Regulierung des Online Glücksspiels in den USA

Regulierung des Online Glücksspiels in den USA

Auch in den USA war dies lange Zeit ein brennendes Thema, wogegen sich allerdings viele Seiten bis zuletzt noch gewehrt hatten. Nun soll auch in Amerika die Regulierung des Glücksspiels Wirklichkeit werden und die entsprechenden Stellen sitzen nun an der Ausarbeitung der Regulierung.

Speziell auch der finanzielle Vorteil scheint eine tragende Rolle dabei zu spielen, dass manche Bundesstaaten ihre Pläne bezüglich der Legalisierung nun in die Tat umsetzen wollen. Als Beispiel gilt der Bundesstaat Illinois, wo der Gouverneur erst kürzlich einige Sparmaßnahmen auf den Plan gerufen hat, die zu einem Loch in den Kassen führten.

Dieses Loch könnte nun mit den Steuereinnahmen aus dem Glücksspiel gestopft werden. Angedacht ist es nun, dass in verschiedenen Städten Casinos etabliert werden sollen, durch die mit Hilfe der Lizenzgebühren Einnahmen gemacht werden sollen, die etwa eine Höhe von einer Milliarde Euro betragen werden.

Auch das Aufstellen von Spielautomaten wird von verschiedenen Seiten angedacht, um so die Schuldenlöcher der Staatskassen stopfen zu können. Beispielsweise der Demokrat Terry Link setzte sich in der Vergangenheit dafür ein, dass zum Beispiel an der Pferderennstrecke Spielautomaten aufgestellt werden sollten. Hier hielt jedoch der Bürgermeister von East Moline, John Thodos, dagegen, der das Aufstellen von Spielautomaten nicht für sinnvoll befand.

Durch die Ausarbeitung der neuen Pläne in Bezug auf das Glücksspiel erhoffen sich nun viele Seiten, dass doch einige Veränderungen stattfinden können, die nicht zuletzt entsprechende Gelder in die Staatskassen fließen lassen sollen.

Insbesondere das Online Glücksspiel sorgte in der Vergangenheit in Amerika für heiße Diskussionen. In Iowa ist nun angedacht, dass in dem Bundesstaat Online Poker legalisiert werden soll. Ein Unterkomitee hat die Legalisierung bereits befürwortet, nun muss nur noch die Entscheidung von Seiten des Senats fallen. Die Pläne von Iowa sehen vor, dass man in Zukunft als Spieler nicht nur aus dem eigenen Bundesstaat Zugriff auf Online Poker bekommen, sondern auch aus anderen Teilen des Landes zum Spielen berechtigt sein wird.

Dies soll mit Hilfe von Partnerschaften mit anderen Unternehmen geregelt werden, die wiederum ihren Sitz in den betreffenden Bundesstaaten haben werden, von wo aus die Kunden zum Spielen autorisiert sind. Die Entscheidung liegt in den Händen der Politiker und bleibt daher noch abzuwarten.

Einflussreichsten Geschäftsführer der Online Glücksspiel Branche

Einflussreichsten Geschäftsführer der Online Glücksspiel Branche

Der Geschäftsführer des bekannten Unternehmens eCOGRA, Andrew Beveridge, schafft es unter die obersten 10 Plätze dieser Liste. Auch im Bereich Legalität und Regulierung des Online Glücksspiels fällt er unter die obersten neun, der einflussreichsten Geschäftsführer.

Zu den obersten Zielen des Geschäftsführers von eCOGRA, der bereits seit 2003 das Amt bekleidet, gehört das verantwortliche Online Glücksspiel. Dies ist der vorrangige Grund dafür, warum er in der Liste der einflussreichsten Geschäftsführer einen der oberen Plätze bekleidet. Beveridge war die treibende Kraft in der Entwicklung des CEN (European Committee for Standardisation). Erst stieß er mit diesem Projekt auf viel Kritik, jedoch trieb er es weiter an und gelangte damit an einen Punkt, an dem er von den meisten Seiten der Branche nun Verständnis und Akzeptanz entgegengebracht bekommen hat.

