Staatliche Restriktionen für weniger Spielsucht?

Die strenge Gesetzgebung in Bezug auf die Spielhallen und den Möglichkeiten der Betreiber diese zu erhalten, sorgen aktuell für viel Diskussionsmaterial. Grund hierfür ist das Enden der Übergangsfrist zum 1. Juli dieses Jahres. Hier treten die strengeren Regelungen des Glücksspielstaatsvertrags in Kraft und zahlreiche Spielhallen werden wahrscheinlich schließen müssen. Während die Regelungen eigentlich dazu führen sollen, dass die Spielsucht eingedämmt werden kann, sehen sich nun Betreiber entsprechender Etablissements mit dem Existenzverlust konfrontiert.

Was sind die Neuerungen?

  • Mindestabstand von 200 Metern zu Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Verbot von Mehrfachkonzessionen

Die neuen Regelungen wurden bereits vor fünf Jahren angekündigt. Gleichzeitig wurde eine Übergangsfrist eingeführt, die in diesem Jahr endet. Nach Angaben der Regierung hätten die Betreiber der Spielhallen somit fünf Jahre Zeit gehabt, sich Gedanken über Alternativen in der Zukunft zu machen. Die Spielhallenbetreiber fühlen sich trotzdem nun vor den Kopf gestoßen. In vielen Regionen ist bis jetzt noch nicht klar, welche der Spielhallen vor Ort schließen müssen. In einzelnen Städten entscheidet das Losverfahren darüber, welche Betreiber ihre Existenz aufgeben müssen.

Eindämmung der Spielsucht als großes Ziel

Die Spielsucht ist im Zusammenhang mit dem Glücksspiel schon immer ein wichtiges Thema. Die Regierung sieht es als Aufgabe der Politik, sich genau dieses Problems anzunehmen. Mit der Einführung strengerer Regelungen wird dies in gewisser Weise auf Kosten der Unternehmer getan. Auch wenn Spielhallen vielerorts verpönt sind, so handelt es sich dabei um Unternehmen, die einzelnen Betreibern gehören, welche sich wiederum mit diesen Unternehmen eine Existenz aufgebaut haben. Dennoch, die Zahlen zur Spielsucht sprechen eine eindeutige Sprache:

  • Zahl spielsüchtiger Menschen kann aufgrund einer hohen Dunkelziffer nur geschätzt werden
  • etwa 10.000 bis 15.000 Menschen in Sachsen-Anhalt
  • drei Viertel der Betroffenen seien der Automatenspielsucht verfallen
  • Suchtberatungsstellen haben nicht genug Kapazitäten für die Anzahl an Betroffenen

Suchtprävention auf Kosten der Betreiber

Für die Betreiber der Spielhallen ist Suchtprävention zwar auch ein Thema, gleichzeitig aber geht es bei bevorstehenden Schließungen von Spielhallen um die eigene Existenz. Auch wenn die Regelungen zum Mindestabstand und zu den Mehrfachkonzessionen von den Betreibern erfüllt werden, so müssen diese nun eine neue Konzession beantragen. Zur Beantragung der Genehmigung müssen die Betreiber sehr viele Voraussetzungen erfüllen. Zu den Voraussetzungen gehören:

  • ein polizeiliches Führungszeugnis
  • Sozialkonzept
  • Maßnahmen zur Bekämpfung „sozialschädlichen Auswirkungen des Glücksspiels“
  • Berichterstattung über entsprechende Maßnahmen
  • Präventionsbeauftragter unter den Mitarbeitern
  • Schulungen für Mitarbeite zum Thema Spielsucht
Windhunderennen in Australien: Tierquälerei?

Windhunderennen in Australien: Tierquälerei?

Aktuell wird dies jedoch in Australien thematisiert, denn dort wurden nun die australischen Windhunderennen von Seiten der Regierung verboten, mit der Begründung, dass diese Tierquälerei seien.

Der Vorwurf der Tierquälerei betrifft eine ganze Branche, denn das Windhunderennen fällt in Australien unter die Rubrik Glücksspiel. Mit dem Verbot durch die Regierung gehören die Windhunderennen in Australien nun der Geschichte an. Doch nicht nur die Rennen selber werden verboten, auch das Züchten und das Trainieren der Windhunde ist bei diesem Verbot mit inbegriffen.

