Schleswig-Holsteinisches Glücksspielgesetz als Grundlage der EU

Schleswig-Holsteinisches Glücksspielgesetz als Grundlage der EU

Die Aussage wurde in dieser Form nicht von der EU-Kommission gemacht, jedoch wurden Vorhaben für die Zukunft in einer Mitteilung bekannt gegeben. Diese scheinen Arp und Kubicki an die eigenen Entwürfe zu dem geltenden Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein zu erinnern.

In einer Mitteilung der Kommission heißt es, dass der Spielerschutz an erster Stelle steht. Neben diesem Spielerschutz sollte durch die Regulation der Glücksspielmärkte in den einzelnen EU-Ländern auch der Schutz der Minderjährigen und der Schutz vor Kriminalität, Sucht, Betrug und Geldwäsche gewährleistet werden.

Der Kommission sei durchaus bewusst, dass die einzelnen Mitgliedsstaaten grundsätzliche Freiheiten in der Art und Weise der Regulierung haben, dennoch sollte einheitlich zumindest das gleiche Ziel verfolgt werden. Nach Meinung der EU-Kommission sei eine einheitliche Regelung der einzig richtige Weg, doch bisher kann dies in Europa nicht umgesetzt werden.

Weiterhin sei die EU-Kommission überzeugt davon, dass eine Regulierung nur dann effektiv erfolgen kann, wenn einige Glücksspielangebote legal gestattet werden. Im Laufe der Zeit ist es deutlich geworden, dass die Spieler sich meist zu den verbotenen Angeboten hingezogen fühlen. Mit der Erlaubnis ausgewählter Spielangebote und einem ausreichend Wettbewerb wollen die Experten dem vorbeugen und die Spieler vor den illegalen Angeboten im Internet schützen. Daneben sei eine weitere wichtige Regelung die, dass die Regelungen und Gesetze in den einzelnen, europäischen Mitgliedsstaaten mit dem geltenden EU-Recht konform gehen müssen.

Die FDP-Politiker unterstreichen an dieser Stelle noch einmal mehr, dass das geltende Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein genau die von der EU-Kommission genannten Kriterien erfülle. Während das schleswig-holsteinische Glücksspielgesetz unmittelbar notifiziert wurde, wartet der kritisierte Glücksspieländerungsstaatsvertrag weiterhin auf die Notifizierung.

Laut Arp und Kubicki gibt es in dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag einige Punkte, die die Notifizierung nicht möglich machen dürften. Auch die EU-Kommission dürfte mit den Punkten, wie der Beschränkung der Lizenzen und dem generellen Verbot von Online-Casinos und Online-Poker nicht konform gehen.

Zertifizierung in Spanien für Betware

Um auf dem Glücksspielmarkt in Spanien Chancen zu haben, müssen die Unternehmen, die sich bewerben, Tests der BMM bestehen, um dann für eine Lizenz in Frage zu kommen.

Sobald diese Tests bestanden wurden, können die jeweiligen Unternehmen die Lizenz für Spanien beantragen. Betware hat diese besagten Tests als führender Entwickler für interaktive Glücksspiellösungen bestanden, so verkündeten es Unternehmenssprecher.

Die Tests der BMM wurden in Spanien erst kürzlich eingeführt. Im Zuge der Neuregulierungen wurden diese Tests eingeführt, um die Unternehmen, die sich für Lizenzen bewerben, vorab zu überprüfen. Mit dem absolvieren dieser Tests erfülle das Unternehmen direkt die Voraussetzungen, um für eine spanische Lizenz in Frage zu kommen.

Die BMM ist in Spanien mit Hilfe der Tests dafür verantwortlich, die iGaming Plattformen zu testen und auch darüber zu entscheiden, ob diese für den spanischen Markt in Frage kommen. Den Auftrag bekam die BMM von der spanischen Glücksspielbehörde.

Betfair ist als ein Unternehmen bekannt, welches nach qualitativ hochwertigen Technologien sucht, um damit die Anbieter und vor allem auch die Kunden des Marktes zufrieden stellen zu können. Demnach war es wenig verwunderlich, dass auch das Central Regulatory Storage (CRS) von Betware den spanischen Anforderungen entsprach und das Unternehmen die Tests damit bestehen konnte. Mit dem System von Betfair können die Betreiber, die sich um eine spanische Lizenz bewerben, in Zukunft sicher sein, eine angemessene Lösung gefunden zu haben.

Das CRS-System soll in Zukunft die optimale Lösung bieten, die die Regulationen des jeweiligen Glücksspielmarktes berücksichtigt und durch das die Anbieter sich nur noch auf das eigene Marketing und den Vertrieb ihrer Angebote konzentrieren müssen. Das hochwertige Produkt kommt auch den Regierungen zu Gute, da durch das System gewährleistet werden kann, dass auf alle wichtigen Informationen durch die Behörden zugegriffen werden kann, ohne dabei den Spielbetrieb einzuschränken.

Die Lösung scheint somit für alle Beteiligten den einfachsten Weg zu finden. Vor allem soll das System auf Neuregulierungen anpassbar sein, so dass für die Betreiber dadurch keine zusätzlichen Mehrkosten entstehen.