Neues Glücksspielgesetz für Australien

Wie in vielen anderen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland und den USA auch, hat Australien nun beschlossen das seit 2001 bestehende Glücksspielgesetz zu verändern und auf die heutige Zeit und die vorhandenen Mittel anzupassen. Bisher steht jedoch erst einmal nur der Entschluss zur Veränderung fest, änderungen im Detail oder ein genauer Plan liegen der Regierung noch nicht vor.

Der Internet Gambling Act 2011 ist nun, nach 10 Jahren, veraltet. Die Politiker konnten sich aus diesem Grund darauf einigen, dass Veränderungen gemacht werden müssen. Hierzu muss erst einmal eine ausreichende Marktanalyse und Beobachtung stattfinden, um dann entsprechende Änderungen und Regulierungen umzusetzen.

Wie auch in vielen anderen Ländern stellt das Verbot von Online Glücksspiel im eigenen Land ein großes Problem dar. Die Nutzer bedienen sich der Angebote anderer Länder, umgehen so das Verbot im eigenen Land und dadurch sind die Spieler automatisch weniger geschützt. In diesem Bereich ist die Spielsucht schwer kontrollierbar, weshalb die Liberalisierung des Marktes und der daraus resultierenden Kontrollmöglichkeit von vielen Experten empfohlen wird.

Auch laut der die Internet Industry Association (IIA) soll die Regierung des Landes bei der Beobachtung und überarbeitung vor allem die Bereiche Online und Mobile Gaming mit berücksichtigen. Hier schlägt die IIA ein technisches System vor, welches in den Online Casinos eingebaut werden sollte, um Spieler vor der Spielsucht zu schützen. Hier sollte die Regierung eine technische Möglichkeit dieser Art einführen, da die Anbieter sich an dieser Stelle nicht in der Verantwortung sehen.

Laut Meinung der IIA ist das Verbot des Glücksspiels in Australien so lange nicht wirkungsvoll, wie die Schlupflöcher nicht gestopft sind. Beispielsweise die Alternative für Glücksspielsüchtige über Plattformen von ausländischen Anbietern zu spielen. So könne man die eigenen Spieler nicht vor der Spielsucht schützen.

Wenn die Regierung mit der Überarbeitung des Glücksspielgesetzes 2001 also plant, dass das Glücksspielverbot weiterhin bestehen bleiben soll, so müsste die Regierung auch Pläne machen, wie besser gegen die Spielsucht im eigenen Land vorgegangen werden kann.

Irisches Glücksspielunternehmen will in Nevada Fuß fassen

Laut einer Zeitung in Las Vegas bemüht sich das Unternehmen "Paddy Power Plc." bei der "Nevada Gaming Commission" um eine Zulassung.

Das Unternehmen mit Sitz in Irland plant, schon im November dieses Jahres seine Produkte in den USA bereitzustellen. Doch dazu bedarf es der Zustimmung der obengenannten Behörde. Der Betreiber von Glücksspiel stellt nicht nur Wetten, sondern auch Spiele fürs Casino und Poker zur Verfügung.

In Nevada möchte man aber erst einmal im Bereich des Glücksspielsektors für Unterwegs Fuß fassen. Eine Abänderung der entsprechenden Gesetze macht es jetzt möglich, dass man auch von einem Zimmer im Hotel aus seiner Wett- und Glücksspielleidenschaft nachgehen kann.

Das irische Unternehmen arbeitet mit der ersten Adresse in Sachen Wetten für Unterwegs, "Playtech", zusammen und will sich den besten Platz auf dem Markt des Bundesstaates sichern. Das Datum der Zulassungszuteilung ist der 2.11. dieses Jahres, dieses wurde vom zuständigen Ausschuss der Behörde aber nicht bekräftigt.

Der Glücksspielbetreiber möchte nicht nur eine Zulassung im Bereich von Spielen für Unterwegs sondern auch eine Konzession für Online Poker. Doch der amerikanische Markt wurde in diesem Bereich noch nicht strukturiert, deshalb kann hier so schnell nichts entschieden werden.

In Nevada hat man das feste Ziel, die erste Adresse im Bereich für virtuelles Pokerspiel in den Vereinigten Staaten zu werden. Ist die Regulierung des Marktes erledigt, dann haben Betreiber die Chance, Zulassungen in diesem Bundesstaat zu bekommen. Nicht nur im Bundesstaat sondern in den ganzen USA tut sich etwas bei der Liberalisierung des Marktes, im Gegensatz zu Irland.

