Mini Las Vegas in Madrid

Mini Las Vegas in Madrid

Die Bürgermeisterin Anna Botella erhofft den ersehnten Zuschlag für den Bau des Glücksspielprojekts, sogar wenn aufgrund dessen der Stadtentwicklungsplan geändert werden müsste. Eventuelle änderungen wären hier sogar schon abgesprochen, so die Bürgermeisterin, denn die Hoffnung auf die Investition habe hier Priorität.

Ein Grund für diese intensive Wunschkraft könnte vielleicht die hohe Arbeitslosenquote sein, die bei mehr als 20 Prozent liegt. Für den Bau des Mini Las Vegas ist von dem amerikanischen Unternehmen Las Vegas Sands eine Investition in Höhe von etwa 15 bis 18,8 Milliarden Euro vorgesehen. Diese Investition und die dadurch entstehenden Arbeitsplätze geben der Bürgermeisterin offensichtlich Grund genug, für den Zuschlag in Madrid zu kämpfen.

Das Glücksspielzentrum Mini Las Vegas würde in Madrid insgesamt 164.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Dadurch wiederum würden weitere indirekte Jobs entstehen. Geplant ist der Bau von insgesamt 12 Hotels. Hier sollen 36.000 Zimmer entstehen, in denen die künftigen Besucher unterkommen können. Neben den Unterkünften sollen sechs Casinos erbaut werden.

Unzählige Spieltische, Spielautomaten und andere Unterhaltungsmöglichkeiten werden den Besuchern in Zukunft hier zur Verfügung gestellt. Zu den weiteren Angeboten sollen außerdem Golfplätze und eine große Bühne zählen. In Spanien boomt das Glücksspiel und das Las Vegas Sands erhofft sich mit dem Mini Las Vegas ein blühendes Geschäft.

Projekt Vaduzerhof – Rechtstreit um Casino

In Liechtenstein steht derzeit die Vergabe der Casinolizenz noch aus. Die Entscheidung wird mit Spannung erwartet, vor allem von Seiten des Unternehmers Wolfgang Egger, der das Projekt Vaduzerhof ins Leben gerufen hat. Natürlich erhofft sich der Unternehmer den Zuschlag für sein Projekt zu erhalten, auch wenn damit eventuell ein Rechtsstreit ins Haus stehen würde.

Für das Projekt Vaduzerhof in Liechtenstein hatte sich der Unternehmer Egger die Zusage der Casinos Austria als Geschäftspartner gesichert. Das Projekt wurde zusammen geplant. Nachdem die Bewerbungsunterlagen für die Konzession von Seiten Eggers abgegeben wurden entschieden sich die Casinos Austria aus dem Projekt auszusteigen.

Die Begründung hierfür lautete, dass die Casinos Austria erst für das reine Casinogeschäft vorgesehen haben, aber sich im Laufe der Planungen herausstellte, dass viel mehr Engagement erforderlich wäre, weshalb das Unternehmen sich an diesem Punkt von dem Projekt distanzierte. Egger fand jedoch sogleich einen Ersatz in dem Grand Casino Baden.

Zusammen mit dem neuen Geschäftspartner möchte der Unternehmer das Casino mit angrenzendem Hotel und der Bewirtschaftung von diesem auf die Beine stellen. Problematisch könnte der Partnerwechsel deshalb werden, weil er mitten in dem Bewerbungsverfahren stattfand.

In der Spielbankenverordnung ist zwar festgelegt, dass Änderungen und Nachbesserungen während der Bewerbung möglich sind, jedoch ist nicht klar, ob dies die extreme änderung eines Partnerwechsels mit einschließt. Egger gibt sich jedoch zuversichtlich. Es müsse alles geprüft werden und trotzdem rechne er sich Chance auf die Konzession aus.

Er habe keine Angst vor einer Gerichtsverhandlung, die wahrscheinlich ist, sollte das Projekt Vaduzerhof den Zuschuss bekommen, so Egger. Am Ende würde eine rechtlich abgesicherte Entscheidung fallen, die sowohl positiv als auch negative für den Unternehmer ausgehen könne, doch das Risiko müsse man eingehen.

