Raubüberfall im Bellagio Hotel Las Vegas

Raubüberfall im Bellagio Hotel Las Vegas

Am vergangenen Samstag, den 25. März 2017, wurde die Zockermetropole Las Vegas in Angst und Schrecken versetzt. Gleich zwei Attentate wurden hier ausgeübt, bei denen bisher nicht klar ist, ob diese im Zusammenhang stehen. Ein Raubüberfall auf das berühmte Bellagio Hotel in Las Vegas sorgte in der Glücksspielmetropole für Angst und Schrecken.

Was war passiert?

  • drei maskierte Räuber überfielen ein Uhrengeschäft im Casino-Hotel „Bellagio“ in Las Vegas
  • die Tat wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag verübt
  • Schmuckkasten wurde mit Vorschlaghämmern aufgebrochen
  • mehrere Schüsse sollen gefallen sein

Der Raubüberfall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag. Am Samstag sorgte dann eine weitere Gewalttat auf dem Las Vegas Strip für Angst und Schrecken. Bisher ist unklar, ob beide Taten in einem Zusammenhang stehen.

Details zu den Tätern

Bei dem Raubüberfall im Bellagio Hotel in Las Vegas sollen drei Täter beteiligt gewesen sein. Augenzeugen berichten, dass die Verdächtigen schwarze Anzüge oder Smokings getragen haben sollen. Einer der Täter hatte sein Gesicht zudem mit einer pinkfarbenen Schweine-Maske verdeckt. Die Täter sollen gewalttätig vorgegangen sein. Der Raubüberfall löste Panik im Bellagio Hotel aus. Bei dem Überfall fielen Schüsse, doch aktuellen Meldungen zu Folge gab es hier keine Verletzten. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken. Die Polizisten gaben an, dass die Ereignisse in Las Vegas an diesem Samstag kaum zu glauben seien. Das Bellagio Casino musste während und nach der Tatzeit gesperrt werden.

Überfallserie durch Großaufgebot beendet?

Überfallserie durch Großaufgebot beendet?

In Berlin sorgten in den vergangenen Monaten Raubüberfälle für Beunruhigung bei Glücksspielbetreibern und Ladenbesitzern. Die Polizei stellte seit den Vorfällen Ermittlungen an. Mit einem Großaufgebot sollen nun die Initiatoren dieser Überfälle gefasst worden sein. Die Ermittlungen werden weiterhin anhalten, denn nun gilt es herauszufinden, ob alle Täter in Gewahrsam sind.

Was war vorgefallen?

  • bewaffneter Raubüberfall eines Handygeschäfts in Berlin-Fennpfuhl
  • Raubüberfall eines Spielcasinos im Stadtteil Gesundbrunnen, nur wenige Tage danach
  • erster Überfall durch zwei Männer
  • zweiter Überfall durch drei Männer
  • ein vierter Mann ist Verdächtig
  • einer Frau wird als Mittäterin beschuldigt

Bei dem Großaufgebot in Berlin konnten zwei Männer und eine Frau, die als Mittäterin beschuldigt wird, festgenommen werden. Zudem wurden die Wohnungen der Beschuldigten durchsucht, ebenso die Wohnung eines vierten Verdächtigen. Die Durchsuchungen fanden am frühen Morgen durch die Polizei Berlin statt. Auch SEK-Kräfte sollen an dem Großaufgebot beteiligt gewesen sein. Die zwei festgenommenen Verdächtigen sind im Alter zwischen 22 und 33 Jahren. Beiden werden die zwei Raubüberfälle zur Last gelegt.

Bei den Durchsuchungen und Festnahmen durch das Großaufgebot in Berlin konnten einige Beweismittel sichergestellt werden. Einige der Beweismittel weisen auf eine Mittäterschaft durch die festgenommene Frau hin. Die Behörden werden nun weitere Ermittlungen anstellen und die Beweismittel genau untersuchen. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, ist davon auszugehen, dass eine Anklage gegen die vermeintlichen Täter erhoben wird. Es bleibt zu hoffen, dass die richtigen Täter geschnappt wurden und die Betreiber der Spielhallen und Geschäftsinhaber nun wieder sicher fühlen können in den eigenen Etablissements.

Anhaltende Fahndung nach Spielhallenräuber in Hamburg

Anhaltende Fahndung nach Spielhallenräuber in Hamburg

Spielhallen sind oftmals ein Ziel von Dieben. Hier werden immer wieder Meldungen bekannt, dass Spielhallen überfallen wurden und die Täter sich auf der Flucht befinden. Auch in Hamburg wird aktuell noch immer nach einem Räuber gefahndet, der eine Spielhalle überfallen hatte. Die Tat ereignete sich bereits am 13. August des letzten Jahres. Seit der Tat wurde der Dieb nicht gefasst und die Polizei stellt weiterhin Ermittlungen an, um den Täter zu finden.