Der dortige Justizminister verlangt strikte Kriterien in Bezug auf die Betreiber. Man möchte eine verlangsamte Freigabe der Spielerkonten sicherstellen, so soll Personen, die noch keine 18 Jahre alt sind, die Möglichkeit genommen werden, sich mithilfe der elterlichen Kreditkarten bei den Betreibern registrieren zu können.

Dieser Plan soll es den Unternehmen möglich machen, eine überprüfung der angegebenen Daten durchzuführen. Die Regierung der "Grünen Insel" möchte auch im Bezug auf die Errichtung des Casinos in Tipperary einen Gang zurückschalten.

Kurzum, man ließ die Baupläne ruhen.

Virtuelles Glücksspiel in den Vereinigten Staaten bald legal?

Die Regulierung des Glücksspielmarktes der Vereinigten Staaten, die auch Betreibern wie "Bwin.Party" den Weg freimachen könnte, rückt in greifbare Nähe.

Denn eine Gesetzesvorlage, die virtuelles Glücksspiel im Casino gestattet, wird möglicherweise noch dieses Jahr dem amerikanischen Kongress vorgelegt werden. Laut einer amerikanischen Zeitung klettert die Möglichkeit einer landesweiten Rechtmäßigmachung von virtuellem Poker und weiteren Glücksspielen nach oben.

Dies sieht man besonders daran, dass der Mehrheitsführer des Senats und ein republikanischer Abgeordneter vor einiger Zeit das Justizministerium gebeten haben, die Maßnahmen zur Liberalisierung in den Bundesstaaten abzuschaffen. Damit wollten sie ausdrücken, dass eine einheitliche Regelung umso schwerer wird, je mehr Staaten individuelle Vorgaben haben.

Der Inhaber der "Las Vegas Sands"- Gruppe, der auch auf der Seite der Republikaner steht, soll die einheitliche Regelung unterstützen, da dies seine Gewinn noch ansteigen lassen kann. Man vermutet auch, dass er gute Verbindungen zum Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses hat.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses soll diesem Plan ebenfalls wohlgesinnt sein, denn sein treuer Berater wurde vor Kurzem zum "Vice President of Government Affairs" bei der "American Gaming Association" gemacht. Der Herausgeber eines Magazins für Glücksspiel sagt, dass nur noch die Gesetzesvorlage ausführlich gegliedert werden muss.

Er ist, was diese Maßnahme angeht, äußerst optimistisch. Fest steht aber, dass dieser Markt für die Branche des virtuellen Glücksspiels von großer Bedeutung ist.

Glücksspielunternehmen Bwin.Party soll aufgekauft werden

Im März verschmolzen die Unternehmen Bwin und PartyPoker zum Konzern Bwin.Party Digital Entertainment und seitdem sieht es für das Unternehmen in Sachen Börse gar nicht mehr rosig aus.

Die Aktien gingen den Keller und der Kurs wurde stark reduziert. Vor Kurzem aber kursierten Spekulationen, die den Aktienwert wieder anhoben und diese Tendenz bleibt.

Das Unternehmen Wynn Resorts soll Interesse an einem Kauf haben. Bevor es in den USA den Schwarzen Freitag gab, führte das Unternehmen Gespräche mit dem Pokerriesen PokerStars und es hat den Anschein, als ob man andere Wege beschreiten will.

Die vorliegenden Vorlagen in Sachen Regulierung beinhalten die Tatsache, dass nur Unternehmen, die schon eine Konzession in Sachen Glücksspiel haben, am kommenden Markt Fuß fassen dürfen. Das ist auch der Grund, warum Betreiber und traditionelle Casinos Kooperationspartner suchen, um auf dieses Ereignis vorbereitet zu sein.

Der Besitzer von Wynn Resort, ein Milliardär, könnte natürlich das Geld auf den Tisch legen und Bwin.Party dann erwerben, eine einfache Lösung für den Konzern, denn das Unternehmen Party Poker gehört ebenfalls der World Poker Tour und bietet alles, was man in der Pokerbranche so braucht.

Doch der Konzern soll nicht der einzige Interessent sein. William Hill, ein britischer Buchmacher, soll ebenfalls Interesse an dem Unternehmen bekundet haben. Es ist aber festzuhalten, dass man auf Bwin vorher nicht gut zu sprechen war und potentielle Gespräche keinen raschen Erwerb ermöglichen werden.

