Casinos sind zu unbedeutend

Casinos sind zu unbedeutend

Luxus, Glanz und Ambiente sind Schlagworte, die an die Spielbanken der frühen Jahre erinnern. Doch nicht nur den Glanz haben die traditionellen Casinos in der heutigen Zeit verloren, sondern nach Angaben der Wissenschaft, sind diese Casinos in der heutigen Zeit viel zu unbedeutend.

In Nordrhein Westphalen gibt es auch heute noch vier Spielbanken. Zu diesen gehört auch das im Jahr 1976 eröffnete Casino in Aachen, welches das älteste des Landes NRW ist. Sowohl in Aachen als auch in vielen anderen Spielbanken Deutschlands ist der Besucherrückgang deutlich spürbar. Als Grund hierfür wird vor allem auch das Glücksspielangebot im Internet gesehen. Während die Regulierung in Bezug auf die landbasierten Casinos sehr genau ist, gibt es in Bezug auf das Glücksspiel im Internet eher weniger Regelungen, denn eigentlich ist das Online Glücksspiel in Deutschland illegal.

Kommen die Casinos zurück?

In vielen Casinos sollen neue Konzepte dafür sorgen, dass die Besucherzahlen wieder ansteigen. Moderner Style, tolle Lounge Atmosphäre und umfassende Showangebote sollen neben dem Glücksspiel wieder für mehr Besucher sorgen. Gleichzeitig wird auch gefordert, dass sich die Rahmenbedingungen für das staatliche Angebot ändern, damit die Spielbanken wieder bessere Chancen haben.

Reform der Glücksspielgesetze in Deutschland

Reform der Glücksspielgesetze in Deutschland

Diese Tatsache sollte sich bereits seit Jahren geändert haben, allerdings gab es Probleme bei der Umsetzung der Liberalisierung des deutschen Sportwettenmarkts. Egal ob legal oder illegal, der Sportwettenmarkt boomt in Deutschland. Die Regierung scheint sich zumindest in Bezug darauf einig zu sein, dass eine Reform der Glücksspielgesetze in Deutschland notwendig ist, um für Ordnung innerhalb der Glücksspielbranche zu sorgen. Folgende Details sind aktuell in Planung:

– für die Regulierung von Glücksspielen sind weitgehend die Bundesländer zuständig

– sie handeln die Paragrafen im Glücksspielstaatsvertrag miteinander aus

– gemeinsames Ziel: Sportwetten-Problem schnell in den Griff bekommen

– es liegen aktuell zwei Reform-Entwürfe vor

– Inhalte des einen Entwurfs: statt wie bislang geplant nur 20 soll eine unbegrenzte Zahl von privaten Wettanbietern zugelassen werden

– der andere Entwurf ist beinahe identisch, mit einem wichtigen Unterschied: Er würde bedeuten, dass Hessen aus dem Staatsvertrag ausscheidet und ein eigenes Gesetz erlässt

Ursprünglich war eine Vergabe von 20 Lizenzen an private Sportwettenanbieter vorgesehen. Trotzdem bereits eine Auswahl der Anbieter durch Hessen stattfand, wurde nie auch nur eine Lizenz vergeben. Die leer ausgegangenen Anbieter reichten Klagen ein.

Hessen fordert nun als Lösung des Problems, dass unbegrenzt Lizenzen an private Sportwettenanbieter vergeben werden sollen und auch Lizenzen für Online-Glücksspielanbieter ausgegeben werden. Hessen kündigte an, dass das Bundesland eine eigene Gesetzgebung erlassen wird, sollten die 15 anderen Bundesländer den Plänen Hessens nicht zustimmen.

FDP und Deutsche Automatenwirtschaft zur Glücksspielregulierung

FDP und Deutsche Automatenwirtschaft zur Glücksspielregulierung

Der Plan wurde jedoch nicht entsprechend umgesetzt und die Glücksspielregulierung ist gescheitert. Nun wird über die Zukunft gesprochen und darüber, welche Schritte nötig und wichtig sind, um eine einheitliche Regulierung umzusetzen. Bei einer Anhörung der FDP wurde das Thema "Glücksspielregulierung in Deutschland" eingehend besprochen. Hierzu waren außerdem Verantwortliche der Deutschen Automatenwirtschaft anwesend.

Forderungen der FDP:

– neue Glücksspielregulierung sollte einheitlich sein

– Forderung eines schlüssigen Regulierungsrahmens

– eine kohärente Regulierung von Spielhallen

Forderung nach einer Qualitätsdebatte

Verschiedene Vertreter haben verschiedene Ziele wenn es um die Glücksspielregulierung geht. Während die einen vornehmlich auf die Liberalisierung und damit auf die Marktöffnung pochen, wollen andere ein weiterhin ausuferndes Online Glücksspielangebot verhindern. Von Seiten der Automatenwirtschaft wird deutlich gemacht, dass es gerade in Bezug auf den ausufernden Online Glücksspielmarkt und dessen Regulierung wichtig sei, ausreichend legale Spielhallen in Deutschland zu betreiben.

