Verkauf des Sportwettenanbieters Tipico

Verkauf des Sportwettenanbieters Tipico

Aktuell ist die Rede davon, dass der Sportwettenanbieter zum Verkauf steht. Das Geschäft mit den Sportwetten ist milliardenschwer und so rechnen Experten damit, dass der Verkauf für einen Milliardenbetrag über die Bühne gehen wird. Die amerikanischen Agentur J.P. Morgan and Rothschild soll den Auftrag bekommen haben, potentielle Käufer zu suchen und zu finden. Erwartet wird ein Verlaufspreis in Höhe von 1,12 bis hin zu 1,69 Milliarden Dollar.

Fakten zum Sportwettenanbieter Tipico:

– in Malta lizensiert und ansässig

– besteht seit dem Jahr 2004

– deutschlandweit einer der größten privaten Wettanbieter

– Umsatz von rund 500 Millionen Euro

– offizieller Wett-Partner vom FC Bayern München

– besitzt rund 800 regionale stationäre Wettläden

– ca. 10.000 Fußballwetten pro Tag

Erschwerte Rechtslage in Deutschland

Auch wenn der Verkauf von Tipico anhand der Fakten sehr sicher erscheint, so macht die deutsche Rechtslage dem Anbieter vorerst vielleicht einen Strich durch die Rechnung. Das Angebot von Sportwetten durch private Anbieter ist in Deutschland aktuell noch weitestgehend illegal. Eigentlich sollen bereits seit Jahren Lizenzen für Sportwettenanbieter vergeben werden, doch bisher ist dies nicht geschehen.

Aktuell ist die Rede davon, dass ein neuer Glücksspielstaatsvertrag aufgesetzt werden soll. Dies könnte bedeuten, dass die Sportwettenangebote nicht mehr zahlenmäßig sondern qualitativ begrenzt werden könnten. Wenn Tipico hier eine Chance auf eine offizielle, bundesweite Lizenz erhält, dann wird der Verkauf des Wettanbieters noch einfacher und profitabler für die Betreiber. Aktuell besitzt Tipico eine Lizenz in Schleswig-Holstein, das Bundesland, welches am Anfang einen Sonderweg einschlug und private Wettanbieter lizensierte.

Berliner Polizeiaktion gegen illegales Glücksspiel

Berliner Polizeiaktion gegen illegales Glücksspiel

Das Hauptaugenmerkt lag bei der Aktion auf dem Berliner Bezirk Neukölln. Allein hier wurden sieben der zwölf Lokale ausgesucht. Für die Aktion waren fünf LKW im Einsatz, damit die illegalen Glücksspielgeräte schnellstmöglich abtransportiert werden konnten.

Neben dem Bezirk Neukölln wurden außerdem Lokalitäten in den Bezirken Tempelhof, Charlottenburg, Steglitz, Wedding und Hohenschönhausen durchsucht. Die Aufstellung von Glücksspielautomaten ist in Geschäften, die von Buchmachern geführt werden, nicht gestattet, so ist es im Gesetz geregelt. Vor diesem Hintergrund wurde die Polizeiaktion durchgeführt und war auch erfolgreich, denn es konnten einige der illegal aufgestellten Glücksspielgeräte beschlagnahmt werden.

Doch die Betreiber der illegalen Glücksspielgeschäfte haben auch ihre Tricks, um die Geschäfte fernab der ungewollten Blicke durchführen zu können. So gab es beispielsweise ein Geschäft in Neukölln, welches für Außenstehende nicht sonderlich auffällig war. Doch hinter der Tür mit dem Schild "Privat", welche nur durch einen Summer geöffnet werden konnte, befanden sich die illegalen Glücksspielgeräte. Die Polizei konnte auch diese Geräte beschlagnahmen.

Beim anschließenden Auslesen wurde festgestellt, wie viel Einnahmen der Betreiber durch die illegal aufgestellten Geräte generieren konnte. Eben diese Einnahmen werden dem Betreiber in Rechnung gestellt. Neben den anfallenden Rechnungen, die die Betreiber der illegalen Glücksspielgeschäfte vor sich sehen werden, warten Strafen wie Schadenersatz, Strafen für die illegale Aufstellung und eventuell sogar Haftstrafen. Die beschlagnahmten Glücksspielgeräte bleiben in der Obhut des Staats.

