Forsa-Umfrage bringt verblüffendes Ergebnis – ein Großteil der Deutschen befürwortet den Glücksspielvertra

Momentan findet sich in der Glücksspielindustrie nur ein Diskussionspunkt und zwar der neuer Glücksspielvertrag. Es wird darüber diskutiert, ob der Glücksspielmarkt in der Bundesrepublik liberalisiert werden soll oder ob das Monopol des Staates weiterhin bestehen bleibt.

Doch nur die Bürger werden hier nicht mit einbezogen dies hat Forsa, ein bekanntes Institut im Bereich der Meinungsforschung umgekehrt. Am 15.12. letztes Jahr fanden sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit der Bundeskanzlerin zusammen und diskutierten darüber, wie das zukünftige Glücksspiel in der Bundesrepublik aussehen soll.

Die Bürger des Landes haben dazu bereits klare Ansichten, die etwas verblüffend sind. Nach einer Forsa- Umfrage befürwortet ein Großteil der Deutschen die Form des Glücksspielvertrags. Eine Kommerzialisierung dieses Bereichs und die Konsequenz, dass Privatbetreiber erlaubt werden sollen, heißen die Bürger augenscheinlich gar nicht gut.

Eine große Mehrheit von 77 Prozent stehen hinter einer Einschränkung des Glücksspiels unter der Regulierung des Staates und nur 9 Prozent befürworteten die Erlaubnis von Privatanbietern, was eine große überraschung ist, gerade deshalb weil die Erträge aus Online Glücksspiel von Plattformen aus dem Ausland immens hoch sind.

Zahlreiche Spieler nutzen Angebote aus dem Ausland, da das Online Gaming in der Bundesrepublik untersagt ist. Die logische Folge daraus wäre, dass die Spieler es bevorzugen würden, nicht mehr in einer rechtlich nicht definierten Zone zu spielen sondern auch frei von Einschränkungen in Deutschland spielen zu dürfen.

Diese Umfrage stellte nun das klare Gegenteil heraus, was eine echte überraschung ist. Im vergangenen Monat interviewte man mehr als 1.000 Personen ab 18 Jahren zu diesem Thema. So wird sichergestellt, dass diese Umfrage einen repräsentativen Charakter hat, das heißt, dass die Angaben der Interviewten auch Schlüsse auf die Meinungen der restlichen Bürger zulassen.

Und die Mehrzahl verlässt sich augenscheinlich auf die Kontrolle durch den Staat, denn 65 der Interviewte fanden, das diese Regulierung, Verlässlichkeit und juristische Sicherheit garantiert. Ein weiter Punkt in der Umfrage war die Spielsucht. 61 Prozent fanden, dass die Kontrolle für die Reduzierung der Spielsuchtgefährdungen unabdingbar sei.

Dass immer mehr Spieler zu ausländischen Angeboten wechseln, ist nicht fassbar, deshalb kann man sich über diesen Punkt streiten. Der Geschäftsführer des Deutschen Lotto- und Totoblock, der auch Präsident der staatlichen Lotterieverwaltung Bayern ist, ist mit dem Resultat der Umfrage sehr zufrieden.

Dies sei ein deutlichen Zeichen für die Ministerpräsidenten, den Glücksspielvertrag fortbestehen zu lassen. Die Bürger befürworten nicht die Kommerzialisierung, sondern einen deutlich definierten Rahmen, der Seriosität und Zuverlässigkeit garantiere, so der Geschäftsführer. Wie dieser gestaltet werden soll, wird in den kommenden Wochen deutlich werden.