Mit dem Antrieb durch den Geschäftsführer erntete eCOGRA nun bereits in Spanien und Italien Anerkennung für die eigene Leistung. Der Unternehmer fühle sich geehrt durch die Auszeichnung auf der Liste der einflussreichsten Geschäftsführer der Online Glücksspiel Branche. Er hoffe für die Zukunft, dass sich die Branche weiterhin in die Richtung der nationalen Regulierung entwickle, denn dies würde sich besonders für die Kunden positiv auswirken.

eCOGRA ist ein Unternehmen, welches den Kunden Sicherheit und Stabilität bietet, da das Siegel des Unternehmens die Webseite für die Kunden als vertrauensvoll und sicher auszeichnet. Faires Glücksspiel und der Schutz der Kunden stehen bei dem Unternehmen an oberster Stelle und auch die Kunden können darauf setzen, wenn sie auf das Siegel des unabhängigen dritten Unternehmens vertrauen.

Positive Prognosen für Europas Online Glücksspielmarkt in 2012

Positive Prognosen für Europas Online Glücksspielmarkt in 2012

Die Gesamteinkünfte aus Online Glücksspiel in Europa sollen nun seit Beginn des Jahres 2012 zum größten Teil aus den regulierten Märkten kommen. Bereits im Jahr 2011 lagen die Einkünfte aus regulierten Märkten bei 51,3 Prozent, so ergab es eine Studie des Unternehmens Global Betting and Gaming Consultants. Anhand dieser Einkünfte wurde errechnet, wie die Einkünfte aus regulierten Märkten im Jahr 2012 aussehen wird und die Prognose besagt, dass diese noch auf 60,1 Prozent ansteigen werden.

Im Bereich Online Glücksspiel soll sich mit dem Jahr 2012 einiges verändern. Es ist geplant die Glücksspielsteuern zu erhöhen und zudem die hohen Auszahlungen an Spieler zu reduzieren. Gleichzeitig werden Lizenzen in Zukunft unbegrenzt vergeben, nach eingehender Prüfung der Anbieter, die sich um die entsprechenden Lizenzen bewerben. Laut Experten seien die Schritte, die nun vollzogen werden enorm wichtig für die zukünftige Entwicklung des Online Glücksspielmarkts in Europa.

In Europa gibt es bereits viele neue Regulierungen und die, die es noch nicht gibt, befinden sich noch in Planung. In Spanien und Dänemark werden neue Lizenzen vergeben und die Glücksspielsteuer wurde auf 20 Prozent auf die Bruttoglücksspieleinnahmen festgelegt. In Griechenland plant man sogar eine Steuer in Höhe von 30 Prozent und eine zusätzliche Besteuerung der Gewinne. In Deutschland wurde bisher noch keine Entscheidung gefällt, jedoch einigten sich die Ministerpräsidenten auf eine Vergabe einer beschränkten Anzahl von Lizenzen für Sportwettenanbieter. In Schleswig-Holstein wurde mit dem Kieler Gesetz die vollständige Legalisierung von Online Glücksspiel eingeführt.

Die Regulierungen sind in vielen Fällen besonders für die Betreiber mit mehr Nachteilen verbunden als vorher. Dennoch scheinen auch die Betreiber mit den neusten Regulierungen konform zu gehen und eine Liberalisierung der Märkte zu bevorzugen. Es bleibt nun abzuwarten, ob die Regulierungen sich positiv auswirken und den Schwarzmarkt bekämpfen. Ziel ist es nämlich das illegale Glücksspielangebot vom Markt verdrängen zu können. Ob dieses Ziel erreicht werden kann bleibt jedoch noch abzuwarten.

Ab März wird es Ernst in Schleswig-Holstein

Ab März wird es Ernst in Schleswig-Holstein

Online-Poker Anbieter und Sportwettenanbieter machen sich nun bereit, denn ab März sollen offiziell die Lizenzen für Schleswig-Holstein vergeben werden. In Norderstedt fand kürzlich genau zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung statt, wo für die Anwälte und Manager von den Glücksspielunternehmen dargestellt wurde, was getan werden muss, um eine Lizenz zu erhalten und wie die Regulierungen für den zukünftigen Markt in Schleswig-Holstein geplant sind.

Schleswig-Holstein hatte im letzten Jahr als einziges Bundesland keine Unterschrift unter den Entwurf für den künftigen Glücksspielstaatsvertrag gesetzt, in dem festgelegt wurde, dass 20 Lizenzen für Sportwettenanbieter vergeben werden sollen. In Schleswig-Holstein wolle man das Angebot jedoch uneingeschränkt zulassen.

