Online Glücksspiel in Portugal bald legal?

Online Glücksspiel in Portugal bald legal?

Für die portugiesischen Glücksspielfans würde dies einen positiven Schritt bedeuten, denn so könnten in Zukunft Online Games und Sportwetten auch in Portugal legal angeboten und gespielt werden. Das Gesetz zum Online Glücksspiel soll noch vor dem 10. Juli 2014 herausgegeben werden, um so in naher Zukunft die Lizenzvergabe für Anbieter vor Ort einleiten zu können.

Der erste Gesetzesentwurf wird vom Parlament in den nächsten Wochen diskutiert. Die Gesetzgebung ist Berichten zu Folge angelehnt an die Regulierungen in anderen europäischen Ländern, wie Italien, Spanien und Frankreich. Für die potentiellen Glücksspielanbieter wird es innerhalb des Gesetzes gewisse Auflagen geben, die die Anbieter erfüllen müssen, um für eine Lizenz in Portugal in Frage kommen. Anhand der Richtlinien soll durch eine stattliche Glücksspielbehörde dann entschieden werden, welche Anbieter für den legalisierten Markt n Frage kommen und die Auflagen innerhalb der Gesetzgebung erfüllen.

Die Regulierung des Online Glücksspiels war bereits im vergangenen Jahr bei der Regierung des Landes im Gespräch. Hier war allerdings noch die Rede davon den Markt über ein staatliches Monopol zu regulieren. Das nun geplante Programm ist weit liberaler. Experten gehen davon aus, dass nun eine liberalere Lösung angestrebt wird, aufgrund von höheren Steuereinnahmen die dadurch generiert werden können. Andere europäische Länder gelten hierbei für Portugal als Vorbilder, denn die Regulierung von Online Glücksspiel in Spanien und Frankreich zum Beispiel wurde auch auf eine liberale Weise gelöst.

Krisenmanagement in Portugal

Krisenmanagement in Portugal

Diese Gelder, die damit frei werden, sollen dafür genutzt werden, das Haushaltsdefizit auszugleichen, so der konservative Ministerpräsident Pedro Passos Coelho. Die Veränderungen sollen dem Land dabei helfen, die internationalen Geldgeber zu überzeugen und deren Vertrauen zu gewinnen, so Coelho.

Für die Bevölkerung bedeuten die Kürzungen nichts Gutes. Bisher gibt es schon unzählige Bürger, die unter der Gehaltsgrenze von 1500 Euro liegen. Weitere werden hinzu kommen und weitere Nidriglöhner werden durch die neuen Regelungen und Einsparungen noch weiter sinken. Die Einbußen müssen von den Bürgern einfach hingenommen werden. Noch besteht Hoffnung, dass die Maßnahme nicht durchgesetzt werden kann und an dem Verfassungsgericht abprallt.

Die Kürzungen würden auch Bürger betreffen, die gerade mal knapp über dem Minimum liegen und damit würden diese in eine Gehaltsspanne geraten, mit der der eigene Lebensunterhalt nicht mehr gesichert werden kann. Bisher wurden Regelungen dieser Art vom Verfassungsgericht immer abgewiesen und sogar abgestraft, daher bestehe für die Menschen in Portugal noch Hoffnung, dass keine weiteren Kürzungen hingenommen werden müssen.

Während auf der einen Seite Gelder von den Arbeitern abgeknapst werden sollen plant die Regierung auf der anderen Seite die Unternehmenssteuer abzusenken. Die Staatskassen sind leer, das Haushaltsdefizit herrsche weiterhin vor und dennoch solle die Unternehmenssteuer auf einen Wert zwischen 17 und 19 Prozent gesenkt werden. Durch Steuerdumping scheint man sich zu erhoffen, dass sich mehr Unternehmen im Land ansiedeln und dadurch neue Gelder in die Staatskassen bringen.

Durch eine Marktanalyse soll nun herausgefunden werden, inwieweit die Legalisierung von Online Glücksspiel zusätzliche Gelder in die Kassen von Portugal spülen könnte. Geplant ist es, mit der Legalisierung, Mehreinnahmen in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro zu generieren. Mit diesen zusätzlichen Geldern könnten die Ausfälle ausgeglichen werden, die das Land an andere Stelle erwirtschaftet hat.

