Verbessertes Pokerspiel durch Meditation

Verbessertes Pokerspiel durch Meditation

Beim Spielen versuchen die Spieler die Gegner am Tisch abzuschätzen, manche erscheinen einem wie Profis, sind aber keine, andere wiederum hält man für Idioten, aber auch diese Einschätzung trifft nicht immer zu. Diese Tatsache hat Lee Davy schon früh am Pokertisch gelernt und auch, dass man sich nicht zu lange mit der Frage danach beschäftigen sollte, was die Mitspieler am Pokertisch von einem halten. Wer sich der Frustration am Pokertisch hingibt läuft schnell Gefahr Verluste zu erfahren, daher ist es in erster Linie immer wichtig, sich auf sich selbst und das eigene Spiel zu konzentrieren.

Nicht nur das Leben sondern auch das Pokerspiel kann durch Meditation verbessert werden, so das Fazit von Lee Davy, der sich eingehend mit dem Pokerspiel und mit dem Thema Meditation beschäftigt hat. Entscheidungen müssen nicht immer analysiert werden, sondern meist ist die Antwort bereits im Inneren von einem selbst. Dies ist es was Davy gelernt hat, seit er sich eingehend mit Meditation beschäftigt. Das Streben nach Glück ist das Ziel von Meditation und irgendwie auch ein gutes Ziel für das Leben eines jeden Einzelnen. Wer es schafft im Jetzt zu leben und den eigenen Instinkten zu folgen, der trifft automatisch die richtigen Entscheidungen, so Lee Davy.

Ein besserer Mensch und Pokerspieler durch Meditation

Lee Davy probierte im Laufe der Zeit die verschiedensten Formen der Meditation aus, doch anfänglich war er nicht überzeugt, bis er lernte, dass es wichtig ist regelmäßig zu meditieren und nicht nur sporadisch, so wie er es anfangs versuchte. Mit Hilfe von Helen Evans, die als Trainerin für Transzendentale Meditation arbeitet, lernte er Meditation erst richtig kennen und lieben. Heute meditiert er zwei Mal täglich und seiner eigenen Aussage nach sei er durch die Meditation ein anderer Mensch geworden. Durch die Meditation hat Gelassenheit bei dem Pokerspieler einen hohen Stellenwert bekommen, dies merken auch die Pokerkollegen.

Während er in den Jahren zuvor jedes Jahr frustriert aus den World Series of Poker hervorging, hat seine neue Lebenseinstellung ihn auch in Bezug auf die WSOP entspannter gemacht. Heute freut er sich an dem Pokerturnier überhaupt teilzunehmen und lässt sich durch Verluste nicht verunsichern. Nach Meinung von Davy sollte es jeder zumindest einmal ausprobieren. Es gibt unterschiedlichste Arten der Meditation, für jeden ist die richtige Variante dabei und allein auf der Suche nach der richtigen Meditation können die Menschen viel über sich selbst, ihren Geist und ihren Körper lernen.

Vom Pokern zur Freundschaft

Vom Pokern zur Freundschaft

In dem Doppelinterview des Sport-Informations-Dienstes (SID) gibt Becker an, dass Heinz ein Vorbild für ihn sei.

Auch bei privaten Zusammentreffen sprechen die beiden Berühmtheiten gerne über das Pokerspiel, denn Becker gibt an, dass er noch einiges von dem Weltmeister der World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas lernen könne. Der schüchterne Weltmeister hat Schwierigkeiten mit den Komplimenten des Tennisstars umzugehen und gibt an, dass er auch von Becker einiges lernen könne, wenn auch nicht unbedingt im Bereich des Pokerspiels.

Der junge Pokerweltmeister sieht Parallelen bei Becker und ihm. Da auch Becker in jungen Jahren quasi über Nacht zum erfolgreichen Star wurde, könne er, Pius Heinz, noch einiges vom dem Tennisstar lernen. Nachdem der Weltmeister den Sieg und dazu 6,3 Millionen Euro mit nach Hause nehmen konnte, ist er dennoch bis jetzt sehr bodenständig geblieben. Laut eigenen Angaben habe er kaum etwas von dem Geld ausgegeben.

Trotzdem hat sich das Leben des jungen Pokerstars durch den Sieg natürlich verändert, er steht nun im Rampenlicht und gibt viele Interviews, trotzdem er eher schüchtern ist und sich im grellen Scheinwerferlicht gar nicht unbedingt so wohl fühle.

Bei der European Poker Tour (EPT) steht als nächstes die Station in Berlin an, bei der die beiden Freunde gegeneinander antreten dürfen. Heinz ist für seine aggressive Spielweise bekannt und er trägt als Markenzeichen immer einen weißen Kapuzenpullover.

Er habe sich selbst als Ziel gesetzt, wenigstens die erste Runde zu überstehen, denn man weiß nie, wie solch ein Turnier so verläuft und in welcher Verfassung man selber ist, so dass man gar keine Aussage über die Aussichten treffen könne, so Heinz.

Beide Pokerfans beschreiben das Pokerspiel ähnlich wie eine Sportart. Man brauche Ausdauer und gute Konzentration, darin scheinen sich beide Pokerstars einig zu sein. Auch geben die beiden an, dass man sich nach einem mehrtägigen Turnier komplett erschöpft fühle und im Anschluss meist erst einmal einige Tage Ruhe brauche.