"Zynga" löst sich von "Facebook"

Der namhafte Hersteller von Software, das Unternehmen "Zynga", möchte ein neues Projekt starten und gibt den Mutmaßungen in Bezug auf eine Plattform, die mit echtem Geld genutzt werden kann, neue Nahrung.

Das milliardenschwere Unternehmen möchte eine individuelle Internetseite gestalten, mit dieser soll es Nutzern möglich sein, die Dienstleistungen ohne Zuhilfenahme anderer Netzwerke in Anspruch zu nehmen.

Somit löst man sich nach und nach von einer Kooperation mit dem Social Network "Facebook", was keine große Überraschung ist. Das soziale Netzwerk profitiert finanziell von einer Kooperation, denn 30 Prozent des Erlöses vom Softwarehersteller gehen an die Plattform.

Wie die neue Internetseite aber heißen soll, ist noch unklar und momentan trägt sie den Titel "Project Z". Hier werden nicht nur Spiele der Sparte "FarmVille" zu finden sein, sondern auch Bingo und Spiele fürs Casino werden hier ihren Platz haben. Der Softwarehersteller gibt den Gerüchten, die es um ein länger bestehendes Portal mit echtem Geld vorhanden sind, neues Futter.

Das Unternehmen streitet ein solches Vorhaben zwar ab, aber es ist das größte Portal für Poker überhaupt und somit wäre eine solche Maßnahme nicht unwahrscheinlich. Der Glücksspielmarkt in den Vereinigten Staaten ist aktuell nicht strukturiert, aber dennoch wollen viele Betreiber, die "Free Money Poker" anbieten, hier Fuß fassen.

Erst kürzlich nahm eine Plattform im Bereich "Echtgeldspiel" namens "CalShark" ihren Betrieb auf, sie wurde von der "California Online Poker Association", kurz "COPA" ins Leben gerufen.

Diese Institution wurde von den "Morongo and San Manuel Bands of Indians", sprich Anbietern von Casinos, gegründet. Das Unterfangen kam durch eine Zusammenarbeit mit den Unternehmen "Scientific Gaming Corporation" und "Playtech" zustande, das auch im Besitz von "iPoker" ist.

Das "South Point Hotel und Casino" folgte diesen Beispielen und rief seine eigene Internetnetseite ins Leben und ist ebenfalls für den amerikanischen Markt startklar.

Deutsche Bank mit Las Vegas Image

Wenn man Las Vegas hört, denkt man meist zuerst an Glücksspiel, bunte Lichter, Shows und Entertainment. Zudem kommen einem als zweiter Gedanke Elvis und der Traualter.

Fast jeder bringt Las Vegas in erster Linie mit dem Glücksspiel in Verbindung, was für viele Menschen eine negative Wertigkeit besitzt. So oder so ist bei dem Namen Las Vegas für viele Menschen etwas Spannendes dabei und der Ort übt eine gewisse Anziehungskraft auf die Menschen aus.

Die Deutsche Bank hat sich nun an dem Rummel in Las Vegas beteiligt. Mit der Investition in das Hotel mit dem Namen Cosmopolitan, setzte die Deutsche Bank einen Fuß in die Region. Das Hotel war ein riesen Projekt und es eröffnete im letzten Jahr mit seinen 3000 Zimmern und einer großen Casinofläche. Das Objekt hat neben seiner Größe verschiedene Wellnessangebote, einen ansehnlichen Spa-Bereich und Shoppinggelegenheiten zu bieten. Bis die Deutsche Bank sich als Investor bereit erklärt hatte und das Objekt im Dezember eröffnet wurde, war es allerdings ein langer Weg.

Das Projekt war erst von einem anderen Investor geplant, welcher jedoch während der Realisierung des Bauvorhabens Pleite ging. Daher bot sich die Deutsche Bank als Investor an und stellte zum Ende des Jahres 2010 das große Projekt fertig. Gekauft hat die Bank das Projekt für rund 3,9 Milliarden Euro. Nun steht die Deutsche Bank mit ihrem Namen dahinter, wenn sie auch offiziell nicht als Hotelbetreiber gelten, sondern lediglich als Investoren fungieren.