Auch bei den Steuerabgaben haben die 15 anderen Bundesländer offensichtlich eine andere Meinung als die Zuständigen in Schleswig-Holstein, wo die Steuern weit geringer ausfallen sollen. Die Voraussetzungen für die Bundeslizenzen seien für die Anbieter nicht attraktiv genug, so die Experten. Deshalb wurden schon Vermutungen laut, dass sich für die Bundeslizenzen kein Unternehmen bewerben werde.

Im Gegensatz dazu herrschte bereits vorher in Schleswig-Holstein ein großer Andrang. Die Unternehmen wollen an dem legalisierten Glücksspielmarkt in Schleswig-Holstein beteiligt sein. Auf der Informationsveranstaltung wurde deutlich, dass die interessierten Unternehmen dem Bundeland genügend Transparenz entgegen bringen müssen. Sowohl über die Finanzen als auch über die Angestellten der Unternehmen muss Auskunft gegeben werden, um für eine Lizenz vor Ort in Frage zu kommen. Außerdem wird besonders viel Wert auf den Schutz der Kunden und die Sicherheit gelegt. Deshalb müssen die Unternehmen bestimmte technische Anforderungen erfüllen und den Richtlinien des Bundeslandes entsprechen.

Der Schwarzmarkt im Bereich Online Glücksspiel war in den letzten Jahren in Deutschland zunehmend gewachsen. Aus diesem Grund haben einige Experten die einzige Möglichkeit darin gesehen, Online Glücksspiel zu legalisieren, um Kontrolle darüber zu haben und die Spieler schützen zu können. Im Jahr 2010 spricht man von einem Umsatz in Höhe von 850 Millionen Euro, die durch Online Glücksspiel umgesetzt wurden.

In der ganzen Welt spricht man von Umsätzen in Höhe von etwa 24 Milliarden Euro, die durch Online Glücksspiel gemacht werden. Schleswig-Holstein hat aufgrund dieser Zahlen guten Grund anzunehmen, dass auch die Einnahmen des Bundeslandes rapide steigen werden. Gerechnet wird mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von 60 Millionen Euro.

Ab wann die Unternehmen sich bewerben können, wurde noch nicht festgelegt, doch die Zuständigen versprechen, dass alles bereits seinen Gang geht und die Regelungen so schnell wie möglich umgesetzt werden sollen.

Veränderungen in Großbritannien

Veränderungen in Großbritannien

Neben dieser Steuer soll nun eine weitere Glücksspielsteuer eingeführt werden, die speziell für ausländische Anbieter gelten soll. Derzeit wird über diese neue Regelung eingehend gesprochen, denn zuerst muss die genaue Planung stattfinden, bevor ein Gesetz dieser Art verabschiedet werden kann.

Bei der neu einzuführenden Steuer soll es sich um die Sekundärsteuer handeln. Einig sind sich die Verantwortlichen zumindest daran, dass eine Steuer dieser Art eingeführt werden soll. Wie jedoch die Umsetzung stattfinden soll, darüber ist man sich noch nicht einig, auch wenn es eine Vielzahl an Vorschlägen gibt. Klar ist aber, dass eine separate Steuer für Anbieter aus dem Ausland festgelegt werden soll, die ihr Angebot in Großbritannien machen. In welcher Form dies jedoch geregelt werden soll bleibt abzuwarten.

In Großbritannien wurde nun ein eigens dafür zusammengefasstes Komitee mit der Prüfung beauftragt. Die zuständigen Personen werden nun nach den Bedingungen der Branche gucken, um dann ein entsprechendes Konzept darauf aufbauen zu können. Die zuständigen Personen konzentrieren sich auf die Art der Besteuerung und wie man zwischen inländischen und ausländischen Anbietern in Bezug auf die Steuer unterscheiden kann.

Manche Unternehmen scheinen jedoch wegen der zukünftigen Steuer besorgt zu sein. Das Unternehmen Deloitte untersucht derzeit im Auftrag von William Hill die Situation unabhängig von dem Komitee. William Hill scheint nämlich besorgt zu sein, dass die Einführung dieser neuen Steuer dazu führen könnte, dass die Spieler auf illegale Seiten abwandern.

Dies würde weder dem Land noch den Spielern zu Gute kommen, sondern sogar eher eine Gefahr mit sich bringen. In Frankreich und Italien habe man aufgrund hoher Steuersätze ähnliche Reaktionen der Spieler bemerkt und dies sollte in Großbritannien für die Zukunft vermieden werden, so William Hill.