Spannung bei der WSOP 2010

Die 1.500 No-Limit Holdem Veranstaltung war bei der WSOP etwas ganz Besonderes. Zahlreiche Pokerprofis folgten ihr mit großem Interesse und waren froh, dass Tom Dwan nach Simon Watt im elften Event nur den zweiten Platz machte, was mit einer Wette zu begründen war.

Dwan sagte, dass wenn er diese Veranstaltung gewonnen hätte, hätte er maximal 12 Millionen Dollar eingeheimst. Dies wäre ein Rekordgewinn für den Pokerspieler eines Tages gewesen.

Im Laufe der Veranstaltung munkelte man, dass die Mitspieler kein Geld mehr zur Verfügung hätte, wenn er wirklich siegen würde. Nur Phil Ivey wären 3 Millionen Dollar weggekommen, wenn er das Bracelet erhalten hätte.

Zahlreiche Profis, unter denen auch Daniel Negreanu, Mike "The Mouth" Matusow, Sorel Mizzi, Eli Elezra und Huck Seed zu finden sind, begannen eine Wette. Die Quoten, dass Dwan das Bracelet holt, betrugen meistens 3,25:1 und die Quote, dass er binnen drei Jahren zwei dieser Trophäen holen würde lag bei 2:1.

Sorel Mizzi wurde von einem Mitteilnehmer gefragt, wann er sich Gedanken machen würde und er sagte, dies sei erst der Fall wenn Dwan die meisten Chips habe und nur noch drei Spieler da seien.

Die Spieler Matusow, Negreanu, Elezra und Seed waren unter den Teilnehmern, die zwischen ihrer Veranstaltung und dem Finaltisch von Dwan hin- und herwechselten. Dieses Turnier brachte viel Nervenkitzel und der Sieg fiel recht knapp aus.

Viele waren nur froh, das Dwan nicht als Sieger aus diesem Turnier hervorging.

Zuwachs für besondere Hall of Fame

Zehn Pokerspieler waren in diesem Jahr für die Aufnahme in die Poker Hall of Fame vorgesehen, doch wirklich etwas vollbracht haben nur zwei von ihnen. Die beiden Profis im Poker Erik Seidel und Dan Harrington komplettieren nun die 40, denn sie kommen in diese Hall of Fame.

Im letzten Jahr wurde nur ein Spieler aufgenommen, Mike Sexton, in diesem Jahr sind es zwei, die einen Platz in der Hall of Fame erhalten. Doch bis dies erreicht war, war es ein langer Weg. Zehn waren in der Endrunde der Nominierung für die Aufnahme in der Hall of Fame.

Die Poker Hall of Fame Govering urteilte darüber, wer nun wirklich zu den Poker-Berühmtheiten zählen darf. Seidel und Harrington sind die beiden Glücklichen, die sich dieses Jahr die Sporen verdient haben, um in der Halle einen Platz zu bekommen. Die zwei Spieler vollbrachten im Jahr 2010 große Taten.

Sie begannen ihre Laufbahn mit dem Spiel von Turnierbackgammon, später entdeckten sie ihre Leidenschaft für Poker im newyorkischen Mayfair Club. Harrington gelang es 2003 und 2004 als bislang einzigem Spieler zweimal nacheinander an den Finaltisch der World Series of Poker zu gelangen.

1995 ging er aus dem begehrten Turnier als Sieger hervor, doch bereits vorher konnte er mehrere Gewinne einfahren, gesamt hat er mit dem Pokern 6,5 Millionen Dollar eingenommen. Zudem verfasste er einige Bücher, in denen er alten Hasen und jungen Hüpfern das Pokern erklärt.

Doch das war noch nicht alles, er feiert großen Erfolg als Schachspieler, Immobilienhändler, Rechtsanwalt und Aktienhändler. Auch bei Seidel ist es deutlich weswegen er dieses Jahr in die Hall of Fame gelangt. Bei der WSOP ergatterte er schon acht Bracelets und gewann fast 50mal, doch ein 1. Platz ist bisher noch nicht geglückt.

Doch dies dürfte ihn nicht wieder beschäftigen, denn mit seinem Händchen für Poker hat er schon stolze 9 Millionen Dollar verdient. Zu Ehre in diese Hall of Fame zu kommen sagte er, dass er sich sehr geehrt fühle, ausgewählt worden und ein Teil der Poker Hall of Fame zu sein.

Mit Dan Harrington dorthin zu kommen, sei für ihn ein Extrabonbon. Sie hätten in der früheren Laufbahn viel zusammen gepokert und er sei ein guter Freund für ihn geworden, das Spiel entdeckte man im Mayfair Club in der Stadt New York.

Er habe eine tiefe Achtung vor den Bewohnern der Poker Hall of Fame, denn er habe mit vielen von ihnen, etliche Jahre gepokert. Es sei etwas ganz Besonderes, es ihnen nun gleich zu tun. Nominiert waren zudem noch Chris Ferguson, Scotty Nguyen, Tom McEvoy, Barry Greenstein, Daniel Negreanu, Phil Ivey, Jennifer Harman-Traniello und Linda Johnson.

Wenn man in die Poker Hall of Fame kommen will, muss man einige Kriterien erfüllen. Man muss gegen die weltbesten Pokerspieler angetreten sein, man muss im High-Stakes Bereich gepokert haben, man muss langfristig gute Leistungen erbracht und sie die Achtung der anderen Pokerspieler verschafft haben.

Man sollte zum größten Teil an der Entwicklung und dem Erfolg des Spiel mitgewirkt haben und dies mit langfristig wichtigen Resultaten.