Zudem sei es von besonderer Wichtigkeit, bei den bevorstehenden Debatten rund um die Ziele und die Abänderung des Glücksspielstaatsvertrags die Qualität als Ziel der Gesetzgebung nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade im Zusammenhang mit dem Verbraucherschutz sei eine Qualitätsdebatte in Bezug auf die Regulierung von besonderer Wichtigkeit.

Kampf gegen Glücksspielrazzien

Kampf gegen Glücksspielrazzien

Die Behörden waren mit diesem Vorgehen bereits erfolgreich, allerdings versuchen die Anbieter nun, gegen diese überraschenden Kontrollen vorzugehen. Hier werden aktuell extreme Varianten genutzt, um gegen die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels vorzugehen. Dies zeigt deutlich auf, wie wenig die Anbieter das Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien akzeptieren wollen.

Was seit dem Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien im Jahr 2015 passiert ist:

– insgesamt 631 durchgeführte Razzien durch die Finanzpolizei

– Anbieter wehren sich gegen Kontrollen

– neue Abwehrmethoden: einbetonierte Automaten, mit Reizgas- oder Nebelvorrichtungen gespickte Automaten

– Beamte nutzen Atemschutzmasken bei Razzien

– Anbieter verriegelt illegale Etablissements

– Polizei muss sich gewaltsam Zutritt zu entsprechenden Kontrollen verschaffen

Harte Vorgehensweise in der Kritik

Zwischen Anbieter und Finanzpolizei haben sich Fronten gebildet und beide Seiten scheinen nicht aufeinander zugehen zu können oder zu wollen. Seit Jahren werden durch die Behörden Razzien durchgeführt, gegen die die Anbieter sich nun zur Wehr setzen wollen. Von Seiten der Anbieter wird der Finanzpolizei vorgeworfen, dass die Vorgehensweise zu hart sei und die Regulierung inklusive des Verbots des kleinen Glücksspiels nicht rechtmäßig sei.

Schon seit Beginn des Verbots zogen die Anbieter vor Gericht und versuchten sich auf diesem Weg gegen die Kontrollen zu wehren. Da dies offensichtlich nicht zum gewünschten Erfolg führte gehen die Anbieter nun mit schärferen Methoden gegen die Kontrollen vor. Für die Behörden bedeutet dies, dass die Beamten, die die Kontrollen durchführen, sich mehr schützen müssen.

Online Casino Gaming: von den 90ern bis heute

Online Casino Gaming: von den 90ern bis heute

Im Jahr 1997 handelte es sich beim Online Glücksspiel bereite um eine Billionen-Dollar-Industrie. Zehn Jahre später, im Jahr 2005, waren es bereits 30 Millionen Spieler, die die Online Casinos im Monat Juli besuchten. Hieran war deutlich zu erkennen, wie schnell sich diese Industrie seit den Anfängen weiter entwickelt hatte. Angefangen mit einer Billion US-Dollar im Jahr 1997 entwickelte sich die Online Glücksspiel Industrie zu 10,9 Millionen US-Dollar im Jahr 2006.

Während sich diese Entwicklung positiv auf die Sportwetten auswirkte, da es den Spielern möglich gemacht wurde ihre Wette von überall auf der Welt zu setzen, wurde es in Bezug auf die Regulierung und die Rechte für die Online Glücksspiel Industrie im Laufe der Jahre immer komplizierter. Das landbasierte Glücksspiel hatte schon viel früher mit den Regulierungen und Einschränkungen zu kämpfen und wurde zwischen den Jahren 1890 bis 1920 überall in den USA eingeschränkt.

Im Bereich des Online Glücksspiels gibt es viele Ausspielungen, diese sind vor allem im Bereich der Wettchancen und bei den Auszahlungsprozentsätzen weit höher als die in den traditionellen Spielbanken. Bei Leovegas Ltd. handelt es sich um eine Online Glücksspiel Firma, welche ihren Sitz in Malta unterhält. Die Marke des Glücksspielunternehmens heißt LeoVegas und bietet eine breit gefächerte Produktpalette von Sportwetten bis hin zu Online Casino Games an. Zu der Produktpalette gehören Spielautomaten, Roulette, BlackJack, Baccarat, Craps und Video Poker.

