Stellenabbau und Kürzungen im Grand Casino Baden

Stellenabbau und Kürzungen im Grand Casino Baden

Das Grand Casino Basel besteht seit dem Jahr 2003, in dem es eröffnet wurde. Die Mitarbeiter vor Ort sind nun verängstigt und verunsichert, da bereits einige Mitarbeiter entlassen werden mussten und die bestehenden Angestellten nun um ihren Arbeitsplatz bangen.

Erst vor einer Woche gaben die Betreiber bekannt, dass Spielbereiche aus dem Erdgeschoss und der oberen Etage zusammengelegt werden sollen. Bisher ist noch nicht klar, ob dies gleichzeitig bedeuten wird, dass weitere Entlassungen vorgenommen werden müssen, doch die Mitarbeiter befürchten das Schlimmste. Durch die Zusammenlegung der Tisch- und der Automaten-Bereiche gehen die Mitarbeiter davon aus, dass dann bei den Mitarbeitern eingespart werden wird, da durch die Zusammenlegung weniger Mitarbeiter vor Ort nötig sein werden.

Der Geschäftsführer des Grand Casinos baden, Timothy Cullimore, der seit April dieses Jahres im Amt ist, äußerte sich dazu und bestätigte die Zusammenlegung. Bisher sei jedoch noch unklar, ob Stellen gestrichen werden müssen und wenn ja wie viele. Der Geschäftsführer weiß, dass Stellenabbau negativ ist, vor allem für die Mitarbeiter und daher wird laut eigener Aussage versucht, dies nicht durchzuführen bzw. nur in geringem Maße durchführen zu müssen.

Neben diesen negativen Neuigkeiten spricht Cullimore jedoch gerne über positive Entwicklungen, welche im Flughafen-Casino verbucht werden konnten. Die Kunden schienen sehr positiv auf die Veränderungen vor Ort zu reagieren und daher hoffe der Geschäftsführer, dass ein Stellenabbau gar nicht unbedingt nötig werde. Der Unternehmer plant sich an dem Vorbild der Casinos in Las Vegas zu orientieren.

So soll neben der Zusammenlegung der Spielbereiche, nach dem Vorbild Las Vegas, auch eine bessere Anbindung und ein besserer Zugang zu den Unterhaltungsangeboten eingeführt werden. Wie in Las Vegas auch wolle man hier das Glücksspiel näher mit dem Showangebot zusammenbringen, damit Unterhaltung und Glücksspiel in Zukunft ganz nah beieinander liegen.

Trotz der großen Pläne vor Ort gab es bereits negative Einschnitte im Grand Casino Basel. Durch die Reduzierung im Bereich der Gastronomie mussten im Sommer bereits die ersten Mitarbeiter vor Ort entlassen werden.

Insgesamt mussten sieben Mitarbeiter auf ihre Stellen verzichten, aber zwei von diesen entlassenen Mitarbeitern konnten sich über eine Umschulung zum Croupier freuen. Die Reduzierung im Restaurant-Bereich mussten laut Geschäftsführer vorgenommen werden, da die entsprechenden Bereiche bei den Gästen nicht beliebt waren und kaum genutzt wurden.

Spielsuchtbekämpfung durch Glücksspielgesetz

Spielsuchtbekämpfung durch Glücksspielgesetz

Das Glücksspiel wird seit jeder durch die Regierung reguliert. Derzeit sollen alle geltenden Regelungen zu einem Glücksspielgesetz zusammengefasst gültig sein und somit ist vorgesehen, dass insgesamt 20 Lizenzen für Wettanbieter vergeben werden sollen.

Diese gesetzliche Veränderung wird auf Druck der EU hin ausgeführt. Durch die neue Regulierung soll der Glücksspielmarkt Deutschlands in geregelte Bahnen gelenkt werden und gleichzeitig will das Land dadurch an Glaubwürdigkeit dazu gewinnen. Die Begründung für das neue Gesetz wird vom Land vorrangig in der Spielsuchtbekämpfung verankert.

Kritiker gehen jedoch davon aus, dass auch die zusätzlichen Einnahmen durch die Glücksspielregelungen enorm zu den Entscheidungen beigetragen haben sollen. In diesem Jahr wird mit Einnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro von der staatlichen Lotto-Toto Gesellschaft gerechnet und 24 Millionen Euro von Seiten der traditionellen Spielbanken.

Ein Interessenskonflikt entsteht außerdem durch die verschiedenen Meinungen in Bezug auf das Online Glücksspiel. Auf der einen Seite soll die Suchtprävention gefördert werden, jedoch gehen viele Experten davon aus, dass dies nicht geschehen können, so lange es einen so großen Schwarzmarkt im Bereich des Online Glücksspiels gäbe. Die Meinungen hierzu gehen extrem auseinander, denn der Glücksspieländerungsstaatsvertrag sieht vor, dass beispielsweise die Online Casinos und das Online Poker weiterhin verboten bleiben sollen. Kritiker meinen, dass die Spieler so weiterhin in den Schwarzmarkt abgedrängt würden.

Gall gibt an, dass die Spielsuchtbekämpfung bereits eine hohe Priorität vor Ort habe. Zum Beispiel sei die vierte Spielbank in Mannheim abgelehnt worden, aus Gründen der Spielsuchtbekämpfung, so Gall. Weitere Schritte in diese Richtung sei zum Beispiel die Reduzierung der Toto-Lotto Annahmestellen um 100 Geschäfte.

Für diese Reduzierung ist eine Frist bis zum 30. Juni 2012 vorgesehen. Gleichzeitig wird der Toto GmbH das Angebot im Internet gestattet. Dies soll dazu beitragen, dass die Spieler im Internet die legalen Möglichkeiten nutzen und somit von den illegalen Angeboten absehen können.