Liberalisierung in Liechtenstein sorgt für Skepsis

Liberalisierung in Liechtenstein sorgt für Skepsis

Dies soll sich nun ändern. Der Plan sieht vor, dass zum Herbst dieses Jahres die Lizenzen ausgeschrieben werden. Interessenten haben die Möglichkeit, sofern sie die vorgegebenen Bedingungen erfüllen, sich für eine Lizenz zu bewerben. Jeder Betreiber der die Bedingungen erfüllt soll die Möglichkeit bekommen, in Liechtenstein ein Casino zu eröffnen.

Vor allem die Beteiligten an dem Projekt Vaduzerhof, was das erste Casino in Liechtenstein werden sollte, bleiben trotz der Neuerungen zurückhaltend. Offensichtlich schwingt hier eine Menge Skepsis mit. Die Vertreter von Casino Vaduzerhof und die Casino Admiral machten deutlich, dass sie ein wenig skeptisch seien, aufgrund dessen, dass das geplante Projekt in Vaduz bis heute nicht realisiert werden konnte.

Pläne für Vaduz bleiben bestehen

Während in Vaduz die Realisierung von einer Spielbank geplant war, soll es in Liechtenstein mit der neuen Gesetzgebung möglich gemacht werden, dass mehrere Spielstätten mit einfacher Polizeibewilligung zugelassen werden könnten. Nachdem das Glücksspiel in Liechtenstein jahrelang verboten war, wäre die neue Gesetzgebung ein großer Schritt. Dennoch haben die Beteiligten des Projekts Vaduzerhof bereits bekundet, dass sie durchaus weiterhin die Pläne zur Realisierung einer Spielbank in Vaduz verfolgen wollen.

Neuer Pokerspot für BGO Entertainment

Neuer Pokerspot für BGO Entertainment

Das Unternehmen präsentiert nun den neusten Werbespot, in dem nicht nur Mini Me die Hauptrolle spielt, sondern gleichzeitig auch der bekannte Pokerprofi Dan Bilzerian. Der Spot ist fertig und soll bald ausgestrahlt werden. Das ungleiche Paar hat natürlich für die Realisierung des Spots viel eigene Schauspielkunst aufgewendet.

Das ungleiche Paar scheint eine gute Wahl für den Werbespot gewesen zu sein. Das Unternehmen zahlte 15 Millionen Pfund, um diesen Werbespot zu realisieren und Experten gehen davon aus, dass auch in Zukunft weitere Werbespots mit den Darstellern Mini Me und Dan Bilzerian folgen werden. Noch wird der Werbespot nicht ausgestrahlt, doch die Fans der beiden Darsteller dürfen auf ein Filmchen der besonderen Art gespannt sein.

Fotos der Dreharbeiten erhöhen die Spannung

Bisher gibt es zwar noch keine Veröffentlichung des Werbespots an sich, doch kursieren bereits ein paar Fotos der Dreharbeiten in der Öffentlichkeit. Diese lösen nicht nur bei den Fans der Darsteller und des Unternehmens Vorfreude aus. Die Bilder erwecken Interesse und lassen darauf schließen, dass auch in Zukunft Werbespots dieser Art von Seiten des Unternehmens BGO Entertainment veröffentlicht werden.

Verbeßerung des Informationsaustausches

Verbeßerung des Informationsaustausches

Der Austausch verschiedener Fakten stand während der Zusammenkunft im Vordergrund. Marktdaten wurden bei der Zusammenkunft der Regulierungsbehörden ausgetauscht, um so für entsprechende Gerichtsverfahren Marktdaten vorlegen zu können, die dem Gericht zum Vergleich dienen. Auch das illegale Glückßpiel wurde thematisiert. Hier wurden Vorgehensweisen und Maßnahmen gesprochen, die das illegale Glückßpiel auf europäischer Ebene bekämpfen sollen.

Ein Projekt wurde bei der Zusammenkunft nicht angesprochen. Das Thema gemeinsame Spielerpools wurde bei dem Treffen außen vorgelaßen, obwohl bei den vergangenen Treffen immer wieder über das Thema der europäischen Liquidität gesprochen wurde. Trotzdem die Thematik dieses Mal nicht angesprochen wurde, wird es im Jahr 2014 weitere Gespräche zu diesem Thema geben müßen.

Experten meinen, daß es so scheint, daß bisher nur Spanien und Italien über eine Realisierung gemeinsamer Spielerpools nachdenken würden. Das Parlament aus Frankreich hatte bisher konstant dagegen gestimmt. Die nächste Zusammenkunft der Regulierungsbehörden soll noch im Herbst dieses Jahres ausgetragen werden.

