Unverhältnismäßige Überregulierung der staatlichen Lotterie

Unverhältnismäßige Überregulierung der staatlichen Lotterie

Mit der überregulierung meint der Lotto-Chef-Hessen nach eigenen Angaben zum Beispiel die Einschränkungen in Bezug auf die Werbung und die Steuerabgaben, die für Glücksspielangebote wie Lotto fällig werden. Nicht nur, dass diese Regulierungen das Lottoangebot einschränken, sondern darüber hinaus würden diese Regelungen nach Angaben Sundermanns nur für Lotto gelten, nicht jedoch für die illegalen Anbieter im Internet.

Der Schwarzmarkt im Internet sei in den vergangenen Jahren immer mehr angewachsen und den illegalen Anbietern würde freie Hand gelassen werden. Gleichzeitig sei in den letzten Jahren auch die Spielsucht in Deutschland enorm angestiegen. Diesen Anstieg schreibt der Lotto-Chef vor allem den illegalen Glücksspielangeboten zu, da es hier keine Regulierung und vor allem auch keine Kontrolle gebe.

Schwieriges Jahr 2015 für die Lotteriegesellschaften

Lotto Hessen habe im vergangenen Jahr im Verhältnis gegenüber den Lotteriegesellschaften der anderen Bundesländer noch Glück gehabt, so Sundermann. Lotto Hessen konnte ein Umsatzplus von 0,9 Prozent verzeichnen, auch wenn dies weit geringer ausfiel als in den Jahren zuvor. Für das Jahr 2015 erwartet der Lotto-Hessen-Chef auch nur einen kleinen Umsatzanstieg und kündigt bereits an, dass die Lottogesellschaften mit einem schwierigen Jahr 2015 rechnen müssen.

Ein Blick auf das letzte Jahr zeigt auf, dass insgesamt 343,5 Millionen Euro als Lottogewinne ausgeschüttet wurden. Darüber hinaus spendete die hessische Lotteriegesellschaft eine Summe in Höhe von insgesamt 122,5 Millionen Euro an das Gemeinwohl und unterstützte Kultur, Sport, Denkmalpflege und soziale Projekte.

Anhaltender Boom des Online Glücksspiels

Anhaltender Boom des Online Glücksspiels

Auch die Spielotheken haben mit der Konkurrenz durch die virtuellen Casinos zu kämpfen. Das Online Glücksspiel scheint immer beliebter zu werden und der Boom steigt weiterhin an. Dies alles geschieht, trotzdem das Online Glücksspiel in Deutschland bisher weitestgehend unreguliert ist und bisher auch keine Regulierung in Sicht zu sein scheint.

Das Online Glücksspiel bietet den Spielern vor allem Flexibilität und auch Anonymität. Viele Spieler wählen heute den einfachen Weg, registrieren sich in einem Online Casino und können direkt drauf losspielen. In den Spielhallen und Spielbanken gibt es Regelungen und Regulierungen, an die sich auch die Gäste halten müssen. Diese Regelungen scheint es in den virtuellen Casinos bisher nicht zu geben, kein Wunder also, dass die Deutschen den einfachen weg vorziehen.

Deutschland bietet nach den USA den zweitgrößten Online-Glücksspiel-Markt und das, obwohl das Online Gaming in Deutschland bisher noch illegal ist. Besonders beliebt sind die klassischen Glücksspiele, wie zum Beispiel Online-Lotto und Online-Sportwetten. Auch Online Poker erfreut sich heute noch großer Beliebtheit. Die Bruttospielerträge des weltweiten Online Glücksspielmarkts belaufen sich derzeit auf eine Summe in Höhe von 21,7 Millionen Euro und sollen laut Experten noch in diesem jahr auf eine Summe in Höhe von 28,2 Millionen Euro anwachsen.

