Poker Workshop des Museums für Angewandte Kunst

Poker Workshop des Museums für Angewandte Kunst

Dies demonstriert der Spieler bei dem Workshop, welcher bei der "Depotschau: Glück und Verheißung&quot, des Museums für Angewandte Kunst von ihm geleitet wurde. Seit acht Jahren finanziert der 34-jährige mit dem Pokerspiel seinen Lebensunterhalt. Er nimmt regelmäßig an Pokerturnieren teil und ist auch begeisterter Online Poker Spieler.

Der Pokerabend im Museum für Angewandte Kunst (MAK) hat 16 interessierte Spieler angelockt, unter ihnen auch die Direktorin des Museums. Die Besucher konnten sich an diesem Abend gemeinsam beziehungsweise gegeneinander beim Pokerspiel ausprobieren. Gross spielte an diesem Abend nicht mit, sondern teilt entspannt als Dealer die Karten aus. Die anderen Spieler zockten, blufften und konzentrierten sich auf ihre Karten, die beim Pokern Hände genannt werden. Die Spieler setzten sich mit Paaren, Straßen und Full House Händen auseinander und lernten so, wann es angebracht ist auf die eigene Hand zu vertrauen oder zu bluffen, um so den Einsatz am Tisch nicht zu verlieren. Allerdings musste auch die Direktorin des MAK am Tisch am eigenen Leib erfahren, dass auch ein guter Bluff nicht immer erfolgreich ist, wenn ein Kontrahent dann am Ende doch noch die besseren Karten hat.

Mit Strategie und Psychologie zum erfolgreichen Pokerspieler

Der Workshop im MAK lockte vor allem Personen an, die großes Interesse am Pokerspiel selber haben. Christophe Gross und seine Lebensgefährtin Andrea Klein (28) sind nicht nur selbst leidenschaftliche Pokerspieler, sondern konnten bei diesem Abend bei den Gästen für interessante Informationen rund um das Pokerspiel sorgen.

Mit Erläuterungen zu Spielregeln, Strategien und Pokerhänden führte das Paar die Gäste durch diesen Abend und auch selbst spielen war den Gästen selbstverständlich gestattet. Während mit der Ausstellung im MAK Glück auf verschiedenen Ebenen thematisiert wird, ist Gross überzeugt davon, dass Poker nicht viel mit Glück zu tun hat, auch wenn es allgemein als Glücksspiel gilt. Er ist überzeugt davon, dass mit Psychologie und Strategie das Spiel für jeden Spieler positiv beeinflusst werden kann.

Bildquelle:fnp.de

Psychologie der Spielsucht

Psychologie der Spielsucht

Gründe für die Spielsucht herauszufinden haben sich derzeit Suchtforscher zur Aufgabe gemacht, die sich dafür interessieren, warum Spieler oft schon nach dem ersten Spiel immer wieder wie magisch von den Spielangeboten angezogen werden. Spielsüchtigen wird meist nachgesagt und sagen es hin und wieder auch selber, dass die Hoffnung auf den großen Gewinn oder die bevorstehende Glückssträhne die Spieler dazu antreibt, immer weiter und vor allem auch immer wieder zu spielen.

Unter dem Thema "Ursachen der Spielsucht" werden an der Universität Dresden genau diese Gründe erforscht, die die krankhaften Spieler zum Spielen antreiben. Das Glücksspiel gehört nach den Wissenschaftlern zur Geschichte der Menschheit, denn neben dem Suchtfaktor spielen andere Faktoren wie Gesellschaft und Unterhaltung beim Glücksspiel eine große Rolle. Während es die scheinbar harmlose Seite gibt, ist bei den Suchtforschern natürlich gleichzeitig auch die Rede von dem krankhaften, exzessiven Spielen ? der Spielsucht. Diese Sucht kann Menschen verändern und sie zuletzt nicht nur das eigene Geld sondern die gesamte Existenz kosten.