Casinos in Macao besonders bei Chinesen beliebt

Casinos in Macao besonders bei Chinesen beliebt

Wenn man nur einen Tag Aufenthalt hat, dem ist es geraten, sich sofort ein Ticket zur Rückfahrt zu besorgen. Die Verwaltungszone steht gerade bei den Chinesen vom Festland hoch im Kurs. Sie finden ihren Weg nach Macao nicht nur über Hongkong, sondern auch über Zhuhai in Südchina.

Die Spezialitäten, die es hier zu finden gibt, sind nur ein Grund, die Stadt zu besuchen. Die zahlreichen Reisegruppen bahnen sich ihren Weg durch mit Imbissbuden und Andenkenläden gefüllte Straßen. Die Chinesen mögen besonders das getrocknete Rindfleisch. Vor den Delikatessen, die per Megaphon beworben werden, sind die Schlangen immer lang.

Ein weiterer Besuchsgrund ist die spezielle Atmosphäre der historischen Stadt, hier kann man, wenn man genau hinsieht, noch den Einfluss aus Portugal entdecken. Dieser tritt besonders bei den Ruinen von St. Paul, die das Markenzeichen der Zone sind oder beim alten Marktplatz hervor. Vor rund 180 Jahren gab es einen Brand und seitdem ist von der beeindruckenden Kirche nur noch die Fassade vorhanden.

Schon vor 500 Jahren legen die spanischen Nachbarn an den Küsten Macaos an und errichteten das Fischerdorf. Dieses wurde nach und nach zum Handelsmittelpunkt in Asien, es wurde aber von China regiert. Bewegungen zur Unabhängigkeit hatten keinen Erfolg, die Mandschuren akzeptieren vor etwa 130 Jahren die permanente portugiesische Besetzung. 1999 bekam die Stadt den offiziellen Status einer Sonderverwaltungszone von China.

Die Einheimischen scheinen sich an den zahlreichen Besuchern, die das Monte Carlo des Ostens besuchen, nicht zu stören. Die Stadt hat eine Durchschnittslebenserwartung von etwas mehr als 84 Jahren und nimmt hinter Japan den zweiten Platz ein, was nicht auf ein anstrengendes Leben schließen lässt. Wenn man die bekannten Straßen verlässt und die richtige Altstadt besucht, dann bekommt man einen Eindruck von dieser Entspannung.

Zahlreiche Gebäude haben europäische Wurzeln und auch wenn sie wieder gestrichen werden müssten, bestechen sie durch ihren Zauber. In den Nebenstraßen kann man nach den gastronomischen Besonderheiten, zu denen gebratene Gänse und Eiertörtchen zählen, suchen.

Diese erhält man hier nicht nur günstiger, sondern die Umgebung, in der man diese verspeist, ist auch viel echter. Hier ist eine Zahlung mit dem Hongkong-Dollar möglich, wobei man immer genügend Kleingeld bereithalten sollte, denn es gibt kaum Wechselgeld. Das ist auch bei den Vergnügungsstätten der Fall.

Ein Besuch in Macao ist für den normalen chinesischen Gast erst dann gelungen, wenn er ein paar Scheine in den Casinos ausgeben kann. Auf dem chinesischen Festland ist das Glücksspiel untersagt und die Sonderverwaltungszone wird zum Eldorado. Eine der namhaftesten unter den 35 Spielstätten erhebt sich prunkvoll über die Altstadt und nennt sich "Grand Lisboa".

An den Tischen findet man kaum Platz, hier findet man eine Menge Tüten aus den Andenkenläden. Zudem gibt es hier noch farbenfrohe Käppis, Sandalen und kurze Hosen, denn die Casinos in der Stadt glänzen nicht durch Eleganz.

Dies tut dem Gewinn aber keinen Abbruch, denn im letzten Jahr belief sich der Ertrag der Casinos in Macao auf 25 Milliarden Euro. Die Mehrheit davon kam wahrscheinlich im Casino "Venetian" zustande. Dieses Resort-Hotel ist kleiner als das Pentagon und wurde viel größer gebaut als seine Vorlage in Las Vegas.

Um einen besonderen Rundgang im Gebäude, das über Kanäle nach venezianischer Art, Einkaufszentren und Unterhaltungszentren verfügt, zu machen, muss man mehr als einen Tag einplanen.

Macaos Glücksspielbranche boomt nach wie vor

Macaos Glücksspielbranche boomt nach wie vor

Die Geschäftszahlen sind zwar nicht mehr in der Weise hoch, wie sie es im Jahr 2011 waren, doch die Gewinne des ersten Vierteljahres von 2012 kletterten gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel.

