Verzicht auf Willkommensbonus ist profitabler für Spieler

Verzicht auf Willkommensbonus ist profitabler für Spieler

Der Willkommensbonus wird nämlich fast nie einfach so ausgezahlt, sondern ist an bestimmte Auszahlungsbedingungen gekoppelt. Um den Gewinn inklusive Bonus ausgezahlt zu bekommen, muss ein Mindesteinsatz getätigt werden. Dieser Mindesteinsatz wird in Abhängigkeit von dem Ersteinsatz und entsprechend in Abhängigkeit von dem gutgeschriebenen Willkommensbonus berechnet.

Wann wird ein Willkommensbonus tatsächlich ausgezahlt?

In den gängigen Online Casinos bekommst du als Spieler einen zusätzlichen Betrag, der von dem eingezahlten Betrag abhängt, als Bonus gutgeschrieben. Bei diesem Bonus handelt es sich meist um etwa 100 Prozent – 200 Prozent der Ersteinzahlung. Damit der Bonus ausgezahlt werden kann, muss ein Mindesteinsatz getätigt werden, der wiederum von der Einzahlung und dem Bonusbetrag abhängt. Dieser Wert wird Playthrough genannt und ist meist das 10 bis 30fache der Summe aus Bonus und Einzahlung.

Die Bonuskonditionen sind vom Online Casino vorher festgelegt. Ein verbreitetes Beispiel unter den Konditionen ist ein Bonus in Höhe von 100 Prozent mit 20facher Durchspielung (Playthrough). Bei einer Einzahlung in Höhe von 50 Euro würde der Mindesteinsatz bei 2000 Euro liegen, bevor der Bonus tatsächlich ausgezahlt werden könnte. Hier ein einfaches Rechenbeispiel bei oben genannten Bonus-Konditionen:

Einzahlung = 50 Euro mit 100 Prozent Bonus = 50 EUR + 50 EUR Bonus = 100 EUR

Mindesteinsatz: 20x Bonus + Einsatz = 20 x 100 = 2000 EUR

Der Erwartungswert bei Willkommensboni mit diesen Bedingungen ist für den Spieler negativ. Dies lässt sich mit einer Rechnung beweisen. Am Ende zahlt der Spieler mehr, als der Bonus gebracht hat. Aus diesem Grund ist es im Falle von solchen Bonusangeboten inklusive entsprechender Bedingungen ratsam, komplett auf den Bonus zu verzichten, um beim Spielen tatsächlich Spaß haben zu können und vielleicht sogar den einen oder anderen Gewinn abzuräumen.

Österreicher spielen immer noch gerne

Österreicher spielen immer noch gerne

Weniger erfreulich hingegen ist die Bilanz der Tochterfirma Casinos Austria International. Trotzdem das Tochterunternehmen weiterhin Verluste einfährt, so konnten diese immerhin im letzten Jahr halbiert werden, was die negative Bilanz durchaus positiv aussehen lässt.

In Zahlen ausgedrückt lässt sich für Österreich vermerken, dass die Casinos Austria im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 3,54 Mrd. Euro erwirtschaften konnten. Während die Tochterfirma Casinos Austria International im Jahr 2011 ein Verlust in Höhe von 54,3 Millionen Euro erwirtschaftet hatte, beschränkte sich dieser in diesem Jahr auf 20,7 Millionen Euro.

Die sinkenden Verluste konnte das Unternehmen unter anderem durch Einsparungen verbuchen. Bei den Casinos Austria International wurden die Stellen der Mitarbeiter gekürzt. Weniger Angestellte bedeuteten weniger Ausgaben, wodurch letztendlich auch weniger Verluste erwirtschaftet werden konnten.

Auch bei den Lotterien sind erfreuliche Mitteilungen zu machen und die Spielfreude der Österreicher hat sich insbesondere bei Euromillionen gezeigt, denn hier sind die Umsätze um 13,66 Prozent angestiegen. Während die Umsätze der einen Lotterie steigen, musste die andere Lotterie, 6 aus 45, einen Rückgang verbuchen. Insgesamt jedoch machen die Zahlen deutlich, dass die Lotterien in Österreich weiterhin beliebt sind.

Ein leichter Rückgang ist auch in diesem Jahr bei den Casinos zu verbuchen und ebenfalls beachtlich ist der Rückgang der Umsatzzahlen bei der Fußballwette Toto. Dennoch sprechen die Zahlen eine positive Sprache und es können vorrangig Gewinne verbucht werden, die nicht zuletzt auch dem Staat zu Gute kommen, denn dieser sahnt durch das Finanzministerium ab, welches an den Umsätzen der Glücksspielanbieter beteiligt wird.

Folgen der Italienischen Krise in Tiroler Casinos

Folgen der Italienischen Krise in Tiroler Casinos

Die durch die Tochterfirma der Casinos Austria betriebenen Casinos mussten allesamt einen Rückgang in Höhe von 8,4 Prozent hinnehmen. Grund hierfür wird in der Italienischen Krise gesehen, die sich offensichtlich auch auf die Tiroler Casinos ausgewirkt haben muss.

In Zahlen hat sich die Krise auf die Tiroler Casinos mit einem Verlust in Höhe von 20 Millionen Euro bemerkbar gemacht. Insgesamt ist ein Besucherrückgang in Höhe von 3,4 Prozent zu verzeichnen gewesen. Die Krise in Italien hat also Spuren hinterlassen und diese gilt es für die Casinos nun wegzuwischen.