Kein "Eurovegas" in Madrid

Kein "Eurovegas" in Madrid

Der Investor Sheldon Adelson hatte ziemlich präzise Vorstellungen, an denen das Projekt nun jedoch auch scheiterte. Den enormen Forderungen des Unternehmers konnte nicht zugestimmt werden und aus diesem Grund wird das "Eurovegas" jedenfalls in dem Vorort von Madrid nicht erbaut.

Der Casino-Tycoon Sheldon Adelson (80) hatte die Vision in Spanien ein europäisches Las Vegas zu errichten. Von Seiten der Vegas Sands Corporation wurde das Projekt im geplanten Wert von 21 Millionen Euro jedoch nun abgesagt. Den Forderungen des Millionärs konnte nicht nachgegeben werden und aus diesem Grund schaut der Casino-Mogul sich nun in asiatischen Ländern um, um dort einen Partner und auch einen Ort zu finden, wo seine Vision Gestalt annehmen kann und soll.

Die Forderungen des Unternehmers Adelson seien immer enormer geworden, so habe dieser zum Beispiel die Senkung der Glücksspielsteuer sowie die änderung bestehender EU-Gesetze gefordert. Diese Forderungen seien jedoch von Seiten der Stadt aus unverhandelbar gewesen. Das Rauchverbot innerhalb Spaniens war dem Millionär von Anfang an ein Dorn im Auge, auch hier verliefen die Verhandlungen offensichtlich nicht zufriedenstellend für Adelson.

Alles in allem konnte die Stadt den Forderungen nicht nachgeben und daher hat der Unternehmer sich mit seinem Projekt in Spanien zurückgezogen. Für Madrid und die Bevölkerung vor Ort war die Realisierung des Projekts jedoch gleichzeitig auch eine große Hoffnung, denn man erhoffte sich dadurch die Schaffung unzähliger neuer Arbeitsplätze, die Ankurbelung des Tourismus und vor allem auch Mehreinnahmen, die den Kassen der Stadt zu Gute kommen sollten.

Neben der Enttäuschung gibt es jedoch auch eine Gruppe von Menschen, welcher die Neuigkeit Freude bereiten dürfte. Von Seiten der Bürger wurde eine Initiative gegründet, die den Namen "Eurovegas No" trägt. Die Initiative protestierte öffentlich gegen das Casinoprojekt in Spanien. Vor allem befürchteten die Gegner, dass mit dem Projekt mehr Kriminalität vor Ort Einzug halten würde und somit eine Gefahr für die Menschen vor Ort bestanden hätte. Für die Bürgerinitiative ist die Neuigkeit Grund zur Erleichterung.

Casinoentscheid verschoben, Neuausschreibung in Luxemburg

Casinoentscheid verschoben, Neuausschreibung in Luxemburg

Bis hier eine Entscheidung fallen wird, wird erst einmal noch mit einer längeren Wartezeit gerechnet. Dies teilte der Staatsgerichtshof in der vergangenen Woche mit. Grund für eine verlängerte Wartezeit ist das Individualbeschwerdeverfahren, welches nun unterbrochen werden muss, damit der EFTA-Gerichtshof ein Gutachten anfertigen kann. In diesem Gutachten soll dargelegt werde, ob das Vergabeverfahren der Spielbankenkonzessionen europarechtskonform und welche Anforderungen gegeben sind.

Es soll geprüft werden, ob die Ausschreibung der Spielbankenkonzession rechtens ist oder eine Verletzung der europarechtlichen Vorgaben stattfand. Sollte dies eintreffen, würde eine Neuausschreibung auf dem Plan stehen. Nach dem Verwaltungsgerichtshof ist dieser Fall bereits eingetroffen, doch nun soll die Rechtsprechung von Seiten des Gerichtshofes der Europäischen Union (EuGH) durchgeführt werden.

Nach Angaben des Verwaltungsgerichtshofs sei das Transparenzgebot nicht ausreichend berücksichtigt worden. Die Gewichtung der einzelnen Zuschlagskriterien hätte offenkundiger bereits am Anfang der Ausschreibung bekannt gegeben werden müssen, so der Verwaltungsgerichtshof. Die Mängel seien zu gewichtig, als dass die Ausschreibung anerkannt werden könne, daher wird von Seiten des Verwaltungsgerichtshofs eine Neuausschreibung gefordert.

Von Seiten der Beschwerdeführerin hingegen, wurde angegeben, dass der Verwaltungsgerichtshof das Transparenzgebot zu überspitzt darstellen und gewichten würde. Der Maßstab würde nicht mit dem europarechtlichen Maßstab konform gehen. Durch die Erstellung des Gutachtens von Seiten des EFTA-Gerichtshofs soll nun Licht in die Sache gebracht werden. Da sich dadurch das Verfahren jedoch weiterhin in die Länge zieht, können die Casinopläne in der Region vorerst nicht realisiert werden und es bleibt abzuwarten, wie in dieser Sache in Zukunft entschieden wird.