Eurovegas kurz vor der Realisierungsphase

Eurovegas kurz vor der Realisierungsphase

300 Millionen Euro sollen in das Projekt in Ungarn an der Grenze zu österreich und der Slowakei investiert werden. Die Geldmittel waren bisher nicht gegeben, doch laut neuster Meldungen soll es nun zwei zusätzliche Investoren geben, die die fehlenden Gelder zur Verfügung stellen können. Damit würde der Umsetzung der Pläne und der Realisierung des Projekts nichts mehr im Wege stehen.

Nach den ursprünglichen Plänen der Verantwortlichen, sollte das Projekt Eurovegas bereits im Jahr 2010 fertig gestellt und auch eröffnet werden. Nun im Jahr 2013 wurde noch nicht einmal mit den Bauarbeiten begonnen. Da diese jedoch in naher Zukunft beginnen sollen wurde als neuer Eröffnungstermin für das Casino Eurovegas das Jahr 2014 genannt. Gleich zu Anfang des nächsten Jahres wolle man eine große Eröffnung in dem ungarischen Casinokomplex feiern, der bis dahin fertiggestellt sein soll.

Neben dem Unternehmen Hard Rock International, hinter dem der Indianerstamm Seminolen aus Florida steht, gehören zu den Verantwortlichen von Eurovegas noch die Asamer-Gruppe aus Oberösterreich und der Immobilienentwickler Alfred Supersberger zum Team. Der Indianerstamm hat bereits Erfahrungen im Casinobetrieb, welche auf der ganzen Welt angesammelt wurden.

Nicht nur das Hard Rock Cafe in Amerika, sondern Casinos und Hotels auf der ganzen Welt werden von den Seminolen betrieben. Als neue Geldgeber haben sich jetzt noch die Kimberly Group und eine spanische Investmentgruppe dem Projekt Eurovegas angeschlossen, sodass einer Realisierung nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Das Projekt Eurovegas umfasst mehr als nur ein Casino. Die Pläne sehen vor, dass auf einer Fläche von insgesamt 16 Hektar nicht nur ein Spielparadies entstehen soll, sondern darüber hinaus auch ein Vier-Sterne-Hotel und ein großer Wellnessbereich. Das gesamte Projekt wird sich dann in Bezenye befinden.

Anfangs sollten etwa eine Milliarde Euro investiert werden, jedoch wurden die Investitionssummen durch die Krise heruntergeschraubt und nun ist eine Investition in Höhe von 300 Mio. Euro vorgesehen. 60 Prozent der benötigten Gelder wurden von den neuen Investoren bereits zur Verfügung gestellt.