Social Gaming Plattform und Poker von bwin.party

Social Gaming Plattform und Poker von bwin.party

Das Augenmerk des Unternehmens soll unter Anderem in diesem Jahr auf die Marke Party Poker gelegt werden, welche am Markt neu positioniert werden soll.

Darüber hinaus plant die Firma, dass es in Zukunft mehr Live-Veranstaltungen geben soll und der Ongame Verkauf soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auch auf der bwin Seite sollen verschiedene Neuerungen zur Verfügung gestellt werden. Unter Anderem stehen die Veröffentlichungen 28 neuer Spiele für das Online Casino auf dem Plan.

Da die Regulierung der Glücksspielmärkte nun immer weiter voran geht, sollen Zukünftig von bwin.party auch in Spanien und Deutschland Angebote gemacht werden. Wenn in Spanien die Lizenz vergeben wurde plant das Unternehmen dort sowohl Sportwetten als auch Poker und Casinogames anzubieten. Gleiches gilt für den Markt in Deutschland, wenn von Seiten Schleswig-Holsteins die Lizenzen ausgegeben werden. Darüber hinaus soll in beiden Ländern eine neue Bingo-Marke des Unternehmens präsentiert werden.

Eine Brandneue Social Gaming Plattform von bwin.party soll außerdem zum diesjährigen Repertoire des Unternehmens gehören. über diese soll zuerst ein Poker-Angebot vertrieben werden und im Anschluss daran, sollen weitere Glücksspielvarianten wie Sportwetten und Casinogames hinzugefügt werden. Auch im Bereich des Mobile Gamings stehen Neuerungen ins Haus. So sollen mehrere Online Smartphone-Anwendungen und eine Party Poker Mobile App für Smartphones auf den Markt gebracht werden.

Die angekündigten Neuheiten von bwin.party stellen eine lange Liste dar. Offensichtlich plant das Unternehmen die eigene Marktposition zu festigen und eventuell sogar noch zu verbessern. Von Seiten der Geschäftsführung wurde geäußert, dass man mit den Neuerungen und Neuheiten mehr Flexibilität für das Unternehmen erreichen möchte und sich einen Wettbewerbsvorteil am Markt erwirtschaften will.

Der Wirkungskreis wird durch die neuen Produkte ausgebreitet und das Unternehmen möchte so neue Bereiche und Märkte erschließen, um so den ständigen Weiterentwicklungsprozess für das Unternehmen selbst und auch für die Kunden zu gewährleisten.

Einfluss der Automatenindustrie auf die Politik

Einfluss der Automatenindustrie auf die Politik

Im Bundestag saß man erst kürzlich beieinander, um über die Regulierungsmöglichkeiten zu diskutieren. Die Automatenindustrie scheint aufgrund dessen hohe Einschränkungen zu befürchten und versucht nun mit aller Macht dagegen vorzugehen, indem sie in Form von Spenden und Sponsoringarbeit in die Politik investiert.

Von Seiten der Organisation Lobby-Control wurden bereits vor den Gesprächen im Bundestag Warnungen herausgegeben, dass die Automatenindustrie gute Kontakte zur Politik habe und man sich davon nicht beeinflussen lassen solle. Der Einfluss der Automatenindustrie ist hoch und durch Spenden und Sponsoring würde Einfluss auf die Parteien genommen werden.

Im Gesundheitsausschuss des Bundestages wird derzeit über mögliche Regulierungen diskutiert. Hierbei geht es vor allem um die Begrenzung der Anzahl der Automaten in Gaststätten, um den maximal möglichen Einsatz und Gewinn beim Spielen und über eine mögliche Begrenzung der Spieldauer. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte bereits einen Entwurf für die Spielverordnung ausgearbeitet.

Die SPD Partei kritisiert diesen Entwurf jedoch, da die Parteimitglieder der Meinung sind, dass dieser nicht genug auf den Spielerschutz, den Jugendschutz und den Schutz vor der Spielsucht eingehe. Die SPD setzt sich dafür ein, dass der Kampf gegen die Spielsucht verstärkt werden müsse, weil diese im Laufe der letzten Jahre extrem angestiegen ist und pro Jahr allein fast vier Milliarden Euro an Spielautomaten verspielt werden.

Laut Lobby Control sind vor allem die Beziehungen zwischen Industrie Mitgliedern und Parteimitgliedern aus der FDP besonders ausgeprägt. Hier existieren sogar Verbindungen zwischen der FDP und der Automatenindustrie über eine Person. Dieser Fall ist bisher einmalig, so der Sprecher von Lobby Control.

Durch den Druck von Seiten der Regierung gegenüber der Automatenindustrie, dass strengere Regulierungen eingeführt werden müssten, steigt der Ansporn für die Automatenindustrie, dass die Sponsoringarbeit und die Spenden wieder verstärkt in der Politik untergebracht werden müssen. Auch politische Landschaftspflege steht hierbei bei der Automatenindustrie besonders auf dem Plan.