Roulette Systeme im Vergleich

Roulette Systeme im Vergleich

Eines dieser bekannten Roulette Systeme ist das Martingale System, welches auch als Verdopplungs Roulette System bekannt ist.

Dieses System wird jedoch in der Praxis nicht empfohlen. Hierbei setzen die Spieler auf die 50:50 Variante, im Falle des Roulettes demnach auf Rot oder Schwarz. Im Falle eines Gewinns steigt der Spieler aus, im Falle eines Verlusts jedoch wird der eigene Einsatz verdoppelt, so lange bis der Gewinn eintritt.

Der Einsatz erhöht sich bei diesem System jedoch sehr schnell, sodass bei einfacher Rechnung bei einem Einsatz von einem Euro am Anfang nach 10 Runde bereits 512 Euro verspielt wurden. Hierbei gibt es demnach keine Wirkliche Gewinnchance, da der Gewinn hierbei maximal so hoch sein wird wie der Starteinsatz und dennoch die Gefahr besteht, den gesamten Einsatz zu verlieren.

Neben diesen Fakten sind auch oft Tischlimits an den Roulettetischen vorgeschrieben, sodass dieses System erst gar nicht angewendet werden kann.

Ein anderes Roulette System wird in dem E-Book "Zufall voll im Griff" näher erläutert. Der Herausgeber dieses Buches ist das Glücksspielunternehmen roulette-systeme.com. Das System dreht sich im Groben grundsätzlich um Pleinzahlen, denn hierbei setzen die Spieler ihren Gewinn systematisch auf eben diese Zahlen.

Dieses System entspricht auch in der Praxis der Tauglichkeit, sowohl für Rouletteanfänger, als auch Hobbyspieler und Profis. Nach dem Prinzip dieses Roulette Systems setzen die Spieler systematisch auf einzelne Zahlen und können dadurch das 35-Fache an Gewinn bei diesem Spiel herausarbeiten.

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Verlust, der bei der Anwendung dieses Systems auf die Spieler zukommt. Zwar könne nicht festgelegt werden, dass kein Verlust auftreten werde, jedoch könne man mit einem sehr geringen Verlust rechnen und so nie wirklich als Verlierer nach Hause gehen.

Die Kunden sind begeistert von dem Roulette System, welches in dem E-Book "Zufall voll im Griff" beworben wird. Die Kundenmeinungen machen deutlich, dass die Anwendung dieses Systems tatsächlich erfolgreich sein kann.

Wetten in Griechenland boomen weiterhin

Trotz der Wirtschaftskrise und speziell der Finanzkrise in Griechenland haben die Griechen das Interesse am Glücksspiel scheinbar nicht verloren.

Ob es darum geht sich abzulenken oder darum ein wenig Geld dazu zu gewinnen, um hohe Rechnungen bezahlen zu können. Die Griechen besuchen weiterhin eifrig die Wettbüros, um ihr Glück herauszufordern. Der Wettanbieter Opap hat erst kürzlich 935 Millionen investiert, um die Lizenzverlängerungen in Griechenland zu erhalten.

Ähnlich wie das Spiel Bingo in Deutschland lieben die Griechen das Spiel "Kino", welches ein ähnliches Prinzip wie Bingo verfolgt. Viele Griechen riskieren beim Glücksspiel ihr ganzes Hab und Gut. Mit der Chance auf den großen Gewinn vergessen viele dabei das Risiko auch ihr letztes investiertes Geld verlieren zu können. Während der Ziehungen für ?Kino? halten viele Griechen den Atem an und das läuft den ganzen Tag auf diese Art und Weise.

Die Wettbüros von Opap sind immer gut gefüllt. Pro Einsatz zahlen die Glücksspieler hier 10 Euro. Manchmal wird das mit Gewinnen in Höhe von rund 1000 Euro belohnt, manchmal aber auch nicht. Die Stromrechnung die bezahlt werden muss ist nicht selten Antrieb der Spieler sich in den Wettlokalen einzufinden. Genau diese Stromrechnungen können dann auch direkt bei Opap bezahlt werden, ein Vorteil für die Glücksspieler.