Bisher sind die Ursachen für das exzessive Suchtverhalten noch weitestgehend unklar. Es gibt ausreichend Vermutungen und darüber hinaus wird die Spielsucht in vielerlei Hinsicht mit anderen Süchten, wie beispielsweise der Alkohol- oder Drogensucht verglichen. Die Unterschiede beim Glücksspiel sind gravierend. Es gibt einige Spieler, die es problemlos schaffen, mit dem Glücksspiel ganz einfach aufzuhören und wieder andere Spieler, bei denen ein pathologisches spielverhalten deutlich wird.

Gründe hierfür sind bisher nicht bekannt. Die Spielsucht ist ernster als viele Menschen glauben, denn oft werden Probleme wie hohe Verschuldung, Kriminalität und die Entfernung des eigenen sozialen Umfelds deutlich. Die Betroffenen verstricken sich in Lügengeschichten und stehen oft am Ende alleine da, während sie selbst jeden Tag darüber nachdenken, wann sich die nächste Gelegenheit bietet, wieder dem Glücksspiel nachzugehen und endlich einmal einen großen Gewinn abzustauben.

Bei der Forschung nach den Ursachen für die entstehende Spielsucht spielen die Kontrollfähigkeiten des Menschen eine große Rolle. Hier wird angenommen, dass Menschen unterschiedlich gute Kontrollfähigkeiten besitzen. Die ausgewählten Probanden, die bei der Studie des Dresdener Expertenteams helfen, müssen hier bestimmte für PC und Smartphone entwickelte Aufgaben lösen.

Diese sollen ersten Aufschluss über das Verhalten von möglicherweise pathologischen Spielern geben. Es geht darum, ob die Spieler einen geringen Geldbetrag gleich haben wollen, oder das Angebot eines höheren Betrages annehmen, dafür aber länger darauf warten. Pathologische Spieler neigen nach den Erfahrungen der Wissenschaftler dazu, sich direkt auf das Geldangebot zu stürzen und dieses sofort anzunehmen, anstelle länger auf einen größeren Geldbetrag zu warten.

Skurrile UFO-Wette bei der Olympiade gewonnen?

Skurrile UFO-Wette bei der Olympiade gewonnen?

Neben den Wetten auf die sportlichen Ereignisse, gab es auch dieses Mal wieder besonders skurrile Wetten, die von den Kunden gemacht werden konnten. Hierzu zählte zum Beispiel die UFO-Wette, bei der es darum ging, zu wetten, ob bei den Olympischen Spielen in London ein UFO gesichtet wird oder nicht. Offensichtlich war die Wette so absurd, dass dennoch Menschen darauf tippten, und so wie es derzeit aussieht sogar mit Erfolg.

Youtubevideos zeigen es: ein UFO oder auch eine fliegende Untertasse, die bei dem Eröffnungsfeuerwerk der Olympischen Spiele gesichtet worden sein soll. Die Videos zeigen ein unbekanntes Flugobjekt, welches metallisch glänzt und in der Farbe Silber erscheint und zudem die Form einer Untertasse besitzt. Videos mit diesem unbekannten Flugobjekt wurden mehrfach bei YouTube online gestellt und sollen nun beweisen, dass die Tippspieler, die auf die Sichtung eines UFOs während der Olympischen Spiele setzten, damit gewonnen hätten.

Einer derjenigen, der die Sichtung eines UFOs bereits vorab ankündigte, war der UFO-Experte Nick Pope, der in Großbritannien bekannt ist. Früher arbeitete der Experte für Außerirdische im britischen Verteidigungsministerium. Er gab bereits vor den olympischen Spielen bekannt, dass die Außerirdischen die Chance nutzen könnten, sich währen des Ereignisses der Olympischen Spiele der Welt zu präsentieren.

Diese Aussage macht in jedem Fall deutlich, dass der selbst ernannte Experte an die Existenz der sogenannten Außerirdischen glaubt. Darüber hinaus glaubt Pope, dass die Außerirdischen die Psychologie der Menschen beobachtet und analysiert haben könnten und daher genau einen solchen Zeitpunkt, wie den der olympischen Spiele, nutzen, um so auf sich aufmerksam zu machen.