Nachdem alle drei mit Umsatzeinbußen zu kämpfen hatten, werden in den einzelnen Etablissements nun Veränderungen vorgenommen, um sich den Wünschen der Kunden anzupassen. So wurde beispielsweise in Innsbruck im Casino ein chinesischer Mitarbeiter eingestellt, da vor Ort nun vermehrt auf die Gäste aus asiatischem Raum gesetzt werden soll.

Während die Tochterfirma der Casinos Austria, die Casinos Austria International, also immer noch mit Verlusten zu kämpfen hat, auch wenn diese bereits auf die Hälfte reduziert werden konnten, so geht es dem Mutterschiff viel besser. Die Casinos Austria selber konnten im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz in Höhe von 3,54 Euro verbuchen. Profitieren tut von diesen Umsätzen jedoch nicht nur das Unternehmen selber, sondern auch der Staat kann sich über klingende Kassen freuen. In diesem Fall konnte das Finanzministerium sich über eine Summe in Höhe von 520 Millionen Euro für das letzte Jahr freuen.

Neben den Casinos Austria machten auch die Lotterien in Österreich mehr Umsatz. Dies ist für die Lotterien eine besonders positive Nachricht, denn fast alle Glücksspielanbieter haben in der heutigen Zeit zu kämpfen, um schwarze Zahlen zu schreiben und ein lohnendes Geschäft zu führen. Die Umsätze der Lotterien stiegen im Jahresrückblick um ein Prozent an und lagen damit bei 2,96 Mrd. Euro.

Neben dem Anstieg der Lotterien mussten die Casinos in österreich einen leichten Besucher- und damit verbunden auch einen leichten Umsatzrückgang im letzten Jahr hinnehmen Die Bilanzen für Österreich für das Jahr 2012 fallen durchwachsen aus und doch besteht derzeit keine Gefahr, dass die Situation für die einzelnen Unternehmen sich in diesem Jahr nicht wieder verbessern könnte.

Wachstumserfolg für Echtgeldpoker

Wachstumserfolg für Echtgeldpoker

Dieses Wachstum erfolgte nun nach zwei Jahren Wartezeit, die das Echtgeldpoker fristen musste. Nach dem "H2 Gambling Capital Data Report" sind es 10 Millionen Euro, um die die brutto Gaming Rendite (GGY) für Echtgeldpoker angestiegen ist.

Die Zahlen aus dem Jahr 2012 können zwar noch nicht übertroffen, dennoch sind diese erfreulichen Ergebnisse für die Branche, die zwei Jahre lang auf solche Zahlen warten musste. Darüber hinaus zeigen die Zahlen eindeutig einen positiven Trend an, sodass die Hoffnung besteht, dass die Zahlen in naher Zukunft weiterhin ansteigen könnten.

Eine große Hoffnung für einen weiteren Anstieg ist der Full Tilt Poker Relaunch, der am 06. November dieses Jahres stattfinden soll. Doch nicht nur dieser Faktor ist für das Echtgeldpoker besonders wichtig, denn auch im asiatischen Markt wird ein Grund für das Wachstum gesehen. Diese Annahme liegt mehreren Berichten zugrunde, die deutlich machen, dass der asiatische Markt für Echtgeldpoker mehr und mehr an Wichtigkeit gewonnen hat.

Dass der asiatische Markt immer wichtiger wird ist auch daran festzustellen, dass immer mehr Glücksspielunternehmen, wie auch William Hill und Bodog Pläne äußern demnächst das Geschäftsfeld zu erweitern und sich auf den asiatischen Markt zu konzentrieren. Offensichtlich haben die Unternehmen das Potential erkannt und werden nun gegeneinander in den Wettbewerb einsteigen. Es bleibt spannend, wie sich der Markt in Asien entwickeln wird und welche Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt das richtige Angebot vor Ort präsentieren werden.

Es geht bergauf für Spielbanken in Baden-Württemberg

Es geht bergauf für Spielbanken in Baden-Württemberg

Die Standorte Konstanz, Stuttgart und Baden-Baden verbuchten nur im Bereich Poker eine Gewinnsteigerung in Höhe von 30 Prozent. Was den Spielgewinn im Bruttobereich angeht, ging man von einem Mehr von 67 Millionen Euro für das Ende des Jahres aus, was einer Steigerung von 2 Prozent gegenüber 2010 entspricht.

Die Stadt am Bodensee erfuhr sogar eine Steigerung von siebeneinhalb Prozent, denn aus der angrenzenden Schweiz hatte man zahlreiche Gäste. Hier nutzt man die Vorteile der Währung in der Schweiz, so ein Herr der "Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG". Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft im Land zu 100 Prozent und 60 bis maximal 80 Prozent kommen der Kasse des Bundeslandes zugute, das Unternehmen wurde vor neun Jahren ins Leben gerufen.

2002 hatte sich der Standort Stuttgart um die Zulassungen für die weiteren Lokalitäten bemüht und war damit erfolgreich. Seit er die Zulassung von der Stadt am Bodensee und Baden-Baden hat, wird aus drei Spielstätten nun eine. Baden-Baden hat eine der Spielbanken mit der größten Tradition auf europäischen Boden.

Das Roulettespiel findet in den bekannten Prunkzimmern statt, die ein Pächter vor rund 200 Jahren von einem französischen Innenarchitekt bauen hat lassen. Die üblichen Spiele Roulette, Black Jack und Poker sind nicht zusammen mit den über 130 Automaten untergebracht.

Der Standort Stuttgart ist die einzige Spielbank bundesweit, welche in einem Unterhaltungszentrum untergebracht ist, dies ist das "SI-Erlebnis-Centrum". Der Standort Konstanz wurde vor mehr als 60 Jahren an der Promenade der Stadt geboren.

Diese Spielbank befindet sich am Rand des Bodensee und bietet Clubstimmung in eleganter Atmosphäre an.