Auffallend ist in der heutigen Zeit jedoch, dass keine großen Spenden von Seiten der Automatenindustrie direkt an die Parteien gemacht wurden. Laut Aussage von Lobby Control wurden die Spenden in der Vergangenheit in kleinen Schüben gemacht, so dass diese in den Rechenschaftsberichten gar nicht erst auftauchten.

Die Organisation fordert an dieser Stelle, dass die Spenden offen dargelegt werden müssten. Darüber hinaus wird gefordert, dass entsprechende Regelungen zur Sponsoringarbeit festgelegt werden, um der Beeinflussung einer Industrie durch Spenden, so wie in diesem Fall, vorzubeugen.

Ministerpräsidenten unbeeindruckt von Kritik der EU-Kommission

Ministerpräsidenten unbeeindruckt von Kritik der EU-Kommission

Genau wie bei dem Verfassen des Gesetzesentwurfs hat Schleswig-Holstein sich auch bei dieser Konferenz erneut enthalten. Als nächster Schritt soll der Entwurf nun den 15 Länderparlamenten vorgelegt werden, damit die über den zukünftigen Glücksspielstaatsvertrag entscheiden können.

Der SPD-Politiker scheint die Kritik von Seiten der EU-Kommission komplett zu ignorieren und zeigt sich vor der Presse zuversichtlich, dass der Glücksspielstaatsvertrag in der beschlossenen Form ab 1. Juli 2012 seine Gültigkeit erlangen wird.

Ganz anderer Meinung als der Ministerpräsident aus Rheinland-Pfalz ist Peter Harry Carstensen (CDU), der Ministerpräsident aus Schleswig-Holstein. Die Ablehnung von Seiten des nordischen Bundeslandes gegenüber dem Gesetzesentwurf der 15 übrigen Bundesländer wurde auch hier erneut deutlich gemacht.

Man könne diesen Gesetzesentwurf nicht unterstützen, solange dieser gegen das Europarecht verstoße und dies auch mehrmalig von der EU-Kommission kritisiert wurde. Es bleibt spannend, wie die Landesparlamente entscheiden, auch wenn Schleswig-Holstein glaubt, dass der Glücksspielstaatsvertrag in dieser Form nicht geltend gemacht werden könne.

Für viel Aufregung hatte bereits im Vorhinein die Tatsache gesorgt, dass laut dem Gesetzesentwurf für den künftigen Glücksspielstaatsvertrag Online Casinos und Online Poker weiterhin verboten bleiben sollen. Die Kritik der EU-Kommission betraf vor allem auch diesen Punkt, da es laut Experten nicht gerechtfertigt sei, ähnlich suchtgefährdende Glücksspiele zu verbieten, während andere erlaubt werden. Laut EU-Kommission und weiteren Experten und Politikern gäbe es keine Begründung dafür, wieso diese beiden Glücksspielvarianten verboten werden sollten, während andere erlaubt werden.

Besonders in Bezug auf Online Poker können die Experten kein Verständnis aufbringen, denn erst eine neue Studie beweist, dass Online Poker, genauso wie Sportwetten, nur ein mittleres Suchtrisiko aufweisen. Darüber hinaus bietet Deutschland den zweitgrößten Online-Poker Markt. Da der Schwarzmarkt existiert sind viele Experten und auch die Zuständigen aus Schleswig-Holstein der Meinung, dass die Liberalisierung und Regulierung des Pokermarktes sinnvoller wäre, als das Verbot aufrecht zu erhalten und damit den Schwarzmarkt weiterhin nicht zu bekämpfen.

Der Schwarzmarkt stellt ein Problem dar, denn das in Deutschland geltende Glücksspielmonopol wird von den Spielern umgangen, indem bei ausländischen Glücksspielanbietern die Spiele genutzt werden. Die Gelder fließen dadurch ins Ausland und Deutschland kann als Land davon nicht profitieren. Neben dem geringen Profit ist durch den Schwarzmarkt die Gefahr für die Spieler höher, dass sie abgezockt werden, dass sie der Spielsucht verfallen und dass sie sogar ihre ganze Existenz aufs Spiel setzen.

In der Kritik der EU-Kommission wird Deutschland dazu aufgefordert die Entscheidungen mit Belegen zu rechtfertigen. Vor allem geht es der EU-Kommission um das Verbot von Online Poker und Online Casinos. Aus diesem Grund muss Deutschland nun nachweisen, dass beispielsweise von Online Spielcasinos eine größere Gefahr der Spielsucht und der Kriminalität ausgehe, um die Entscheidungen des Gesetzesentwurfs vor der EU-Kommission zu rechtfertigen. Die EU-Kommission muss es bewilligen, da Deutschland einen europarechtskonformen Glücksspielstaatsvertrag herausbringen wollte, der aus diesem Grund durch die EU-Kommission abgesegnet werden muss.

Die Uneinigkeit unter den Ministerpräsidenten ist für viele nicht zu begreifen. In Schleswig-Holstein wurde ein europarechtskonformes Glücksspielgesetz verabschiedet, weshalb für viele nun nicht nachvollziehbar ist, warum die Ministerpräsidenten der anderen Bundesländer sich nach der Kritik an dem eigenen Entwurf nicht an das Beispiel von Schleswig-Holstein halten.