Vorteile des Online Glücksspiels

Für die Spieler bieten sich beim Online Glücksspiel einige Vorteile, daher ist die Beliebtheit des Online Gamings eigentlich auch kaum verwunderlich. Zum Einen wird den Spielern eine besondere Flexibilität geboten. Es herrscht kein Dresscode vor, es gibt keine langen Anfahrtswege und die Spieler müssen sich nicht an Rauchverbote oder Alkoholverbote halten. Beim Online Glücksspiel können die Spieler einfach zuhause vor dem heimischen Rechner sitzen bleiben und aus einer unglaublich großen Auswahl an Online Games das passende Glücksspiel für sich selbst auswählen.

Darüber hinaus müssen die Spieler sich nicht nach öffnungszeiten richten, denn die virtuellen Casinos sind rund um die Uhr geöffnet. Nach Angaben von Experten gibt es beim Online Glücksspiel jedoch auch Nachteile. Zum einen müssen die Spieler sehr aufmerksam sein, da die Sicherheit nicht bei jeder Plattform gewährleistet wird. Unter den vertrauenswürdigen Anbietern tummeln sich nämlich gleichzeitig einige schwarze Schafe. Darüber hinaus herrscht beim Online Glücksspiel ein besonders großes Risiko der Spielsucht vor. Nach Angaben verschiedener Studien ist das Suchtrisiko beim Online Glücksspiel deutlich erhöht.

Stärkere Regelungen zum Spielerschutz

Stärkere Regelungen zum Spielerschutz

Es seien vor allem Unterschiede in der Umsetzung der Regulierung, welche die Gesetzgebung in österreich diesbezüglich so chaotisch wirken lassen. Bisher entscheiden die Automatenbetreiber jeweils nur für den eigenen Salon. So scheint es daher offenbar keine einheitliche Regelung zu geben. Die Salons unterscheiden sich um Beispiel durch die erlaubte Spieldauer an den Geldspielgeräten, die in den einzelnen Salons sehr unterschiedlich auszufallen scheint.

Vor ein paar Jahren wurde die Glücksspielgesetzesnovelle (GSpG) verabschiedet, mit der sowohl der Höchsteinsatz an Spielautomaten außerhalb der 12 Casinos auf 10 Euro und der Maximalgewinn auf einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro festgelegt wurden. Auch wurden Schritte zur besseren Kontrolle eingeleitet, denn alle einarmigen Banditen in österreich sollen nun mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) verbunden werden, damit zu sehen ist zu welcher Zeit und wie viel an welchem Automaten gespielt wird.

Anhebung des Spielerschutz-Niveaus

Von Seiten des Finanzministeriums wird nun mehr Austausch zwischen den Betreibern gefordert. Bisher ist es so, dass die Spieler die in einem Salon gesperrt werden einfach in den nächsten Salon gehen können. Hier gibt es diesbezüglich keine Vernetzung.

Auch die Maßnahmen zum Spielerschutz sollen in Zukunft einander angeglichen werden, ebenso wird erwartet, dass das Niveau des Spielerschutzes in den Etablissements in Zukunft angehoben werden sollte. Die Betreiber von Landesautomaten und von Lotterien sind verpflichtet die Kunden via Spielerkarte zu überwachen. In Spielbanken ist dies keine Pflicht, allerdings müssen die Besucher sich vor Ort mit einem Lichtbilddokument ausweisen.

BlackJack und Roulette bei PokerStars in Spanien wieder offline

BlackJack und Roulette bei PokerStars in Spanien wieder offline

Das erweiterte Angebot wurde von den Spaniern positiv aufgenommen und intensiv genutzt, sodass PokerStars mit den Casinospielen in Spanien großen Erfolg hatte. Allerdings ist damit nun vorerst einmal Schluss, denn die Casinospiele von PokerStars müssen nun vorübergehend wieder vom Markt genommen werden.