Tathergang im Casino in Hoheluft-West:

  • Räuber zockte zuerst an einem Spielautomaten
  • verließ die Spielhalle nach dem Zocken
  • kehrte gegen 21.55 Uhr zurück in die Spielhalle
  • bedrohte den Spielhallenmitarbeiter mit einem Messer
  • forderte Bargeld aus der Kasse
  • erhielt circa 300 Euro
  • Täter forderte mehr Bargeld
  • nachdem er nicht mehr erhielt, flüchtete der Täter aus der Spielhalle

Der Täter hatte ein Messer als Waffe dabei und bedrohte den 20-jährigen Mitarbeiter der Spielhalle. Dieser händigte dem Räuber zwar das Geld aus der Kasse aus, allerdings schien dem Täter der Betrag in Höhe von 300 Euro nicht zu reichen. Nachdem der Angestellte deutlich gemacht hatte, dass es nicht mehr gibt, ergriff der Täter die Flucht. Es kann als Glück im Unglück bezeichnet werden, dass zumindest weder der Angestellte noch Gäste der Spielhalle bei dem Raubüberfall verletzt wurden. Die Polizei wurde direkt danach gerufen und stellte noch am gleichen Abend Ermittlungen an.

Täter weiterhin auf der Flucht

Der Täter konnte in der Tatnacht nicht mehr gefasst werden und gilt heute weiterhin als Flüchtig. Die Polizei stellt weiterhin Ermittlungen an, um den Täter zu fassen. Es wurde ein Foto des Täters veröffentlicht und die Polizei ist über Mithilfe dankbar.

Beschreibung des Täters:

  • circa im Alter zwischen 20 und 25 Jahren
  • etwa 1.80 m groß
  • schlanke Statur
  • zur Tatzeit unrasiert
  • dunkle Jacke
  • blaues Baseballcap

Die Beschreibung des Täters trifft auf das Aussehen des Räubers in der Tatzeit zu. Wer den Täter auf dem Bild wiedererkennt, der kann ernst gemeinte Hinweise an die Polizei weitergeben.

 

Neues Mittel zur Täterentlarvung

Mit einer neuen geschäftlichen Idee wird die Firma Alinotec momentan zum Gesprächsthema, denn sie hat einem Besitzer einer Spielbank eine DNA-Dusche angeboten, so sollen angebliche Räuber gekennzeichnet werden. Im vergangenen Jahr hatte die Saar Polizei 24 überfälle auf Spielotheken zu verzeichnen, momentan sind es 21 Verbrechen. Im letzten Jahr war der Schwerpunkt dieser Taten im Landkreis Saarlouis, nun ist es Neunkirchen und Umgebung.

Das geraubte Geld ist zwar wie im Fall des Spielothekenbesitzers Zintel versichert, doch für die Angestellten ist dieses Schauspiel alles andere als lustig. Zintel, dessen Spielhalle zweimal kurz hintereinander überfallen wurde, dachte darüber nach, wie er einen besseren Schutz haben könnte. Vor kurzem ließ er sich dann eine DNA- Dusche installieren, die den Täter wochenlang markieren soll.

Ein kleiner Kasten, der die Größe eines Schuhkartons hat, befindet sich im Eingangsbereich des Casinos. Er fällt nicht weiter auf, aber soll seinen Zweck im Ernstfall erfüllen. Mittels eines Kontakts soll diese Dusche aktiviert werden, bevor der Einbrecher sich mit der Beute aus dem Staub machen kann. In einem Winkel von 40 Grad soll das Gerät eine Flüssigkeit anwenden, die den Räuber gänzlich einnebelt.

Dies sei unbedenklich, so Müller von der Geschäftsführung von Alinotec. Seine Firma biete das künstliche Erbgut an. Die Flüssigkeit sei nicht abwaschbar und befinde sich auch noch Wochen danach am Körper und der Kleidung. In der Markierungsflüssigkeit sei angeblich künstliches Erbgut erhalten, die der Struktur des Menschen gleicht.

Ein anderer Bestandteil sind Microdots, Kunststoffplättchen die mit Zahlen kodiert sind, die dann unter dem Mikroskop zu sehen sind. Der Code kann der jeweiligen Spielothek zugeordnet werden, die über eine solche Dusche verfüge, da man hier in einer Datenbank zu finden ist. Die Polizei können hier rasch zugreifen, so Müller.

Ohne Mikroskop und sehr schnell kann man den Täter mithilfe einer Schwarz-Licht-Lampe ermitteln. Sie legt kleine gelbe Punkte frei, die auch noch Wochen später zu sehen seien. Die künstliche DANN kann man nicht nur als Dusche verwenden. Laut Müller ist in Bremen ein Pilotprojekt am Laufen.

Hier habe die Polizei vor, mit der künstlichen DNA Diebe zu schnappen, denn diese Flüssigkeit könne man allgemein auf mögliches Diebesgut anwenden. Die künstliche DNA sei für alle richtig, die von überfällen bedroht werden, so Müller. Diese Dusche sei für Spielhallen, Tankstellen oder Banken bestens geeignet.

Der Spielhallenbesitzer Zintel hat die Hoffnung, dass Kriminelle in Zukunft abgeschreckt werden und dass seine Angestellten besser geschützt sind. Im Eingangbereich steht ein Schild, das auf Diebstahlschutz durch DNA hinweise. Eine solche Dusche habe einen Kostenpunkt von bis zu 5.000 Euro.