Casino Witz – Was passiert wenn man mit den Kumpels zockt

Casino Witz – Was passiert wenn man mit den Kumpels zockt

Gestern kam ich 4 Stunden verspätet nach Hause.

"Wo zur Hölle warst du?" will meine Frau sofort wissen.

"Ich hab nur ein bisschen mit Kumpels im Casino gezockt…" meine Antwort.

Meine Frau war total sauer "Mit deinen Kumpels im Casino gezockt???? Pack deine Sachen und verschwinde!" brüllt sie.

Aber dann musste ich ehrlich sein und meinte nur:

"Du kannst auch packen gehen Schatz, das Haus geh?rt uns nicht mehr!"….

Knapp 5 Millionen Spielsüchtige in Deutschland

Das Glücksspiel und die oft damit in Verbindung gebracht Spielsucht ist ein hart kritisiertes Thema und stößt oft auf Ablehnung.

Die Politiker wiedersprechen sich in vielerlei Hinsicht auf das Glücksspiel bezogen, denn auf der einen Seite werden Lotterien, die staatlich sind, unterstützt, auf der anderen Seite gibt es aufgrund von Spielsucht und Suchtgefahr viele Gegner des Glücksspiels. Besonders beim Poker wird ein Hohes Maß an Kontrolle und überwachung gefordert, um die Spielsucht zu verringern und die Suchtgefahr einzugrenzen.

Poker ist in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Spiel geworden und neben den Casinos, an denen das Spiel an den Live-Tischen mit Vergnügen gespielt wird, gibt es viele private Kreise, die sich zu Hause zu freundschaftlichen Poker-Turnieren verabreden. Auch im Internet werden heutzutage verschiedene Pokerarten angeboten. Neben der Freude, die die Spieler miteinander Teilen und beim Poker-Spiel ausleben können, birgt das Spiel eine gewisse Gefahr. Beim Glücksspiel und meist auch beim Poker geht es neben dem Spiel um das Gewinnen, denn meist wird Poker mit Geldeinsatz gespielt. Beim Spielen um Geld ist die Suchtgefahr immer vorhanden, so also auch beim Poker.

Statistiken belegen jedoch, dass das Pokerspiel nicht das Spiel mit der größten Suchtgefahr ist. Hier gibt es andere Spiele oder Wetten, die gefährdete Gamer in die Sucht treiben können. Hierzu zählen vorrangig die Spielautomaten und Sportwetten unter Anderem. In Berlin wurde nun eine Studie der Uni Greifswald und Lübeck vorgestellt, die sich mit der Anzahl der Spielsüchtigen beschäftigt. Laut der Studie sind es insgesamt rund 500.000 Personen in Deutschland, die der Spielsucht unterlegen sind. Darüber hinaus gibt es in Deutschland 4 Millionen Personen, die durch das Glücksspiele Probleme bekommen haben o9der sich in problematischen Situationen wiederfinden mussten.

Bei der Studie wurde in die einzelnen Spielbereiche aufgeteilt und zu jeder Richtung wurden telefonisch Personen befragt. Insgesamt zählen 15.00 Personen zu den Befragten, die sich im Alter zwischen 14 und 69 Jahren befinden. Neben den telefonischen Befragungen wurden Hilfestellen für Suchtprävention aufgesucht, Spielhallen und Casinos und weitere Betreiber und Hilfeleister, die zu dem Thema befragt wurden. Die Studie wurde demnach sehr genau und umfassend geplant und durchgeführt.

Bei den Umfragen ergaben sich 575 Personen, die durch das Glücksspiel Probleme bekommen haben und wurden daher während der Studie intensiver befragt. Die Befragten gaben an, welche Glücksspiel-Methode als Ursache für die jeweiligen Probleme gesehen wurde. Auf Rang eins bezüglich dieser Frage befinden sich die Spielautomaten, dicht gefolgt von dem Spielangebot in den Casinos. Insgesamt 48 Personen, von denen, die befragt wurden, gaben, an, durch die Glücksspielmethode Poker Probleme bekommen zu haben.

Sie Spielautomaten gelten als oft vorkommender Anfang der Spielsucht. Gründe hierfür werden vor allem darin gesehen, dass es die Spielautomaten überall gibt: in Casinos, in Kneipen, in Imbissbuden und so weiter. Verhängnisvoll sind laut Expertenmeinungen vor allem sie Automatenhallen. Trotz besonderer Auflagen, dass nur eine bestimmte Anzahl an Automaten aufgestellt werden dürfen und diese erst ab einem bestimmten Alter benutzt werden sollen, fehlt die notwenige Kontrolle, damit die Spielbegeisterten der Spielsucht entgehen können. Manche Regierungsangestellte fordern sogar die komplette Abschaffung der Automatenhallen.

Die Spielsucht selbst müsse stärker bekämpft werden, mit dieser Meinung sind sich alle einig. In welcher Form jedoch, das bleibt bisher noch unklar. Schärfere Kontrollen auf der einen Seite, Abschaffung auf der anderen. Die perfekte Lösung existiert noch nicht, müsse jedoch gefunden werden, denn die Spielsucht müsse in jedem Fall bekämpft werden.

