Online Glücksspiel zieht Jugendliche immer mehr in seinen Bann

Das virtuelle Glücksspiel erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was nichts Neues mehr ist. Ungeachtet dessen leitet man in regelmäßigen Abständen Forschungen in die Wege, die die Aufgabe haben, diese Entwicklungen zu dokumentieren.

Die neusten Studien zeigen, dass besonders Jugendliche männlichen Geschlechts das Glücksspiel besonders verlockend finden. Die schlechten Folgen unterscheiden sich nicht von denen Erwachsener.

Diese wurde von Dr. Deverensky von dem "International Centre for Youth Gambling Problems and High-Risk Behaviours" der Montrealer Universität der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier ergab sich, dass 8 Prozent der Studienteilnehmer von 14 bis 17 Jahren Teil einer Risikogruppe sind, sprich sie weisen Charakteristika auf, die für eine drohende Spielsucht sprechen.

Rund 5 Prozent sind es bereits. Bei kanadischen und amerikanischen Spielern war zu erkennen, dass schon einer von 100 Menschen das Glücksspiel intensiv nutzt und dabei ein hohes Suchtrisiko aufweist. Im Vereinigten Königreich ermittelte man vergleichbare Ergebnisse.

Die Beteiligung an Sportwetten, Online Poker und anderen Spielen fürs Casino stieg hier um stolze 42 Prozent. Wenn man die Studienresultate des Doktors heranzieht, dann nutzten letztes Jahr 6 Prozent der Männer unter 18 Jahren das Glücksspiel im Netz, egal in welcher Art und Weise.

Er ist überzeugt davon, dass es nicht bei diesem Prozentsatz bleiben wird. Dies begründet er unter anderem mit den Smartphones, die einen kontinuierlichen Zugriff auf das virtuelle Glücksspiel bieten. Zahlreiche Online Casinos verfügen bereits über die passende Software, mit denen man ihre Angebote nutzen kann.

Doch diese Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen. Forscher rechnen damit, dass Differenzen im Sozialbereich schlechte Folgen für das Verhalten beim Spiel nach sich ziehen. Darunter sind Probleme in der Familie, Missbrauch von Alkohol- und Rauschgift und auch Geldprobleme zu finden.

Dies ist bei Erwachsenen und Jugendlichen gleichermaßen der Fall. Die Eltern sollten die Tätigkeiten ihrer Sprösslinge im Netz überwachen und mit ihnen über das Online Glücksspiel sprechen.

Glücksspiel bei männlichen Jugendlichen hoch im Kurs

Aktuelle Forschungen haben ergeben, dass virtuelles Glücksspiel immer höher im Kurs steht, dies ist besonders bei Jugendlichen männlichen Geschlechts der Fall.

Diese Personengruppe hadert besonders mit den schlechten Folgen des Glücksspiels, dies ist auch bei den erwachsenen Spielern nicht anders. Der Direktor des "International Centre for Youth Gambling Problems and High-Risk Behaviours" einer Universität im kanadischen Montreal machte eine Studie öffentlich, welche das schwierige Spielverhalten bei Jugendlichen zum Thema hat.

Hierbei kam heraus, dass 8 Prozent der Teilnehmer im Alter von 14 bis 17 Jahren Teil einer gefährdeten Gruppe sind. Sie weisen Tendenzen zur Sucht auf und rund 5 Prozent der Probanden kann man getrost als suchtkrank einstufen.

Andere Resultate lassen darauf schließen, dass einer von hundert kanadischen und amerikanischen Bürgern dem Glücksspiel regelmäßig frönt und eine starke Suchttendenz hat.

Im Vereinigten Königreich stieg die Beteiligung an Online Poker, Wetten im Sportbereich und weiteren Spielen im Bereich Online Casino im Jahr 2010 um rund 50 Prozent. Die obengenannten Studien differenzieren nur gering zwischen unterschiedlichen Altern und Geschlechtern.

Nach den Forschungsergebnissen des Direktors gingen 6 Prozent der Jugendlichen männlichen Geschlechts einer Glücksspielvariante nach und er denkt, dass dieser Prozentsatz noch in die Höhe klettern wird. Dies ist die Konsequenz wachsender Beliebtheit von Smartphones bei dieser Altersklasse.

Schlechte Konsequenzen, die den Online Glücksspielen zugeordnet werden, beinhalten auch familiäre Differenzen, unnormale Verhaltensweisen, Missbrauch von Rauschgift sowie Alkohol und Geldprobleme.

Die Schwierigkeiten der Erwachsenen und Jugendlichen, die der Spielsucht anheimgefallen sind, sind beinahe dieselben. Der Direktor rät Eltern darauf zu achten, welche Dinge ihre Kinder im Internet tun.

Er ermuntert die Erziehungsberechtigten, die Themen im Bereich des Online Glücksspiels bei den Kindern anzusprechen. Er rät den Eltern auch, die Konten im Bereich Kreditkarten ihres Nachwuchses zu kontrollieren.

Grund dafür ist, dass diese oft zum Zahlen im Bereich des virtuellen Glücksspiels verwendet werden.