Trotz alledem wirkt sich die Investoraktivität scheinbar negativ für die Bank aus. Las Vegas wird mit Glücksspiel in Verbindung gebracht und eine Bank in Verbindung mit Glücksspiel kann für die meisten Leute nichts Gutes bedeuten. Aus diesem Grund bzw. wegen dieser Einstellung haben sich viele zurückgezogen und verkauften zum Teil sogar ihre Aktien der Deutschen Bank.

Sprecher der Deutschen Bank erklären, dass die Bank dem Glücksspiel gegenüber distanziert steht und lediglich Investor des Projekts ist, nicht jedoch Betreiber.

Wie sich das Image von las Vegas auf die Deutsche Bank in Zukunft auswirken wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.

Genau wie für die Besucher der bekannten Spielerstadt, kann der Besuch positiv als auch negativ enden. Für die Deutsche Bank kann man für die Zukunft nur die Daumen drücken, dass sich das Stadtimage nicht negativ auf die Bank ausüben wird.

Geplantes Grand Casino Zürich soll der Region Auftrieb geben

In vielerlei Hinsicht ist das geplante Projekt in Zürich, das bevorstehende Grand Casino, eine Investition die der Gegend Auftrieb geben soll. Neben der finanziellen Verbesserung soll die Region belebter und beliebter werden. Für die ausgeschriebene Lizenz gibt es 5 Bewerber. Eine Entscheidung darüber, wer die Lizenz erhält, soll bis Mitte des Jahres getroffen sein.

Um die Entscheidung zu erleichtern gewähren die Akteure den Entscheidungsträgern und auch dem darüber hinaus gehenden Publikum teilweise ihre Pläne für das geplante Bauvorhaben. Neben der Bestückung für das geplante Casino stehen weitere Pläne zum ankurbeln der Wirtschaft in Aussicht und die Bewerber versprechen das Einräumen von rund 200 neuen Arbeitsplätzen für die Züricher Bevölkerung.

Vor allen Dingen wird vorausgesagt, dass die Wertschöpfung sich mit der Eröffnung des künftigen Grand Casinos auf 100 Millionen Franken belaufen soll. Damit wäre die finanzielle und wirtschaftliche Lage extrem angekurbelt, was definitiv für die Projekte der Bewerber spricht.

Die Schattenseite des Projekts werden die Einbußen der nahe gelegenen Casinos sein. Es wird erwartet, dass durch die Neueröffnung die Gamer in das neue Casino gezogen werden und dadurch von anderen Casinos abwandern. Dies würde bedeuten, dass umliegende Casinos Einbußen hinnehmen und eventuell sogar Personal entlassen müssten.

Die Investitionssummen der verschiedenen Projekte liegen zwischen 30 Millionen und 70 Millionen Franken im Durchschnitt. Angedacht sind verschiedene Projekte neben dem Casino wie zum Beispiel ein Einkaufszentrum, um die Besuchszahlen dadurch zu steigern. Die erwartete Besucherzahl pro Tag soll bei ungefähr 1000 Leuten liegen und damit eine Menge Geld in die Kassen der Investoren und der Stadt einbringen.

Die Erwartungen der Bewerber sind hoch. So lauten die Pläne der Stadtcasino Zürich AG, dass ein Gourmetrestaurant neben dem Casinobetrieb auf die Beine gestellt werden soll. Hierfür werden Besucherzahlen in Millionenöhe für ein halbes Jahr erwartet. Neben den Umbaukosten liegen auch die jährlichen Ausgaben bei 27,6 Millionen Franken. Dafür sind die Umsatzerwartungen bei 120 Millionen Franken großzügig vorausgesehen.

Die Entscheidung darüber steht noch aus und wird voraussichtlich bis zum Sommer getroffen. Bis dahin werden noch einige Konzepte und Pläne von den Bewerbern und Konkurrenten erwartet.