letzten Jahres. Seit der Tat wurde der Dieb nicht gefasst und die Polizei stellt weiterhin Ermittlungen an, um den Täter zu finden.

Tathergang im Casino in Hoheluft-West:

  • Räuber zockte zuerst an einem Spielautomaten
  • verließ die Spielhalle nach dem Zocken
  • kehrte gegen 21.55 Uhr zurück in die Spielhalle
  • bedrohte den Spielhallenmitarbeiter mit einem Messer
  • forderte Bargeld aus der Kasse
  • erhielt circa 300 Euro
  • Täter forderte mehr Bargeld
  • nachdem er nicht mehr erhielt, flüchtete der Täter aus der Spielhalle

Der Täter hatte ein Messer als Waffe dabei und bedrohte den 20-jährigen Mitarbeiter der Spielhalle. Dieser händigte dem Räuber zwar das Geld aus der Kasse aus, allerdings schien dem Täter der Betrag in Höhe von 300 Euro nicht zu reichen. Nachdem der Angestellte deutlich gemacht hatte, dass es nicht mehr gibt, ergriff der Täter die Flucht. Es kann als Glück im Unglück bezeichnet werden, dass zumindest weder der Angestellte noch Gäste der Spielhalle bei dem Raubüberfall verletzt wurden. Die Polizei wurde direkt danach gerufen und stellte noch am gleichen Abend Ermittlungen an.

Täter weiterhin auf der Flucht

Der Täter konnte in der Tatnacht nicht mehr gefasst werden und gilt heute weiterhin als Flüchtig. Die Polizei stellt weiterhin Ermittlungen an, um den Täter zu fassen. Es wurde ein Foto des Täters veröffentlicht und die Polizei ist über Mithilfe dankbar.

Beschreibung des Täters:

  • circa im Alter zwischen 20 und 25 Jahren
  • etwa 1.80 m groß
  • schlanke Statur
  • zur Tatzeit unrasiert
  • dunkle Jacke
  • blaues Baseballcap

Die Beschreibung des Täters trifft auf das Aussehen des Räubers in der Tatzeit zu. Wer den Täter auf dem Bild wiedererkennt, der kann ernst gemeinte Hinweise an die Polizei weitergeben.

 

Druck gegen illegale Glücksspielanbieter verstärkt

Druck gegen illegale Glücksspielanbieter verstärkt

Trotzdem gestaltet sich der Kampf gegen das illegale Glücksspiel in Vorarlberg schwierig. Die Finanzpolizei gibt an, dass die Ermittlungen nicht leicht seien und es so schwer fallen würde, auf die Betreiber von illegalen Glücksspielen Druck auszuüben.

Zahl der Ermittlungen gegen illegales Glücksspiel ist rasant angestiegen:

– im Jahr 2016 bereits 40 Razzien bei Glücksspielanbietern

– bei 70 kontrollierten Geräten musste die Polizei in diesem Jahr 55 Automaten beschlagnahmen

– aktuell sind 25 Verfahren anhängig

– Schätzungen zu Folge wird an 10 Standorten mit etwa 60 Automaten illegales Glücksspiel betrieben

Die Betreiber des illegalen Glücksspiels sind natürlich nicht auf den Kopf gefallen und so verstecken diese ihre Machenschaften hinter komplizierten Firmenkonstruktionen. Diese Handhabung von Seiten der Betreiber macht es den Ermittlern schwer hier entsprechende Ermittlungen anzustellen. Auch wird von Seiten der Betreiber viel mit Anwälten zusammengearbeitet. Dies führt dazu, dass die Betreiber entsprechende Gegenstrategien entwickeln, um die Ermittlungen der Polizei zu stören oder zu verhindern.

Gemeinsame Sache bei Casino Überfall

Gemeinsame Sache bei Casino Überfall

Die Ermittlungen vor Ort ergaben dann, dass der überfall des Täters zusammen mit dem Casinoangestellten geplant war. Das vermeintliche Opfer wurde dann am Tag danach durch die Polizei festgenommen. In der Tatnacht hatte der Mitarbeiter des Spielcasinos in Kolbermoor den Raubüberfall bei der Polizei gemeldet. Diese schickte Beamte des SEK zu dem Casino, um vor Ort zu ermitteln. Nach Angaben des vermeintlichen Opfers wurde das Casino in der Nacht durch einen maskierten Mann überfallen, welcher den Angestellten mit einer Schusswaffe gezwungen haben soll, diesem den vierstelligen Geldbetrag auszuhändigen.

Noch in der Nacht, in der der überfall durch den Angestellten gemeldet wurde, nahm die Polizei die Tatortarbeit auf. Nach Angaben des Opfers floh der Räuber in unbekannte Richtung. Verletzt wurde bei dem überfall keiner. Die Ermittlungen vor Ort ergaben bereits den Verdacht, dass der 20-jährige Angestellte kein Opfer in diesem Fall, sondern Mittäter gewesen sein könnte. Die Festnahme des Casinomitarbeiters erfolgte noch am Mittag des nächsten Tages.

Betrug im großen Stil

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen habe eine Zusammenarbeit zwischen Täter und Opfer stattgefunden. Demnach soll der Überfall von beiden geplant und durchgeführt worden sein. Die Waffe und Teile der Beute konnten bereits durch die Ermittler sichergestellt werden. Das Diebesgut, Geld im vierstelligen Bereich, teilten die Täter untereinander auf. Die Ermittlungen der Polizei gehen nun in Richtung Diebstahl mit Waffen und Vortäuschen eines Raubes. Die beiden Täter müssen sich in den nächsten Tagen vor Gericht verantworten.

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