Der virtuelle Glücksspielmarkt in den Vereinigten Staaten soll in Kürze reguliert werden und Volksvertreter sowie Interessengruppen wollen ihre Ziele rasch durchboxen. Im kommenden Jahr finden im Land die Präsidentschaftswahlen statt und wegen der wirtschaftlichen Misere rechnet man mit einer raschen Regulierung.

Man fragt sich aber nicht, ob dieser Markt schnell zum Ziel kommt, sondern wer im Land das Ziel mit seinem Gesetz als Sieger erreicht. Die "Californian Online Poker Association" machte schon Anzeigen öffentlich und verspricht satte Erträge, um die Kritiker zu beschwichtigen.

Der Sprecher der Behörde sagte, dass der Bundesstaat gleich eine Viertelmilliarde Dollar einnehmen wird und später dann noch mehr Milliarden kommen werden. Die Betreiber der Casinos der "Morongo and San Manuel bands of Indians" unterstützen die Behörde finanziell und diese hat im Juni ein Übereinkommen mit dem iPoker Netzwerk Sciplay abgeschlossen.

Ist das entsprechende Gesetz in Kraft, stünde dem Unternehmen nichts mehr im Weg. Was die interne Regelung der Bundesstaaten angeht, so hat Kalifornien den besten Entwurf zu bieten. Bundesweit gibt es zwei Konkurrenten.

Dies ist zum einen der "Online Poker Act of 2011" von Senator Barton, der schon präsentiert wurde und bereits mehr als 20 Anhänger im Senat hat. Die American Gaming Association ist der zweite Kandidat, sie möchte den von Senator Rockefeller erarbeiteten Entwurf vorstellen und damit punkten.

Die Institution investierte 2011 rund anderthalb Millionen Dollar in Lobbyarbeit. Damit soll den Volksvertretern das Online Poker schmackhaft gemacht werden. Infolge des Schwarzen Freitag sehen die Unternehmen in der Glücksspielbranche eine zweite Chance und jeder möchte sein Stück vom Kuchen abhaben.

Man wird sehen, welche Unternehmen kooperieren, welche Käufe stattfinden und welche juristischen Vorgaben den Online Glücksspielmarkt wieder zugänglich machen.

Südafrika bewegt sich in Sachen Online Glücksspiel

Das Thema "Online Glücksspiel" beschäftigt Südafrika schon einige Zeit. Hier gibt es eine Menge Glücksspielfans, aber die Landesregierung bemüht sich noch immer, das Glücksspiel zu verbieten.

Auch wenn sich der Staat redlich darum bemüht, so bringt eine Studie den Vorschlag, dass es gut wäre, das virtuelle Glücksspiel legal zu machen und einer Regulierung zu unterziehen.

Der Minister im Bereich von Industrie Handel zufolge geht es dem Komitee darum, dass man die Tätigkeiten in den virtuellen Spielstätten für die Afrikaner legal machen soll. Dies passt gut mit der Verbesserung der Gesetze in diesem Bereich zusammen.

Das seit 2008 geltende Gesetz soll besser werden und jede Art des Glücksspiels rechtmäßig machen. Zudem möchte man eine Behörde etablieren, welche alle Tätigkeiten im Bereich des Online Glücksspiels überwacht.

Hiermit will man garantieren, dass jeder Betreiber den Gesetzen Folge leistet und dass Missverständnisse ausgeschlossen werden, diese sind aufgrund mehrerer Regulationen gegeben. Es ist schon etwas länger her, als die Idee kam, lediglich 10 Zulassungen zu verteilen, sollte es zu Regulierungen kommen.

Mittlerweile kam man aber zu dem Schluss, dass jeder Betreiber von Wetten im Land Zulassungen erhalten soll. Damit soll die Wirtschaft des Landes Aufwind bekommen. Laut dem Komitee ist es nicht zwingend notwendig, dass die Anbieter ihre Server im Land selbst haben müssen.

Voraussetzung ist aber, dass sie von Zeit zu Zeit einer überprüfung unterzogen werden. Diese Ideen für Südafrika in Sachen Glücksspiel sind nicht von der Hand zu weisen. Aber die Landesregierung lenkt bis jetzt nicht ein und möchte das Online Glücksspiel nach wie vor loswerden.