Regierungsentschluss steht fest

An dem Entschluss der Regierung und des Parlaments scheint nichts zu rütteln zu sein. Die Regierung betont mit Nachdruck, dass das Verbot ab Mitte des nächsten Jahres strikt durchgeführt werden wird. Die Regierung sieht die Windhunderennen als Tierquälerei an, dies scheint Grund genug für die Politik Australiens mit entsprechender Härte durchzugreifen.

Der Boom der Online Casinos

Der Boom der Online Casinos

Heute gibt es zahlreiche Online-Slots, Tischspiele, Videogames und Wettangebote im Internet. Neben dem umfassenden Angebot bieten die Online Casinos eine große Flexibilität für die Spieler. Die Spieler müssen nicht einmal das Haus verlassen, um dem Glücksspielvergnügen im Internet nachzugehen. Darüber hinaus sind die Online Casinos rund um die Uhr geöffnet. Von Maximaleinsätzen und Schließzeiten kann bei Online Casinos keine Rede sein.

Da die Online Casinos sehr präsent sind, gibt es zahlreiche Spieler, die dem Online Glücksspiel nachgehen. Das umfassende Angebot und die viele Werbung führen dazu, dass die Grenze zum Online Glücksspiel abgesunken ist und es für die Spieler der heutigen Zeit einfacher ist, dem Vergnügen beim Zocken nachzugehen. Neben denjenigen Spielern, die im Internet nach Vergnügen oder Ablenkung suchen und dieses im Online Glücksspiel Angebot finden, gibt es auch Spieler, die im Internet der Spielsucht verfallen. Die Spielsucht ist im Zusammenhang mit dem Glücksspiel eine große Gefahr, beim Online Glücksspiel ist es allerdings für die Regierung besonders schwierig, hier entsprechende Regelungen und Kontrollen einzuführen, um Suchtprävention voranzubringen.

Vorsicht beim Online Gaming

Jedem Spieler sei geraten, vorsichtig beim Online Glücksspiel vorzugehen. Nicht nur die eigene Suchtgefahr stellt eine Gefahr für jeden einzelnen dar, sondern auch die schwarzen Schafe unter den Online Glücksspiel Anbietern. Generell sollten die Spieler, bevor es ums Spielen mit Echtgeld geht, die Games erst einmal im kostenlosen Modus ausprobieren. Zudem gibt es Webseiten, auf denen Online Casinos verglichen werden und wo Warnungen vor bestimmten Anbietern zu finden sind. Als Spieler sollte jeder sich erst einmal über Online Casinos und entsprechende Bedingungen für Verlust und Gewinn bei dem jeweiligen Anbieter informieren. Wer gut informiert ist, läuft weniger Gefahr über den Tisch gezogen zu werden.

Kein Glücksspiel mehr in Macau

Kein Glücksspiel mehr in Macau

Das neue Konzept sah vor, dass das Glücksspiel vor Ort weniger Bedeutung bekommen sollte, um so die Kriminalität und Korruption zu verringern. Doch wie schon bei dem Boom geht es in Macau alles ziemlich schnell voran. Neusten Meldungen zu Folge, soll das Glücksspiel nun komplett von der Halbinsel verbannt werden.

Die Regierung greift durch

Während der eigentliche Plan lautete, das Glücksspiel vor Ort weniger zu pushen und somit Macau für Familien und Urlauber attraktiver zu gestalten, geht es nun in eine viel drastischere Richtung. Es ist zu erwarten, dass die Regierung nicht zufrieden mit den Ergebnissen der Anti-Korruptions-Kampagne ist. Zu viele Schlupflöcher gibt es für illegale Anbieter und kriminelle Geschäfte, bei denen große Geldbeträge über die Spieltische wandern. Eigentlich hatte die Regelung bisher nur die VIP-Spieler von der chinesischen Halbinsel verbannt. Nun soll das Glücksspiel bis zum Jahresende komplett aus Macau verschwinden.

