Glück, Geld und Profit – wer verdient am Glücksspiel wirklich?

Glück, Geld und Profit – wer verdient am Glücksspiel wirklich?

Schon vor Jahren war klar, dass am Ende immer die Bank gewinnt, also können die Spieler in diesem Fall nicht die langfristigen Gewinner sein. Doch auch der Staat scheint es vor allem in der heutigen Zeit nicht einfach zu haben. Der Spieltrieb, der schon immer vorhanden war, scheint zumindest was das klassische Glücksspiel betrifft, nachgelassen zu haben. Die Spielbanken haben weniger Besucher, die Umsätze sinken, kein Wunder, dass Kunst der Stadt versteigert wird, um so die Spielbanken zu sanieren und zu retten.

Die goldenen Zeiten sind vorbei

Während das Glücksspiel in den Spielbanken damals mit Luxus, Adel und Glamour in Verbindung gebracht wurde, sind weder Angebot noch Nachfrage heute tatsächlich glamourös. Die Spielbanken versuchen, sich selbst vor der Schließung zu schützen, mit fast allen Mitteln. Welchen Sinn macht die Aufrechterhaltung des Spielbankenangebots jedoch noch, wenn die meisten der Etablissements keinen wirtschaftlichen Erfolg mehr vorweisen können? Neue Konzepte werden ausprobiert, Kleiderordnungen werden gelockert, doch den Erfolg von damals kann man offenkundig auch mit diesen Tricks nicht zurückholen. Zu groß ist die Konkurrenz aus dem Internet und zu festgefahren scheint die Situation rund um die Glücksspielregulierung in Deutschland.

Die Zukunft für die Spielbanken sieht nicht gerade rosig aus, auch wenn viele Spielbankenbetreiber aktuell noch Hoffnung haben. Die Rede ist davon, dass entweder das gesamte Glücksspiel liberalisiert werden könnte und auf eine einheitliche Regulierung zurückgreifen sollte oder dass die Regulierung strenger angesetzt werden könnte, um die Spieler wieder zurück in die einst so glamourösen Spielbanken zu bringen. Mit dieser Lösung könnte langfristig auch der Spielerschutz besser kontrolliert und somit gewährleistet werden. In welche Richtung es gehen wird, ist aktuell unklar, denn die Glücksspielregulierung steht noch immer auf dem Prüfstand. Für die Spielbanken bedeutet dies unterdessen durchhalten, bis eine Regulierung gefunden wurde, die entweder für Aufschwung oder den endgültigen Abstieg der Spielbanken sorgen könnte.

Wenn die Spielsucht zum Profit wird

Wenn die Spielsucht zum Profit wird

Neben den Spielern, für die dieses Verhalten eine große Gefahr darstellt, gibt es noch die Automatenbetreiber, die von diesem Spielverhalten profitieren. Doch die Automatenindustrie hat es in diesen Tagen nicht besonders leicht. Neben der großen Konkurrenz, die unter den Betreibern herrscht, gibt es noch die gesetzlichen Auflagen und Regelungen, die den Betreibern das Angebot erschweren.

Zu den großen Betreibern der Automatenindustrie gehören Crown Technologies, Novomatic, Bally Wulff und Merkur. Die Spielgeräte dieser Unternehmen unterscheiden sich durch kleine Details. Natürlich befinden sich die Glücksspielunternehmen in einem harten Konkurrenzkampf und müssen täglich, durch verschiedene Gesetze, um das eigene überleben kämpfen. Aktuell gibt es in Deutschland rund 245.000 Spielgeräte. Der Großteil dieser Spielgeräte wurde von Crown Technologies aufgestellt.

Bessere Spiele und strengere Regulierung

Während der Markt sich natürlich stetig weiterentwickelt und die Spielgeräte technisch verbessert werden, haben die Betreiber gleichzeitig mit der Regulierung für Spielhallen zu kämpfen. Die Regeln haben sich in den letzten Jahren verschärft. So kommt es dazu, dass die Spielhallen einen Mindestabstand zueinander einhalten müssen, dass die Anzahl der maximalen Spielgeräte pro Etablissement verringert wurde und dass in den Betrieben keine kostenlosen Getränke und Snacks mehr angeboten werden.

Die Spiele werden besser und stellen für die Spieler einen besonderen Reiz dar, die strengere Regulierung jedoch sorgt dafür dass viele Spieler ins Internet abwandern und dort den Glücksspielangeboten, die sich in Deutschland in einer Art Grauzone befinden, nachgehen.