Die Glücksspielbehörde von Macao gab neulich die aktuellen Geschäftszahlen preis und nur im März machten die Spielstätten einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 24 Prozent entspricht. Ein wesentlicher Punkt der immer weiter nach oben kletternden Gewinne ist der chinesische Wirtschaftsaufschwung.

Im letzten Jahr waren rund 30 Millionen Touristen in der einstigen Kolonie Portugals und man geht davon aus, dass die Gästezahlen in den folgenden Jahren um Einiges höher sein werden. Rund 90 Prozent der Menschen kamen aus Taiwan, China oder Hongkong und im letzten Jahr machte man in den Casinos einen Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar.

70 Prozent davon wurden durch die wohlhabenden Besucher eingenommen. Was die generellen Raten des Wachstums angeht, sind die Fachleute im Analysebereich etwas kritischer geworden. Für dieses Jahr geht man von einem Wachstum von 11 Prozent aus, im letzten Jahr lag diese Schätzung fast viermal so hoch, wobei das erste Vierteljahr ganz Anderes erzählt.

Denn hier ist ein Anstieg von 30 Prozent gegeben und in der Zwischenzeit werden in Macao fünfmal so viele Erträge in wie in Vegas eingefahren. Doch das Glücksspielparadies der USA hat keinen Grund sich zu sorgen, denn die beiden Unternehmen"Las Vegas Sands" und "Wynn Resorts" haben eine Menge Geld in Macao gesteckt.

Das erste Unternehmen stand 2009 noch am Abgrund und hat es binnen drei Jahren geschafft, einen Anstieg im zweistelligen Bereich zu verbuchen.

Wandel der Online Glücksspiel Märkte

Wandel der Online Glücksspiel Märkte

In Spanien wurde der Online Glücksspielmarkt vor einiger Zeit legalisiert und liberalisiert. Doch nun scheint es vor Ort eine Wendung zu geben, denn das spanische Glücksspielunternehmen Codere wehrt sich mit verschiedenen Mitteln gegen die europäische Konkurrenz in dem regulierten Glücksspielgebiet. Die Forderung des Unternehmens ist der Neuanfang für alle Unternehmen, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten.

Damit wendet sich das Unternehmen gegen die Betreiber, die bereits vor der Liberalisierung auf dem spanischen Markt Fuß gefasst hatten, um für die Legalisierung vorbereitet zu sein. Codere hingegen wurde von dem spanischen Online Glücksspielmarkt ausgeschlossen. Nun fordert das Unternehmen einen Neubeginn, damit alle Unternehmen die gleiche Chance auf dem nun regulierten Glücksspielmarkt bekommen.

Das spanische Unternehmen versucht Verfügungen gegen bestimmte Unternehmen, wie Bwin, PokerStars und Sportingbet zu erwirken, so dass die Webseiten der Anbieter blockiert werden. Im Falle von PokerStars entschied das Gericht in Barcelona jedoch, dass die Sperrung der Webseite nicht von Nöten sei.

In Belgien wird derzeit gerade die Liberalisierung des Online Glücksspiel Markts umgesetzt. Die Verantwortlichen haben geplant, die Anbieter ohne Lizenz komplett vom Markt zu verbannen. Hierzu wurden verschiedene Mittel in Betracht gezogen. Unter Anderem werden nicht lizensierte Anbieter bestraft und deren Webseiten werden komplett blockiert. Zudem gibt es eine schwarze Liste, mit Betreibern, die keine Lizenzen haben. Wer sich freiwillig vom belgischen Markt zurückzieht, wird automatisch von dieser Liste entfernt.

Wieder andere Neuigkeiten gibt es aus Portugal. Hier gehen Gerüchte um, dass Verantwortliche richtig Geld mit dem Online Glücksspiel verdienen wollen. Gerüchten zu Folge sollen hier Gelder aus den Online Glücksspiellizenzen eingefordert werden. Laut anonymer Quelle geht es um Beträge rund um 250 Millionen Euro.

Der portugiesische Online Glücksspielmarkt wurde bisher noch nicht legalisiert, doch offensichtlich wurde dies bereits in Angriff genommen. Welches Glücksspiel in Zukunft legal werden soll, wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben. Bisher existieren nur Gerüchte, um die beabsichtigten Einnahmen, die durch Online Glücksspiel in Zukunft gemacht werden sollen.