Traf Spielbank in Saarbrücken zweifelhafte Personalentscheidung?

Die Saarbrücker Zeitung stützte sich bei ihrem Bericht auf Nachforschungen des Landesrundfunks und berichtete, dass die Saarland Spielbanken GmbH seit mehr als einem Jahr einen Innenarchitekten angestellt hat, welcher die Aufgabe hat, Projekte zu leiten.

Dieser bekommt einen satten Stundenlohn von 150 Euro. Vor dieser Einstellung wurden die Arbeitsaufgaben innerhalb des Unternehmens durchgeführt. Doch nun weht ein anderer Wind.

Der Innenarchitekt, so heißt es, macht seine Abrechnungen eigenhändig und es sei kein exakter Projektname oder eine Zeitangabe gegeben. Man geht davon aus, dass dieser Mitarbeiter bis dato 80.000 Euro erhalten haben soll.

Im Gegensatz dazu müssen die Angestellten der Spielbank Angst um ihre Stellen haben, weil der Kelch der Verluste auch an den Unternehmen nicht vorübergeht. Der Geschäftsführer rechtfertigt diese Personalentscheidung damit, dass der Mitarbeiter allein aufgrund seiner Fähigkeiten angestellt worden sei.

Die Zeitung berichtet aber, dass dem Geschäftsführer der Innenarchitekt und dessen Qualitäten bekannt gewesen seien, so wurde er eingestellt. Das Gehalt sei passend und die Aufgaben des Mitarbeiters würde Ausgaben einsparen.

Die Einstellung sei deshalb wichtig geworden, weil die Spielbank aufgrund der Missachtung von Brandschutzvorgaben seitens der Behörden der Schließung ins Auge gesehen habe.

In Kürze findet eine Diskussion zwischen dem Geschäftsführer und seinen Mitarbeitern statt. Hier steht der Zeitung zufolge der sinkende Gewinn und die Beibehaltung der Stellen im Vordergrund.