Wie das Glück funktioniert

Wie das Glück funktioniert

Der Neurowissenschaftler Prof. Michael Deppe brachte den Kindern an der Uni im Hörsaal näher, wie das Glück im Gehirn eigentlich funktioniert. Um die Thematik möglichst anschaulich zu präsentieren, durften die Kinder im Hörsaal sogar einige Glücksspiele ausprobieren.

Glücksgefühle in Bildern

Durch das eigene Ausprobieren konnten die Kinder im Hörsaal an der Kinderuni selbst verspüren, wie sich das freudige Kribbeln beim Glücksspiel anfühlt. Der Professor erklärt dieses Kribbeln mit dem Belohnungssystem, welches im Gehirn passiert.

Durch die Erforschung des Glücksspiels bei den Menschen, konnte der Professor den Kindern an der Kinderuni das Prinzip anschaulich näherbringen. Bei seiner Arbeit erforscht Prof. Michael Deppe Glücksgefühle von Menschen und versucht dieses Glücksgefühl, welches sich im Gehirn befindet, in Bildern darzustellen.

Die Darstellung von Bildern konnte Prof. Deppe erreichen, indem er ein Glücksspiel entwickelt, bei dem gleichzeitig ein MRT anzeigen kann, wie sich das Glück auf das menschliche Gehirn auswirkt, das heißt wie stark die Nervenzellen arbeiten. Die Kinder spielten während der Veranstaltung freiwillig als Versuchspersonen ein Spiel um Geld. Auf diese Art und Weise wurde den Kindern das Thema spielerisch näher gebracht.

Forschung macht nach Luxemburger Urteil Lösungsverschläge

Nachdem die Welt der Medien die ganz letzte Woche von dem Ende des Staatsmonopols in der Bundesrepublik berichtet hat, au&zlig;er manchen wenigen, die sahen, dass der Richterspruch nur ein Ratschlag war und nicht obligatorisch ist, haben die Forscher der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim nun einen Entwurf präsentiert, wie die neue Regelung diesbezüglich in der Bundesrepublik umzusetzen ist.

Es steht fest, das der Bereich des Glücksspiel neu strukturiert werde muss. Inwiefern das Staatsmonopol bezweifelt wurde, steht noch nicht fest. Den Wissenschaftlern an der Universität ist klar, dass in der Bundesrepublik neue Strukturen hermüssen.

Dies muss entweder beim Monopol selbst oder seiner Realisierung in der Praxis geschehen. Es steht auch fest, dass Glücksspiel hierzulande einheitlich und nachvollziehbar sein muss, was bisher nicht gegeben war. Professor Becker erläuterte in dem von ihm entwickelten "Hohenheimer Konzept" Ideen, wie man dies erzielen könnte.

Hier sieht er die Basis bei den unterschiedlichen Suchpotentiale, denn hieran muss eine Neuregelung ausgerichtet sein. Momentan haben Spieler, die keine Kontrolle mehr über sich haben, die Möglichkeit einen Eintrag in der Sperrdatei zu bekommen. Dann dürfen sie nicht mehr Glücksspiele tätigen. Bislang gibt es dies aber nur für Spielcasinos und Sportwetten in staatlicher Hand.

Dieses Konzept möchte diese Chance auch auf Automatenspiel in Spielhallen und Gaststätten anwenden. Denn hier finden sich die grö&zlig;ten Risiken. Die momentan Strukturierung sei nicht einheitlich, dies sei so wie wenn ein Alkoholiker für den Kauf von Whiskey gesperrt sei, aber noch Wodka erwerben können, so der Professor.

Bei der Reklame soll das Suchtpotential Basis für die Entscheidung ob Werbung für Glücksspiel gestattet wird oder eben nicht. Für harmlosere Versionen des Glücksspiels wie Lotto beispielsweise, die Sozial- und Kassenlotterien und Gewinnsparlotterien sollte sie weitgehend gestattet werden.

Bei weiteren Casinospielen wie Roulette, Automaten und Sportwetten ist es geraten, die strengen Regelungen wie sie momentan noch für alle Varianten des Glücksspiels in Kraft sind, bestehen blieben zu lassen. Bei der öffnung des Netzes für Glücksspiele ist es fast genauso.

Das Konzept macht hier den Vorschlag, das Netz für die traditionellen Lotterien aufzumachen, denn hier bestehe keine erwähnenswerte Suchtgefahr. Das Ausfüllen der Scheine im Internet sei daher nicht gefährlich.

Die strengen Regelung in der Bundesrepublik hatte die Konsequenz, dass Spieler auf unregulierte Angebote aus dem Ausland ausweichen. Ein derartiges Verbot von Online Glücksspiel ist nicht mehr modern und muss neu geregelt werden. Das Konzept sieht auch vor, das Netz für das gesetzliche Angebot für Casino Spiele und Sportwetten aufzumachen.

Angebote, die sowieso einer staatlichen Regulierung unterliegen, können auch im Netz kontrolliert werden. Man könnte Ma&zlig;nahmen zur Suchtvorbeugung einführen. Der Jugendschutz muss durch eine deutliche Identifikation der Spieler sichergestellt werden.