Trotz des großen Erfolges in Spanien muss PokerStars mit den Casinospielen nun erst einmal wieder zurückstecken. Die Spiele wurden vorübergehend vom Markt genommen, denn die spanische Regulierungsbehörde hatte bemängelt, dass es für die Kunden nicht möglich sei, auf die Hand History zuzugreifen.

Bei diesem Problem handelt es sich nach Angaben von PokerStars zwar lediglich um einen kleinen technischen Schliff, nichtsdestotrotz muss dieser erst einmal in die Software integriert werden, bevor der Pokeranbieter erneut mit den Casinospielen online gehen kann.

Fehlende Hand History Option

Beschwerde aufgrund der fehelenden Hand History-Option wurde von Seiten der Direcci?n General de Ordenacion del Juego (DGOJ) eingereicht. Für PokerStars in Spanien bedeutet dies einen Rückschlag, auch wenn es sich bei der Problematik nach eigenen Angaben lediglich um kleinere, technische Probleme handle. Bisher ist nicht klar, wann diese technische Feinheit implementiert werden kann und demnach ist auch noch nicht klar, wann PokerStars.es wieder mit Online-Games online gehen wird.

Vorerst bleiben BlackJack und Roulette bei PokerStars.es erst einmal noch offline. Bereits im vergangenen Jahr wurde von Seiten des Unternehmens angekündigt, dass in naher Zukunft eine globale Casinoerweiterung stattfinden soll. In der Glücksspielszene sind diese Pläne umstritten und nach dem Rückschlag in Spanien wird diese Ankündigung wohl erst in einiger Zeit in die Tat umgesetzt werden können.

Förderung des illegalen Glücksspiels

Förderung des illegalen Glücksspiels

Nach der letzten Ratssitzung ist klar, dass die Kämmerer eine Vergnügungssteuererhöhung für Spielautomaten fordern. Dies würde nach Angaben von Experten die Steuerlast nahezu verdoppeln. Allein durch den Glücksspielstaatsvertrag gibt es einige Spielhallen, die der Regulierung nicht standhalten können und somit vor dem Aus stehen. Durch die Verdopplung der Steuerlast ist zu erwarten, dass das illegale Glücksspiel weiterhin aufblüht. Diesen Fakt belegen zum Beispiel Studien des Bundeswirtschaftsministeriums.

Das illegale Glücksspiel stellt in Deutschland langfristig ein großes Problem dar. Durch die Nutzung der illegalen Glücksspielangebote können Spielerschutz, Jugendschutz und Suchtprävention nicht gewährleistet werden. Die illegalen Angebote schweben quasi in einem rechtsfreien Raum, Kontrollen können hier nicht durchgeführt werden und der Kampf gegen das illegale Glücksspiel scheint sich ins Endlose hinzuziehen.

Gleichzeitig führt das illegale Glücksspielangebot dazu, dass die staatlichen und regulierten Angebote weniger genutzt werden, wodurch die Landeskassen zunehmend weniger gefüllt werden. Eine entsprechende Regulierung würde nach Angaben von Experten jedoch dazu führen, dass der Verbraucherschutz wieder gewährleistet werden könnte und auch die Länder von den Einnahmen der Anbieter profitieren könnten.

Steuerhöhung wäre das Aus für viele Anbieter

Die geplante Steuererhöhung hätte nach Angaben von Experten ausschließlich negative Folgen. Angesehene und vorbildliche Anbieter müssten durch eine Steuererhöhung um die eigene Existenz kämpfen, gleichzeitig würden die illegalen Anbieter ermutigt werden, sich weiterhin im illegalen Raum aufzuhalten.

Die legalen Anbieter seien bereit ihre Abgaben zu entrichten, doch durch die überhöhte Steuer wäre dies den Anbietern kaum noch möglich und gleichzeitig würde damit die Illegalität des Glücksspiels gefördert werden. Dies könne nicht die Absicht der Länder und noch weniger die Absicht der politischen Institutionen sein.