Studie zur Glücksspielsucht liefert interessante Ergebnisse

Viele Leute denken, dass eine Glücksspielsucht ohne Internetsucht nicht möglich ist, daher kommt das Resultat einer Studie der Universität Melbourne in Australien überraschen.

Das Ziel dieser Studie war es, die Zusammenhänge zwischen Casino Glücksspiel und Internetsucht zu finden. Hier kam man zu dem Ergebnis, dass sich beides nicht überschneidet. Man fand ebenfalls heraus, dass beide Suchtphänomene unterschiedliche Menschen betreffen, die einen ähnlichen Charakter haben.

Die Studie heißt "Commonalities in the Psychological Factors Associated with Problem Gambling and Internet Dependence" (Gemeinsamkeiten bei psychologischen Faktoren im Zusammenhang mit problematischem Glücksspiel und Internetabhängigkeit) und wurde von Dr. Dowling von der Melbourne Universität und M. Brown von der Monash Universität ins Leben gerufen.

Den Teilnehmern, Studenten australischer Unis, stellte man Fragen über deren Gewohnheiten in Bezug auf Glücksspiel und Internet. Die Fragen fußten auf der Annahme, dass Glücksspielsucht und Online Glücksspielsucht dasselbe seien. Die Resultate der Studie, die im Peer-Review Journal "Rapid Communication Cyberpsychology, Behaviour and Social Networking" veröffentlicht wurden, waren verblüffend.

Besonders für diejenigen, die immer die Meinung vertreten hatten, dass die Internetsucht mit der Online Glücksspielsucht gleichzusetzen seit. Man fand konkret heraus, dass beide Suchtphänomene komplett unabhängig voneinander sind und sehr wahrscheinlich alleine vorkommen können.

Weiter fand man heraus, dass das Bestehen einer bestimmten Persönlichkeit eine der beiden Süchte bedingt, sei dies nun Online Glücksspiel, Glücksspiel oder etwas andere. Man fand heraus, dass Menschen, die von der Internetsucht oder der Glücksspielsucht betroffen waren, ähnlich psychologische Profile hatte und so auch suchtgefährdeter waren.

Menschen, bei denen die Suchtgefahr gro? war, hatten eher die Neigung zu Depressionen, sozialer Vereinsamung, ängsten, Einsamkeit und Stress. Die, die dieses Profil haben, werden öfter süchtig, dazu gehört auch die Glücksspielsucht oder Internetsucht.

Man konnte deutlich aufzeigen, dass diese Gruppe nicht die Tendenz dazu hatte, in die Internetsucht und die Glücksspielsucht abzurutschen. Das Fazit waren neben anderen Fakten, dass in Bezug auf die Glücksspiele und Süchte das Internet nicht die Wurzel allen übels ist.

Leute, die davon überzeugt sind, ein Problem mit dem Glücksspiel zu haben, sind dazu ermutigt, mit einer der vielen Hilfsorganisationen in Kontakt zu treten. Sie können Suchtprobleme erkennen und geben die richtige Unterstützung, sodass der Spieler eine gesunde Glücksspielgewohnheit haben kann.

Scharnhorst kämpft gegen Spielhallen

Aufgrund bereits existierender oder drohender Leerstände im Gewerbe- und im Mischgebiet, welches sich zwischen der Flughafenstraße und dem Werzenkamp befinden, haben die Genossen Angst, dass in diesem Gebiet Spielhallen errichten werden sollen.

Dies stand in dem Dringlichkeitsantrag der Sozialdemokraten. Besonders die Gegend Scharnhorst-Ost sei ein sozialer Brennpunkt mit vielen Problemen, welche durch die Etablierung von Spielhallen noch verschlimmert würden. Man könne sich nicht denken, dass Spielhallen zum Wohle des Bezirks sind. Besonders im Bereich der Droote habe in der letzten Zeit bereits einen Sack voller Probleme, so der Bezirksbürgermeister.

Der FDP-Abgeordnete Gerber sagte darauf, dass ein solcher Antrag seine Richtigkeit habe. In Bezug auf die Rechtslage müsse allerdings noch Manches überprüft werden. Sofern ein Interessent diesbezüglich bereits eine Vorantrag gestellt habe, könnten Regressansprüche gegen die Stadt geltend gemacht werden. Dies solle nun überprüft werden, bevor die Stadt danach zahlen müsse, so Gerber. Für die Sorgen seines Vorredners hatte der SPD-Abgeordnete Pasterny wenig übrig. Man wisse doch nicht einmal, ob da überhaupt bereits etwas gestellt werde.

Zudem sei dies nicht ihr Problem. Das Rechtliche sei in der Zuständigkeit der Verwaltung, so Pasterny. Der Dringlichkeitsantrag der SPD, welcher von der Verwaltung verlangt, einen allgemeinen Ausschluss von Casinos im Rahmen des Bebauungsplan Scha 120 zu genehmigen, wurde im Meeting der Bezirksvertretung mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen gestattet.