Während Nick Pope von seiner Theorie überzeugt ist, gibt es natürlich auch andere Meinungen zu dem gesichteten Flugobjekt während der Eröffnungsfeier. So glauben einige Personen, dass das Flugobjekt ein Witz der Journalisten, also ein journalistischer Clou sein könnte. Mit welchen technischen Mitten dieser erfolgt sein soll, ist bisher noch umstritten, doch Beweise, egal in welche Richtung, gibt es bisher so oder so noch nicht. Als einziges bekannt ist der Name des Users, der das Video bei YouTube zuerst veröffentlichte, dieser soll den Namen "MrScipher" tragen.

Im Verteidigungsministerium von Großbritannien, soll schon lange klar sein, dass außerirdisches Leben existiert, auch in der Regierung wird dies laut Angaben aus verschiedenen Quellen seit längerem für möglich gehalten. Wie allerdings die Buchmacher die Sichtung des Flugobjekts sehen ist noch ungewiss. Dies bedeutet, dass die Spieler, die auf die UFO-Sichtung getippt hatten, noch abwarten müssen, was bei dieser Sache herauskommt.

Die Möglichkeit besteht aber, dass diese Spieler noch einen ansehnlichen Gewinn abgreifen werden. Laut den Wettbüros werden Auszahlungen hierfür jedoch erst dann getätigt, wenn die Regierung öffentlich bekannt gibt, dass es sich bei dem gesichteten Flugobjekt tatsächlich um ein UFO handelt.

Wenn aus Spaß bitterer Ernst wird?

Es ist nichts Neues, dass Alkohol und Drogen den Menschen erheblich Schaden zufügen und ihr Leben ruinieren können. Seit etlichen Jahren ist eine neue Suchtgefahr erheblich im Kommen und zwar ist dies das Glücksspiel.

Das Angebot dessen ist inzwischen so umfangreich geworden, dass Spieler nicht einmal aus ihrer Wohnung gehen müssen um auf Beutezug zu gehen. Seien es Sportwetten, Poker oder Casino, diese können inzwischen unkompliziert in den eigenen vier Wänden genutzt werden.

Hier winken verlockende Bonusprogramme und bei einer Einzahlung von 50 Euro bekommt man das Ganze als Präsent noch einmal. Es ist durchaus verständlich, dass man in finanziell nicht so rosigen Phasen darauf fliegt, wie die Biene zur Blume.

Der kleine Zeitvertreib kann rasch zu einem Problem werden, wenn man sich nicht aus eigenem Antrieb davon befreien kann. Dies wird noch viel zu sehr unterschätzt. Die meisten Spielsüchtigen wählen aber nicht den anonymen Schritt im World Wide Web, sondern besucht eine der zahllosen Spielhallen, so ein Psychologe von der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle PROP e.V. im bayrischen Freising.

Dieses heikle Thema sei lange Zeit vernachlässigt worden und deshalb hätten auch die verantwortlichen Kostenträger nicht viel dafür übrig. An jeder Ecke locken nun zahllose Online Anbieter und Spielhallen und es werden nun immer mehr, parallel dazu steigt die Zahl der Suchkranken an.

Das Vorgehen ist dabei immer gleich, es beginnt mit kleinen Beträgen führt zu Spieleinsätze in 10.000ern und am Ende sitzt der Betroffene auf einer Menge Schulden, die er nicht mehr in den Griff bekommt. Betroffene sind oftmals der Ansicht, das verlorene Geld wieder erspielen zu können, doch dies klappt laut dem Psychologen nicht.

Er sagt auch, dass die Spielsucht viel tiefere Gründe habe. Dahinter verstecke sich oftmals ein nicht bewältigtes Problem in Beziehung oder dem Beruf. Spieler würden häufig narzisstisch werden und als Folge eine Depression bekommen.

Hinweise auf eine Spielsucht sind beispielsweise wenn es zum Alltag wird, in einer Spielhalle innerhalb von vier bis fünf Stunden rund 400 Euro zu verzocken und wenn immer höhere Einsätze getätigt werden. Kritisch wird es laut dem Psychologen auch, wenn schon am Anfang des Monats kein Geld vorhanden ist.

Banken sieht er hier besonders in der Pflicht, gerade die Online Banken. Diese geben oft ohne genaue Nachweise Dispokredite mit vierstelligen Beträgen, was den Betroffenen natürlich besonders zupass kommt. Hier ist es notwendig schärfere Kriterien durchzusetzen.