Für die Lizenz für dieses Angebot ist die maltesische Lottery and Gaming Authority (MAG) verantwortlich. LeoVegas gibt es seit dem Jahr 2011 und verfolgt seit der Gründung das Ziel, zum größte Mobile Online Casino der Welt zu werden. Die meisten Kunden des Anbieters kommen aus Skandinavien, also vorrangig aus Ländern wie Schweden, Finnland und Norwegen. Einige Spieler gibt es zudem auch in Deutschland und Groß Britannien.

Die Insel Curacao, die einst zu den niederländischen Antillen gehörte, wurde im Jahr 2010 zum unabhängigen Land. Seit 1996 werden von dort aus Online Glücksspiel Services angeboten. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, eine Lizenz für Online Glücksspiel zu erhalten. Von der Curacao E-Gaming Licensing Authority werden Lizenzen ausgegeben, mit denen eine breit gefächerte Produktpalette im Bereich des Online Glücksspiels angeboten werden kann. Hier werden alle Produktangebote, Softwareanbieter und Spieltypen unterstützt.

Des Weiteren haben die Anbieter die Möglichkeit, eine Unterlizenz zu erhalten. Mit dieser Unterlizenz wird unter der Masterlizenz von Anbietern gearbeitet. Auch wenn nahezu die gleichen Angebote hier enthalten sind, so können Anbieter mit Unterlizenzen keine weiteren Unterlizenzen verteilen, wohingegen dies mit einer Masterlizenz durchaus möglich ist.

Ein in Curacao lizensiertes Online Casino ist zum Beispiel 7Red, welches als eines der sichersten verfügbaren Online Casino gilt. Hier wird vor allem auf die Sicherheit der persönlichen und finanziellen Daten der Kunden wert gelegt. Alle Spiele des Anbieters 7Red, also insgesamt 300 Games, sind komplett lizensiert und können in der mobilen Variante über das Smartphone, über den Computer oder das Tablet genutzt werden.

Die Spiele von 7Red sind von bekannten Softwareherstellern wie NetEnt und Betsoft Gaming entwickelt und bieten somit ein erstklassiges Spielerlebnis für die Kunden. Die Auszahlungsquote von 7Red liegt aktuell bei 98,43%. Auszahlungen können von Seiten der Kunden täglich und rund um die Uhr angefordert werden, auch Einzahlungen sind 24-Stunden pro Tag möglich. Das Online Casino 7Red hat bereits einige Awards gewonnen, zu denen folgende gehören:

– 2015 Mobile Operator of the Year (2x)

– 2013 Slots Operator of the Year (Online) (2x)

Manche Online Casinos, wie zum Beispiel International Game Technology (IGT), beschäftigen Freelancer oder Berater, die in der Funktion als Spieleentwickler, Grafiker oder im Kundenservice tätig werden. Natalie Allen gehört zu den Freelancern, die für IGT arbeiten und lebt in London. Sie hilft dabei Spiele zu designen, die in Sydney und an anderen Orten der Welt gespielt werden. Andre Online Casinos arbeiten zu diesem Zweck auch mit Webentwicklern zusammen, die in entsprechenden Firmen angestellt sind. Wieder andere Casinos stellen Freelancer an und greifen gleichzeitig auf entsprechende Firmen zurück.

Der Kundenservice von Online Casinos muss meist 24-Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Verfügung stehen. Wer also in diesem Bereich arbeitet ist Teil eines Teams in welchem in Schichten gearbeitet wird, um den 24-Stunden-Service möglich machen zu können. Zu den Aufgaben der Mitarbeiter im Kundenservice zählen Hilfestellungen für die Kunden via Telefon, Mail, Fax oder Online. Zudem sind für die Online Casinos auch meist professionelle Techniker angestellt, IT-Spezialisten, die größere Probleme schnell lösen können, denn immerhin geht es beim Online Glücksspiel meist um große Geldtransfers.

Der Streit rund um das Thema Online Gaming und die nur zögerliche Legalisierung von eben diesem in den USA, haben die Amerikaner David Caruthers zu verdanken. Der ehemalige CEO von BetOnSports wurde im Jahr 2006 festgenommen und eingesperrt, wegen Steuerhinterziehung und anderen Taten. Für BetOnSports bedeutete dies, dass keine Wetten mehr von US-Bürgern angenommen werden durften, zumindest so lange nicht, bis der Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) herausgebracht wurde. Hiermit mussten alle fremden Online Anbieter ihre Geschäfte in den USA einstellen und verloren damit zwei Drittel ihrer Kunden. Seit diesem Vorfall wird versucht, den UIGEA wieder abzuschaffen.

Auch heute noch ist großes Wachstum im Bereich des Online Glücksspiels zu bemerken. Aktuell ist das Online Glücksspiel in einigen Bundesstaaten bereits legal, in anderen wiederum noch immer illegal. Es wird davon ausgegangen, dass das Online Glücksspiel in Zukunft bundeseinheitlich reguliert und damit auch erlaubt sein wird.