Vielleicht ist das der Plan B, sollte der Glücksspielstaatsvertrag in der gewünschten Form der 15 Bundesländer nicht bewilligt werden, so könnte man immer noch auf das Gesetz aus Kiel umschwenken. Es ist nicht begreifbar, warum diese Entscheidung nicht längst getroffen wurde, doch offensichtlich haben die Ministerpräsidenten Angst davor das Gesicht zu verlieren, wenn sie auf das Glücksspielgesetz aus Schleswig-Holstein setzen.

Verabschiedung des Spielhallengesetzes in Schleswig-Holstein

Verabschiedung des Spielhallengesetzes in Schleswig-Holstein

Im Vergleich zu dem vorherigen Gesetzesentwurf wurden in dem neuen Spielhallengesetz erneut einige änderungen vorgenommen. Diesen änderungen haben sowohl die Fraktionen von CDU und FDP zugestimmt, als auch der Innen- und Rechtsausschuss sowie der Wirtschaftsausschuss.

Die Veränderungen des neu verabschiedeten Spielhallengesetzes betreffen unter Anderem die Sperrzeiten. Zuerst war vorgesehen, dass die Sperrzeiten für Spielhallen von 03:00bis 10:00 Uhr eingeführt werden sollten. Nach dem neuen Spielhallengesetz wird die Sperrzeit innerhalb der Zeit zwischen 05:00und 10:00 Uhr durchgeführt. Auch sollten Doppelkonzessionen eigentlich verborten werden, was nun jedoch nicht umgesetzt wurde.

Doppelkonzessionen dürfen weiterhin bestehen bleiben, so dass Spielhallen mit 24 Spielgeräten in einem Gebäudekomplex weiterhin betrieben werden können. Mehrfachkonzessionen werden nicht unmittelbar verboten, sondern dürfen die übergangsfrist von maximal 15 Jahren nach Erteilung der Konzession bestehen bleiben.

Neben diesen neu festgelegten Regelungen, gibt es weitere Regeln die mit dem neuen Spielhallengesetz verabschiedet wurden. Unter Anderem dürfen die Worte Casino und Spielbank nicht in den Namen der Spielhallen auftauchen. Wettterminals sind in Spielhallen verboten, denn dafür existieren die richtigen Wettbüros. Wettterminals dürfen damit in Spielhallen weder aufgestellt noch betrieben werden.

Der Betreiber der Spielhallen ist dafür zuständig für das entsprechende Aufsichtspersonal in den Räumlichkeiten zu sorgen, so dass das geschehen in den Etablissements ordnungsgemäß beaufsichtigt wird. Nachdem das Gesetz nun verabschiedet wurde, tritt es einen Tag nach Verkündung in Kraft.

Letzte Testphase in Nevada

Letzte Testphase in Nevada

Bereits im November des letzten Jahres wurde von Seiten der Regierung in Nevada das Okay gegeben, dass Online Poker in dem Bundesstaat legalisiert werden soll.

Für die Legalisierung wurde die Assambly Bill 294 verabschiedet, die den Zusatz der Legalisierung des Online Pokers beinhaltet. Vorher war das Pokern lediglich in landbasierten Casinos gestattet.

Poker ist nun die dritte Glücksspielform, die in Nevada legalisiert werden soll, nachdem Online Sportwetten und Online Casinospiele bereits gestattet wurden. Es wurden Pläne gemacht, die die Auflagen für den Online Pokermarkt festlegen sollen, wie zum Beispiel im Bereich des Jugendschutzes und des Spielerschutzes im Allgemeinen. Nur wenn Unternehmen diese Auflagen erfüllen kommen sie für die ausgeschriebenen Lizenzen in Frage.

Die Lizenzen sollen auch in Nevada nicht leichtfertig vergeben werden, weshalb schon vorab die Bewerber genau beleuchtet wurden. Nicht nur die finanziellen Faktoren, sondern auch die Unternehmenspolitik und die Mitarbeiter des Vorstandes wurden von der Regulierungsbehörde genau unter die Lupe genommen.

Auch die technischen Voraussetzungen, die die Unternehmen mitbringen, um die Kontrolle des Glücksspiels im Internet zu gewährleisten, wurden genauer betrachtet und getestet. So soll der Spielerschutz gewährleistet werden und man versucht so auch dem Betrug vorzubeugen.

Noch ist es unklar, wie lange die letzte Testphase dauern wird. Von Seiten Nevadas wurde jedoch bekannt gegeben, dass man die Tests gerne innerhalb dieses Jahres abgeschlossen haben möchte, damit zum Ende des Jahres bereits der erste Pokeranbieter in Nevada online gehen kann.

Vorerst sollen dann ausschließlich die Spieler aus Nevada für die Online Poker Angebote zugelassen werden, doch die Unternehmen rechnen bereits damit, dass die Regulierung in Zukunft auch andere Staaten Amerikas erreichen wird und die Anbieter somit in Zukunft ihre Angebote auch auf andere Gebiete ausweiten können.