Atlantic Club Casino vor Gericht

Atlantic Club Casino vor Gericht

PokerStars ist als Betreiber des Atlantic Casinos eingesetzt. Eigentlich wurde bereits im Vorfeld vereinbart, dass die Rational Group als Betreiber den Kauf des Casinos anstrebt und hierzu wurden bereits mündliche Vorvereinbarungen getroffen. Nun scheint sich jedoch der Eigentümer des Atlantic Casinos New Jersey um entschieden zu haben, denn mit dem Kündigungsschreiben wollen die Inhaber scheinbar PokerStars aus dem Geschäft drängen.

Das Kündigungsschreiben des Casinos ist am 27. April bei der Rational Group eingegangen. Inhaltlich besagt das Schreiben, dass die Rational Group die Frist des Casinokaufs versäumt habe und der Vertrag nun aufgrund dessen beendet werden müsse. Als Reaktion auf dieses Kündigungsschreiben reichten die Verantwortlichen der Rational Group nun Klage gegen das Atlantic Club Casino ein. Der Vorwurf lautet böse Absicht, denn bereits im Vorfeld habe PokerStars sich mit der Casinoeigentümerin über einen Kauf des Casinos geeinigt und die Kündigung sei nun in böser Absicht ausgestellt worden.

Erst wenige Tage vor dem Eintreffen des Kündigungsschreibens, am 23. April, wurde von Seiten der Gruppe eine Erweiterung der Verträge gefordert. Grund für diese Forderung war eine Verzögerung bei der Prüfung der beantragten Casinolizenz. Offensichtlich waren die alten Eigentümer mit der Vorgehensweise der rational Group nicht einverstanden oder hatten vielleicht sogar andere Pläne, denn PokerStars hatte die Absicht sich mit einem Antrag auf eine zeitlich befristete Lizenz aus der Affäre zu ziehen.

Da im Vorfeld jedoch Vereinbarungen über den Kauf getroffen wurden, rechnet sich die Rational Group gute Chancen aus vor Gericht gegen die Eigentümerin des Casinos zu gewinnen. Es wurde eine einstweilige Verfügung von Seiten der Rational Group beantragt, der von dem Gericht stattgegeben wurde. Durch diese erhofft sich das Unternehmen nun die Eigentümerin zu Einsicht zu bringen und von dem Verkauf an die Rational Group zu überzeugen.

Der Relaunch Full Tilt

Der Relaunch Full Tilt

Hierzu wird nicht nur mit dem Angebot von innovativer Software, ansprechendem Gamedesign und der Teilnahme bekannter Poker-Profis aus der ganzen Welt geworben, sondern vor allem auch mit der Rückzahlung der Kunden, die zum Zeitpunkt des Black Fridays nicht mehr an ihre Gelder von Full Tilt gelangen konnten. Die Auszahlung soll durch den Betreiber, die Rational Group, erfolgen und beläuft sich auf eine Summe in Höhe von 184 Millionen US-Dollar.

Angekündigt wurde der Relaunch in der Presse und den Medien bereits mehrfach und zusätzlich wurden auch unterschiedliche Werbeaktionen gestartet, zu der unter Anderem die "Deal Me In" Aktion zählt. Bei dieser Aktion wurden den Spielern Gewinne bis zu 250.000 US-Dollar versprochen. Um eine Chance auf Gewinne in dieser Höhe zu haben werden die Spieler damit gelockt, in der Eröffnungswoche an beliebten Freeroll Turnieren teilzunehmen. Auch die Namen der teilnehmenden Pokerprofis Gus Hansen, Victor Blom und Tom Dwan. Sind in der Szene bekannt und sollen ihren Teil dazu beitragen, dass die Kunden sich für die Rückkehr zu Full Tilt entscheiden.

Die Rational-Group hat ihren Hauptsitz auf der Isle of Man und betreibt von dort aus auch das bekannte Portal PokerStars. Auch Full Tilt soll von dort aus betrieben werden, denn es wurde eine Lizenz der Isle of Man Gambling Supervision Commission ausgestellt. Aufgrund der Vorwürfe gegen Full Tilt in Bezug auf die letzte Geschäftsführung ist es nun kaum verwunderlich, dass die Kommission in diesem Fall besonders die Etage der Geschäftsführung und des Managements genau unter die Lupe genommen und überprüft hat.

Dadurch, dass die Isle of Man Gambling Supervision Commission bereits mit dem Unternehmen PokerStars gute Erfahrungen machen konnte und nun auch bei der überprüfung von Full Tilt nichts negatives aufgefallen ist, entschied die Kommission sich für die Erteilung der Lizenz.