In einem Athener Wettbüro wurden bereits einmal beim Kino-Spiel 30.000 Euro gewonnen. Eine Seltenheit jedoch scheinbar, denn es ist bekannt, dass am Ende immer Opap gewinnt. Die Firma konnte im letzten Jahr Einnahmen in Höhe von 5 Millionen Euro verbuchen, das Glücksspielgeschäft scheint zu boomen, auch in Griechenland trotz der Finanzkrise.

Opap hat bereits Geld investiert, um eine Lizenzverlängerung für die Jahre 2020 bis2030 zu bekommen. Die Bemühung von Seiten Opaps erfolgten so früh, weil die Regierung Griechenlands dringend Geld braucht, um Löcher der Finanzkrise stopfen zu können. Die Privatisierung in Griechenland soll dem Staat bis zum Ende des Jahres noch weitere zusätzliche Gelder einbringen.

Trotz der guten Anzeichen geht die Finanzkrise nicht an dem Wettunternehmen vorbei, die Werte der Aktien von Opap sind an der Börse um die Hälfte geschrumpft. Scheinbar sind jedoch dem Staat schon fast alle Mittel recht, um Gelder in die Staatskassen zu treiben. Für Opap soll es eine große Steuerbefreiung für die Aufstellung von Video-Terminals geben. Dies zeigt auf, dass die Spielsucht die Löcher in den Staatskassen stopfen soll, jedes Mittel scheint hier Recht zu sein.

Doch in jeder Hinsicht kann das Glücksspiel in Griechenland nicht weiterhelfen. Die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung fordern trotzdem ihren Tribut und es sind immer noch weitere Streiks geplant. Insbesondere in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Behörden, Fähren und Flüge sind weitere Streiks geplant, die Arbeit soll aufgrund des Sparkurses der Regierung für eine Zeit lang niedergelegt werden.

Brennpunkte in den USA

Die Etablierung des UIGEA gab immer wieder Anlass zu Diskussionen in Bezug auf eine Neustrukturierung des virtuellen Glücksspiels in den Medien, die aber immer im Sande verliefen.

Die Bemühungen, dem Online Glücksspiel eine Struktur zu geben, finden nicht nur auf Staatenniveau sondern auch in allen Bundesstaaten statt. Hier will man obengenanntes Gesetz abschaffen oder ihm einen Teil seiner Macht nehmen.

Der neue Gesetzesentwurf von Herrn Campbell ist dem seines Amtskollegen Frank sehr ähnlich, dessen Vorschlag wurde bereits vom House Financial Service Committee angenommen. Bei der Neuwahl des Kongresses kam dieser Entwurf nicht zum Zuge.

Diese Vorlage leitet die Debatte in Bezug auf das Online Glücksspiel erneut in die politischen Pläne der Legislative in den USA. Der aktuell bestehende Kongress, der eine Mehrheit der Republikaner vorweist, macht es wahrscheinlich nicht möglich, dass das Online Glücksspiel jemals rechtmäßig wird.

Ungeachtet dieser Tatsache entschied sich Campbell, der zu der Republikanischen Partei gehört, diese Diskussion in Bezug auf dieses Thema beim House Financial Committee erneut aufs Tapet zu bringen. Der Entwurf, der dem UIGEA zuwiderhandelt, wird bei diesem Kongress einige Probleme haben, denn der Vorsitzende des Komitees ist ein bekennender Gegner der Rechtmäßigkeit von virtuellen Glücksspielen.

Doch bei den Bundesstaaten ist für die Bürger noch nicht Hopfen und Malz verloren, da in manchen Staaten gute Prozesse in diesem Bereich stattfanden. New Jersey hätte es fast geschafft, der erste Bundesstaat zu werden, der Glücksspiel im Internet erlaubt, doch der Gouverneur machte diesem Plan mit seinem Einspruch einen Strich durch die Rechnung.

Nevada, Hawaii und Iowa ziehen eine Abänderung der entsprechenden Gesetze in Betracht, dabei geht es im Wesentlichen um eine mögliche Erlaubnis von Online Poker.