Für die Casinos in Macau, zu denen einige bekannte Komplexe zählen, bedeutet dies nun, dass das Feld bis Jahresende geräumt werden muss. Die Regierung will hart durchgreifen. Casinos sollen somit ab 2017 in Macau komplett verboten sein, wodurch sich die chinesische Halbinsel dem Festland anpasst.

Glücksspiel treibe die Menschen in den Ruin, daher sollen nun auch die Anbieter in Macau nicht mehr von dem Leid der Spieler profitieren. Das Familienkonzept wird vor Ort verstärkt und so haben die Casinobetreiber vor Ort nun die Chance, auf diesen Zug aufzuspringen und ihre Etablissements für Urlauber und Familien umzugestalten. Ob dies jedoch einen ähnlichen Ertrag für die Anbieter mit sich bringen wird, bleibt weiterhin fraglich.

Online Glücksspiel Verbot in Russland

Online Glücksspiel Verbot in Russland

In der Vergangenheit haben bereits zahlreiche Bemühungen von Seiten der Regierung stattgefunden, um das illegale Online Glücksspiel zu regulieren. Da dies bisher nur mäßigen Erfolg mit sich brachte, droht den russischen Spielern nun ein Black Friday. Was das bedeutet? Internetsperren sollen in Russland in Zukunft verhindern, dass die Gamer online zocken können – dies betrifft Online Spielautomaten, Tischspiele und auch das beliebte Kartenspiel Poker.

Strengeres Vorgehen von Seiten der Regierung

Da der Kampf gegen illegales Online Glücksspiel in der Vergangenheit nur wenig Erfolg mit sich brachte, sollen in Russland nun andere Seiten aufgezogen. Der Plan der Regierung sieht folgendes vor:

– der "Föderale Dienst für die Aufsicht im Bereich der Kommunikation, Informationstechnologie und Massenkommunikation" (kurz ???????????? bzw Roskomnadsor) hat diverse Finanzdienstleister dazu aufgefordert, ihren Kunden genauer auf die Finger zu sehen

– Glücksspielseiten, virtuelle Buchmacher und Online Poker Rooms, stehen bereits auf der Black List

– die Aufsichtsbehörde fordert, dass Transaktionen mit dem Gesetz vereinbar sein müssen

– Internetsperren für Online Glücksspiel Seiten

– Internetsperren in Zukunft auch für Finanzdienstleiter

– härtere Strafe bei Gesetzesverstößen für Online Glücksspielbetreiber und auch für Finanzdienstleiter

Drohender Black Friday in Russland

Mit Internetsperrecn versuchte man in Russland bereits teilweise den Online Glücksspiel Anbieter Einhalt zu gebieten, allerdings nur mit wenig Erfolg. Betreiber fanden in der Vergangenheit immer wieder neue Möglichkeiten, ihr Angebot über andere Provider zu präsentieren. Nun soll das Problem an den Wurzeln angepackt werden.

Sowohl Glücksspielbetreiber, als auch Internet Provider und sogar Finanzdienstleiter sollen in Zukunft strenger Kontrolliert werden. Auch in Bezug auf die Sperren will die russische Regierung zukünftig härter durchgreifen. Den Anbietern drohen Internetsperren, die in Zukunft auch nicht mehr so einfach zu umgehen sein sollen. Wird es in Russland bald gar kein Online Glücksspiel mehr geben?

In jüngster Zeit versuchte man, mittels Internetsperren der Lage Herr zu werden. Doch sobald ein Poker Room von einem Internet Service Provider (ISP) gesperrt wird, wechselte die Website auf eine alternative Adresse. Nun gibt die Regierung einen strengeren Kurs vor, der aufhorchen lässt.

Roskomnadsor hatte Skrill erst vor einigen Wochen gerügt, weil der Finanzdienstleister auf der eigenen Website Affiliate-Links hatte. Skrill wurde kurzzeitig gesperrt, bis die Links entfernt wurden. Zudem gibt es Bemühungen, dass es strengere Gesetze gibt. So sollen Affiliates sowie Websites, die Spielern zeigen, wie man einzahlt oder spielen kann, ebenfalls bestraft werden.